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Schöne Standorte für Mobilempfänger

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von simpelsat, 23. November 2007.

  1. simpelsat

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    70er Triax-78 auf SG-2100A für 53e-34.5w (Standard 28e)
    (72e-58w - möglich bei Dachinstallation)

    DVB-T
    168 DX-Speicherungen bzw. 27 Programme mit Zimmerantenne:
    ct-Dipole und Hirschmann Zifa 15 / 16 und mobile 84cm-Richtantenne
    für DK DVB-T1778-7" und Skymaster DT 50 sowie LCD
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    Viele nutzen heute einen mobilen DVB-T-Empfänger nicht nur im Garten, sondern auch unterwegs auf Reisen. Daher möchte ich ein paar Tipps für reizvolle Standorte für den Fernempfang (trotz DVB-T) geben - und auch manchen Enttäuschungen vorbeugen.

    In geografischer Reihenfolge - mit freier Auswahl zum Selbstversuch für Jeden: ganz nach Lust und Laune.
    Die Fortsetzungen folgen nun übersichtlich in einzelnen Beiträgen für jede Region, die zur schnellen Direktwahl hier verlinkt sind:


    OSNABRÜCK / MÜNSTER (folgt direkt hier in diesem Beitrag)
    DÜSSELDORF / KÖLN
    AACHEN
    MAASTRICHT / LÜTTICH
    KAHLER ASTEN / HOHER WESTERWALD
    REICHWEITEN GR.FELDBERG/TAUNUS


    Allgemeine Empfehlungen zum DVB-T-Empfang der kommerziellen Programme für Fernfahrer




    Nachtrag von zwei Stichproben im Norden:


    +
    Dassel
    Der Ort liegt in etwa zwischen Neuhaus/Solling und Einbeck.
    Am dortigen Mobilfunkmast ("Brockenblick") konnten einige DVB-T-Sender empfangen werden.
    Insgesamt aber trotz hoher Lage nicht gerade berauschend.

    - (!)
    Höxter
    Einer der wenigen Orte in NRW ohne DVB-T - dafür aber fast die letzte kleine analoge Insel.




    GROSSRAUM OSNABRÜCK / MÜNSTER

    (+)
    Ankumer Berge

    nördlich von Osnabrück.
    Sicher günstig für den letzten südwestlichen Empfang des vollen Programmangebots aus Bremen.
    Wegen reichem Baumbestand dennoch keine ausgesprochene Empfehlung zu DXen - lieber die Gegend genießen.

    (??)
    Ibbenbüren

    westlich von Osnabrück
    Eine Halde bildet den letzten Höhepunkt des Teutoburger Waldes im Westen - wie ein großer Balkon.
    Fußweg einplanen.
    (Empfangstest folgt)

    ++
    Rheine
    Der Ort selbst liegt in einem Talkessel - aber die umliegenden Hügel sind ideal.
    Auf dem Waldhügel (nur 90m NN) kommen alle Programme aus Dortmund (85km) und ganz knapp auch Bremen (130km) rein.
    Teutoburger Wald (110km) strahlt wie ein Ortssender.
    Nördlich vom nahen Neuenkirchen kommt Hengelo (NL) sehr gut rein.
    (Ganz in der Nähe liegen die fast legendären Funkerstandorte Rothenberge und Bentheim/Gildehaus.)

    +
    Tecklenburg
    südlich von Osnabrück.
    Perfekte Sicht auf Münster.
    Signalwerte von Münster (30km, also in Sichtweite) und Dortmund (100km) verblüffend gleich.

    +++
    Schöppingen
    Westmünsterland.
    Idealer Empfang nahe dem Sendemast - einer der besten Standorte für DVB-T überhaupt.
    Alle nur denkbaren Sender aus etwa 100km ohne Probleme - besonders aus Holland.
    Beim einfachen Suchlauf sofort etwa 150 Speicherungen im Empfänger.

    +
    Baumberge
    westlich von Münster
    Signal direkt am Sender 177%. Empfang aber besser am alten Longinusturm. Dennoch sind keine außergewöhnlichen Programme zu empfangen.

    +
    Paderborn
    Mit Blick auf die Stadt (am Bahnübergang in Richtung Altenbeken) konnten Dortmund mit 72% (!), Teutoburger Wald mit 53%, Münster mit 45% - sowie Osnabrück und Bad Rothenfelde nur mit horizontaler Peilung sehr knapp empfangen werden.

