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Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Cord Simpson, 8. November 2006.

Status des Themas:
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  1. Cord Simpson

    Cord Simpson Senior Member

    Registriert seit:
    26. Dezember 2004
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    446
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    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,3998983,00.html

    Das das tatsächlich so sein könnte, zeigt sich ja hier im Forum doch recht regelmäßig.

    Ich bin gespannt auf die vollständige Untersuchung. Ich gehe davon aus, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass sie Rechtsradikales Gedankengut herum schleppen und verbreiten.

    Weiterhin gehe ich davon aus, dass dies deshalb so ist, weil sie häufig von Xenophobie bestimmt ist und dies gleichzeitig die Rechtfertigungsgrundlage darstellt, die es einem ermöglich, vor sich selbst so dazustehen, als hätte man dieses Gedankengut nicht.
     
  2. NoRegret49

    NoRegret49 Board Ikone

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    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Welch schreckliche Aussage. Schlimm ist es in Deutschland... Vielleicht denken paar Theoretiker mal darüber nach, woher eine wirklich vorhandene kritische Haltung zur "Demokratie" (wozu man wieder seitenweise diskutieren müßte, was Demokratie eigentlich wirklich ist...) kommt. Die vor kurzem veröffentlichten Umfragen waren ja eindeutig. Also wenn eine große Zahl Menschen mit bestimmten Spielregeln in Deutschland nicht mehr einverstanden ist (die Demokratie heißen, aber nicht sind...), dann machen sich die Leute eben andere Gedanken. Zum Teil auch rechtsradikale. Wobei auch das schwer zu definieren ist.
    Durch Geburt kriege ich meinen bayrischen Dialekt einfach nicht weg. Schon früher bin ich bei Fußballspielen im rechtsradikalen Hamburg und Bremen als Bayernschwein tituliert worden. War das schon rechtsradikal? Ausländerfeindlich?:eek:
     
  3. horud

    horud Lexikon

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    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Mit dem Begriff sollte man vorsichtig umgehen. Kritisiert man bspw. den (sicherlich nicht wegzudiskutierenden) Asylmißbrauch in Deutschland oder die mangelnde Migrationsbereitschaft von Ausländern, gilt man ja mittlerweile schon als rechtsradikal. Es traut sich ja kaum einer, diese heißen Eisen anzupacken, obwohl gerade letzteres direkte Auswirkungen auf unser Sozialsystem hat.
     
  4. WhiteWolfe

    WhiteWolfe Silber Member

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    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Aber wenn doch alle Rechtsradikal sind, dann ist das doch normal und alle andersdenken sind falsch bzw. unnormal. :eek:

    *duckundweg* :D
     
  5. Cord Simpson

    Cord Simpson Senior Member

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    446
    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Halte ihr es denn für wahrscheinlich, dass in der Studie berechtigte, differenzierte Kritik an so etwas wie Asylmissbrauch als Ausländerfeindlich eingestuft wurde?
     
  6. IGLDE

    IGLDE Talk-König

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    Berlin
    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Na immerhin ist die Friedrich-Ebert-Stiftung eine der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands nahestehende Stiftung . Also in meinen Augen nicht Unabhängig .

    bye Opa:winken:
     
  7. Cord Simpson

    Cord Simpson Senior Member

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    26. Dezember 2004
    Beiträge:
    446
    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Aus dem Text:

    "ür die Studie wurden im Frühjahr rund 4.900 Personen ab 14 Jahren befragt. Dabei gaben neun Prozent an, sie betrachteten die Diktatur als die unter Umständen bessere Staatsform. 15,2 Prozent sehnten sich nach einem "Führer" mit starker Hand, 26 Prozent nach einer einzigen Partei, von der die "Volksgemeinschaft" verkörpert werde. Fast 15 Prozent zeigten sich überzeugt, dass die Deutschen anderen Völkern "von Natur aus überlegen" seien; mehr als zehn Prozent stimmten der These zu, es gebe "wertvolles und unwertes Leben".

