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RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

Dieses Thema im Forum "HD+ und weitere Plattformen via Satellit" wurde erstellt von ChrSchn, 9. August 2006.

  1. ChrSchn

    ChrSchn Gold Member

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    Ist zwar ein Doppelposting, aber das gehört (meines erachtens) einfach in einen eigenen Thread, damit es nicht im "Monster"-Haupt-Thread untergeht:

    Das schärfste des heutigen Tages, habe ich gerade bei Sat und Kabel (http://satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=10204&mode=thread&order=0&thold=0) gefunden:
    Ist das nicht toll??
    Bei ewt kritisierte RTL noch im Februar eine solche "Infrastrukturabgabe" und nun forcieren sie exakt das selbe bei, mit und über ASTRA!!

    Was RTL da abliefert ist einfach nur noch lächerlich! Oder liegt es am Ende daran, dass sie bei ewt nichts davon abbekommen, bei ASTRA aber schon?
    Ein Schelm, wer böses dabei denkt :D
    Je eher sie diesen Dolphin-Spuk beenden, desto besser fürs Image!
     
  2. floppy

    floppy Board Ikone

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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Dann bist Du ja ein Schelm ;)
     
  3. robiH

    robiH Wasserfall

    Registriert seit:
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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Wie schon Adenauer sagte: "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern."
     
  4. floppy

    floppy Board Ikone

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    Franken
    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Genau :winken:
    In der heutigen Zeit bedeutet Stillstand Rückschritt.
     
  5. Jazzman

    Jazzman Guest

    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Wollte ich auch posten. Auf der Zugfahrt heute die Anzeigenblätter der letzten Wochen studiert. Da lag ein Flyer der ewt. Hat mich echt umgehauen. Bei Bosch schien es immer noch recht gesittet zuzugehn, das hat sich wohl nach dem Verkauf geändert. Die wollen halt Kohle für ihre Investition sehen.

    Das örtliche Netz hatte übrigens Bosch noch erweitert - also eine absolute Unverschämtheit.

    Nur gut das ich kein Kabel habe - lang lebe meine Multytenne ;)
     
  6. ChrSchn

    ChrSchn Gold Member

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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Und manchmal hilft ein Stillstand über das Geplante nachzudenken und Scheininnovationen besser sein zu lassen!
    Nicht jede auf den ersten Blick lukrative Idee wird am Ende auch ein Erfolg!
     
  7. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    ... bei Kabel Deutschland gibt es inzwischen auch eine "Infrstrukurabgabe" für den digitalen Empfang. Bei ish wurde die im November letzten Jahres wieder abgeschafft. Mal von arena abgesehen verlangt die ewt "nur" 2,50 €, KabelDeutschland dagegen mind. 2,90 € ...
     
  8. Telefrosch

    Telefrosch Silber Member

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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Beim Kabel bist du ja Stillstand gewöhnt und jede Menge Abgaben für dürftige Leistung und Störungen. Wenn ich es selber nicht Jahre lang erlebt hätte würde ich nicht glauben was in den dazugehörigen Foren zu lesen ist. Ohne den Wettbewerb vom Satelliten, Astra, Hotbird etc. wäre es noch düsterer.

    Jeder giert nach Geld,egal ob arena, RTL, KDG, ewt, ohjeohje etc. Mit Fortschritt hat das garnichts zu tun. Die ärgern sich nur, daß der Wettbewerb mit der gleichen Masche die Zuschauer abkassieren will. Damit schwinden die Erfolgschancen für den eigenen Mist. Dumm gelaufen für Astra Kayser und "Rundum Total Lau" (RTL), arena war schneller.
     
  9. bolero700813

    bolero700813 Board Ikone

    Registriert seit:
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    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Die Argumente der Kabelnetzbetreiber sind doch so unschlüssig: Haben die Kabelnetzbetreiber denn von Anfang an nicht für die Infrastruktur kassiert, oder wie soll man es denn sonst nennen, wenn man bezahlt werden will dafür, dass man Kabel legt und Anlagen wartet ... Infrastruktur ist Infrastruktur - egal ob analog oder digital ...
     
  10. ChrSchn

    ChrSchn Gold Member

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    Fürth
    AW: RTL kritisiert Infrastrukturabgabe

    Naja, Infratsruktur klingt einfach besser [und macht sich gegenüber den LMAs für die Sender (sie haben ja nur Lizenzen für FreeTV) auch besser], als das, was es wirklich ist: PAY-TV!!!

    Auch wenn der Fall ewt anders gelagert zu sein scheint (sonst würde/hätte RTL da ja nicht "im Interesse der Zuschauer" ;) protestiert), ist es so, dass die Sender von den (Kabel)Netzbetreibern, die mit der Weiterleitung der Signale an ihre Kunden Geld verdienen (wollen), eine Beteiligung fordern.

