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Probleme mit Digitalempfang

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von kokica, 5. Mai 2008.

  1. kokica

    kokica Neuling

    Registriert seit:
    5. Mai 2008
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    Hallo!

    Ich habe direkt nach der kleinen grauen Kiste von Kabel Deutschland einen Hausanschlussverstärker angeschlossen. Danach kommt ein 4fach Verteiler für die untere Ebene des Hauses, und ein weiterer 4fach Verteiler für die obere Ebene. Es sind also keine Dosen vorhanden, und das Kabel ist komplett neu von Oehlbach AK 400 mit 120DB. Die Verteiler sind von Kathrein EBC04.
    Der Receiver ist ein Technisat PR-K.
    Ich kann kein ARD mehr empfangen, und WDR, NDR usw. sind nur noch Blöcke und streifen!
    Des Weiteren habe ich einen Philips DCR9000, bei diesem habe ich bei fast allen Sendern nur Blöcke auf dem TV.
    Was läuft hier schief? Brauche ich einen besseren Verstärker?

    Vielen Dank schon mal!
     
  2. hcwuschel

    hcwuschel Senior Member

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    Hallo,

    wieviel Verstärkung hat der Verstärker denn (dB-Wert)? Ich gehe mal davon aus, dass dein Signal viel zu stark ist, da du nur Verteiler und keine Dosen verwendest. Drücke mal beim Technisat auf die grüne Taste, um Signalstärke und - qualität anzuzeigen.

    mfg hcwuschel
     
  3. kokica

    kokica Neuling

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    Danke für die Mitteilung, kann ich aber leider erst morgen abend probieren, melde mich dann wieder hier im Forum.
    Der Verstärker hat 20 DB!
     
  4. kokica

    kokica Neuling

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    Die Daten sind auf allen Sendern unterschiedlich! Das Erste z.B. kann ich momentan nicht empfangen! Stärke 80 und Quali 0

    ZDF 65 und 100
    Pro7 85 55
    RTL 90 55
    NDR 80 15
    Premiere 1 80 100

    Was nun?
     
  5. Der Falke

    Der Falke Platin Member

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    Sollte nicht der Fehler im grundsätzlich falschen Aufbau zu finden sein???

    1. keine Anschlußdosen und damit keine saubere Trennung im unteren Frequenzbereich

    2. Sollten nicht bei Verwendung von ausschließlich Verteilern stets Durchgangsdosen mit eingebauten Abschlußwiderständen verwendet werden, um eine gegenseitige Störung zu verhindern?

    Aus meiner Sicht wäre es unter Beachtung des beschriebenen Aufbaus besser gezielt Abzweiger zu kombinieren und dann Einzelanschlußdosen (wie Kathein ESD 84) einzusetzen.
    Der Verstärker dürfte ohnehin mit recht wenig Reserven bestückt zu sein und die Verteil- und Kabeldämpfung fast "auffressen".

    Der Falke
     
  6. hcwuschel

    hcwuschel Senior Member

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    So sollte es sein! Verteilerausgänge mit Kabeln dran aber ohne sauberen Leitungsabschluss (Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand) machen sonstwas, nur nichts richtiges.

    EDIT: hier: http://www.kathrein.de/de/hfc/kataloge/download/99810428.pdf sind einige Hausverkabelungen beispielhaft aufgeführt.

    mfg hcwuschel
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Mai 2008
  7. kokica

    kokica Neuling

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    5
    AW: Probleme mit Digitalempfang

    ok, ich kauf mir also eine Durchgangsdose mit Abschlusswiderstand und schließe diese am Ende meines Kabels an. ESD 84 ist richtig?

    Soll ich den Verstärker raus nehmen,oder runter regeln?

    Leute, ich habe keine Ahnung von der Materie, also bitte für einen Laien verständlich antworten.

    Vielen Dank!
     
  8. Der Falke

    Der Falke Platin Member

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    AW: Probleme mit Digitalempfang

    Ein Verstärker wird aus meiner Sicht zwingend erforderlich sein, da die Verteil-/ Anschlußdämpfungen bei derart vielen Anschlüßen ausgeglichen werden müssen.

    Die ESD 84 würde ich auf Basis der vorhandenen Verteilung verwenden.

    Zunächst die Verteiler gegen entsprechende 2-fach Abzweiger (gestaffelte Abzweigwerte entsprechend der Leitungslänge und Anordnung) nach Bedarf platzieren.
    An jedem Abzweig dann eine Einzelanschlußdose Kathrein ESD 84 oder leistungsgleiche Einzel-/ Stichleitungsdose platzieren.

    Eine Kathrein ESD 84 hat ca. 3,5 dB Anschlußdämpfung. Um annähernd ähnliche Pegelwerte an allen Stellen zu erreichen, ordnet man z.B. zuerst einen 2- fach Abzweiger mit 16 dB, dann einen weiteren 2-fach mit 14 dB (hier muß die Durchgangsdämpfung des 16er addiert werden), dann die nächste Abstufung .... Am Ende der Abzweiger ist der Hauptausgang (Stammleitungsausgang) per Abschlußwiderstand abgeschlossen werden.

    Die Abzweiger können an den dafür güstigsten Stellen platziert werden.

    Wenn es möglich ist, so würde ich den nächst größeren Hausanschlußverstärker verwenden.

    Soll allerdings die Variante mit Durchgangsdosen u. Abschlußwiderstand verwendet werden => Kathrein ESD 44 (14 dB Anschlußdämpfung).
    Grob der Pegelabsenkung ohne Kabeldämpfung:
    unten ca. 22 dB (8 + 14)
    oben ca. 30 dB (8+8 + 14)

    Der Falke
     

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