    Bei Fragen zu Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus stießen die Forscher auf deutliche Unterschiede in Ost und West. So stimmten 43,8 Prozent der Ostdeutschen der Aussage zu, Ausländer kämen nur nach Deutschland, um den Sozialsstaat auszunutzen. In Westen lag die Zustimmung zu dieser These bei 35,2 Prozent. Antisemitische Äußerungen wie "Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks" fanden Zustimmung bei 6,1 Prozent der Ostdeutschen, aber 15,8 Prozent der Westdeutschen.

    Zurückhaltender zeigten sich die Ostdeutschen auch bei der Verharmlosung des Nationalsozialismus: Gut fünf Prozent der Befragten im Osten zeigten sich überzeugt, die NS-Verbrechen würden in der Geschichtsschreibung "weit übertrieben". Im Westen waren 9,2 Prozent dieser Auffassung."
     
  8. Jazzman

    Jazzman Guest

    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Die Frage ist, wie kam diese Studie zustande?? So manche Testbedingungen vom Computerzeitschriften sind absurd und lächerlich. Bei Heise habe ich gerade gelesen, ein neues Buch beschreibt die Bedingungen der PISA-Studie als ungeignet und nicht repräsentativ...

    Seit über 15 Jahren gibt es in Ost und West eine zunehmende Unzufriedenheit mit dem politischen System. Meiner Einschätzung nach gab es die Stufen Politikerverdrossenheit, Parteienverdrossenheit, jetzt haben wir eine verbreitete Politikverdrossenheit die langsam in eine Demokratieverdrossenheit umschlägt. Wenn tagesschau.de zu dieser Studie schreibt, jeder Vierte wünsche sich eine Einheitspartei, dann stehen die Zeichen schon auf Sturm.

    Also das erinnert mich sehr stark an Orwells "1984" und die stalinistischen Schauprozesse. Solche Argumentationen kenne ich zur Genüge von der Wandlitzgang. Der Feind "lauert überall" und "wir müssen immer wachsam sein". Entsetzlich!!

    Es ist natürlich einfach, das dem "Urnenpöbel" (Georg Schramm) in die Schuhe zu schieben, ebenso ist es sehr einfach, zu sagen das sind alles Rechtsradikale. Typisch einfache Wahrheiten unserer Politiker, darin unterscheiden sie sich dann aber auch nicht von den braunen Rattenfängern!!

    Jetzt ist jeder, der berechtigte Kritik an der verlotterten Demokratie in diesem Land äußert, ein brauner Geselle, nur weil diese anti-demokratische Phrasen dreschen. Dabei ist die Demokratie in "unserer Demokratie" längst zum Aschenputtel geworden.

    Von der Ohnmacht bis zur Lächerlichkeit ist es nur ein kleiner Schritt!!
     
  9. duddelbacke

    duddelbacke Board Ikone

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    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    So sehe ich das auch,man brauch noch nicht mal was gegen Ausländer haben.
    Schon wenn man nur der Meinung ist das die Migranten sich hier nicht richtig
    verhalten,wird man als Rechtsradikal abgestempelt.
    Aber diesen Schuh zieh ich mir nicht an.
    Und das dieses Thema von einem gewissen CS erstellt wurde,wundert mich schon mal gar nicht.

    Und nun darf wieder auf den deutschen rumgehackt werden,die eben nicht die komplett Linkseingestellte richtung denken.
     
  10. ackerboy

    ackerboy Wasserfall

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    AW: Rechtsradikalismus in unserer Gesellschaft verwurzelt

    Nein. Wieso denn. Das "Argument" hör ich immer öfter, aber das ist doch albern. Wer vernünftig diskutiert, ist doch kein Nazi, wer allerdings nur seine Vorurteils-Soße unter die Leute bringt ... naja


    Auch nicht. Das ist nämlich kein deutsches Problem (siehe Frankreich, Italien, usw usw). Ein gewisser Trend zur Fremdenfeindlichkeit ist dem Menschen im Übrigen ja aus Urzeiten schon mitgegeben (das ist kein Quatsch!). Und da helfen dann halt nur Informationen, um dem Bauchgefühl nicht freien Lauf zu lassen. Leider tun viele Medien (Bild an vorderster Front) das Gegenteil. Ich bin ganz sicher meilenweit weg von rechtsradikalem Gedankengut, aber ich sage trotzdem, dass irgendwelche Hassprediger oder Demagogen hier nichts verloren haben - übrigens auch im Interesse der "normalen" Ausländer.
     
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