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Signalverlauf vom HÜP zum Receiver

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von diwand, 17. Juli 2008.

  1. diwand

    diwand Neuling

    Registriert seit:
    26. Juni 2008
    Beiträge:
    19
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    Hallo, vorweg geschickt, ich bin Neuling und nicht vertraut mit Spezialbezeichnungen im Digitalkabelbereich.
    Allerdings habe ich ein Problem und würde mich über Eure fachkundige Hilfe freuen.
    Meine Anlage: HÜP - Verstärker ( 862 MHz, 31 dB) - Verzweigung - ein Kabel geht zu analogem Fernseher (1 Dose, Daten unbek.) ist ok; 2. Kabel zu neuer Dose (Daten unbek) - Unitymedia-Receiver TT-micro C254 - Fernseher.

    Mein Problem seit Frequenzänderungen im Mai 08:
    alle digitalen Sender bis 650 MHz sind gut, 682 MHz (z.B. arte) zeigen stehendes Bild, stark verzerrt, Bruchstückton.
    Für diese 682 MHz-Sender finde ich im Menue, dass Signalstärke ca 60-65% und Signalqualität 20-30% beträgt.
    Eine erste Überprüfung hat ergeben, dass auch mit einem direkten Kabel vom HÜP und auch nach dem Verstärker ,d.h. ohne die Dose, keine Verbesserung brachte.
    Meine Fragen: ich möchte das System durchmessen lassen. Zuerst am HÜP und dann, was am Ende ankommt.
    1. Welche Messwerte sind zur Problemerkennung notwendig und wo sollten sie optimal an den beiden Messpunkten liegen?
    2. Welche Messwerte werden durch die Prozentangaben von Signalstärke und -Qualität dargestellt?
    Bitte helft mir, ich bin schon am Verzweifeln mit dem "Digitalen".
    Viele Grüsse von diwand
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Signalverlauf vom HÜP zum Receiver

    Die "Meßwertanzeigen" eines Digitalreceivers sind für die detaillierte Beurteilung Deiner tatsächlichen Empfangssituation nicht sehr geeignet. Der vom Techniker eingesetzte Meßempfänger stellt sehr genau den Pegel und das Träger/Rauschverhältnis dar. Für Kabelfernsehsignale gibt´s eine eindeutige Normung, allerdings mit sehr großzügigem Pegelfenster. Damit an Deinen Dosen ein Normsignal anliegen kann, muß es zunächst am HÜP anliegen. Dein tatsächlicher Kabelverlauf und die eingesetzten Verteilkomponenten (Verteiler, Abzweiger, Dosen) entscheiden über den notwendigen Ausgangspegel am Hausanschlußverstärker. Ohne genaue Kenntnis dieser Details wird eine Empfehlung zur Spekulation. 65-68 dB an der Dose wäre ideal, das erlaubte Pegelfenster ist aber deutlich größer.
     
  3. diwand

    diwand Neuling

    Registriert seit:
    26. Juni 2008
    Beiträge:
    19
    AW: Signalverlauf vom HÜP zum Receiver

    Vielen Dank für die schnellen Infos.
    Bei dem Test ,allerdings mit negativem Ergebnis, war am Verstärkerausgang lediglich ein 15-Meter-Antennenkabel angeschlossen und dieses in den Receiver gesteckt.
     
  4. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Signalverlauf vom HÜP zum Receiver

    Das ist kaum verwunderlich, denn am Ausgang des HAV liegt üblicherweise ein deutlich höherer Pegel an als ihn der Tuner des Receivers mag. Das Resultat kann dann genau so wie bei einem zu schwachen Signal aussehen. Der HAV soll ja die Dämpfungen der Verteilkomponenten aufheben (können), daher der höhere Pegel.
     

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