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Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 16. Februar 2011.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    An diesem Donnerstag (17. Februar, 20.05 Uhr) zeigt das Schweizer Fernsehen in seiner Reihe "Dok" eine kontroverse Dokumentation. "Tod nach Plan" begleitet einen manisch Depressiven in den letzten Minuten vor seinem Selbstmord.

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  2. spocky83

    spocky83 Platin Member

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    AW: Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

    Von den ethischen Fragen der Vorberichterstattung einmal abgesehen ist das durchaus ein heißes Eisen, mit oder ohne Dignitas bzw. Exit.

    Allerdings wäre das leider ein Thema das hierzulande die Privaten nur mit äußerster Sensationsgeilheit und die öffentlich-rechtlichen nicht einmal mit der Beißzange anlangen würden, immerhin ist Selbstmord bei den Kirchen verpöhnt und, dass die eine ganze Menge beim Sendebetrieb von ARD und ZDF zu schnabeln haben, lässt sich kaum abstreiten.

    Beim SRF ist sicherlich nicht alles Gold was glänzt, es gibt definitiv auch extrem viel Mist und auch dort tut ein gewisses Maß an Verbesserung Not, aber man VERSUCHT zumindest dem Auftrag eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerecht zu werden. Bei unserem ÖRR erkenne ich ein derartiges Verhalten nicht einmal mehr im Ansatz.
     
  3. maulwurf

    maulwurf Neuling

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    AW: Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

    Hallo, seit 2005 gibt es eine professionell erstellte Dokumentation über das selbstbestimmte Sterben eines 90jährigen (deutschen) Mannes in der Schweiz. Trotz zahlreicher Bemühungen war es bisher nicht möglich, einen deutschen oder ausländischen Sender zu finden, der bereit gewesen wäre, diese 45-Minuten-Dokumentation zu senden. Lediglich ein Privatsender hatte die Rechte für wenige Minuten (Ausschnitte) erworben.

    Ich verfüge über die Urheberrechte - bei Interesse bitte anmailen! Danke.
     
  4. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

    Ich hab mir den Link man angeschaut, werd aber draus nicht schlau.

    Erstens frag ich mich wie jemanden der zwar eine ernste, psychische Erkrankung, jedoch keine unheilbare Erkrankung hat, Sterbehilfe gewähren kann.

    Zweitens frag ich mich wie das Dokuteam dabei zusehen kann. Denn wenn jemand Selbstmord plant, müsste man ja aus einer ethischen Verpflichtung heraus versuchen ihn umzustimmen, und wenn erforderlich einer Therapie zuzuführen.

    Ob es wirklich dauerhauft erfolgreich wäre, ist zwar fraglich, aber ich denke man müsste es zumindest versuchen.
     
  5. maulwurf

    maulwurf Neuling

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    AW: Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

    @ Martyn

    Die Info des Links hat mich zunächst auch überrascht, aber...

    Beim selbstbestimmten Sterben geht es um das Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Deshalb ist Selbsttötung in Deutschland auch nicht strafbar. Dieses Recht - auch über das eigene Sterben zu entscheiden - verliert man nur bei Unzurechnungsfähigkeit. Es wäre aber falsch zu meinen, dass JEDE psychische Erkrankung die Aberkennung der Zurechnungsfähigkeit zur Folge hätte. Viele schwere, psychische Erkrankungen verlaufen schubweise. Zumindest zwischen den Schüben ist der Mensch selbstverständlich VOLL zurechnungsfähig und muss über sein Leben entscheiden dürfen.

    Übrigens: Mit Sicherheit ist mit ihm im vorliegenden Falle (den ich leider hier in Deutschland nicht im Fernsehen sehen kann) über alle anderen Perspektiven des Weiterlebens gesprochen worden!!!
     
  6. inessa23

    inessa23 Neuling

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    AW: Schweizer Fernsehen will mit Selbstmord-Doku aufrütteln

    Nach meiner Meinung haben die paar Psychiater diesen Menschen aufgegeben und ihm gesagt, er sei austherapiert, weil sie selbst an ihre Grenzen gestoßen sind.
    Ich vermute aber, er hat immer noch den Absturz aus der manischen Phase 2008 nicht verkraftet, vor allem, da er auch vor Gericht gezerrt wurde :(.
    Traurig, die ganze Geschichte.
     

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