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Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von Hoffi67, 26. Juli 2009.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Wasserfall

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    Der Pay-TV-Sender Sky (vormals: Premiere) steht wegen seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen erneut vor einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Verbraucherschützern. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) will das Münchner Unternehmen verklagen.

    Dass sich der Sender erlaubt, Programme und Preise nach Belieben zu ändern, stößt dort auf großes Missfallen: "Wir haben bereits vor zwei Jahren gegen diese Unart von Premiere vor dem Bundesgerichtshof erfolgreich geklagt, nun versucht es der Nachfolger Sky erneut", sagte Verbraucherschützer Martin Madej dem Magazin "Focus" (kommende Ausgabe). "Zudem beanstanden wir die gedruckten AGB, deren Schrift zu klein und hell ist."

    Der Bezahlsender kann die Kritik indes nicht nachvollziehen. "Wir halten unsere Leistungsanpassungen für wirksam", betonte Sky-Sprecher Hans-Jürgen Croissant. Die Druckfassung sei inzwischen nachgebessert, hieß es. Der Bundesgerichtshof hatte 2007 entschieden, dass Premiere die Preise für Abonnementverträge seiner 3,5 Millionen Kunden nicht nach Gutdünken erhöhen darf und damit deren Rechte klar gestärkt (Az: III ZR 247/06 vom 15. November 2007).

    Der Hintergrund der rechtlichen Auseinandersetzungen

    [​IMG]

    Geklagt hatten der Bundesverband der Verbraucherzentralen und mehrere örtliche Verbraucherverbände. Ihre Kritik richtete sich insbesondere gegen drei Abschnitte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Premiere. Darin hieß es unter anderem, dass der Anbieter sich vorbehalte, Programmangebot, Kanäle und Zusammensetzung von Programmpaketen jederzeit zum Vorteil des Abonnenten zu ergänzen, zu erweitern oder in sonstiger Weise zu verändern (§1.3). Weiterhin könne Premiere "die vom Abonnenten monatlich zu zahlenden Beträge erhöhen, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programms erhöhen." Der Abonnent sei nur dann berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt der Erhöhung zu kündigen, wenn die Erhöhung sich auf fünf Prozent des ursprünglichen Abonnementpreises oder mehr belaufe (§3.6). Stimme der Abonnent einer Leistungsänderung unter bestimmten Umständen zu, könne "Premiere die Preisstruktur anpassen, ohne dass dies ein Kündigungsrecht des Abonnenten auslöst" (§6.5.1).

    Der Bundesgerichtshof schmetterte die Vertragsklauseln wegen unangemessener Benachteiligung der Abonnenten als unwirksam ab (SAT+KABEL berichtete). Premiere passte die Bedigungen daraufhin kundenfreundlich an.

    Quelle:SAT+Kabel.de
     
  2. Marc!?

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Ich sehe keinen Grund für Klage. Sky hat die Preise für Bestandskunden nicht erhöht. Auch für Neukunden ist es billiger geworden, allerdings mit Zwangsbündelung.

    Sky hat alle neuen Kanäle freigeschaltet, und wenn Verträge auslaufen, und die Preisvorstellungen auseinanderliegen, dann nimmt man eben neue Sender an Board.
     
  3. specgarfield

    specgarfield Platin Member

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Das kam mir allerdings auch schon in den Sinn als ich mir die letzten AGB Zettel von Sky angeguckt habe.

    Die Schrift in hellgrau gehalten und ziemlich klein. Das sollte geändert werden.
     
  4. Redfield

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Wo findet man denn die Allgemeinengeschäftsbedingungen von Sky? Scheinen, genauso wie bei Premie, ein kleines Geheimnis zu sein. Auf der Startseite sind sie jedenfalls nicht zu finden.
    Oder habe ich sie nur übersehen? :rolleyes:
     
  5. volkerrd

    volkerrd Gold Member

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    hast du die neue Druckfassung zugeschickt bekommen? Ich nicht.
    :winken::winken::winken:
     
  6. Bärnhard

    Bärnhard Gold Member

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Sollte eigentlich jeder Kunde von Premiere/SKYbei der Umstellung bekommen haben.

    Was aber bemängelt wurde, ist eine bis zu 5%ige Preiserhöhung ohne Sonderkündigungsrecht!!

    Der Hintergrund der rechtlichen Auseinandersetzungen

    [​IMG]

    Geklagt hatten der Bundesverband der Verbraucherzentralen und mehrere örtliche Verbraucherverbände. Ihre Kritik richtete sich insbesondere gegen drei Abschnitte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Premiere. Darin hieß es unter anderem, dass der Anbieter sich vorbehalte, Programmangebot, Kanäle und Zusammensetzung von Programmpaketen jederzeit zum Vorteil des Abonnenten zu ergänzen, zu erweitern oder in sonstiger Weise zu verändern (§1.3). Weiterhin könne Premiere "die vom Abonnenten monatlich zu zahlenden Beträge erhöhen, wenn sich die Kosten für die Bereitstellung des Programms erhöhen." Der Abonnent sei nur dann berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt der Erhöhung zu kündigen, wenn die Erhöhung sich auf fünf Prozent des ursprünglichen Abonnementpreises oder mehr belaufe (§3.6). Stimme der Abonnent einer Leistungsänderung unter bestimmten Umständen zu, könne "Premiere die Preisstruktur anpassen, ohne dass dies ein Kündigungsrecht des Abonnenten auslöst" (§6.5.1).
     
  7. Golphi

    Golphi Gold Member

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    "AGB" unter "Suchen" eingeben, dann tauchen die bei "News" auf:

    Quelle Sky


    Golphi
     
  8. Markus_x

    Markus_x Gold Member

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht


    Im einfachsten Fall benutzt man die Suchmaske auf der SKY-Homepage, gibt AGB ein, bekommt 3 Ergebnisse, man klickt auf das erste, wird auf eine neue seite geleitet und dort scrollt man nach unten zum Bild AGB.
    Dort ein Klick und die AGB's öffnen sich im *.pdf-Format.

    http://download.sky.de/web/redaktion/download/144-09_AGB_D.pdf

    .
     
  9. Redfield

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Im einfachsten Fall wären die AGB auf der Startseite zu finden.
    Warum muss der Kunde erst eine Suchmaske bemühen, um die AGB einsehen zu können? :rolleyes:

    PS. Trotzdem Danke für den Hinweis! :)
     
  10. Redfield

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    AW: Sky-Verträge als Zankapfel - Klage droht

    Ich muss also erst einen Abo-Versuch starten oder die Suchmaske bemühen bevor ich die AGB einsehen kann? Toller Kundenservice.
    Respekt! :cool:
     

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