    Ehrlich gesagt, kann ich es sogar irgendwo nachvollziehen, dass die Sender diese Forderung aufstellen. Nicht, weil das im Ausland auch so wäre, sondern:
    Mittlerweile ist es ja nicht mehr unbedingt so, dass die Sender auf die KNB angewiesen sind (DVB-T! Sat nur bedingt, da den meisten Kabelnutzern ja das Aufstellen einer eigenen Sat-Schüssel verwehrt bleibt), um ihre Programme an den Mann/die Frau zu bringen, ergo Reichweite zu erlangen. Die KNB aber sehr wohl diese Programme mit dabei haben sollten, da sie sonst mit ihrer tollen Kupferlitze bei den Kunden abblitzen würden.

    Ein Frechheit ist es aber, dass die KNB diese Entgelte (die die Sender für die Zur-Verfügung-Stellung ihrer Programme erhalten) an die Kunden weitergeben (zusätzlich zur wahren Infrastrukturabgabe über deren Höhe man sicher streiten kann) und damit FÜR DEN ZUSCHAUER faktisch FreeTV zu PayTV machen (die Sender können sich aber trotzdem nicht herausreden, dass sie trotz Codierung weiter FreeTV seien - das könnte man ja bei der gerade angestellten Überlegung leicht vermuten. Denn die Sender hätten es in der Hand, die Umlegung ihrer "Entschädigungen" auf die Kabel-Nutzer zu unterbinden. Und zwar ganz einfach, indem sie die Codierung ihrer Programme untersagen. Denn dann wäre dem KNB die Kontrolle darüber entzogen, wer diese Sender sehen kann und somit auch die Grundlage für die Erhebung eines gesonderten Entgelts!).
    Sie (also die KNB) können das außerdem nur, weil darüber hinaus Wettbewerb ZWISCHEN den Kabelanbietern gänzlich fehlt. Es gibt am selben Empfangsort nur einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Empfangswegen (Sat, DVB-T, Kabel), jedoch nicht zwischen Anbietern AUF diesen Empfangswegen. Und geschickterweise unterbindet man ZUSÄTZLICH noch den Wettbewerb zwischen den Empfangswegen: Dem wahren Konkurrent Sat durch "Schönheitsvorschriften" für die Fassade, denn dem Konkurrenten DVB-T fehlen schlicht die Kapazitäten (oder man muss bei dessen Nutzung dennoch fürs Kabel - dank Mietnebenkosten - weiter zahlen).

    Eigentlich müsste es beim Kabel wie beim Telefon geregelt werden: Der Besitzer der Kabel (beim Telefon eben T-Com, beim Kabel meinetwegen KDG oder der Hauseigentümer) muss diese jedem Anbieter gegen (reguliertes) Entgelt zur Verfügung stellen. Der Zuschauer hat die freie Entscheidung, welchen Anbieter er wählt. Da dies technisch - im Gegensatz zum Telefon, wo zu jedem Anschluss ein eigenes Kabel bis in die Vermittlungsstelle reicht - nicht durchführbar ist, bliebe wenigstens, jedem Zuschauer die Wahl über den EMPFANGSWEG zu lassen. Aber genau das wird verhindert und die Justiz deckt das auch noch und verharmlost es als "Wohnwertsteigerung", obwohl es in meinen Augen eher eine "Wohnwert-", wenn nicht sogar eine "LebensqualitätsMINDERUNG" ist.

    Über Sat ist die Situation ja eine andere:
    ASTRA verdient ja an den Zuschauern kein Geld, es verkauft Sendkapazitäten an die Sender, damit diese die Zuschauer erreichen. Somit ist eine Abgabe der Sat-Zuschauer an den Sat-Betreiber eine Perversion des Geschäftsmodells. Und wenn man es so betrachtet, dann KANN das Dolphin-Entgelt gar nicht für die Infratsruktur aufgewendet werden, sondern MUSS folgerichtig den Sendern direkt zu Gute kommen (und sei es in Form geringerer Transponder-Mieten). Also PayTV.

    [An anderer Stelle im Forum ist der sehr einleuchtende Vergleich gekommen, dass die Kabelanbieter ein Teil der Empfangseinrichtung der Zuschauer seien, diese quasi die (Sat)Empfangstechnik vom KNB gegen monatliches Entgelt mieten. Die Sat-Abstrahlung hingegen ein Teil der Sendeanlagen der Sender sei. Allerdings mieten hier folgerichtig die Sender diese vom Sat-Betreiber und nicht etwa die Zuschauer. Spinnt man den Gedanken weiter "betreibt" jeder Sat-Direktempfänger (das Wort "Direkt" verdeutlicht das ja schon) sein eigenes kleines Kabelnetz, wohingegen der Kabel-Nutzer den eigentlichen Empfang jemand anderem (dem KNB) überlässt und lediglich für die Weiterleitung der Signale diesem eine Entschädigung (die Infratsrukturabgabe oder eben Grundgebühr) bezahlt.]
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2006

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