    +
    Haltern
    Trotz günstiger Höhen keine Empfehlung. Auch Arnhem (NL) kommt hier zum Beispiel noch nicht rein.





    Fortsetzung folgt - die bereits vorhandene Sammlung reicht bis Nord-Italien.


    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger

    Es gibt sogar noch echte Freaks, die sperrige Dachantennen sogar im Auto mitrumschleppen. Bei dem in ganz Europa auf eng abgezirkelte Regionen ausgerichteten Versorgungskonzept bringt dieser Aufwand aber kaum etwas. Es wirkt daher im Gegensatz zu analogen Zeiten heute eher etwas lächerlich ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2008
  2. ISO

    ISO Silber Member

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    AW: Schöne Standorte für Mobilempfänger

    Eine Anmerkung zu Empfang der Sender aus Heerlen am Großen Ölberg:
    K54: Digitenne 1 Heerlen <> Pro7Sat1 Großer Feldberg
    K64: Digitenne 4 Heerlen <> Gemischt Rhein-Main Großer Feldberg
    K51: Digitenne 3 Heerlen <> Keine Gleichkanalbelegung innerhalb 200 km
    K34: Digitenne 2 Heerlen <> RTL Hessen Großer Feldberg
    K27: DVB-H Heerlen <> neuerdings WDR Sauerland

    Ebenso übrigens:
    12C: DAB Niederlande <> DAB Hessen

    Auf dem Gipfel ist es wirklich schwierig, auf dem Weg dorthin am Westhang waren die Multiplexe aber im Sommer zu empfangen. Kann sein, dass an dem Tag wie so häufig im Sommer leichter Tropo-Effekt geholfen hat. K51 ging tatsächlich an allen Stellen. Andere an bestimmten Stellen aber auch noch.
    Ein großes Problem bereiten sicherlich auch die DVB-T-Sender am Venusberg. Die stopfen die üblichen Konsumenten-Empfänger einfach zu (ohne mitlaufende Vorselektion).
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. November 2007
  3. simpelsat

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    AW: Schöne Standorte für Mobilempfänger

    (Die Anmerkung von ISO bezog sich ursprünglich auf Beitrag #1 zum Stichwort Ölberg - aber zur besseren Übersicht habe ich nachträglich einige Textteile nach Regionen in #4 etc übertragen.)

    -

    Ja klar - ich Idiot - die Kanäle werden von Frankfurt und Heerlen gleichzeitig belegt.

    Auf dem Schafberg bei Düren ist mir das gleiche Problem noch bewusst gewesen, als auf Kanal 34 auf der einen Bergflanke Franfurt und auf der anderen RTL aus Heerlen zu empfangen war - aber im Siebengebirge hätte mir das Ganze spätestens mit dem knappen Empfang von Heerlen auf dem Petersberg auffallen müssen, wo Frankfurt nicht ankommt.

    Aber darauf bin ich seit Monaten einfach nicht gekommen. Ich danke dir sehr für diese lange überfällige Aufklärung!
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2007
  4. simpelsat

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    GROSSRAUM DÜSSELDORF / KÖLN


    +
    Ruhrgebiet

    Wegen strammer Vollversorgung keine Überraschungen - aber ziemlich durchgehender Empfang im Auto im gesamten Ballungsgebiet. Selbst auf der Aussichtsplattform des Gasometers Oberhausen (117m) gibt es außer Arnhem (85km) und ansatzweise Teutoburger Wald (140km) keinerlei Besonderheiten, die man unter solchen Idealbedingungen nicht auch erwartet hätte. Allerdings herrschte hier oben auf nur sieben von 42 nutzbaren UHF-Kanälen (also nur 1/6) echte Funkstille - bei zahlreichen Doppelbelegungen auf anderen Frequenzen.

    +/-
    Niederrhein
    Gute Versorgung von der Sendern Wesel, Düsseldorf und auch aus dem Ruhrgebiet.
    Leider trotz großer Nähe zu den Niederlanden nur wenig brauchbare Empfangsmöglichkeiten
    wegen der extremen Inlands-Richtstrahlung des Senders Venlo
    sowie den kaum gegebenen topografischen Höhepunkten der Gegend.

    +++
    Süchtelner Höhen
    bei Viersen am Niederrhein - direkt oberhalb der A61.
    Traumhafter Empfang von rundum - sogar aus Münster/Baumberge.
    Venlo ist trotz der Nähe, aber wegen extremer Richtstrahlung hier sogar schwächer als das weite Eindhoven.
    (Die analogen Programme aus Belgien kommen selbstverständlich auch hier bestens rein.)

