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Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von BigPapa, 20. Juni 2006.

  1. BigPapa

    BigPapa Talk-König

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    Hi Hallo!

    Folgendes... ne sehr gute Freundin von mir ist mit der Straßenbahn gefahren ohne Fahrkarte und wurde logischerweise erwischt.
    Hat natürlich das Bußgeld bezahlt, gar kein Thema.

    Paar Monate später wollte sie wieder mit der Straßenbahn fahren (dazwischen natürlich immer mit gültigem Fahrschein, aus Erfahrung wird man ja klug), aber der Automat für die Fahrscheine ging net.
    "Blond" wie sie ist, meldete sie sich natürlich nicht beim Fahrer, wurde kontrolliert und natürlich.... erwischt.

    Paar Wochen später flatterte natürlich der Bescheid in den Briefkasten bezüglich der Strafe. Doppelt Blond widersprach sie diesem Bescheid und so kommt es wohl in den nächsten Tagen zu einer Gerichtsverhandlung (k.A. wieso sich Gerichte jetzt schon mit sowas befassen).
    Ihre Versicherung deckt das ganze nicht ab, so daß sie sich wohl oder übel, selber "verteidigen" wird.

    Natürlich will sie es genauso widergeben, wie oben beschrieben, also keine Story erfinden oder dergleichen, sondern es einfach so sagen, wie es war.

    Kennt jemand trotzdem noch ein paar Tipps, wie man da etwas "günstiger" bei rauskommen kann bzw. sie sich noch bissle "besser" verteidigen kann, um das Ganze nicht zu übertrieben hart zu gestalten, wenn der Richter nen schlecht Tag hat?
     
  2. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Denke die günstigste Alternative wird sein, die Strafe einfach zu zahlen.
    Ist übrigens lustig, weil mein Vater deswegen auch mal vor Gericht wollte, bei ihm war allerdings der Parkautomat defekt. Die Rechtschutzversicherung hat dann nicht lange gezögert und die doch lächerliche Strafe einfach für ihn bezahlt - kommt der Versicherung viel billiger, als eine Auseinandersetzung. Hat ihm aber auch nicht gepasst, weil er manchmal ein Sturschädel ist, aber dann war - wie man bei uns sagt - der "Kaas schoh gessn". :)
    Gut wäre natürlich, wenn Deine Freundin ein paar Zeugen hätte, die ebenfalls eine Karte lösen wollten. Ich nehme mal an, dass man in der Straßenbahn selbst keine Fahrkarten bei euch kaufen kann, richtig?

    Warum wollte die Rechtsschutzversicherung Deine Freundin eigentlich nicht verteidigen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2006
  3. BigPapa

    BigPapa Talk-König

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Einen Zeugen hat sie wohl... ihren Ex Freund, aber den da ggf. hineinzuziehen... naja Du weißt ja wie das ist mit Ex Bekanntschaften.

    In der Bahn kann man in der Tat nix kaufen, daher der Verweiß auf den Fahrer.

    Problem an der Sache ist wohl, dass sie Wiederholungstäterin ist und das ganze sich wohl vor dem Widerspruch auf 300€ belief. Mit Gerichtskosten jetzt, natürlich noch mehr, keine Frage.

    Bei der Versicherung hat sie nachgefragt. Die meinten halt, sowas wird nicht abgedeckt. Ist im übrigen die Concordia, falls das ein Stichwort gibt. Will sie jetzt auch kündigen, aber das nur am Rande. Kann das jetzt auch nur so wiedergeben wie sie es mir sagt, weil sie bei sich, auch keinen Rechtsgelehrten in der Bekanntschaft hat.
     
  4. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Ach so, 300 Euro - das ist in der Tat wesentlich mehr, als ich geschätzt hätte. Da lohnt es sich dann doch zu kämpfen.
    Viel Glück euch beiden.
    Der Ex-Freund ist natürlich so oder so kein sehr guter Zeuge. Aber wenn so ein Automat einen defekt hat, dann müssten die Automatenbetreiber das ja vielleicht wissen. Du solltest mal mit denen in Kontakt treten, evetuell gibt es da eine Wartungshistorie oder sonstige nützliche Informationen.
    Hat der Ex-Freund denn auch eine Strafe bekommen? Ich nehme mal an, der saß dann mit in der Straßenbahn.

    Die Münchner regeln da so:
    Wie weit ist Deine Freundin denn gefahren?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juni 2006
  5. BigPapa

    BigPapa Talk-König

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Bei uns sind die relativ fix. Das heißt, ganz sicher haben sie sie noch vor der nächsten Haltestelle bekommen, spätestens nach dieser.
    Das mit dem Log fiel mir auch ein. Wenn ein "Vertreter" der Gesellschaft anwesend ist, müsste der das ja auch belegen können/müssen.
     
  6. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Denk ich auch. Normalerweise müsste ja auch die Gegenseite den gleichen Schritt unternehmen, also den Beweis erbringen, dass keine Störungen an dem Automaten vorlagen.
    Aber ich bin kein Rechtsanwalt :) Aber es gibt doch auch im Internet so Seiten, wo echte Rechtsanwälte gegen kleines Geld ein wenig Licht ins Dunkel bringen können. Vielleicht wäre diese Investition keine falsche Anlage.

    Ich meine so Seiten wie www.anwalt.de (hab jedoch keine Ahnung, ob die seriös ist, laut WISO aber schon)
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juni 2006
  7. BigPapa

    BigPapa Talk-König

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    ok danke Dir
     
  8. Worldwide

    Worldwide Guest

    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Das ist aber auch eine frechheit. Wenn Der Automat defekt ist, soll man alles bspw. bei weniger frequentierten Strecken eine halbe Stunde auf die Bahn warten, bis zur nächsten Haltestelle fahren, dort aussteigen, einen Fahrschein kaufen und, da die Bahn nun natürlich bereits weitergefahren ist, wieder eine halbe Stunde warte.
     
  9. foo

    foo Wasserfall

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    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    Zja, bei uns Bayern ist halt alles ein wenig gemütlicher :D
     
  10. IGLDE

    IGLDE Talk-König

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    Berlin
    AW: Schwarzfahren - Erschleichen von Leistungen

    In Berlin ist das in den Beförderungsbestimmungen eindeutig festgelegt.
    Quelle. www.bvg.de
    bye Opa:winken:
     

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