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Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Juni 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    82.225
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    München/Ahrensfelde - Die bei Meldeämtern gespeicherten persönlichen Daten von einer halben Million Einwohnern waren nach einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins "Report München" über Jahre hinweg frei im Internet zugänglich.

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  2. DeltaEagle

    DeltaEagle Senior Member

    Registriert seit:
    30. Mai 2008
    Beiträge:
    246
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Und jetzt kann man nicht mehr drauf zugreifen?
    Das finde ich einen skandal.

    Datenschutz ist ein relikt aus der steinzeit.
    Die sollen gefälligst umgehend die daten wieder zur verfügung stelllen!

    P.s:Mal sehen wann die ersten dna daten im internet auftauchen.
     
  3. osgmario

    osgmario Lexikon

    Registriert seit:
    28. Februar 2008
    Beiträge:
    21.404
    Ort:
    RM
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    das kann ja dann bei uns noch lustig werden. man will alles über uns wissen und natürlich auch speichern, nur sollte man dann auch schlau genug sein diese daten gegen unbefugten zugriff zu sperren. naja, unsere stasi wird sich schon was einfallen lassen. man kann ja sehen was in der vergangenheit in gb los war mit so vielen ach so geheimen daten.
     
  4. Dyllan Hunt

    Dyllan Hunt Platin Member

    Registriert seit:
    8. Dezember 2005
    Beiträge:
    2.112
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Wenn man Software installiert, dann sollte man auch wissen was man tut! Komunen installieren Ihre Software meist nicht selbst sondern haben einen entsprechenden Dienstleister. Dieser ist entweder selbst aus der Privatwirtschaft oder es handelt sich um eine staatliche IT Firma. Die waren es die den Mist verzapft haben und einfach die Passwörter nicht geändert haben. Das macht man doch selbst in jedem Router oder Accesspoint gleich als erstes. Offensichtlich waren ja auch "nur" 15 Komunen betroffen. Das ist natürlich schlimm genug, aber hier der HSH einen Vorwurf zu machen wäre so als ob man einem Routerhersteller oder Microsoft unfähigkeit vorwirft weil ein Anwender die Defaultpassworte nicht geändert hat so wie das eben vorgeschrieben ist!

    Warum man aber die Defaultwerte auf der eigenen Internetseite verlinkt um die Software zu demonstrieren erschließt sich mir auch nicht.
     
  5. Schmunzel

    Schmunzel Guest

    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Du verstehst das nicht,das war eine "LIVE-DEMO des Schäuble-Blockers" !

    MfG
    :winken::winken:
     
  6. Berliner

    Berliner Lexikon

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    45.843
    Ort:
    Ostzone
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Also die Berichte widersprechen sich. In Potsdam wurde angeblich nur auf 3 Personen zugegriffen und das waren allesamt Zugriffe der Journalisten für ihre Recherche. Ausserdem waren weder Religionszugehörigenkeiten noch Passbilder abrufbar.
     
  7. Dyllan Hunt

    Dyllan Hunt Platin Member

    Registriert seit:
    8. Dezember 2005
    Beiträge:
    2.112
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Ja, offiziell ist momentan nur von den wenigen Zugriffen der Journalisten die Rede und ansonsten hätte es keine Zugriffe gegeben. Mal im Ernst, meinst Du die würden das offen zugeben? Die geben genau das zu was eh schon bewiesen ist, wie immer halt! An mehr ist weder dem Innenministerium noch dem Softwarehersteller noch den IT Dienstleistern gelegen.

    Im Endeffekt seh ich zwei Dinge die falsch gelaufen sind:

    1. Die HSH hätte die Software so erstellen müssen das man bei der Installation gezwungen wird das Passwort zu ändern. Das ist ein Designfehler der einer Implementierung einer Backdoor nahe kommt. Den Hersteller der Software gehen die gespeicherten Daten nichts an! Das muss sichergestellt sein.

    2. Der IT Dienstleister oder die IT Abteilung die die Software installiert hat ohne das Defaultpasswort zu ändern und den Zugriff auf das Register aus dem Internet zu sperren gehört gefeuert!

    Das allerdings ist dummes Zeug. Es handelt sich um die Zugangsdaten des Superusers. Der hat Zugriff auf alle gespeicherten Daten und das nicht nur lesend sondern auch schreibend! Er kann selbst neue Benutzer anlegen und dann mit diesen Daten oder den Daten eines bereits angelegten Benutzers in den Daten arbeiten.

    Der Zugriff mit den Daten des Superusers muss nur einmal erfolgen, da der Angreifer danach offiziell mit den Daten aller Sachbearbeiter einloggen kann oder schon eigene Nutzer anlegen konnte! In den offiziellen Pressemitteilungen ist nur immer von den Zugriffen mit den Superuserdaten die Rede... :eek:
     
  8. Berliner

    Berliner Lexikon

    Registriert seit:
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    45.843
    Ort:
    Ostzone
    AW: Report: Panne bei Einwohnermeldeämtern - Persönliche Daten im Internet

    Ich bin gerade am eruieren passender Anwälte, da ich mal checken will, ob ich Anzeige gegen die Stadt oder den Softwaredienstleister erstatten kann, da ich auch in einer der betroffenen Kommunen wohne. Vielleicht rückt man ja dann mit der Wahrheit raus.
     

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