    +/+++
    Grevenbroich / Wassenberg
    Auf einer DVB-T-Testfahrt mit der Hirschmann Zifa 15 habe ich über den günstigen Empfang aus Heerlen gestaunt -
    bessere Signalwerte als in Wassenberg habe ich selten beobachten können.

    ++ (> Fußnote)
    Homberg
    oberhalb der A3 bei Ratingen in Richtung Wülfrath.
    Nördlichste Empfangsmöglichkeit von Heerlen (NL) mit meiner Ausstattung:
    Sehr knapp und schon nicht mehr stabil - also eher etwas für Dachtennen.
    (Die analogen Programme aus Belgien kommen ganz extrem stark, fast wie Ortssender rein.)

    ++ (> Fußnote)
    Witzhelden
    nördlich von Burscheid (A1) - auch über Leichlingen zu erreichen.
    Der ehemaliger Powersender Düsseldorf liegt wie eine Kanzel über Köln und Düsseldorf. Wunderbare Aussicht auf beide Städte.
    Hier kommt Heerlen (NL) wie selbstverständlich rein.
    (Die analogen Programme aus Belgien kommen auch hier gut rein.)

    ++ (> Fußnote)
    Bensberg
    Ortsteil (!?) von Bergisch-Gladbach mit wunderbarer Sicht nach Westen auf Köln.
    Auch hier kommt Heerlen (NL) nicht zu üppig, aber gut rein.
    (Die analogen Programme aus Belgien kommen auch hier gut rein. Auf UKW wird sogar der nahe Kölner Ortsender des DLR-Berlin von KLARA aus Genk auf 89,9 unterdrückt - und das ist gut so.)

    ++ (> Fußnote)
    Schreck
    Am Sendeturm Lohmar, direkt an der B56 zwischen Siegburg und Much.
    Ebenfalls wunderbare Sicht nach Nordwesten auf Köln.
    Auch hier kommt Heerlen (NL) nicht zu üppig, aber gut rein.
    (Die analogen Programme aus Belgien kommen auch hier gut rein.)

    ++
    Ölberg
    Höchste Erhebung des Siebengebirges südöstlich von Bonn.
    Fußweg mittlerer Steigung einplanen.
    Auf der Terrasse perfekte Sicht ins Rheintal bis Köln.
    Dazu volles (!) Signal vom Großen Feldberg bei Frankfurt - aber trotz freier Sicht absolut Nichts aus Heerlen (NL).
    Komischerweise waren am vorgelagerten, weniger aussichtsreichen Petersberg, der mit dem Auto erreichbar ist (am Wochenende gegen Gebühr), ganz vereinzelte Signale aus Heerlen (NL) zu empfangen.
    Dieser Widerspruch wurde in Beitrag #2 von ISO geklärt - Danke.

    ++
    Phantasialand
    Unterhalb des Vergnügungsparks auf der kleinen Straße Richtung Walberberg (ehemaliges Kloster).
    Hier kommt sogar Angelburg aus 110km an - allerdings nicht stabil, also mit Dachantenne sicher kein Problem.
    Aber Nordhelle geht hier überraschend überragend. Holland natürlich aussichtslos.

    + (> Fußnote)
    Wachtberg
    In Richtung Werthhoven in der Grafschaft südlich von Bonn auf Grenze zu Rheinland-Pfalz.
    An der weithin sichtbaren Spionage-Kuppel der US-Amerikaner:
    Fehlanzeige in der Erwartung einer letzten, südlichen Empfangsmöglichkeit aus Heerlen (NL) - mit Dachantennen dürften vielleicht Chancen bestehen.

    Nachtrag: Und es geht doch: Heerlen oder Feldberg/Taunus - je nach Bergflanke ...

    + (> Fußnote)
    Kerpen
    Der Ort hoffte vergeblich auf indirekte Steuereinkünfte aus der Formel-1.
    Zum Ausgleich hat Unity Media hier ihren Sitz mit reichlich Satellitenanlagen, die vereinzelte Programme gegen hohe Gebühren weiterleiten - an Vertragsgebundene oder Uninformierte.
    Zwischen Quadrath-Ichendorf (Fischbachhöhe) und Türnich (Papstwiese) kommt Heerlen (NL) schon mal rein - aber eigenartigerweise nicht gerade überragend.

