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Schwierige Empfangssituation welches LNB?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von illie, 2. Februar 2008.

  1. illie

    illie Neuling

    Registriert seit:
    2. Februar 2008
    Beiträge:
    1
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    Moin Gemeinde,

    errichte grade eine SAT Anlage im Wald! (ASTRA 19.2) Als Antenne kommt eine GIBERTINI 100 cm zum Einsatz. Aufgrund hoher Bäume und einer 60 Schüssel + museumsreifem LNB war der Empfang mehr als mäßig. Nun kommt ein neuer Mast, besagte Gibertini . Empfehlt mir bitte einen TWIN uni LNB mit bester Signalverarbeitung. Es werden 2 Reciever betrieben.

    Grüsse aus der Mark Brandenburg

    Jens
     
  2. Indymal

    Indymal Talk-König

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    5.414
    Ort:
    Marburg
    AW: Schwierige Empfangssituation welches LNB?

    Solange du Bäume im Signalweg der Antenne hast, wirst du im Verhältnis zur Antennengröße immer ein mäßiges Signal haben. Besonders zur Jahresmitte hin, wenn alle Bäume in vollem Saft stehen.

    Um dieses Manko auszugleichen kannst du eigentlich nur eine größere Antenne einsetzen, wie du es jetzt auch vorhast.
    Besonders empfangsstarke LNBs, Hightechkabel etc. bringen hinregen nur marginale Verbesserungen und lohnen sich eigentlich nur dann, wenn man keine größere Antenne aufstellen darf/kann, aber trotzdem noch einige Nuancen heraus kitzeln will.

    Und man sollte sich auch nicht allzusehr nach dem Rauschmaß richten, da Kathrein LNBs mit 1db Rauschmaß in Tests auch nicht schlechter abgeschhnitten haben als gewisse 0,1 db LNBs.

    Zudem werden die LNBs heutzutage meistens so billig produziert, daß man sich zwei baugleiche LNBs kaufen kann, die absolut unterschiedlich gute Empfangswerte haben.
    Derartige Unterschiede lassen sich bei Twin/Quad LNBs sogar schon an den einzelnen Ausgängen feststellen.

    Gruß Indymal
     
  3. Grognard

    Grognard Guest

    AW: Schwierige Empfangssituation welches LNB?

    :winken: Indymal, illie
    richtig, was nütz das ganze Geschrei um die Verstärkerleistung eines lnb's, wenn das Signal schlecht ist, eher noch ist der Reciver übersteuert.
    "Das Rauschmaß ist das Maß der Pheromone eines weiblichen S c h w e i n s, um den Eber anzulocken, damit dieser den Sexualakt vollzieht" , man sagt auch die S a u ist rauschig."

    So hier noch mal etwas Lektüre zum Rauschmaß aus Wikipedia

    ""Da die Rauschleistung des thermischen- oder Johnson-Rauschens von der Basisbandbreite abhängt, wird dies um so problematischer, je größer der genutzte Frequenzbereich ist.
    Bei einem Universal-LNB wird zwischen zwei verschiedenen Frequenzbereichen umgeschaltet, um den gesamten Empfangsbereich von 10,7 - 12,75 GHz abzudecken, da die Frequenzbandbreite zwischen oberer und unterer Grenzfrequenz (2,05 GHz) nicht in den Empfangsbereich des Satellitenreceivers von 950 - 2150 MHz passt.
    Da jeder Verstärker rauscht und dieses Eigenrauschen dem Signal hinzufügt, kann in einer Signalkette das Signal-Rausch-Verhältnis nie besser, sondern immer nur schlechter werden. Ein LNB benötigt deshalb einen im gesamten Basisband besonders rauscharmen Verstärker, um auch bei schlechten Empfangsverhältnissen noch einen Empfang zu ermöglichen. Typisch für Universal-LNBs ist seit 2004 ein Eigenrauschen (verwandte Begriffe: Rauschmaß, Rauschzahl, engl. noise figure, noise floor) von etwa 0,6 dB (0,6-0,7dB bei 21°C gelten als sehr gut). Niedrigere Rauschmaße von 0,2 und 0,3 dB sind im Konsumerbereich nicht möglich, da in der ersten Stufe des LNAs laut den Datenblättern der Hersteller bereits nur der Transistor alleine schon ein Eigenrauschen von ca. 0,3 dB aufweist. Das bedeutet, wenn man mehrere Verstärkerstufen (mit rauscharmen sogenannten HEMTs) hintereinanderschaltet, dass das Gesamt-Rauschmaß nur noch größer werden kann. Hierbei spielt auch die Verstärkung der einzelnen Stufen eine entscheidende Rolle. Die Rauschmaße, die bei fast allen Herstellern als kleiner 0,3dB angegeben werden (Stand 03-2006) sind völlig unrealistisch und dienen nur Marketing-Zwecken.""
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Februar 2008
  4. Indymal

    Indymal Talk-König

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    5.414
    Ort:
    Marburg
    AW: Schwierige Empfangssituation welches LNB?

    Achja... was mir noch einfällt...

    Ich habe hier mal einen Vergleichstest zwischen den beiden Receivern "Lemon Volksbox" (Baujahr 1999) und einem "Technisat MF4-S" (Baujahr 2006) durchgeführt.
    Und zwar mit einer 90cm Antenne und einer 120cm Antenne jeweils ausgerichtet auf den recht schwachen Nilesat auf 7° West.

    Ergebnis mit 90cm war:
    Technisat MF4-S: Alle vertikalen Transponder flüssig
    Lemon Volksbox: Das Schweigen im Walde

    Ergebnis mit 120 cm war:
    Technisat MF4-S: Alle vertikalen+ fast alle horizontalen Transponder flüssig
    Lemon Volksbox: Fast alle vertikalen Transponder kurz vor Empfangsgrenze + 1 verruckelter horizontaler Transponder.

    Daran kann man sehen, daß auch der Receiver an einem schlechten Empfang Schuld sein kann. Wo Modell A nur noch Ruckelorgien anzeigt, kann Model B durchaus noch ein stabieles Bild erzeugen.

    Gruß Indymal
     
  5. Dipol

    Dipol Talk-König

    Registriert seit:
    21. Oktober 2007
    Beiträge:
    6.094
    Ort:
    Raum Stuttgart
    AW: Schwierige Empfangssituation welches LNB?

    Warum so bescheiden mit der Kritik. Die 0,3 dB kannst du ohne Bedenken verdoppeln. Schon nach der zweiten Vorverstärkerstufe im LNB sind 0,3 dB pure Illusion.
     

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