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SAT-Anlage für ca. 12 Teilnehmer

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Markus_BW, 21. Mai 2020.

Schlagworte:
  1. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Hallo zusammen,

    wir sind gerade dabei, ein großes WG-Haus mit mind. 8 Parteien zu gründen.
    Also viele junge Leute, die Bock auf Fernsehempfang (die klassischen Sender reichen) im eigenen Zimmer und z.B. Fernsehabende im gemeinsamen Wohnzimmer haben.

    Ich bringe zwar technisches Verständnis mit, aber hab gemerkt, dass ich bei der SAT-Thematik schnell an meine Grenzen komme. :confused:
    Hier im Forum scheint sich das Know-how zu sammeln, deshalb hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt :)

    Das Haus hat aktuell noch eine alte Sat-Anlage, die aber auf jeden Fall mehr als 25 Jahre alt ist und wohl echt nix mehr taugen wird. Der aktuelle Platz an der Hauswand ist ideal für große Schüsseln (z.B. 120cm), hat freie Sicht und ist windgeschützt.

    Wie würdet ihr die Anlage (Schüssel, LNB, Multischalter, Kabel,...) konfigurieren, dass man an ca. 12 Stellen im Haus uneingeschränkten und guten Fernsehempfang hat? :)
    Können Markenprodukte mit gutem Preis-Leistungsverhältnis sein, rechne fest damit, dass eine ordentliche Anlage im vierstelligen Bereich liegen wird.

    Vielen Dank im Voraus :)

    Gruß Markus
     
  2. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    Hallo Markus,

    schreib uns doch bitte noch etwas über die Verteilstruktur. Können zu jemen Anschluss sternförmig neue Leitungen gezogen werden oder muss man auf vorhandene Infrastruktur zurückgreifen?
    Geht es nur ums TV schauen oder soll auch parallel aufgezeichnet werden?

    Gruß, Klaus
     
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  3. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Es können zu jedem Anschluss neue Leitungen verlegt werden, von Grund auf neu.
    Es war vorher nur ein kleiner Teil des Hauses ausgebaut, also würde die vorhandene Struktur sowieso nicht ausreichen.

    Ist aktuell auch alles frei zugänglich, weil die Elektrik auch erneuert wird.

    Geht nur um TV schauen, Aufzeichnung ist nicht nötig :)
     
  4. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Auch überlegen, welche Sats empfangen werden sollen. Gerade für junge Leute mit guten Englischkenntnissen kann zusätzlich 28,2° mit britischen Programmen interessant sein. Im Westen Deutschland hält sich der Mehraufwand in Grenzen, falls das "BW" im Usernamen für das Bundesland steht, kann es jedoch schwierig / aufwändig werden.
     
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  5. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den üblichen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, wobei BBC und so auch echt interessant wären :)
    Genau, BW steht für Baden-Württemberg :D Empfangen wird in der Nähe von Tübingen.
    Wie würde denn der Mehraufwand aussehen?
     
  6. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Eine Antenne in der o.g. Größe von 120 cm wäre nur für Astra 19,2° mit den deutschen Programmen reichlich oversized, es reichten ~ 85 cm. Nähme man 28,2° dazu, würde man vmtl. mit einer 120er Antenne zum Empfang beider Sats auch für 28,2° brauchbare Ergebnisse erzielen. Die Mehraufwand begänne am Anfang der Kette mit der größeren Antenne, wobei man bei ernsthaftem Interesse an der Hinzunahme von 28,2° nach Empfangsberichten aus der Region fragen sollte (… z B. in den entspr. Threads hier im Forum). Vielleicht mag auch @KlausAmSee etwas dazu sagen, die Verhältnisse bei ihm sollten in etwa denen für Tübingen entsprechen.

    Das zusätzliche LNB fiele für 12 Teilnehmer kaum ins Gewicht, anders sähe das für die Verteiltechnik aus. Rein konventionell wäre, um einen Anbieter von hochwertigen Komponenten zu wählen, statt eines JRM0512T (179,- €) nur für 19,2° ein JRM0912T (318,- €) für zwei Sats nötig. Obwohl im Moment kein Interesse an Aufnahmen besteht, könnte man trotzdem überlegen, in Richtung teilnehmegesteuertes Einkabelsystem zu gehen (= kompatible Endgeräte nötig). Sofern alle damit einverstanden wären, könnte die Basis für eine "kleine Lösung", die in jedem der 12 Räume den Einsatz von zwei Tunern über ein Kabel möglich macht, ein JRS0504-6T (484,- €) sein, wobei immer zwei Räume von einem Port versorgt werden würden. Für diesen Ansatz wäre es egal, ob ein oder zwei Sats empfangen werden sollen. Das jetzt nur als Beispiel / Denkanstoß.
     
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  7. King W.

    King W. Senior Member

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    Tübingen hört sich doch schon mal gut an. Das liegt ja in der Nähe von Stuttgart und dort hab ich mit einer 85er Antenne den Astra2 problemlos empfangen können. Vielleicht nehmt ihr im Interesse einer guten Schlechtwetterreserve eine 100er Antenne, z.B. die Gibertini OP100SE. Dazu zwei Breitband LNBs und eine Schielhalterung. Der Mehrpreis gegenüber einer Antenne nur für Astra hält sich mit deutlich unter 100€ in überschaubaren Grenzen.

