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Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierbar"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 4. Oktober 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Leipzig - Über die Verschlüsselung von TV-Inhalten sprach DIGITAL FERNSEHEN mit Walter Bachmann, Distributionsverantwortlicher beim Schweizer Fernsehen (SF), einem Unternehmen der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG).

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  2. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    '
    Eine Veschlüsselung ist ohne proprietäre HD+ Receiver möglich und ohne eine CI Plus Spezifikation, das funktioniert auch mit genormten Geräten. In der liberalen Schweiz müssen sich die Bürger keine Receiver mit Gängelfunktionen, wie Aufzeichnungs- / Kopierschutz kaufen und es können CI-Module nach dem DVB-Standard eingesetzt werden.

    Digitalfernsehen ohne Zwangsbox und ohne CI Plus
    http://www.zhv.ch/webautor-data/14/MK_Digitalfernsehen_020908.pdf

    Vielleicht können wir dann "CI+ freie" TV-Geräte in der Schweiz kaufen, ein freier TV-Konsum wäre dann möglich, ohne Gängelfunktionen. Das geht natürlich auch mit einer DreamBox, kein CI Plus Modul kaufen und auf die Nutzung der im CI+ TV-Gerät integrierten Digital-Tuner verzichten.

    Premium-PayTV funktioniert bestens mit Common Interface - wenn der Anbieter es nur will
    http://www.presseportal.de/pm/73997/1324198/mascom_gmbh_germany

    CI Plus bringt für Zuschauer nur Nachteile
    http://www.mascom.de/kid_bildsystem/dateiDOKUMENTE/0805_mascom_ciplus-nachteile.pdf

    Freier Zugang zu TV-Programmen in der EU
    http://www.infosat.de/INFOSAT/INFOTORIAL/?ausgabe=248

    Eine Grund-Verschlüsselung in Deutschland nicht erforderlich, bei über 81 Millionen Einwohnern
    http://www.ard.de/intern/standpunkte/-/id=431410/property=download/nid=8236/dylsyy/index.pdf

    :winken:
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2009
  3. Tim.B

    Tim.B Junior Member

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Spätestens wenn das analoge Satellitensignal abgeschaltet wird und es nur noch das digitale gibt, werden auch in Deutschland zumindest die Privaten anfangen zu verschlüsseln.

    Wie Herr Bachmann schon sagt gibt es Lizenzgeber die darauf achten, dass bestimmte Inhalte geschützt bzw. nur in bestimmten Ländern empfangbar gemacht werden. Natürlich können die Privaten durch die Verschlüsselung auch eine Menge Geld einsparen und würden bei der Rechtevergabe wichtiger Sportereignisse wie Fussball-WM, Olympische Spiele oder Bundesliga den Vorzug bekommen. Wieso sollten die Lizenzgeber sich mit ARD und ZDF um eine Free-TV Ausstrahlung streiten, wo sich vermutlich andere Länder in ihrer Exklusivität gestört fühlen würden. Da gibt man dann die Rechte im Bereich Film, Serien, Sport und Musik lieber an die verschlüsselten Privaten ab.

    Das Nachsehen hätten dann auf Dauer die Öffentlich Rechtlichen, ihnen bliebe beim heißen Kampf um die Rechtevergabe nichts anderes übrig als ebenfalls zu verschlüsseln um mit den Privaten mithalten zu können.

    Nicht nur die wesentlich günstigeren Konditionen bei den Programmeinkäufen sondern auch Einnahmen durch den Verkauf von Smartcards und die für den Zuschauer anfallenden monatlichen Gebühren würden den Privaten ordentliche Einsparungen bescheren.

    In den Niederlanden werden z.B. für die Privaten 5,83 € im Monat berechnet. Die Öffentlich Rechtlichen sind kostenlos.
    In Deutschland sollte eine monatliche Gebühr in Höhe von max. 5 € durchaus vertretbar sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2009
  4. MediaMuc

    MediaMuc Senior Member

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Das Nachsehen haben eher die Privatsender, denen durch eine Verschlüsselung massiv an Einschaltquote wegbricht. Die jetzige phantastische Reichweite lässt sich mit verschlüsselten Programmen nie und nimmer nachbilden. Die öffentlich-rechtlichen Programme werden davon profitieren.

    Weniger Einschaltquote und die Verschlüsselungskosten kosten den Privatsendern mehr Einnahmen, als sie duch die vermeintlichen Rechteeinsparungen vielleicht einsparen können.

