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Religion und Staat - strenge Trennung oder Partnerschaft?

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Chillowdo, 29. Oktober 2016.

  1. Chillowdo

    Chillowdo Senior Member

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    Vielleicht sollte man zum Topic zurückkehren. Es geht um die Kostenübernahme für eine Therapie von Pädophilen. Das befürworte ich. Katholische Priester sind doch auch versichert, oder bezahlt hier die Kirche? ;)
     
  2. Eifelquelle

    Eifelquelle Moderator Premium

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    Genauer gesagt sind Priester als Angestellte eine körperschaft Öffentlichen Rechts in der Regel verbeamtet und damit nicht in der GKV. Als Beamte sind sie verpflichtet für einen Teil der Behandlungskosten privat versichert zu sein, für den Rest bekommen sie Beihilfe - die Beihilfe bezahlt aber nicht wie bei normalen Beamten der Staat (sprich der Steuerzahler), sondern das jeweils zuständige Bistum.
     
  3. straller

    straller Silber Member

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    Die Bezüge von Bischöfen hingegen, werden tatsächlich nicht über die Kirchensteuer, sondern über Steuergelder finanziert.
     
  4. Eike

    Eike von Repgow

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    Also keine Trennung von Kirche und Staat. ;)
    Diese sollte man endlich erst mal einführen, meine Meinung.

    Ansonsten lesen ich gerade aus Eifelquelles Link das die Vorrausetzung einer Ehe auch hier, die Gesetzeslage im Herkunftsland ist, auch was das Heiratsfähige Alter betrifft. Eifelquelles Ableitung ist da etwas weit hergeholt. Und so haben wohl teils schon deutsche Gerichte entschieden.
    Man kann nicht einfach alles von heute auf morgen für die Familien ungültig machen - übrigens auch um den sozialen Frieden in der Familie und dem Wohl des Kindes wegen. Deshalb ist da mehr Fingerspitzengefühl nötig. Und ich fürchte das ist auch eher eine Generationsfrage.
    Wir haben doch bis heute nicht mal unsere türkischen Mitbürger im Griff die hier aufgewachsen sind. Auch dort ist es oft üblich (je nach Herkunft der Tradition) das Töchter "versprochen" werden. Übrigens auch nicht immer zum Vorteil des Sohnemanns...
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2016
  5. Eifelquelle

    Eifelquelle Moderator Premium

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    Jaaaiiin.
    Korrekt ist, dass Bischöfe ihr Geld vom Staat bezahlt bekommen. Allerdings handelt es sich hierbei um Entschädigungszahlungen die auf die Enteignung der Kirchen vor 200 Jahren durch den Staat zurück gehen.
    Es wäre theoretisch möglich diese Zahlungsverpflichtungen durch eine Grundgesetzänderung abzuschaffen. In diesem Fall wäre die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolger aber verpflichtet den Wert der damals erhaltenen Grundstücke, Gebäude und so weiter zu erstatten, denn diese befinden sich ja nach wie vor im Besitz der BRD. Selbst unter Anrechnung aller seitdem gezahlten Leistungen läge die Entschädigungssumme im Milliardenbereich.
    Der Staat fährt mit diesem Verträgen also noch ganz gut. Auch wenn es unverständlich klingen mag, aber es sind nun einmal Verpflichtungen die man einst eingegangen ist.
    Mit der Trennung von Kirche uns Staat hat das wenig zu tun. Es ist eigentlich eher eine sehr lang laufende Hypothek. ;)
     
  6. Schnellfuß

    Schnellfuß Platin Member

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    Von wem haben eigentlich die Kirchen die Grundstücke erworben?

    Vom Schöpfer? Gibt es da Kaufverträge oder Schenkungsurkunden? :D
     
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  7. madmax25

    madmax25 Gold Member

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    Würde mich nicht wundern, wenn das der Grund wäre, warum "eine gewisse Partei", deren Mitglieder ja schon gelegentlich durch ihre "Kinderfreundlichkeit" auffielen, so scharf darauf ist, diese Religion in Deutschland durchzusetzen.
     
  8. Eifelquelle

    Eifelquelle Moderator Premium

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    Ist doch völlig irrelevant. Fakt ist, dass auf Grund von Enteignungen Verträge geschlossen worden sind, die der Rechtsnachfolger BRD heute noch erfüllt.
    Das ganze sind Verträge zwischen der Römisch-Katholischen Kirche und der Bundesrepublik Deutschland bzw. verschiedenen Bundesländern.

    Für die Trennung von Religion und Staat hat das ganze aber keinen Einfluss. Der Staat geht jeden Tag hunderte von Verträgen mit verschiedenen Organisationen ein und wenn es Verträge mit finanziellen Verpflichtungen sind werden diese natürlich aus Steuergeldern als die Haupteinnahmequelle des Staates finanziert. Wenn die Stadt "Kleinkaninchenhagen an der Knatter" einen Vertrag mit der Firma "Müllverbrennung und Co." zu Abfallbeseitigung eingeht kommt auch niemand auf die Idee zu sagen, dass letztere dann ein Staatunternehmen sei oder die den Vertrag abschließende Stadt plötzlich ein Privatunternehmen.

    Nur wenn es um Verträge zwischen Religionsgemeinschaften und dem Staat geht, soll das plötzlich ein Problem sein? Sorry, aber mit Logik hat das nun nichts mehr zu tun.
     
  9. Schnellfuß

    Schnellfuß Platin Member

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    Warum?
    Nur weil "wir" so getrimmt wurden?
    Grund und Boden sind nicht von Menschen geschaffen, daran dürfte es kein Eigentum geben.
    Das wäre dann Logik.
     
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  10. FilmFan

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    Komisch, wenn ich als Privatmensch gestohlene Ware auf Ratenzahlung kaufe, dann sind die Verträge rechtlich unwirksam. Warum ist das beim Staat und den Kirchen anders?
     
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