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Sicherheitsrisiko DSL

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von lagpot, 4. Juni 2004.

  1. lagpot

    lagpot Gold Member

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    Rund 125 000 von den fünf Millionen DSL-Anschlüssen in Deutschland lassen Zugriffe auf den angeschlossenen PC von außen völlig ungehindert zu. Zu diesem Ergebnis kam ein Test, den die Professoren Rainer Oechsle und Damian Weber von der Fachhochschule Trier im Auftrag des ZDF-Magazins Frontal 21 durchführten.

    Die Sicherheitslücke, so Oechsle, sei beim DSL-Anschluss systembedingt. Betroffen seien vor allem Rechner, die mit Modems ohne Schutzfunktionen mit dem Internet verbunden sind. Zu diesen gehört laut Frontal 21 beispielsweise das DSL-Modem, das T-Online seinen Kunden in einer DSL-Komplettlösung anbietet. Die Nutzer werden beim Kauf des Modems nicht darauf hingewiesen, dass besondere Schutzmaßnahmen wie die Installation einer Firewall ergriffen werden müssen, um Zugriffe von außen zu verhindern. Der größte deutsche Internetprovider verweigerte eine Stellungnahme vor der Frontal-21-Kamera. Er fühlt sich nicht für das Sicherheitsrisiko verantwortlich und schiebt den schwarzen Peter dem Anwender zu, der sich auf der Homepage des Anbieters ausreichend informieren könne.

    Frontal 21 hatte in der Sendung vom 1. Juni darüber berichtet, dass es ohne technischen Aufwand gelinge, über die Internet-Adresse eines Computers mit ungeschütztem DSL-Anschluss auf die Festplatte zuzugreifen. Der Reporter konfrontierte ahnungslose Anwender wie den Besitzer eines Berliner Reisebüros und eine Hamburger Internetfirma mit vertraulichen Dokumenten, die vorher von deren Festplatten geholt worden waren.

    Allen Benutzern eines DSL-Modems kann nur dringend empfohlen werden, zumindest die in Windows XP integrierte Firewall zu aktivieren. Wer mit älteren Windows-Versionen arbeitet, sollte eine entsprechende Software installieren. Manche Hersteller wie die Berliner AVM GmbH liefern mit ihren DSL-Modems ein Software-Paket, das sowohl ein Internet-Einwahlmodul wie auch eine Firewall enthält und dafür sorgt, dass ein- und ausgehende Verbindungen überprüft und alle offenen Ports im Betriebssystem standardmäßig geschlossen sind. Dadurch können Zugriffe von außen unterbunden werden, und Viren und Würmer finden ebenfalls keine Hintertüre zur Festplatte.


    Quelle:
    http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=3112&camp=nlh20040603
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2004
  2. foo

    foo Wasserfall

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    Was hat das mit DSL zu tun? Das gleiche gilt für ein analogos Modem oder eine ISDN Karte, die z.B. von Alternate oder vom MediaMarkt vertrieben werden. Ist der Mediamarkt jetzt auch schuld?
    Na wohl eher nicht. :D
     
  3. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    Wer sich son Wurmzeug einfängt ist selbst schuld und dem geschiets auch vollkommen recht, ich kann da nur kalt lächeln wenn wieder überall im Inet steht "neuer Wurm legt WinXP Rechner lahm" und freu mich, dass es ein paar DAU's mal wieder flachgelegt hat. Es trifft nämlich immer nur die, die einfach nicht einsehen wollen, dass ein Computer ein Arbeitsgerät und kein Spielzeug ist. Und auf solche Kiddies oder sonstigen merkbefreiten Leute können wir im Internet sehr gut verzichten, die sorgen mit ihren Virenschleudern nur für unnötig hohe Traffickosten, die letztendlich auf die Allgemeinheit umgelegt werden. Besonders wütend machen mich diese ganzen Spam-Mail-Nachrichten, die zu locker 80% nur aufgrund von irgendwelchen Vollîdioten so krass zunehmen. Das nervt nämlich wirklich, wenn man nach eMails schaut und 199 von 200 Nachrichten sofort löschen darf.

    Sowohl mein Windows ist sicher und mein Gentoo Linux sowieso -> Hardwarefirewall.

    Diese ganzen "personal firewalls", also Firewall-Software ist doch eh alles nur ne Lüge. Sowas kann nicht sicher sein, da sie sich auf dem zu schützenden System selbst befindet und somit problemlos für Hacker umgehbar ist, jedoch nur ein falsches Gefühl der Sicherheit beim Benutzer hinterlässt. Und Norton & Co verdient sich an den Mist eine goldene Nase.

    Eine externe Hardwarefirewall bietet einem Angreifer überhaupt keine Möglichkeit auf das Zielsystem zu gelangen, während diese Softwarefirewalls grundsätzlich nur "nachträglich" blocken können, wenn der etwaige Eindringling schon drin ist.