    Sprechen wir doch mal Klartext: Die Privaten wollen keine Verschlüsselung wegen "Jugendschutz" oder "Forderungen von Rechteinhabern". Die Verschlüsselung soll hauptsächlich dazu dienen:
    - dass die Zuschauer die ausgestrahlte Werbung garantiert auch konsumieren (Verbot von Ad-Skipping)
    - dass die Zuschauer das Produkt nur dann konsumieren, wenn es dem Sender nutzt. Dem Sender nutzt der Konsum aufgezeichneter Sendungen nur dann, wenn sie innerhalb von 3 Tagen zeitversetzt auch angesehen werden (vgl. Definition von Einschaltquote seit 1.7.09). Dann fließen die Werte noch in die Berechnung der Einschaltquote mit rein.
    - dass die bisher frei empfangbaren Privatsender im Ausland nicht mehr konsumiert werden. MTV hat große Probleme seine örtlichen, kostenpflichtigen Sender zu vermarkten, wenn ein kostenloses deutsches Programm parallel anliegt. Die österreichischen Angebote der RTL- und P7S1-Gruppe hätten in Österreich sicherlich noch mehr Einschaltquote, wenn die Zuschauer nicht immer versehentlich auf die für Deutschland bestimmten Versionen schalten könnten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2009
  5. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Tja nur leider haben sie keine Lizenz um Gebührenpflichtig zu verschlüsseln.
    Wen sie Fee TV bleiben wollen ist eine monatlichen Gebühr nicht akzeptabel.
    Einmalige Gebühr und Freischaltung würde auch gehen und rechtfertigt den Namen Free TV.
    Die Senderechte werden jetzt schon nur für den Deutschsprachigen Raum gekauft, so das eine Einsparung für Filmrechte usw nicht eintritt, sondern nur die Zusätzlichen Kosten für die Verschlüsselung und den Smardcart Vertrieb dazu kommen.
    Also Verschlüsselung ein Minusgeschäft wird.
     
  6. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Es geht in diesem Thread um die Schweiz und nicht um Deutschland.

    Im Übrigen sind einige Behauptungen bzgl. Deutschland falsch:

    RTL und Co haben keine Mehrkosten durch die Verschlüsselung, da diese Kosten der Plattformbetreiber trägt und vom Zuschauer als Zugangsgebühr wieder hereinholt - zumindest dann, wenn das neue Geschäftsmodell Erfolg hat.

    Und die Verschlüsselung über Satellit von
    a) einem öffentlich-rechtlichen Sender in einem kleinem Land
    b) einem Privatsender (über Plattformbetrieb wie HD+) in einem großen Land
    ist überhaupt nicht vergleichbar.

    Was soll dieser Unsinn? Die Landesmedienanstalten unterstützen die Ausstrahlung über gebührenpflichtige Plattformen. Und diese quasi staatlichen Anstalten handeln streng nach dem Gesetz (Rundfunkstaatsvertrag und Landesmediengesetz). Dort ist der Plattformbetrieb geregelt, und die Ausstrahlung privater Sender über Plattformen ist völlig legal.

    Ihr könnt hier soviel schwätzen, wie ihr wollt. Es wird an der rechtlichen Lage nichts ändern. Die Entscheidung über den Erfolg solcher Plattformen wird beim Verkauf der entsprechenden Empfangsgeräte und der Abnahme der Smartcards fallen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2009
  7. emtewe

    emtewe Lexikon

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Das gleiche wie mit Österreich letztens, hier werden mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen um Stimmung zu machen für Verschlüsselung, das sieht man doch schon an den unbeantworteten Fragen... :rolleyes:
     
  8. Manfred Z

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Genau, a) und b) in meinem Beitrag oben.
     
  9. Dyllan Hunt

    Dyllan Hunt Platin Member

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Natürlich ist die Sparquote für die kleine Schweiz bei einer Verschlüsselung weit aus höher als für Deutschland.
    Das kann man nicht 1:1 auf Deutschland übertragen.
     
