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Sat Antenne aus Nordseite des Daches

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Pow3rus3r, 28. Mai 2016.

  1. Pow3rus3r

    Pow3rus3r Neuling

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    Hallo zusammen,

    ich baue gerade ein neues Einfamilienhaus mit Satteldach (First in West-Ost-Richtung) und suche noch eine geeignete Position für die Sat Antenne (Kathrein CAS90) auf dem Dach, in der die Antenne nicht so extrem auffällt. Wäre es möglich, die Antenne im rot markierten Bereich auf der Nordseite des Dachs zu montieren? Dort würde sich die Antenne ziemlich über meinem Garagendach befinden und wäre von der Einfahrt aus nicht/kaum zu sehen und würde die Südseite des Hausdachs nicht beschatten (PV Anlage).
    Die Dachneigung ist 24° und die Elevation der Antenne soll ca. 33° betragen. Wäre die Montage in dem markierten Bereich ratsam? Inwiefern könnte der Schornstein mir einen Strich durch die Rechnung machen bzw. wie weit sollte ich davon Entfernt bleiben?

    Danke und Gruß,
    Tom
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  2. Discone

    Discone Foren-Gott

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  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Hallo Tom,

    grundsätzlich funktioniert das mit der Norddachmontage, habe ich vor 25 Jahren bei meinem Elternhaus genau so gemacht.

    Mach dich bitte rechtzeitig schlau zum Thema Blitzschutz/Ableitung/Erdung. Ich empfehle eine Fangstange. Diese sollte mit der PV-Anlage koordiniert werden.

    Noch eine Anmerkung: 24° Dachneigung ist schon ziemlich wenig. Sieh nur zu, dass der Ansatz zur Gaube ordentlich ausgeführt und die Hartschaumdämmung oder Unterspannbahn in diesem Bereich sauber verklebt werden, denn der Wind kann den Regen bei so wenig Gefälle leicht hochdrücken.

    Und noch eine Anmerkung zur Dachneigung: denke daran, dass der Schnee auf so einem Dach liegen bleibt. Das LNB muss also eine Mindesthöhe über dem Dach haben. Wundere dich nicht, wenn der Mast richtig lang wird!
     
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  4. Pow3rus3r

    Pow3rus3r Neuling

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    Danke euch für die Infos!
    @Discone: Die Infos zu Elevation und Azimut hatte ich mir schon bei Dishpointer rausgesucht. Ich war mir nur nicht im klaren, wie denn genau die "Sichtachse" aussieht, die nicht verbaut sein darf. Wenn ich dich also richtig verstehe, könnte man sich gedanklich einen Kreiszylinder (keinen Kegel) mit Durchmesser des Sat Spiegels vorstellen, der die Sichtachse darstellt? Das würde mir schon sehr weiter helfen.

    @Klaus: Perfekt, das hört sich gut an. Das Thema Blitzschutz überlasse ich meinem Elektriker. Da mein Dachstuhl kommende Woche aufgerichtet werden soll, werde ich mir die Punkte doch mal gerne genauer anschauen - danke Dir!
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Na dann drücke ich dir die Daumen, dass du da jemanden hast, der sich wirklich auskennt. Die Wahrscheinlichkeit ist erfahrungsgermäß leider gering und das Resultat nachträglich nur sehr schwer korrigierbar.
    Macht der Elektriker auch die restliche E-Installation? Sprich unbedingt die DIN 18015 an und verlange die Verlegung der Kommunikationsleitungen in gängigen Leerrohren, am besten mit 25 mm Durchmesser.
    Und wenn du den Elektiker ärgern willst dann frage nach der Dokumentation der Ausführung des Fundamenterders nach DIN 18014. Hast du an den Hausecken Erdungsfahnen zur Anbindung der PV-Anlage und der Antenne?
     
  6. Pow3rus3r

    Pow3rus3r Neuling

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    Ja, der Elektriker macht auch die restliche Hausinstallation. Ich habe die Elektroinstallation gemäß DIN 18015 im Bauvertrag mit aufnehmen lassen und habe mir je eine Anschlussfahne für den Fundamenterder an jeder Hausecke legen lassen. Koax und CAT7a Kabel lasse ich auch in M25er Rohren legen, da meine CAT7a Twin Kabel zu dick für die 20er Rohre waren ;-)
     
  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Glückwunsch, da hast du vieles richtig gemacht!
    Wie hast du dich vorher schlau gemacht bzw. woher wusstest du, dass es die DIN 18015 gibt?
    War es schwer, den Verweis auf die Norm in den Vertrag zu bringen und wusste der Vertragspartner gleich, worum es geht?
    Sind die Anschlussfahnen aus Edelstahl?

