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Selbjustierende Eigenbau-Antenne fürs Auto?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Gummibaer, 27. Mai 2004.

  1. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
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    Da selbst nachführende Antennen SCHWEINEteuer sind, dürfte dies doch einer der wenigen Bereiche sein, in dem sich eine selbsbau noch lohnt!

    Hat zufälllig jemand Infos (Links oder gar eine Link-Sammlung) zu diesem Thema?

    Es kann doch sooo schwer eigentlich nicht sein, eine Cassegrain-Antenne mit 2 Motoren und einem Microcontroller zu versehen und dann einen Eimer oder so drüberzustülpen...

    Die Signalpegelinformation könnte ja in einer Primitv-Version z.B. ein Sat-Finder liefern, wenn man mal unterstellt, dass die Antenne nur ein einmal justiertes Signal behalten soll.
    Das taugt natürlich nicht, wenn man durch einen Tunnel gefahren ist...

    Oder ein PC mit DVB-S-Karte, der taugt dann auch gleich dazu festzustellen, auf welchem Satelliten man sich befindet, ist allerdings wohl etwas träge in der Reaktion.

    Solange es nocht analoge Ausstrahlungen auf Astra gibt, könnte man auch einen Analogreiceiver nehmen, auf einen Sender stellen, den es nur auf Astra1 gibt (nicht allzu schwer) und dann muss die eigenbau-elektronik nur noch die Schüssel so drehen, dass z.B. Ton am Audioausgang anliegt. Das ist ja nun wirklich simpelst festzustellen.
    Es sollte dann aber schon ein Twin-LNB sein, denn empfangen will man ja digital (insb. Radios gibt's ja analog auch kaum)

    Für den (gar nicht so unwahrscheinlichen) Fall, dass der Analogreceiver den Ton erst mit kleiner Verzögerung einschaltet, könnte man auch messen, ob ein Videosignal anliegt (z.B. prüfen ob die 15,6 kHz am FBAS-Ausgang anliegen) Das dürfte dan schneller gehen.

    Hmm, mir gefällt die Idee, das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass Astra nicht ewig analog abstrhlen wird und für Hotbird würde eine derartige Signalüberprüfung wohl schon in wenigen Jahren nicht mehr taugen.

    Trotzdem: das sollte für WEIT unter 500 Euro realisierbar sein!

    Also, wer hat sich damit schonmal befasst? Anyone? läc

    <small>[ 27. Mai 2004, 02:05: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  2. minzim

    minzim Board Ikone

    Registriert seit:
    10. April 2003
    Beiträge:
    3.592
    Ort:
    ~ 09e21/52n06
    Du willst ein Satellit auf dem Autodach drauf haben??? breites_ Du stellst dir ganz schön einfach vor. Wenn ich mir das vorstelle, wenn alle Autos mit einem Satellit bestückt wären, das würde aber ganz schön lustig aussehen. breites_ breites_ Aber ich habe es schon mal gehört, dass es für Reisebusse gibt, aber es kostet bestimmt viel viel Geld. Außerdem kann man die Signale unter Bäume, Brücken etc. sowieso nix empfangen.

    <small>[ 27. Mai 2004, 02:20: Beitrag editiert von: minzim ]</small>
     
  3. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    @minzim: Nein, einen Satelliten will ich mir nicht aufs Auto tun, da wäre das Auto ja dann platt.
    Die Antenne würde man ja auch nicht sehen, da wäre ein Eimer oder eine Platikhalbkugel drüber, das ist allein schon wegen des Fahrtwinds nötig.

    Zum den Empfangslücken habe ich mir hier:
    http://forum.digitalfernsehen.de/forum/ubb/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=26;t=000312
    schon so einige (nun nicht mehr patentierbare!!!) Gedanken gemacht.


    Und klar ist sowas teuer:
    http://www.kvh.com/products/product.asp?id=8
    http://www.google.de/search?q=KVH+TracVision&ie=UTF-8&hl=de&btnG=Google-Suche&meta=

    Und genau deshalb ja die Eigenbau-Idee. Kann doch nicht sein, dass das noch niemand versucht hat?

    KVH scheint bei einigen Antennen eine Gyroskop-Stabilisierung zu verwenden, also das gleiche Prinzip, nach dem auch Satelliten im All auf ihrer Position festgehalten werden.