  10. JuergenII

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    AW: Schweizer Fernsehen: "Durch Sat-Verschlüsselung sind Programmeinkäufe finanzierba

    Reine Spekulation, die wie hier schon geschrieben kostenmäßig nichts bringt. Eher werden sie versuchen bis zur Abschaltung auch das SD Programm mit den technischen Nachteilen von CI+ bzw. HD+ zu senden, sofern sich das durchgesetzt hat.
    Im übrigen sollte man bedenken, das die Privaten von der ersten Sendeminute an wussten auf was sie sich da einlassen. ÖRR wird durch Gebühren finanziert, Private müssen das Geld aus anderen Quellen speisen. Beliebt ist die Werbung und Sponsoring (wobei ich da keinen Unterschied sehe), weil dadurch die Programmkosten auf die Allgemeinheit umgelegt werden können.

    Die heutige Lizenzvergabe in Europa ist mehr als überarbeitungswürdig. Die Lizenzgeber verdienen sich in Europa durch die Kleinstaatlichkeit dumm und dämlich. Hier sollten die politisch Verantwortlichen endlich handeln und dem ganzen einen Riegel vorschieben. Die Sprachbarire ist in Europa - bis auf Englisch - der Garant, das selbst bei freier Ausstrahlung aller Programme kaum jemand das ausländischer Programm dem eigenen vorziehen würde. Alleine schon weil er nichts versteht. Es gibt in Europa nur 2 Länder die einen Nachteil bezüglich der Sprachreglungen haben: Das ist die Schweiz, in der neben Französisch auch noch Italienisch und Deutsch gesprochen wird und Österreich. Dabei dürfte die Schweiz noch das kleiner Übel sein, da deren Programme auch mit Unterbrecherwerbung ausgestrahlt werden. Österreich wäre beim jetzigen Programmangebot das schlimmste, was den deutschen Privaten bei einer unverschlüsselten Ausstrahlung passieren könnte. Denn wer schaut sich schon den Werbemüll an, wenn man das gleiche Programm auch ohne sehen kann. Deshalb wird ja zur Zeit auch in Österreich eine Hetzkampagne gegen den ORF gefahren, weil kaum jemand sich die Privaten dort reinzieht.


    Wieso sollten die Lizenzgeber den Privaten eine Ausstrahlung verkaufen, wenn sie -sofern das zutreffen würde - bei ARD und ZDF viel mehr Geld dank unverschlüsselter Ausstrahlung bekommen könnten?

    Das Nachsehen hätten dann auf Dauer die Privaten, die durch Zwangsbeschränkung und Verschlüsselung eh schon jede Menge Zuseher verloren hätten sofern sie denn alles Verschlüsseln würden. Nur davor werden sie genauso zurückschrecken wie der ÖRR, denn dadurch gehen ihnen Millionen von Zusehern verloren, die beim Zappen doch mal hie und da auf den Privaten hängen bleiben.

    Da könnte sogar was wahres dran sein, wenn sie komplett verschlüsseln (DVB C, T und S) und nur mehr für die tatsächliche Aboanzahl bezahlen müssten. Dumm nur, dass sie wahrscheinlich daran dann aber wirklich pleite gehen werden. Selbst wenn man es großzügig rechnet, dürften max. 30% der deutschen Haushalte sich für die verschlüsselten Privaten interessieren. Das würden bei 12 Millionen Haushalte gerade mal 720 Millionen Einnahmen vor Steuer sein (5 Euro im Monat vorausgesetzt), von denen aber die Verschlüsselungskosten wieder abgezogen werden müssen. Da bleiben für die 10 wichtigsten Privatanbieter aber nur mehr die sogenannten Peanuts über. Dazu kommen dann noch die Einschränkungen von CI+ und HD+.
    In wirtschaftlich schweren Zeiten ist werbefinanziertes Privat-TV nun mal sehr anfällig. Das ist aber Pay-TV - und nichts anderes ist eine Gebühr für die Privaten - auch. Denn in solchen Zeiten geht es nicht nur der Wirtschaft schlecht, sondern vielmehr den privaten Konsumenten. Ergo wird wohl auf alles überflüssige verzichtet. Und da dürfte an erster Stelle das zu zahlende private TV stehen. Schaut mal zu Sky wie die sich gerade dank rigoroser Abopreise entwickeln.

    Und schon mal an die Werbeindustrie gedacht? Glaubt hier einer wirklich, die zahlen noch den heutigen Preis, wenn sie wissen, das kaum noch ein Haushalt die Privaten sehen kann?
    Die ÖRR in Deutschland sind zwar keine wirkliche Alternative zu den Programmen der Privaten, aber dank IPTV und Videotheken auch noch erträglich.

    Juergen
     

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