    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger


    (> Fußnote):
    Seit etwa Februar-März 2008 ist das entscheidende, weil einzig unverschüsselte Bouquet aus Heerlen auf Kanal 54 für den Fernempfang mit einfacher Ausstattung teilweise kaum noch zu empfangen - besonders südlich von Bensberg. Dagegen könnte sich der mobile Empfang im Inland deutlich verbessert zu haben. Näheres ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2008
  5. simpelsat

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    AW: Schöne Standorte für Mobilempfänger

    GROSSRAUM AACHEN

    ++
    Raststätte Aachen - A4
    Nahe der hochgelegenen Autobahn-Raststätte Aachen kommen bereits mit minimaler Ausstattung auf Anhieb 101 Programme rein - einschließlich aller 82 (auch der vielen kodierten) TV-Sender, den eher klangschwachen Radioprogrammen und den Doppelungen. Vor allem von den Standorten Heerlen, Düsseldorf und Köln. Lüttich war hier noch nicht zu empfangen - Genk aber knapp.

    ++
    Niederhof
    nur etwa 1km südwestlich vom Sendemast Donnerberg in Stolberg bei Aachen.
    Im Gegensatz zum eigentlich günstiger gelegenen, aber bebauten Donnerberg
    können hier alle Programme aus Belgien und den Niederlanden empfangen werden.
    Vor Allem gelingt hier auch endlich der schwierige Empfang aus Lüttich.

    +++
    Großhau
    im Hürtgenwald als nördlichstem Ausläufer der Eifel - hoch über Düren und nahe der B399.
    Am Sendeturm auf dem Schafberg (376m NN) mit höchst interessanter Sicht auf alle hohen Bauwerke von Köln (50m NN). Die unteren 20 Stockwerke (etwa 50m) der Hochhäuser sind wegen der Ville (Vorgebirge mit etwa 100m NN) nicht zu sehen - deutlicher kann die allgemein schlechte Empfangssituation für die westlichen Auslandssender in Köln nicht vorgeführt werden.
    Der Empfang des Senders Münster/Baumberge ist um so erstaunlicher, da wegen der Erdkrümmung wider Erwarten gar keine quasi-optische Verbindung besteht:
    Dieser Platz ist eine absolute Traumstation.

    Besonders auch gegenüber bei Kleinhau werden beim Suchlauf etwa 150 Speicherplätze belegt.
    Die Bundesstraße auf dem Bergkamm wirkt wie eine Wasserscheide für DVB-T:
    Am Sendeturm werden vereinzelte Kanäle vom Großen Feldberg im Taunus bei Frankfurt knapp empfangen,
    während auf der anderen Seite kurz vor Kleinhau auf identischen Kanälen die Programme aus Heerlen (NL) stark reinkommen.
    Dazu sogar auch Programme aus Eindhoven, das mit nur 10kW aus über 100km noch brauchbar ankommt.
    Einen besseren Wirkungsgrad eines schwachen Senders habe ich nirgendwo anders je erlebt.
    +/-
    Langschoß und Lammersdorf
    Im weiteren südwestlichen Verlauf der B399 folgt auf dem höchsten Punkt (583m NN) eine ehemalige Funkstation des Militärs. Die erwartete Bestsituation zum Empfang besonders von Lüttich wird durch die Waldlage enttäuscht.
    Auch wenig weiter hinter Lammersdorf rund um ehemaligen Analog-Sender ergeben sich keine Besonderheiten.

    Aber: +++
    Hürtgenwald
    Etwas abseits der Militärfunkstation gibt es eine erst spät entdeckte Lichtung mit überragenden Empfangsmöglichkeiten: Hier wurde mit der Zifa-15 die Rekordzahl von 163 Speicherungen (!!!) eingelesen.

    ++
    Monschau-Höfen
    Sehr guter Empfang aus Stolberg, Düsseldorf (84km) - und trotz fehlender Sichtverbindung sogar Heerlen und Genk, aber Nichts aus Lüttich. Allgemein geht wenig tiefer aber schon fast Nichts mehr über DVB-T.


    +
    Nordeifel
    In der gesamten Nordeifel zwischen Aachen und Sinzig/Rhein ist man wegen der DVB-T-Diaspora vor jeder Überraschung sicher, solange im nördlichen Rheinland-Pfalz noch keine Aufschaltungen erfolgen - erst Ende 2008.
    Verblüffend ist hier aber der weitreichende Empfang aus Düsseldorf (50kW) gegenüber dem nahen, aber schwachen Sender Bonn (20kW).