    Sorry, jetzt sind das mehr Gegenfragen als du ursprünglich gestellt hast.

    Klaus
     
  8. Pow3rus3r

    Pow3rus3r Neuling

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    Ich habe mich während der Angebotsphase in diversen Internetforen informiert. Unter anderem wurde mir dazu geraten, die Elektroinstallation gemäß DIN18015 mit im Vertrag aufnehmen zu lassen. Der Generalunternehmer hatte damit keine größeren Probleme (lediglich die Anzahlen für Steckdosen etc. waren da außen vor, da die Anzahlen bereits im Angebot festgelegt wurden und gegen Aufpreis ergänzt werden können). Die Anschlussfahnen sind in V4A ausgeführt.
     
  9. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Wow, herzlichen Glückwunsch!!! Es macht Hoffnung zu sehen, dass es tatsächlich Elektrofirmen und Bauunternehmer gibt, die wissen, was Stand der Technik und der Normen ist.
    Ich wünsche dir, das der Rest vom Haus ebenso ordentlich ausgeführt ist und du lange Freude haben wirst.
     
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  10. satmanager

    satmanager Institution

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    Technisches Equipment:
    VU+ Ultimo 4K 6TB VTI Octo-Tuner (FBC-Tuner via JESS EN50607 voll versorgt)
    VU+ Solo SE V2 (SZ)
    Streaming auf NAS 2x 4TB (Raid Spiegelung)
    Sky Voll-Abo HD gepaired (AC R2.2 "Muss-Betrieb")
    Philips 65" UHD 4k Android / 3D (WZ)
    Samsung 40" LED (SZ)
    Onkyo TX-NR807 AV-Verstärker
    Kathrein CAS90
    2x Dur-Line Breitband-LNB
    Jultec JPS0504-8T im BB-LNB-Modus
    Empfang Astra (19+28)
    eingespeiste Video-Überwachungskamera mit Tonübertragung
    Erdung - äußerer und innerer Blitzschutz (PA) - durchgeführt nach DIN
    Freund von mir baut gerade, großes "Fertighaus" ! Das Ding stand innerhalb von 3 Tagen, danach kamen noch Kabel rein und jetzt sogar der Estrich. Letzte Woche habe ich ihm die Antenne hoch geschraubt über eine Dachsparrenhalter auf der Nordseite. Dabei bin ich erschrocken was da so alles unterlassen wurde !
    1. Protokoll für den Erder ums Haus, Fehlanzeige ! War alles die Firma die auch die Bodenplatte gegossen hat (akt. kommen 4x 25 AL aus dem Boden, das aber nicht an der Haus-Außenwand, sondern an einer Innenwand).
    2. PA-Kabel fehlte gänzlich, Elektriker meinte das nehmen sie immer von der HES direkt ab und legen das nie hoch zum Mast
    3. Erdungskabel liegt parallel zu den Koaxkabeln mitten durchs Haus runter in den Keller, einen "Trennungsabstand" kann man also absolut null erkennen (das kann man hier als PA-Kabel jetzt verwenden, aber ein Erdungskabel außen runter wird nicht mehr möglich sein da hier absolut kein Weg mehr ist der auch zu tolerieren wäre vom Aussehen her - Leerrohre gibts absolut keine).
    4. DIN18015 wurde total außer Acht gelassen. Anzahl der Steckdosen wurde nur über extra Berechnung für Zusatzdosen erreicht (Nachtrag/Edit: sogar im Wohnzimmer war nur ein Kabel verlegt, die Twin-Versorgung die vorgeschrieben ist dort fehlt !)
    5. Netzwerk-/Koax-/Telefonkabel liegen an die Latten genagelt, ein Leerrohr ist im kompletten Haus für nichts zu erkennen


    Habe ihm jetzt eine Auflistung erstellt was bei ihm unterlassen wurde, bin mal gespannt wie lange die brauchen alleine um die Kabel in Leerrohre nachzuverlegen (also alles raus und neu rein). Immerhin sind die Decken noch offen.

    P.S. der nächste Freund baut genau nebendran, ebenso ein Fertighaus ! Dem habe ich das jetzt gestern alles schriftlich vorab gegeben das er schon bei Erichtung vom Haus drauf achtet. Aber der hat davon so wenig Ahnung das es nur schwer möglich sein wird alles auch 100%ig zu kontrollieren, bei einem Fertighaus sind ja eh Kabelwege schon vorab bestimmt und man kann dann später nur unter großem Aufwand da noch was ändern - aber der Aufwand wäre bei der Firma die das macht, insoweit wäre mir das egal ..... die haben sich einfach an die Vorschriften zu halten !
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2016

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