    Zum Verteilen der Signale bietet sich ein teilnehmergesteuertes Einkabelsystem an. Und - Ehre wem Ehre gebührt - aus BW kommen nicht nur die besten Autos sondern auch die besten Einkabelrouter.

    Natürlich ist auch eine Verteilung mit einem herkömmlichen Multischalter möglich, z.B. einem Jultec JRM0912, Jedoch ist der Verdrahtungsaufwand dann erheblich. Jede Wohnung müsste einzeln an den Multischalter angeklemmt werden und die Flexibilität wäre gleich 0.

    Man kann aber auch mehrere Wohnungen zusammenfassen und über ein einziges Kabel versorgen. Einschränkungen gibt es dabei nicht. Wenn es definitiv bei einer Empfangsmöglichkeit pro Wohnung bleiben soll (halte ich aber nicht mehr für zeitgemäß) so wäre bereits ein JRS0504-4 ausreichend. Dieser Router hat 4 Ausgänge zu je 4 Kanälen.

    Es wäre z.B. möglich, mit einem Kabel in die erste Wohnung zu gehen, dort eine Durchgangsdose zu setzen, von dort aus zur nächsten Wohnung, wieder eine Durchgangsdose, dasselbe in der 3. Wohnung und schließlich in der 4. Wohnung eine Enddose.

    Das Ganze macht ihr dreimal und die Installation ist fertig.

    Natürlich ist es auch möglich, einen Splitter zu setzen und von dort aus die vier Wohnungen separat anzufahren. Auch Mischformen sind möglich, prinzipiell funktioniert jede Topologie.

    Dem Gemeinschaftsraum könnt ihr den 4. Anschluss spendieren, dort stehen dann alle 4 Kanäle zur Verfügung. Es könnte z.B. jemand Eurosport ansehen, während gleichzeitig ARD aufgenommen wird, ein anderer BBC guckt und sich ein vierter mit einem Kopfhörer in die Ecke hockt und Musik von einem englischen Sender hört. Alles über nur ein Kabel und dennoch alle voneinander unabhängig.

    Der JRS0504-4 benötigt übrigens keinen Stromanschluss, sondern kommt mit dem Strom, den die Receiver zur Verfügung stellen, aus. Natürlich kann es auch keinen Streit geben, wer den Strom für die Anlage zahlt. Wer guckt, liefert auch den Strom (wenn der Zähler das überhaupt merkt, es sind nur ein paar mA.

    Schreib mal zurück, ob dir der Vorschlag gefällt.

    P.S.
    Zu spät, raceroad war schneller.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2020
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  8. raceroad

    raceroad Talk-König

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    Aber nicht im sommerlichen Abendtief und nachdem die wichtigen "HD-Transponder" auf FEC 3/4 gegangen sind. Jedenfalls stellt sich nach allen Karten der Empfang in Stuttgart eine Ecke schwieriger dar als bei mir, und inszwischen ist meine 78er eindeutig zu klein. Auch nach den Berichten in den Astra 2.. -Threads scheint mir für ein solides Setup etwas mehr Blech angebracht zu sein, sofern machbar.
     
  9. King W.

    King W. Senior Member

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    Na ja, ich komme nicht aus der Region, hab nur mal eine Antenne (OP85SE) dort eingestellt. Hat bestens geklappt.

    Ist aber schon eine Weile her. Wie die Empfangsbedingungen jetzt aussehen, weiß ich nicht wirklich und will auch nicht ausschließen, dass sie schlechter geworden sind.
     
  10. Markus_BW

    Markus_BW Neuling

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    Die Verteilervariante mit JRM0912T bzw. sogar JRS0504-6T macht einen richtig guten Eindruck, den nehm ich auf jeden Fall mit auf die Liste.
    Auch die Flexibilität, die man dadurch gewinnt, finde ich echt gut.

    Die Schüssel Gibertini OP100SE merk ich mir auch mal, der Hersteller scheint echt gut und weit verbreitet zu sein. Im Sinne der Schlechtwetterreserve sind 100cm bestimmt ein guter Mittelweg. 120cm wären vielleicht wirklich eher Variante "Viel hilft viel" bzw. "Wer hat die größte".

    Was mir aber immer noch nicht in den Kopf will, ist, dass die gesteuerte Einkabellösung nicht zum Flaschenhals wird.
    Vereinfacht auf jeden Fall die Verkabelung.
    Ich hab aber ehrlich gesagt richtig Lust, ein paar Strippen zu ziehen :D
    Die Wände sind alle offen und die Strecken nicht so weit, ich hab also wirklich keinen Schmerz, von jedem Zimmer aus zum Verteiler zu gehen bzw. sogar jeweils zwei Leitungen zu ziehen.
    Dass man das Aufzeichnen zumindest möglich macht, ist vermutlich wirklich ein guter Ansatz.
    Ich halte es nicht für nötig, bei anderen Mitbewohnern kann es wieder ganz anders aussehen :)

    Wenn ihr eine wirklich weiße Leinwand habt und die Kabelmeter egal sind, welchen Weg würdet ihr dann gehen?
    Alles einzeln verkabeln oder eine Einkabellösung?
    Würde gern einmal richtig kaufen, dass alle Mitbewohner auch längerfristig glücklich sind.