    +
    Aachen
    Auf einer DVB-T-Testfahrt mit der Hirschmann Zifa 15 habe ich über den völlig stabilen Empfang der Öffentlich-Rechtlichen im Stadtverkehr gestaunt.

    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Mai 2008
  6. simpelsat

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    AW: Schöne Standorte für Mobilempfänger

    GROSSRAUM MAASTRICHT / LÜTTICH

    +
    Roermond
    Auf einer DVB-T-Testfahrt mit der Hirschmann Zifa 15 habe ich über den extrem schlechten Empfang der Programme aus Heerlen gestaunt.

    +++
    Maastricht / Heerlen
    Der beste Scan in dieser Gegend stammt von -Happysat- mit einer Yagi. Die ursprünglichen Beweisfotos vom Bildschirm der ganzen Aktion sind in dem Beitrag leider nicht mehr zu sehen. Dieser Beitrag hatte mich damals zu meinen Empfangsberichten angeregt ...

    ++
    Emmaberg
    Nahe dem Sender Hulsberg bei Valkenburg (direkt südlich der A79) sind auf einem Feld alle Programme aus Heerlen, Genk, Lüttich und Düsseldorf gut zu empfangen.

    ++
    Simpelveld
    Nur gut zwei Kilometer südwestlich vom Sendemast Heerlen.
    Schöner Blick ins Land. Oberhalb des Hulsbergweg lässt sich von rundum fast Alles empfangen - auch Düsseldorf kommt wie selbstverständlich rein.

    ++
    Viele Einzelheiten zum günstigen Empfang von einer DVB-T-Tour durch die gesamte Region sind unter diesem Thema ausführlich dargestellt.

    +/++
    Battice und Cornémont
    13-20km östlich Lüttich
    Seit der DVB-T-Aufschaltung im Raum Aachen bestehen im Nordosten von Belgien deutlich verbesserte Empfangsmöglichkeiten - auch für die dortige Deutsche Gemeinschaft. Stellenweise wird neben Düsseldorf auch der Sender Essen mit Richtantennen zu empfangen sein. Mit der 6x13cm kleinen Zifa-15 waren zahlreiche Suchlaufstopps auf diesen Kanälen zu beobachten.

    ++
    N3
    Von Aachen aus geht die B264 in Richtung Lüttich in die belgische N3 über - streckenweise eine der schönsten alten Landstraßen überhaupt.
    Etwas nordwestlich von Henri-Chapelle befindet sich ein beeindruckender amerikanischer Soldatenfriedhof mit weiter Sicht nach Westen. Hier bestehen ausgezeichnete Empfangsmöglichkeiten besonders für die noch extrem starken analogen Sender der Belgier - 1.000kW aus fast 200km. Dagegen kam zu analogen Zeiten von dem ebenfalls sehr starken Sender Aachen-Karlshöhe wegen der Richtstrahlung trotz greifbarer Nähe überhaupt Nichts mehr an.

    Weiter in Richtung Lüttich:
    Erst in nur noch gut 20-30km Distanz zum Sender beginnt auf der Höhenstraße N3 in wenigen günstigen Lagen mit Quasi-Sichtkontakt zum Sender dann einigermaßen ordentlicher Empfang. Aber beim Übergang der herrlichen Allee in eine nahezu endlose Geschäftsstraße bis Lüttich bleibt der Empfang während der Fahrt durch die nicht allzu hoch bebauten Gebiete doch ziemlich störanfällig.

    In der Innenstadt stationär aber oft wunderbar stabil.


    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2008
  7. simpelsat

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    KAHLER ASTEN / HOHER WESTERWALD

    ++
    Kahler Asten
    Mit 841m NN nur fast die höchste Erhebung in Nordrhein-Westfalen, aber durch den Wintersport in Winterberg besonders bekannt. Bei guter Sicht wimmelt es rundum an Sendemasten: zum Beispiel Lüdenscheid / Nordhelle, Hunau / Hochsauerland, Biedenkopf, Angelburg; Hohes Lohr und sogar schemenhaft der Große Feldberg im Taunus. DVB-T war derzeit kurz vor der Aufschaltung.


