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sat in die bk- anlage ??

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von chris4800, 16. Oktober 2005.

  1. chris4800

    chris4800 Neuling

    Registriert seit:
    16. Oktober 2005
    Beiträge:
    2
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    habe etwa 16 wohneinheiten, die alle an einer bk anlage angeschlossen sind. frage : ist es möglich sich vom bk- versorger zu trennen und stattdessen sat einzuspeisen ?? was kommt an kosten auf mich zu und steht der aufwand in einem vernünftigem verhältnis dazu ?? habe mich schon sehr über den kabelfritzen geärgert, der in blockwart-mentalität und entsprechenden auftreten sich wichtig machte. vielen dank an die experten unter euch :winken:
     
  2. Captain_Grauhaar

    Captain_Grauhaar Board Ikone

    Registriert seit:
    6. Mai 2004
    Beiträge:
    4.185
    Ort:
    Im Kabel-BW Land
    AW: sat in die bk- anlage ??

    Eine vorhandene Kabelanlage kann man normalerweise nicht verwenden, da die Verkabelung nicht Sternförmig ausgelegt ist. Bei Sat muss jede Antennendose einen direkten Zugang zum LNB bzw. Multischalter haben, um die verschiedenen Empfangsebenen zu selektieren. Eine Kabelanlage verwendet dagegen meistens Stichleitungen und Abzeiger sowie Reihenschaltungen innerhalb der Wohnung.
    Und ein Umsetzer von Sat ins Kabelnetz ist zwar machbar, aber doch relativ teuer. Das lohnt sich für 16 Parteien eigentlich nicht, da hier gleich ein paar Tausend Euro in die Umsetzer investiert werden müssen. Man hat dann sozusagen eine kleine eigene Kabelanlage.
     
  3. Bugi

    Bugi Senior Member

    Registriert seit:
    2. Juni 2005
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Süd-BaWü
    AW: sat in die bk- anlage ??

    Das stimmt nicht ganz. Mit einer digitalen Einkabellösung ist eine Umrüstung durchaus möglich ohne daß Kabel neu verlegt werden müssen (natürlich vorausgesetzt daß das was da in der Wand liegt kein Schrott ist). Eine Einkabellösung ist zwar nur eine minderwertige Lösung, da nicht das gesamte Frequenzspektrum von Astra übertragen werden kann, bietet aber im allgemeinen trotzdem noch eine größere Programmauswahl als die der Kabelnetzbetreiber. In erster Linie wird auf die Frequenzbereiche verzichtet, welche von ausländischem Pay-TV genutzt werden und somit für die Mehrheit der Deutschen sowieso uninteressant sind. Dabei fällt dann auch das eine oder andere ausländische Programm unter den Tisch, das dort frei empfangbar wäre. Auch von den Deutschsprachigen (auf Astra sind es ja inzwischen über 60) fällt das ein oder andere weg. Das sind dann aber meist eher unwichtige Sender, die im analogen Kabel sowieso nirgends zu sehen sind. Z.B. wird es wohl kaum eine Einkabellösung geben mit der man Bibel-TV empfangen kann. Auch ist es natürlich immer unklar, wo der nächste neue TV-Sender zu senden beginnen wird. Wenn man Pech hat wird man diesen nicht empfangen können, da die Einkabellösungen auf die heutige Programmbelegung ausgelegt sind.

    Die Bewohner brauchen dann natürlich für jedes betriebene TV-Gerät einen digitalen Receiver, es können aber mehrere Receiver an einem Anschluß betrieben werden. Receiver gibt es ab ca. 35 Euro aufwärts.

    Kosten: Bin ich im Moment nicht ganz auf dem laufenden, aber bei Selbstmontage dürfte man evt. deutlich unter 500 Euro wegkommen, vorrausgesetzt man rechnet die Anschaffungskosten für die Receiver nicht mit. Die müssten sich die Mieter dann eventuell selber kaufen.

    Letztenendes ist eine Einkabellösung natürlich nur eine Notlösung um sich das Verlegen neuer Kabel zu ersparen. In vielen Fällen ist sie dem Kabelanschluß aber durchaus vorzuziehen. Einschränkungen gibt es natürlich in den Gebieten, in welchen im Kabel Programme übertragen werden, welche über SAT nur codiert senden. In erster Linie meine ich damit ORF und Schweizer Fernsehen in Süddeutschland. Es gibt immer mal wieder Leute, die ganz dumm aus der Wäsche gucken, wenn sie nach dem Umstieg auf Sat plötzlich kein ORF mehr empfangen können. Dabei hatte es doch geheissen: Über Sat bekommt man alles, was man im Kabel empfangen kann!
     

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