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Sat Anlage für 2 Wohnungen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Eltrox, 14. April 2017.

  1. Eltrox

    Eltrox Junior Member

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    Hi.

    Ich möchte eine SAT-Anlage für 2 Wohnungen installieren.
    Astra 19,2 und Hotbird 13 soll empfangen werden, über eine 80er Dual Feed Schüssel
    Außerdem möchte ich FM/DAB/DVB-T2 Empfang per Außenantenne realisieren.

    Ich möchte eine klassische Multischalter-Lösung mit Koax-Kabeln in Sternstruktur einbauen.
    Kein Unicable. In den Wohnzimmern kommen Twin Dosen hin. In allen Schlafräumen und im Gartenhaus eine Single Dose.
    Außerdem möchte ich die Anlage für SAT-IP vorbereiten. Der Sat-IP Server soll an den Multischalter mit angeschlossen werden. Dafür werden 4 freie Ausgangsports als Reserve vorgesehen.

    Ich benötige also einen Multischalter mit 16 Ports.
    Welchen würdet ihr empfehlen?

    Der Multischalter muss aber ein externes Netzteil haben, da ich am Installationsort keine 230V habe, und die Spannungsversorgung über Koax-Phantomspeisung oder PoE von unten hoch gelegt werden muss. 230V hoch legen ist nicht machbar.

    Für den terr. Empfang sollen 2 Außenantennen installiert werden, die in 2 unterschiedliche Richtungen ausgerichtet werden müssten.

    Einmal will ich unseren lokalen Sender empfangen.
    Aber ich würde auch gerne Overspill-Empfang zu einer ca 100 km entfernten Großstadt machen. Der Empfang des Sendeturms der Großstadt ist möglich, wenn ich eine alte UHF TV Antenne Testweise direkt an ein Empfangsendgerät anschließe.
    Der regionale Sender liegt dann aber nicht im Ausrichtungsbereich der Richtantenne.

    Wie könnte man 2 terr. Antennen mit vertretbarem Aufwand an einen Multischalter anbinden?
    Einfach mit einem 1-2 Splitter/Combiner zusammenschalten?

    LG
     
  2. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    Receiver gespeister Multischalter mit 16 Teilnehmerausgängen, theoretisch soweit OK...

    2-fach Verteiler "rückwärts" als Kombinierer für die Terrestrik (2 Antennen) angeschlossen soweit auch OK...
    Ein UHF Verstärker zwischen Verteiler und Multischalter Terrestrik Eingang, um die Dämpfung (22dB) des Multischalters zu kompensieren,
    dazu das passende Fernspeise Netzteil und eine Gleichstromweiche zum Einspeisen der 12V Gleichspannung aufs Koax für den Verstärker... Soweit alles OK...

    Aber!
    Interessant dürfte die Spannungsversorgung eines kleinen Sat-IP Servers (z.B. Triax TSS 400 MKII oder Kathrein EXIP 414) werden. Die benötigen ja das mitgelieferte Steckernetzteil...
     
  3. elo22

    elo22 Silber Member

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    Wie hattest Du vor das Gartenhaus zu versorgen?

    Lutz
     
  4. Eltrox

    Eltrox Junior Member

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    Hi.

    Die Versorgung des SAT-IP Servers wollte ich über einen POE Adapter machen. Ich habe einen, der kann 12/15/19/24 V und ca 20 Watt.
    Das sollte für einen kleinen SAT-IP Server reichen.
    Und den Multischalter dann über Coax Phantomspeisung. Oder über einen ebensolchen Adapter über die zweite Ethernetleitung.

    Falls das nicht möglich ist, muss ich eben 230V nehmen, dann muss ich aber den Verbrauch messen und irgendwie mit dem Mieter einig werden.
    Nachteil ist dann aber, dass der Mieter dann niemals seinen Strom komplett ausschalten dürfte. (z.B. wenn er in Urlaub fährt o.ä)

    Das Gartenhaus bekommt eine TP und eine Coax Leitung, damit ich dort dann auch TV/Internet nutzen kann.

    Was die Dämpfung des MS betrifft: Gibts da keine mit eingebautem Verstärker?
     
  5. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    Schon... Dann müsstest du aber nach einem terrestrisch aktiven Multischalter suchen. Und der benötigt i.d.R. 230V (ortsgespeist)
     
  6. Eltrox

    Eltrox Junior Member

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    Wenn ich separate 230V hoch legen wollte müsste ich es zusammen mit den Coax Leitungen den gleichen Weg gehen lassen. Durch den TK Schacht aus "Abwasserrohr" mit ca 10 cm Durchmesser. Und Strom / TK darf ja nicht so ohne Weiteres direkt zusammen verlegt werden.

    Ich hätte noch einen 230 V auf 2 x 115V Trenntrafo hier. Wenn ich den unten anschließe, könnte man dann die Stromversorgung durch den TK-Schacht laufen lassen?
     
  7. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    Nimmste sowas hier und alles ist gut, ohne weitere Basteleien. Gibts keinen Stromkreis über separaten Stromzähler für den "Allgemeinstrom" (Treppenhaus, Keller, Speicher etc.?), den man abzweigen u. dorthin legen könnte?

    Über das Thema Antennenerdung/Potentialausgleich schon mal Gedanken gemacht?
     
  8. Eltrox

    Eltrox Junior Member

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    Hi. Die Antennenanlage wird über einen Tiefenerder und einen Aludraht vom Blitzableiter geerdet.

    Wenn ich so ein Schutzrohr nehme, darf ich dann Strom und TK durch den gleichen Schacht laufen lassen?
     
  9. Isotrop

    Isotrop Board Ikone

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    Ich sehe da jetzt keinen so großen Unterschied zu einem stockwerkeübergreifenden, grösseren Schlitz in der Wand (z.B. Steigschacht im Mauerwerk). Hier werden ja auch die Leitungen aus den verschiedenen Bereichen der Niederspannung 230/400V, Kleinspannung für z.B. Video/Audio Türsprechanlage, Koaxleitungen und Leitungen für EDV/Netzwerk bzw. Telefon zwar separat in FBY eingezogen, aber zusammen in diesem Schlitz verlegt (vermörtelt u. zugeputzt)

    Aber vielleicht kann @Discone hier aus einer aktuellen VDE/DIN zitieren

    Was mir persönlich eher Kopfschmerzen bereiten würde, ist die Zugkraft nach unten der vielen einzelnen Leitungen aufgrund deren Eigengewicht, die in diesem dicken Rohr ja nicht alle Meter zwecks Zugentlastung befestigt werden können, sondern quasi "frei" hängen. Wie lang soll dieses 100er HT oder KG-Rohr denn sein? Bzw. wie hoch?
     
  10. Discone

    Discone Foren-Gott

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    Wenn die Stromleitungen (Niederspannung 230 V / 400 V) und die Antennen u. TK-Leitungen in jeweils separaten Schutzrohren eingezogen werden, können beide Schutzrohre gemeinsam in einem Schacht verlegt werden. Die Rohre sollten im ausreichenden Längenabstand fixiert / befestigt werden.
    Der Antennen-Erdungsleiter sollte im ausreichenden Trennungsabstand zu anderen Elektroleitungen und zu SHK-Rohrleitungen verlegt werden, möglichst auf der Gebäude-Aussenseite / in der Aussenfassade.
     
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