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Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 10. Januar 2011.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Die Umstellung auf digitales Radio in Großbritannien könnte sich verzögern. Laut Medienberichten hängen die Schwierigkeiten mit fehlenden konkreten Finanzierungszusagen der BBC zusammen.

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  2. zuhause

    zuhause Silber Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Ich dachte, Großbritannien wäre solch ein Musterland bezüglich DAB?
     
  3. AnS66

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt


    Zumindest wenn man die Kommentare einiger User hier liest ;)

    Hunderte von DAB-Sender, in jedem Haushalt steht mindestens ein DAB Radio. Und beim PAY-TV betteln die Biriten geradezu darum 100 Pfund und mehr bezahlen zu dürfen.

    Nur hier überlegen sich die dummen Deutschen jede Ausgabe :cool:
     
  4. Gunnar

    Gunnar Silber Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    ... bin mal gespannt, wie es in unseren Landen dieses Jahr mit DAB+ voran geht. Stehen nicht 6 landesweite Programme fest? Würd mich auf jeden Fall sehr wundern, wenn sich da was tut...
     
  5. elchris

    elchris Silber Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Die Deutschlandradios und einige Private Anbieter starten im Vorlauf zur IFA im Bundesmux auf 5A/5C mit deutschlandweiter, aber nicht alles abdeckender (nach aktuellem Stand) Verbreitung. Immer dort, wo DLF/DLR/DWI im Bundesmux hörbar ist, soll auch die Verbreitung im jeweiligen Landes-/Regionalmux beendet werden, d.h. sofort werden Kapazitäten z.B. für die Landesdudler frei...
     
  6. Bugi

    Bugi Senior Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Der Titel ist unglücklich gewählt. Es geht hier nicht um den grundsätzlichen Erfolg von DAB in GB, der ist mit über 5 Millionen verkauften Geräten zweifellos gegeben. Vielmehr geht es um den Komplettumstieg, also die Abschaltung der UKW-Sender, welcher eine flächendeckende Indoor-Versorgung mit DAB bis in den letzten Winkel des Landes voraussetzen würde. Da das teuer ist zögert man noch und da trotz des DAB-Erfolges die Mehrheit immer noch UKW hört wäre eine Abschaltung in den nächsten Jahren meiner Ansicht nach indiskutabel.

    DAB muß als ein zusätzliches Rundfunkband und als Ergänzung zum überfüllten UKW-Band gesehen werden, nicht als ein System, welches dieses ersetzen soll. Das ständige Gerede von UKW-Abschaltung schadet dem Digitalradio nur, nicht nur in GB, sondern auch in Deutschland oder sonstwo.
     
  7. zuhause

    zuhause Silber Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Danke, das würde meine Vermutung bestätigen, daß, auch wenn in vielen Haushalten mindestens ein DAB-Gerät vorhanden ist, weiterhin die Mehrheit der benutzten Geräte (Duschradio, Autoradio, alter Gettoblaster auf dem Balkon, Radiowecker, Toiletten-Radio, Walkmanradio, Küchenradio, in Mobiltelefone integrierte Empfänger und die ganzen 5,99 und 9,99 Euro-Geräte) ihr Signal auf Ultrakurzwelle erhalten.
    Somit kann man allenfalls die Behauptung aufstellen, das in Britannien die meisten Geräte in Bezug auf die Einwohnerzahl verkauft wurden, aber nicht, daß in GB die meisten Leute digital hören. Ein DAB-Empfänger der am Sonntag nachmittag mal im Wohnzimmer eingeschaltet wird, ansonsten aber immer nur in den anderen Lokationen analog gehört wird, macht noch keinen Boom und auch keine Erfolgsstory.
    Übrigens, im Auto interessiert mich auch kein Bundesweit empfangbarer Sender. Denn beim Fahren will ich über Aktuellstes aus der Region in der ich unterwegs bin informiert werden. Über den offizellen Verkehrsfunk, über von einigen Sendern inoffiziell vorgenommene Radarwarnungen aber auch im Boulevard-Programm, wenn über ein in der Region stattfindendes Straßenfest stattfindet oder ein Geilmarkt neueröffnet und auf bestimmten Routen mit übermäßig vielen Schnäppchenjägern zu rechnen ist.
    Und das können nun mal nur die ÖR-Regional-Stationen und die kleinen ebenfalls nur Regional empfangbaren Privatsender.
     
  8. Bugi

    Bugi Senior Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Über 5 Millionen Geräte ist durchaus eine Erfolgsstory. Erfolg muß nicht immer bedeuten, daß die Mehrheit etwas hat. Da die Verbreitung über DAB bedeutend kostengünstiger ist als über ein UKW-Sendernetz im gleichen Verbreitungsgebiet (vorausgesetzt man kann ein solches überhaupt bekommen), macht es überhaupt nichts, wenn bedeutend weniger Empfänger vorhanden sind als UKW-Radios. Man muß nur auf eine gewisse kritische Masse kommen und die ist in GB überschritten, d.h. es lohnt sich für die Sender, was natürlich auch nicht heissen muß, daß jede reine DAB-Station überlebt.

    DAB ist in erster Linie etwas für diejenigen, die spezielle Inhalte wollen, die im überfüllten UKW nicht angeboten werden können, weil die Frequenzen von wenigen blockiert werden. Wer auf UKW nichts vermisst und auch keine aktuelle Titelanzeige auf dem Display braucht, der braucht natürlich auch kein DAB.
     
  9. zuhause

    zuhause Silber Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Solange jedoch die "kritische Masse" auch hauptsächlich die Mainstream-Sender anhört, bedeutet es eine doppelte Frequenzvergeudung. Die Sender müssen auf beiden Wegen, UKW und DAB präsent sein. Und irgendwelche, evtl. nur über DAB empfangbare Spartensender welche weiterhin nur bei einer kleine Community auf Interesse stößt, dürfte dem Überleben dieses Senders nicht besonders förderlich sein. Also gewonnen ist somit nicht allzuviel.
     
  10. borg2

    borg2 Platin Member

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    AW: Radio-Digitalisierung in Großbritannien stockt

    Irgendwie erinnert mich diese Aussage an grossspurige Wachstumshymnen, über 100 Prozent mehr "Wasauchimmer", wenn wenn in einer Gesammtzahl von 1000 Einheiten die Zahl der "Wasauchimmer" von 2 auf 5 gestiegen ist.
    Dies war gerade in der Anfangszeit der Plasma und TFT-TVs so gewesen. Einerseits wurden von gigantischen Wachstumsprozenten geschrieben, andererseits lagen die Verkäufe in Deutschland zunächst in Größenordnungen von mehreren 10tausend.
     

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