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Quantität vor Qualität

Dieses Thema im Forum "DIGITAL FERNSEHEN - Die Zeitschrift" wurde erstellt von Eric el., 27. November 2004.

  1. Eric el.

    Eric el. Gold Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2004
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    Hallo DF-Team,

    nun habe ich mich entschlossen hier meine Hoffnung und Wünsche kund zu tun die sicherlich auch die meisten DF-Boarder teilen. Der Titel betrifft nicht alle Themen aber die meisten. Wie ihr im Board mitbekommen habt sind einige User nicht zufrieden mit der Qualität der Bilder die das deutsche Fernsehen so an den Tag legt. In der Tat für den Besitzer eines 14" Küchenfernseher mag es reichen und der sitzt nicht 1m davon entfernt sonst würde er es auch dort bemerken. Ihr habt zwar einen Test einiger Sender in eurer neuen Test-Digital aber das spiegelt nicht das wieder was einem so vorgesetzt wird. Die ARD hat angekündigt einen zusätzlichen Transponder 2006 anzumieten, wenns schlecht läuft könnens noch 2 Jahre werden. Der Grund ist um den großen Geräten gerecht zu werden, wieso nicht gleich und dann bitte alles in 16/9 denn alles was über 70cm ist sind zu 95% Breitbildgeräte. Der einzige Sender der annähernd gute Qualität liefert ist das ZDF, aber die Privaten können alle gemeinsam die ARD die Hände schütteln. Denken die wir sind blind es ist eine Frechheit solche Bildern den Zuschauern vorzusetzen.
    Viele Spielfilme werden für das Fernsehen in 16/9 produziert bzw. aufgenommen aber der Zuschauer hat nichts davon wodurch der 4/3-Zuschauer auch profitieren könnte. Unzählige e-mails an die Sender hat nur eins ans Tageslicht gebracht auch hier wird der Zuschauer nur abgespeist und durch Textbausteine abgewimmelt. Sie reden sich immer raus es gäbe nicht so viele 16/9-Geräte, aber das die DVB-Norm einiges zuläßt in der Betrachtungsweise des Bildformats scheint wohl noch nicht bekannt zu sein. Ein Besitzer eines 4/3 profitiert von einer anamorphen Ausstrahlung ebenso wie einer mit 16/9-Gerät, er kann alles formatfüllend(Konfiguration in der Set-Top-Box) anschauen. Die DVD zeigt es wie es gemacht werden kann und da regt sich keiner auf(Originalformat und anamorph). Wann hört dieses Halbherzige endlich auf.
    Mir könnte es ja egal sein aber was im Kabel grade abläuft nach 8 Jahren DVB ist einfach nur lächerlich. Keine großen privaten Anbieter, einige Kabelplätze werden mit 10 Sender und mehr zugestopft das das Bild zum Himmel schreit und der größte Hohn die vermeinliche freie Boxenwahl. Haben die noch nichts aus der Vergangenheit gelernt, der Gedanke drängt sich auf das sie am Kunden vorbei denken.
    Wertes DF-Team, dies sind nur einige Themen die es gilt, hoffe auch andere DF-Boarder angesprochen zu haben, in den nächsten Ausgaben anzusprechen und die Verantwortlichen mal auf die Füße zu treten den mit Stillschweigen hat sich noch nichts geändert. Weiteres kann durch eventuelle folgende Diskussion verfeinert bzw. ausgebaut werden da nicht alles erwähnt wurde.

    mfg Eric el.
     
  2. Florian

    Florian Administrator Mitarbeiter

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    AW: Quantität vor Qualität

    Ja, das Thema niedrige Bitraten und schlechte Bildqualität wurmt auch uns. In der kommenden Ausgabe (ab Mittwoch am Kiosk) haben wir dazu einen ausführlichen Beitrag. Der Titel ist "Quantität oder Qualität" auf Seite 94 bis 96.
     
  3. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

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    AW: Quantität vor Qualität

    Volle Zustimmung!

    Ein weiterer Punkt ist, dass das ZDF zwar eine ac-3 Tonspur anbietet, aber diese nicht nutzt. Einige der Filme, die im Montagskino kommen haben normalerweise Dolby Digital 5.1 Ton. Warum wird der nicht umgesetzt? Sonst ist das Montagskino meist mein absolutes Highlight in der Woche. Oft anamorph (gefällt mir, obwohl ich 4:3 Fernseher hab) und in einer Datenrate von bis zu 6 MBit und glasklares Bild!
     