    Also eine schwere rotierende Scheibe koaxial mit der Sichtlinie Richtung Satellit (oder auch etwas geknickt) hinter die Cassegrain-Antenne, das ganze ausbalanciert und Dreh- und schwenkbar gelagert und schon bleibt das Teil zumindest bei schlagartigen Lageänderungen der Aufhängung korrekt ausgerichtet.
    Um eine Elektronik, die das ganze nachjustiert kommt man aber natürlich nicht drumrum.

    <small>[ 27. Mai 2004, 05:21: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  4. Karpatenharry

    Karpatenharry Senior Member

    Registriert seit:
    6. Juni 2003
    Beiträge:
    376
    Ort:
    Regensburg
    Ich persönlich halte dieses Projekt schwer realisierbar.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten und sehr viele Probleme.
    Wenn du deine Antenne nicht die ganze Zeit "zittern" lassen willst, musst du wohl mit minimal vier LNB in einem Gehäuse arbeiten, dass die Elektronik feststellen kann, in welche Richtung sich der Sat bewegt.
    Und wenn du diese Hürde gennommen hast, musst du eine Elektronik bauen, die den Himmel zeilenweise horizontal und vertikal abfährt, falls das Signal einmal verloren geht.
    Müsste ich so ein Ding bauen, wäre es sinnfoller, wenn ich Zeitungen austragen gehe und mir so eine Antenne kaufe l&auml;c
    Vorallem Zeitsparender
     
  5. Roger 2

    Roger 2 Guest

    während der Fahrt ist das Glotzen eh verboten, wo doch das Anfassen eines Handy's schon 60 Euronen kostet !!! Spätestens wenn die Bullerei Deine Dachkonstruktion sieht, wird die gesamte Karre aus dem Verkehr gezogen, so ist das nunmal in einem Bullenstaat wie diesem ;-)
     
  6. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    @Karpartenharry:
    Gegen schlagartige Änderungen (Kopfsteinplaster) würde ja eine Gyroskopscheibe helfen (also nix anderes als eine rotierende Massescheibe, möglichst schwer)

    4 LNBs in einem Gehäuse kann man sicher vergessen. Da bietet sich viel eher an, per Kompass oder GPS zu gucken in welche Richtung sich das Fahrzeug gedreht hat.

    Bzw. man könnte auch (viel billiger) per Lichtschranke (Lochscheibe an den beiden Drehachsen der Antennenhalterung) feststellen, in welche Richtung sich das Fahrzeug gedreht hat und dann passende Gegensteuern. Dazu muss die Lage der Antenne natürlich per Gyroskop einigermaßen stabil gehalten werden.

    Wenn man darauf verzichten will, dann zittert die Antenne eben die ganze Zeit - na und?
    Sie wird einfach in eine Richtung bewegt, wenn dann das Signal schwächer wird, eben in die andere Richtung. Wenn das Signal (in einem kleinen toleranzbereich) gleich bleibt, wird sie nicht bewegt (damit wäre das Zittern sogar eliminiert)

    Also sooo schwer stelle ich mir das nicht vor, es sind eigentlich nur 3 Motoren: einer für's Gyroskop, der sich einfach nur drehen muss und einer für den Azimuth, der andere für die Elevation.
    Das ganze an einen passen programierten Microcontroller.
    Ich glaube ich bräuchte mit Zeitung Austragen länger, um die nöigen 5000-8000 Euro zusammenzubekommen, als sowas selbst zu bauen.


    @Roger:

    Ich wollte damit eigentlich RADIO hören, nicht TV glotzen. Obwohl TV glotzen auf dem Rücksitz sicherlich auch eine feine Sache ist, falls ich mal Kinder haben sollte, die während einer Langen Fahrt dort rumquängeln. Und Gegenüber DVB-T hat man dann nicht das Problem, dass man plötzlich das Sendegebiet verlässt und mehr Auswahl gibt's auch noch. Andererseits gibt's ja auch DVDs usw. ...
    Und ich selbst kann mich noch erinnern, habe immer geschalfen auf längeren Fahrten - ob das Kinder von heute noch können weiß ich nicht winken

    Hmm, ob ein ausreichend stabil montierter Plastikeimer vom TÜV eingetragen werden muss? UKW- oder Handyantennen müssen es ja auch nicht und es ist schließlich auch bloß eine Antenne... breites_

    <small>[ 27. Mai 2004, 20:26: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     

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