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Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von petro2000, 8. September 2004.

  1. petro2000

    petro2000 Silber Member

    Registriert seit:
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    Ort:
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    Ich habe eine Frage zu einem DVB-T und DVB-C Receiver.

    Einfach gefragt, kann ich mit einem DVB-C Receiver auch DVB-T Programme empfangen und umgekehrt. Sind die Programm von DVB-T anders "codiert" (Fehlerkorrerektur Datenrate usw.) oder ist nur die Frequenz anders.

    Da ja beide Receivertypen so um die 46MHz bis 820MHz (oder so ähnlich, weis es nicht ganz genau) empfangen, könnte es doch vielleicht gehen mit einem DVB-T auch die Kabelprogramme Digital zu sehen und/oder umgekehrt.

    Würde mich über eine (etwas detaillierte) Antwort sehr freuen.

    Gruss an ALLE von petro2000
     
  2. Siemm

    Siemm Senior Member

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    20. August 2004
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    Kamp-Lintfort
    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Hallo, der Tuner ist bei den beiden Geräten unterschiedlich. Der eine ist für Kabel der andere für teristisch ausgelegt.
     
  3. Piktor

    Piktor Senior Member

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    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Eigentlich ist es der Demodulator der unterschiedlich ist.

    Bei DVB-T kommt OFDM zum Einsatz. Dadurch wird Gleichwellenempfang überhaupt möglich (siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/OFDM).
    Bei DVB-C ist das nicht notwendig.

    Die Antwort ist daher leider "nein". Es ist zwar richtig, daß die Trägerfrequenzen von DVB-T und DVB-C identisch sind, aber da die Informationen unterschiedlich moduliert sind, sind die Geräte nicht austauschbar.

    Gruß

    Piktor
     
  4. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

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    12. Juni 2003
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    Ort:
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    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Da ja nach einer detailierten Antwort gefragt wurde:

    Den HF-Teil (die klassische "Blechbüchse") könnte man in der Tat für DVB-C und DVB-T verwenden. Aber beim "Demodulator", der aus der vom HF-Teil gelieferten Zwischenfrequenz dann den digitalen Datenstrom demoduliert, braucht man eben zwei völlig unterschiedliche Teile: Einen relativ simplen QAM-Demodulator für DVB-C, und einen sehr aufwendigen COFDM-Demodulator für DVB-T.

    Prinzipiell ist vorstellbar, dass es irgendwann mal Demodulator-Chips geben wird, die beides beinhalten, sodass man dann mit gleichem Bauteilaufwand hybride DVB-C/DVB-T Receiver aufbauen kann.

    Übrigens war auf der IFA 2003 am TechnoTrend-Stand eine hybride DVB-C/DVB-T PCI-Karte zu sehen, die allerdings mit getrennten DVB-C und DVB-T Demodulatorchips bestückt war (welche aber immerhin an denselben HF-Tuner angeschlossen waren, es war nur eine "Blechbüchse" auf der Karte). Auf Nachfrage sagte man mir, das wäre ein Prototyp, den man 2004 auf den Markt bringen wolle. Ist aber wohl nicht passiert, was sicherlich auch daran liegen man, dass die KDG nach wie vor kein attraktives digitales Angebot per Kabel liefert...
     
  5. Monti

    Monti Junior Member

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    20
    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Wäre es eigentlich denkbar DVB-T auch für Kabelnetze zu verwenden?
     
  6. Piktor

    Piktor Senior Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
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    Ort:
    40764 Langenfeld
    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Nur damit ich die Frage verstehe: Meinst Du damit, das bei DVB-T verwendete Modulationsverfahren auch im Kabel anzuwenden, damit Kombi-Empfänger wie sie Robert beschrieb, überflüssig werden und die gleiche Hardware auch im drahtlosen Betrieb verwendet werden kann?

    Vermutlich wäre es aus technischer Sicht denkbar. Auch wenn das OFDM-Verfahren im Kabel seine Vorteile nicht ausspielen kann (diese kommen ja nur bei der Funkübertragung zum tragen), kann ich mir keinen Grund vorstellen, warum es dort stören sollte.
    Aus politischer Sicht halte ich es dagegen für undenkbar, weil dadurch die Kabelbetreiber sich selbst in Ihrer Kundenbindung schwächen würden. Das wäre garantiert nicht in deren Interesse.

    Gruß

    Piktor
     
  7. Monti

    Monti Junior Member

    Registriert seit:
    31. August 2004
    Beiträge:
    20
    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Ja genau. Damit würde man sich eine zweite Box / ein zweites Empfangsteil sparen. Auch wenn die Gesamtdatenrate nicht so hoch seien wird.

    Bei einem ordentlichen Programmangebot bestimmt kein Problem.
     
  8. petro2000

    petro2000 Silber Member

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    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    Danke Robert Schabblach für die detaillierte Antwort. Also lag ich doch gar nicht sooo falsch mit meiner Vermutung das nur der Code der Signale anders ist. Denn die Frequenzen liegen doch fast gleich.
    Habe in der schule in Physik (vor ca.35 jahren) doch noch aufgepasst.
    Wenn es man blos so einen Hybridempfänger bald gäbe, wie von Technotrend vorgestellt.
    N awarten wir mal die nächsten 2 jahre ab, da wird sich sicher bald was tun.
     
  9. goto2

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    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    ich habe einen DVB-T Resiever auf SAT umgerüstet,
    ich mache aber keinen weiteren Angaben
    um welches Gerät es sich handelt,
    da der Hersteller mir zugesichert hat,
    und dieser auch weiterhin seine DVB.T Geräte verkaufen möchte´, funke ich nicht in sein Geschäft rein-
    ich bin mitlerweile Beta Tester .
     
  10. goto2

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    25. Mai 2004
    Beiträge:
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    AW: Receiver für DVB-T und DVB-C...Unterschied ??

    gibt es schon nur nicht für euch,
    ich habe einen !
    u.a sagen wir es mal so, ich bin u.a. in der lage einen Tuner umzustricken, auf einen andere Frequenzbereiche, was wiederrum sehr von der Bauteil Güte abhängt ist *g*
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. September 2004

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