  4. Eric el.

    Eric el. Gold Member

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    12. Juli 2004
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    Mühlhausen/Thür.
    AW: Quantität vor Qualität

    Da habe ich ja mit dem Titel fast ins Schwarze getroffen, nein ich hab kein ABO, der Gang zum Zeitschriftenlädchen ist bei mir etwas besonderes, da sehe ich auch was die Wettbewerber so alles schreiben. Ich hatte schon gedacht das juckt keinen, alle beschweren sich und dann null Echo.

    Bitte das Thema im Auge behalten da es längst nicht alles ist, siehe BlackWolf.
     
  5. WhiteWolfe

    WhiteWolfe Silber Member

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    AW: Quantität vor Qualität

    Du schreibst mir aus der Seele ;)
     
  6. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Quantität vor Qualität

    Ebenfalls voll Zustimmung! Was die Free-TV und Pay-TV Sender in Deutschlan an "digitaler" Bild und Tonqualität abliefern ist teilweise einfach nur unterirdisch.

    Manchmal Frage ich mich echt ob alle Deutschen nur anspruchslose Konsumenten sind die noch einen 400 kb Internet Stream als gut bezeichnen würden :rolleyes: In Grossbritannien wird doch auch verstärkt anamorph 16:9 gesendet. Sogar Sport und Nachrichten! Warum muss Deutschland mit so bescheidenen Datenraten, Klötzchen und verhunzten Bildformaten leben. Ärgerlich.
     
  7. Lechuk

    Lechuk Institution

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    bln
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    19,2° - 28,2°

    TV:
    Optoma HD26 92"
    aktives 3D

    Ton:
    7.1-Kanal A/V Surround Receiver
    TEAC AG-D500
    Heimkino Boxensystem eingerichtet nach 3.1.13 ITU.R 3/2

    Sony VAJO
    HP Pavilion dv6545eg

    Samsung BD-D6500 3D
    Samsung BD-F7500 3D

    LD
    Denon LA-2300A
    AW: Quantität vor Qualität

    weil die deutschen wenn sie auf die Welt kommen schon alt sind
     
  8. Athlonpower

    Athlonpower Gold Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.966
    AW: Quantität vor Qualität

    Nicht ganz richtig, weil die Deutschen erst mal allem Neuem gegenüber ablehnend gegenüberstehen, die 68er Genration mit ihrer absoluten Technikfeindlichkeit hat ganze Arbeit geleistet,

    außerdem sind die Entscheidungsträger in Deutschland fast durchgehend nur noch Apparatschiks und Sesselbeleger, die nur noch nach dem Motto arbeiten:"wenn man nichts macht, kann man auch nichts verkehrt machen und die Karriere bleibt gesichert",

    deshalb auch der Abstieg in fast allen Bereichen innerhalb der letzten 15-20 Jahre.

    Die Vereinigung mit den östlichen Bundesländern hat diesen Trend zusätzlicn noch verstärkt, die meistgehörten Worte meiner damaligen neuen Kollegen und Kolleginnen aus dem Osten lautete ganz einfach "ham wer nich, oder kenn ich nicht",

    tja, und die Politikerdarsteller Schröder, Fischer, Trittin und Konsorten sind ja auch alles andere als Optimismus versprühend, der eine (Kanzler) beschimpft seine eigenen Bürger, den beiden anderen ist die Verachtung ihrer Mitmenschen gegenüber jeden Tag anzumerken.

    Woher soll da was kommen?
     
  9. arte

    arte Institution

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    AW: Quantität vor Qualität

    Ich finde den Artikel ganz gut; aber leider bringt es ja nicht viel! Als würden die Sender auf solche Artikel reagieren. Solange sich nicht zu viele Zuseher beschweren ist doch alles gut, denken die sich!

    Am besten finde ich die Bildunterschrift zu dem TV6 Screenshot:
    "Dank niedriger Ausstrahlungskosten sowie hohen Einnahmen durch fragwürdige Telefongewsinnspiele lohnt sich sogar ein Programm direkt aus einem österreichischen Sexlokal."
     
  10. Terranus

    Terranus ErdFuSt Mitarbeiter

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    Fränkische Schweiz / München
    AW: Quantität vor Qualität

    Ich finde, DigitalFernsehen sollte die Sender mal als Fachzeitschrift auf diese Missstände hinweisen. Immerhin vertritt man ja gerade die digitalen Zuschauer. Wobei man vorallem mal der reichen ARD gewaltig auf die Füße treten müsste.
    Angesichts der Bemühungen des ORF, erscheint einem die ARD nur noch in einem schlechteren Licht.
     

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