    +++
    Salzburger Kopf
    Direkt an der Kreuzung der B54 und B414/255 nahe Bad Marienberg. An der Ski-Hütte bestehen allerbeste Empfangsmöglichkeiten - leider nicht von der Rhön, die durch den Vogelsberg abgeschattet wird. Der Sender Angelburg steht beeindruckend nah.
    Analog wurden damals mit absoluten Billigstgeräten und ohne jeden Antennenaufwand sowohl das MDR-Fernsehen vom Inselsberg als auch RTL-Radio vom Harz wie Ortsender empfangen. Eine breitere Vielfalt von Fernseh- und besonders Radio-Programmen habe ich bisher nirgendwo erlebt.
    Oberhalb des nahen Ortes Stein-Neukirch ist die Sicht bis zum Siebengebirge frei, aber die DVB-T-Programme kommen nicht aus Köln/Bonn sondern Gummersbach.
    Mit der winzigen Zifa-15 (nur 6x13cm) kommen auch die kommerziellen Programme aus Köln-Bonn sowie vom Feldberg/Taunus gut rein.

    ++
    Raststätte Herborn und auch Rasthof (Parkplatz McDonalds)
    Für Pausen auf der A45 ein idealer Platz zum besten und letzten Empfang aller Programme aus dem Rhein-Main-Gebiet.
    Am Rasthof Wilnsdorf bei Siegen geht Nichts mehr.


    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2008
  8. simpelsat

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    REICHWEITEN GR.FELDBERG/TAUNUS

    150km

    (Laut Prognosekarte mit Dachantennen ganz vereinzelt bis maximal in Hochlagen vor Gaggenau/Schwarzwald empfangbar.)

    Neuhaus
    an der B51 nahe Trier - aber Empfangsort etwas westlich in Richtung Trierweiler
    147km - aber wegen derzeitiger analoger Kanäle kam nur K64 durch.

    Ettlingenweier
    bei Karlsruhe
    Hier ist nicht nur das breite Programmangebot vom Feldberg/Taunus (146km) sondern auch die vielen Kanäle aus Strassbourg (74km) störungsfrei zu empfangen. Allerdings war in diesem Fall nicht der ct-Dipol sondern die Zifa-15 im Einsatz.

    Großhau
    bei Düren
    Nur einzelne Kanäle sehr knapp mit Kleinstantennen.
    Gleichwellen mit Wuppertal, Aachen und besonders Heerlen (NL) - die aber nur auf der anderen, nordwestlichen Bergflanke gut zu empfangen sind.
    Mit Richtantenne sind daher auch nicht alle Kanäle vom Großen Feldberg/Taunus (156km) und aus Angelburg (143km) drin.

    Pforzheim
    Am Sender Mühlacker kein Empfang aus Rhein-Main mit einfachen Mitteln.



    100km

    Königstuhl
    oberhalb Heidelberg
    Hier ist Empfang nur etwas unterhalb (!) des Gipfels möglich - wegen Abschattung durch die Höhen der Bergstraße.
    Auf der Autobahn in der Rheinebene kommen auch erste Signale im mobilen Betrieb stabil rein.

    Kahler Asten
    bei Winterberg im Hochsauerland (mit sagenhafter Fernsicht auf den Großen Feldberg).
    Bester Empfang mit Vollsignal

    Ölberg
    im Siebengebirge bei Bonn.
    Bester Empfang mit Vollsignal

    Wachtberg
    südlich von Bonn - dem Siebengebirge am Rhein gegenüber.
    Auf nur 270m NN an der Spionagekuppel kommen die Programme vom Feldberg/Taunus mit etwa 80-90% rein:
    Solange nicht Aachen (Kanal 37) und Heerlen dazwischenfunken.

    Kalenborn
    zwischen Meckenheim und Altenahr
    völlig problemloser Empfang aus Rhein-Main

    Nord-Grenze Rheinland-Pfalz
    Also etwa auf der Linie Losheim-Wachtberg-Lindscheid-Bad Marienberg-Herborn sind die Programme vom Feldberg/Taunus meistens noch gut zu empfangen - aber ausgerechnet auf den gleichen Kanälen wie Heerlen, die sich dann in der Schnittmenge bei Wachtberg gegenseitig unterdrücken.


    90km

    Notscheid
    nahe Vettelschoß nördlich vom UKW-Sender Linz/Rhein.
    Guter Empfang auf normaler Feldfläche.

    Bell
    Parkplatz an der A61 Richtung Koblenz (kurz vor Mendig)
    Bester Empfang
    (viel besser als am Sender Koblenz/Naßheck, der bedeutend höher liegt und nur 66km entfernt ist)

    Friedrichsfeld
    zwischen Mannheim und Heidelberg.
    Guter Empfang auf normaler Feldfläche.


    Einfachste Ausstattung: 10cm-Koaxkabel-Antenne an 7"-LCD-mobil-Empfänger
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2008

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