    Es ist auch einfach unglaublich wieviel unverschlüsselte WLAN-Netzwerke man selbst in Wohngebieten findet, ich könnte bequem vom Sofa aus auf Kosten meines Nachbarn Internet surfen, dem seine Mails lesen, sämtlichen Festplattenihalt auslesen und selbst auf dem seinen Drucker drucken :rolleyes:
    Alles wunderschön freigegeben, Win98/ME Rechner (dieses OS gehört sowieso verboten), ich könnte da problemlos rein, oft genug ist es mir auch schon oft unabsichtlich passiert, dass sich mein Notebook mit PCMCIA WLAN-Steckkarte automatisch in dem sein Netz eingeloggt hat, statt auf meinem Access Point. Bis ich das mal gemerkt hab und dem endlich nen Riegel vorgeschoben hab indem ich sein Netzwerk samt seiner Wurmzucht komplett geblockt habe.
    Nur weil man zu blöd ist, die Verbindung a) zu verschlüsseln und b) unbekannte MAC/IP-Adressen zu blocken. Da kann man nur sagen: RTFM!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2004
  4. h2d

    h2d Guest

    Diesen halbseidenen Beitrag von Frontal21 habe ich auch gesehen und das der Focus so etwas schreibt zeigt wieder, das man nur Schlagzeilen machen will um die Auflage zu steigern. Diese Beiträge sind ja grundsätzlich richtig, aber auch teilweise falsch und lassen den Computerbenutzer bei der Lösung des Problems genauso im Regen stehen und für das generelle Problem die Telekom als Prügelknaben zu benutzen ist geradezu lächerlich.

    Gruß Dieter
     
  5. foo

    foo Wasserfall

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    @BlackWolf (und auch Lechuk, wenn er vorbeischaut ;))
    Ok, nun ist es soweit: Ich kapituliere hiermit und werde nie wieder ein Wort über Firewalls verlieren.[​IMG]
     
  6. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Als ich noch per Modem im Netz war gabs nur Probleme. Entweder hat man die Firewall richtig "Scharf" gemacht dann kam man auf 90% aller Seiten nicht mehr drauf. Ohne hat man den ganzen Rechner voller "Viren und Wanzen" gehabt.
    Mit DSL gibts da keine Probleme mehr. Ich nutze einen Router der eine Firewal drinn hat auf den Rechnern sind immer alle Platten freigegeben:D (was man sonst tunlichst unterlassen sollte!) Antiviren und Trojaner Programme sollte man bei Bedraf aber trotzdem laufen lassen.
    Gruß Gorcon
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Juni 2004
  7. h2d

    h2d Guest

    Nur eine Firewall einzusetzen und zu denken damit sei es getan, der irrt gewaltig. Ein eben so großes Sicherheitsrisiko und das wird leider immer noch unterschätzt, ist auch Spyware. Wir hatten das Thema ja schon mal. Da hilft nämlich keine HW/SW-Firewall und auch kein Virenscanner. Wer darüber mal etwas lesen möchte, sollte mal bei Heise-Online mit dem Stichwort "Spyware" suchen und die entsprechenden Artikel lesen.

    Und wenn einige dümmliche Computerzeitschriften lange Artikel über das Thema schreiben und dann selbst in ihren Foren über Bannerwerbung Spyware ala Doubleclick und Mediaplex verbreiten, dann ist das ganze nicht mehr lustig. (Heise/CT ist hier nicht gemeint)

    Gruß Dieter
     
  8. bdroege

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    Die meisten Router sind ohne Passwort

    Habe selbst mal einen Portscan gemacht und so viele offene Router gefunden. Dort konnte man problemlos die Kennungen und passwörter nachlesen. Kaum einer hatte sich die mühe gemacht die Default-passwörter zu ändern.
     
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Mit einem Portscan kannst Du aber die beiden Netzwerke niht überspringen (es sei denn ein Trojaner hilft "Dir" dabei.
    Welche Passwörter meinst Du? Die des Netzzuganges sind auf dem Rechner ja nicht mehr drauf sondern auf dem Router.

    Gruß Gorcon
     
  10. Lechuk

    Lechuk Institution

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    TEAC AG-D500
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    HP Pavilion dv6545eg

    Samsung BD-D6500 3D
    Samsung BD-F7500 3D

    LD
    Denon LA-2300A
    Lieber foo
    Ich kann Deine Resignation nicht verstehen.
    Ich sehe es ähnlich wie im Autobau,da blieb man
    doch auch nicht einfach stehen oder bei der Sicherheits-
    technik in Wohnungen/Häusern.
    Aber bei dem eigenen PC denken die Leute und es sind
    nicht wenige,ich kaufe das,installiere das und kann dann
    erwarten-das dieses System sicher ist oder mir etwas geboten
    wird,was dieses System sicher macht.
    Ja das ist der typische "ich habe doch XP"User!
    (Querschuß-Warum haben Mehrfamilien-Häuser abschließbare
    Haustüren?)
    Aber zu Hause eine einfache Maßnahme wie einen ISDN/DSL
    Router zu installieren lehnen wir ersteinmal kosnequent ab.
    Stromverbrauch etc.pp wird dann als *nichtwollengrund*
    angegeben,dann kommt auch wieder das Argument:"Das muß
    aber hier sicher sein-da muß ich mich drauf verlassen können."
    Sei nicht sauer-ich hatte gestern erst wieder ein solches Gespräch.
    Das laste ich aber dann wieder Gates und seinem geschäftsgebahren an,weil er so gezielt seine Kunden verdummt,
    verarscht und blöde hält.

    Dann muß es zwangsläufig zu solchen Artikeln wie oben genannte
    kommen.
    Aber Longhorn wird es mit dem zweiten SP schon richten.
    Wenn nicht dann vieleicht Blackcomp-mal sehen,bei Windoof
    wird ja noch nicht solange dran geübt.
     

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