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Signalstärke am Verstärker

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von powerzeus, 3. August 2009.

  1. powerzeus

    powerzeus Neuling

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    Hallo,

    ich habe eine kleine Frage an die Experten unter euch..
    Am HÜP kommen 74dBµV an. Danach kommen ca. 25m doppeltgeschirmtes Kabel hoch bis zum Verstärker. An der Eingangsbuchse vom Hausverstärker bzw. Kabelende sind es nur noch 54dBµV. D.h. das Kabel hat einen Verlußt von 20db.
    Was ist denn der Mindestwert, das am Verstärker anliegen sollte, damit ich nach dem Verstärker immernoch ein sauberes Signal habe?
    Mit anderen Worten.. sind 54dBµV zu wenig??

    Kann ich denn eine Durchgangsdose mit Widerstand durch eine Enddose mit geringerer Anschlussdämpdung einfach so ersetzen??
     
  2. Der Falke

    Der Falke Platin Member

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    Der Verlust dürft bei 4 - 5 dB (überschläglich) liegen.

    Bei derart viel Pegelabsenkung dürfte zumindest eine oder beide Kabelklemmstellen nicht korrekt sein.

    Im Normalfall sollte der Verstärker möglichst nahe am HÜP platziert werden.

    >>>eine Durchgangsdose mit Widerstand<<<

    Eine solche Kombination bezeichnet man funktionell als "Enddose" in einer Folge von Durchgangsdosen an deren Anfang in aller Regel ein Verteiler platziert ist. Hier spricht man von einem Durchschleifsystem.

    Das andere System ist das Stichleitungssystem: über Abzweiger wird per eingenständiger Leitung (Stichleitung) eine Einzelanschluß- bzw. Stichleitungsdose montiert.

    Der Falke
     
  3. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    Was so nicht sein kann, wenns ein gutes Kabel ist? Somit ist auf der Strecke etwas faul. Stecker, Kabelquetschung, Beschädigung o.ä.

    In der Regel würde ich so auf zwischen 60 und 70 tippen, der anliegt

    Bitte keine Basteleien oder Experimente mit Stich und Durchgangsdosen! Dein Problem liegt meiner Meinung nach eindeutig vor dem Hausanschlußverstärker
     
  4. powerzeus

    powerzeus Neuling

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    ich denke auch das am Kabel etwas nicht stimmt!
    Der Verstärker hat F-Stecker Anschlüsse. Es handelt sich um ein Kathrein VOS 41/RA. Der alte Verstärker hat aber noch Koaxialstecker bzw. Anschlüsse gehabt. Auf den Koaxialstecker ist nun ein IEC-F-Stecker Adapter draufgeteckt worden und dann das ganze am Verstärker montiert. Kann es sein, dass der Koaxialstecker mit Adapter soviel Verluste verursacht??
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. August 2009
  5. Isotrop

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    Montiere mal vom Durchmesser exakt passende F-Stecker korrekt auf das Kabel und versuche ob es daran gelegen hat. Besser noch wären F-Kompressionsstecker, da höhere Schirmung. Somit kannst du schon mal eingrenzen, wo der Fehler liegt
     
  6. powerzeus

    powerzeus Neuling

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    ok werd ich machen..
    Gibt es denn einen Richtwert was am Verstärker min. anliegen sollte??
     
  7. Isotrop

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    Na ich schrieb ja oben schon etwas von zwischen 60 und 70dBµV. Das sind die Pegel, die man so im Laufe der Zeit vor den Hausanschlussverstärkern "abgegriffen" hat und damit ordentliche Signale an allen Teilnehmeranschlussdosen erzielte. Müsste mal nachschlagen, wenn ich mein Nachschlagewerk der Dibkom in den Händen halte, wieviel exakt

    An den Teilnehmerdosen bei DVB-C QAM sollten laut Norm ein Pegel von zwischen 47-67dBµV anliegen gem. EN 50083-7
     
  8. powerzeus

    powerzeus Neuling

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    vielleicht hilft ja ein kleiner Vorverstärker gleich nach dem ÜP wie auch schon der Techniker vorgeschlagen hatte. Da ich im EG (letzter) einer 3 Stöckigen Wohnanlage wohne, kann ich doch theoretisch eine Enddose mit geringer Dämpfung montieren?! Denn nach mir bekommt keiner mehr das Signal durchgeschleift.
     
  9. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    :eek: Vielleicht sollte der Techniker erstmal den Fehler beseitigen, der auf einem Kabel 20dB Verlust auf 25m Länge verursacht? Vielleicht verlegt man auch zur Not ein neues, hochwertigeres Kabel?

    Dass du damit das abgeschlossene System öffnest (Abschlusswiderstand!) und für Echos/ Reflexionen somit Störungen verantwortlich bist, die ins Kabelnetz eingespeist werden können, ist dir aber schon klar?

    EDIT:
    In eurem System, sprich Verteilnetz, gibts nur Durchgangsdosen z.B ESC/ESD44 von Kathrein (Referenzvergleichstyp), in deinem Fall ist diese Durchgangsdose mit einem Abschlußwiderstand abgeschlossen

    Eine Enddose in dem Sinn gibts nicht. Du meinst eine Stichdose wie z.B. eine Kathrein ESC/ESD84, die hat aber keinen Abschlußwiderstand "integriert", nur weil sie einen Eingang aber keinen Ausgang besitzt ;)

    Du könntest dich aber bei benanntem Hersteller im Produktarchiv umsehen, ob es eine Durchgangsdose mit sehr niedrigen Teilnehmer Anschlussdämpfungen gibt
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2009
  10. powerzeus

    powerzeus Neuling

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    AW: Signalstärke am Verstärker

    Danke für die Info! Kann ich dann wenigstens eine Durchgangsdose mit geringer Durchgangsdämpfung und Endwiderstand verwenden??
    Jetzt ist eine alte Fuba GAD 200 mit Endwiderstand und 15db montiert. Wenn ich die gegen eine Delta BD 8607 Durchgangsdose 7 dB austausche habe ich ja 8db gewonnen sozusagen, oder??
     

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