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RBB gibt die terrestr. Verbreitung von TV in Randgebieten ohne Umstieg auf DVB-T auf!

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Smartie, 7. August 2005.

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  1. Smartie

    Smartie Silber Member

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    Nachdem die Privaten sich bereits verstärkt weigern auf DVB-T aufzuspringen (Nord-Hessen etc.) und die terrestrische Verbreitung von TV mangels Haushalte für verzichtbar halten, reift nun auch diese Erkenntnis bei der ARD.

    Als erste ARD-Anstalt gibt nun die RBB die analoge Verbreitung von TV in den Randgewbieten komplett auf ohne sie durch DVB-T zu ersetzen. Zitat:

    Als erste ARD-Anstalt will der RBB in den Randzonen seines Empfangsgebietes komplett aus der Antennenversorgung aussteigen. Nach Angaben von Pressesprecher Ulrich Anschütz soll „spätestens Ende 2007“ die analog-terrestrische Ausstrahlung für die nicht mit DVB-T versorgten Randgebiete Brandenburgs beendet werden. Ein weiterer Ausbau von DVB-T durch den RBB ist jedoch nicht vorgesehen.
    Betroffen sind etwa 15.000 Haushalte. Wo die DVB-T-Inseln Mittel- und Norddeutschlands nach Brandenburg hineinstrahlen, können sie das RBB-Fernsehen mit den Bouquets von NDR bzw. MDR empfangen. Damit wären 90 Prozent der Brandenburger über DVB-T versorgt. Wo das nicht der Fall ist, verweist Anschütz auf den digitalen Satelliten als alternativen TV-Empfangsweg für das RBB-Fernsehen.
    Durch die Abschaltung der analogen Restversorgung sollen 8 Millionen Euro gespart werden. Es ist die gewichtigste Einzelmassnahme eines Sparpakets, durch das der RBB bis Ende 2008 seine Ausgaben um 35 Millionen Euro reduzieren will. Der Rundfunkstaatsvertrag, gesetzliche Grundlage für ARD und ZDF, gestattet seit dem 1. April 2005 den Ausstieg aus der terrestrischen Versorgung.
    Quelle: http://www.dehnmedia.de/?page=update&subpage=0506

    Zitat Ende

    Mit diesem Schritt in richtige Richtung dürfte eine flächendeckende Verbreitung von DVB-T, dem irreführenderweise genannten "Überall-Fernsehen" nicht nur reine Illusion sein, sondern auch der witschaftliche Sinn von DVB-T nunmehr auch in der ARD verstärkt zur Diskussion stehen. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass über dieses sich nun abzeichnende und bereits mehrfach vorhergesagte Szenario, DVB-T bestenfalls ein Mauerblümchendasein fristen, wenn nicht sogar mittelfristig wieder ganz verschwinden wird.
     
  2. mor

    mor Wasserfall

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  3. Smartie

    Smartie Silber Member

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