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Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von NoFa, 16. Januar 2006.

  1. NoFa

    NoFa Guest

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    [​IMG] (pk) Der Pay-TV-Anbieter Premiere hat mit juristischen Mitteln durchgesetzt, dass fünf Satelliten-Shops Namen und Anschriften von "Cerebro"-Kartenkäufern herausgeben müssen.
    "Unsere Widersprüche hinsichtlich der Kosten und der Auskunftserteilung wurden zurückgewiesen", sagte die von den Händlern beauftragte Rechtsanwältin Sabine Sobola der SAT+KABEL am Montag nachmittag. Damit seien die Einstweiligen Verfügungen, die Premiere gegen die Händler erwirkt hatte, vollständig bestätigt. Ob Rechtsmittel eingelegt werden, will Sobola erst nach Eingang der schriftlichen Urteile am Dienstag oder Mittwoch nach Rücksprache mit den Mandanten entscheiden. Auch auf mehrfache Anfrage wollte sich der Pay-Anbieter bislang zu dem Vorgang nicht äußern.

    Mit der "Cerebro"-Karte, für die sich Premiere inzwischen eine Wortmarke beim Deutschen Marken- und Patentamt hat registrieren lassen und einer illegalen Software aus dem Internet lässt sich das Pay-Angebot nach wie vor entschlüsseln. Der Vertrieb der Smartcard wurde in der Zwischenzeit zahlreichen Händlern per Einstweiliger Verfügung untersagt (SAT+KABEL berichtete). Die Verfügungen von Mitte Dezember 2005 verpflichteten die Händler aber nicht nur zur Unterlassung des weiteren Verkaufs der Karten, sondern nach Angaben der Kanzlei auch zur Erteilung von Auskünften über Hersteller, Händler, Vertriebswege, Menge der Karten und vor allem Name und Anschrift der Kunden, die "Cerebro"-Karten erworben hatten.

    Der Widerspruch der Händler richtete sich unter anderem gegen die Auskunftserteilung, weil eine Einstweilige Verfügung grundsätzlich nur eine vorläufige Entscheidung darstellt. Wenn nun Auskunft über die Kunden erteilt werde, werde nach Ansich von Sobola die Hauptsache vorweggenommen, was aber nur in eng begrenzten Fällen zulässig sei, sagte Sobola. Der Paragraph auf den sich Premiere bei seinem Auskunftsanspruch beziehe, sehe ausdrücklich nur einen Auskunftsanspruch bezüglich der gewerblichen Abnehmer, der Lieferanten und Hersteller vor, nicht aber der privaten Abnehmer, so Sobola. Die gesetzliche Regelung schütze Privatpersonen und behalte deren Verfolgung der Staatsanwaltschaft und Polizei vor.

    Ungeachtet des heute bekannt gewordenen Urteils hatten nach früheren Angaben der Kanzlei zahlreiche andere Händler bereits Auskunft erteilt. Was Premiere mit diesen Daten anstelle, bleibe abzuwarten, hieß es.



    http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=6013&mode=thread&order=0&thold=0
     
  2. buebelkoeck

    buebelkoeck Junior Member

    Registriert seit:
    9. Januar 2006
    Beiträge:
    52
    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Huijemineeeh, nun bin ich drann ....

    ... mit dem Lachen, hau mich ab.

    Was ich mit Celebrity-Karten mache ist mein Brot. Werden meine Daten auch herausgegben, wenn ich ein langes Küchenmesser kaufe? Oder einen Seidenschal (damit kann man Frauen erwürgen!). Sogar mit einem Bügeleisenkabel! Verbietet ebendiese !!!!
     
  3. Hose

    Hose Lexikon

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Was hilft es Premiere wenn sie wissen wer die Karten gekauft hat:eek:
     
  4. Tom27

    Tom27 Senior Member

    Registriert seit:
    16. September 2004
    Beiträge:
    181
    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Eine Cerebro Smartcard ist - zumindest nach diversen Infosites - in Deutschland illegal und wird zu 99% NUR im Zusammenhang mit dem Knacken von Pay-TV Kanälen genannt. Da wird sie wohl kaum jemand aus Spaß nur zum Umrühren von Kaffee kaufen.
     
  5. james_blond

    james_blond Junior Member

    Registriert seit:
    9. November 2005
    Beiträge:
    119
    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben


    mmmhh ich denke es könnte zu einer Hausdurchsuchung führen bei den Käufern, das ist nicht so abwegig. Es geht hier um Piraterie - Hausdurchsuchungen werden nicht nur für illegale Cd Kopien veranstaltet das müsstet Ihr eigentlich wissen.

    Wer sich für so eine Piratenkarte interessiert hat sicher noch andere Schätze zu Hause - nicht legal erworbene Software. Die Staatsanwaltschaften haben schon bei vielen Usern Hausdurchsuchungen angeordnet und durchgeführt, viel Spass für die Käufer die illegal Premiere sehen wollten.

    Eine Anzeige - Geldstrafe - eventuell soger ein Gerichtsverfahren drohen den Käufern. Hier geht es um Piraterie, das ist kein Kavaliersdelikt!
     
  6. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Evtl. wollen sie die Leute durch solche Meldungen einschüchtern. Keine Ahnung, ob man Käufer dieser Karte belangen kann, aber vielleicht will Premiere hier zur Abschreckung auch ein Exempel statuieren.
     
  7. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Wahrscheinlich ist die Rechtsabteilung chronisch unterbeschäftigt und braucht Arbeitsteraphie. ;)

    Im Grunde heisst das doch nur eins mehr als 10mal überlegen wenn man Adresse gibt (wer weiss vielleicht wird der später ja mal kriminell od. sonstwas) und Händler sollten erst gar nicht anfangen Kundendatein aufzubauen - für einmalige Transaktionen auch nicht notwendig.
     
  8. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Schön das man die Propagandabegriffe so gedankenlos verwendet. :rolleyes:
     
  9. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Was dann auf dem Niveau von Schauprozessen anzusiedeln wäre.
     
  10. HarryPotter

    HarryPotter Wasserfall

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    AW: Schwarzseher: Smartcard-Händler müssen Kundendaten herausgeben

    Ich hätte mir die Karte 'eh nie in Deutschland bestellt. Wenn man bedenkt das die in Spananien teilweise gerade mal etwas um die 30€ kostet.

    Davon mal ab versucht Premiere mit solchen Aktionen nur zu verhindern das die Karte sich weiter verbreitet und wie vor ein paar Jahren wieder ach so viele Millionen für Lau glotzen können. = Schaden für Premiere, da Filmrechte wohl auch an die Sicherheit des Verschlüsselungssystem gebunden sind.

    Was man aber nicht bzw. immer zu Spät bedenkt ist die Gefahr eines EMUs für die gängigen Reciever. Dagegen kann er dann klagen wie er will. Wenn der erst mal da ist, muss sich Cappu*Georg warm anziehen.
     

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