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Problem mit Umstellung auf Unikabel

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Longer, 13. Januar 2016.

  1. Longer

    Longer Neuling

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    Das ist jetzt etwas kompliziert: Ich möchte eine derzeit fehlerbehaftete Single-LNB-Anlage auf eine funktionierende Unicable-Lösung umstellen (Astra 19.2).

    Ausgangssituation Single-LNB:
    • Receiver Panasonic DMR-BST720EG
    • Eingang 1 und Eingang 2 jeweils mit 30cm-Kabel (F-Stecker, BJ 2000) in
    • Sat-Weiche
    • Kupplungsstück Adapter F-Stecker-F-Stecker
    • Fensterdurchführung flach
    • 12m Außen-Kabel (F-Stecker, BJ 2000)
    • Edelstahlmast an der Grundstücksgrenze ca. 2,5m Höhe, 80cm-Spiegel
    • digitaltauglicher LNB

    Das System hat jahrelang gut funktioniert, wir konnten z.B. auf einem Eingang schauen, auf dem anderen aufnehmen. Auf einmal kam immer wieder "Kein Signal" im Panasonic wenn wir auf einen beliebigen Kanal umgeschaltet haben. Kanäle neu suchen lassen -> Problem blieb.

    Was habe ich gemacht:
    • Alle Kabel ausgetauscht (Receiver zu Weiche ersetzt durch 1m Standardkonfektionskabel, Fensterdurchführung (weiß,flach), Außenkabel ersetzt durch 4-fach geschirmtes fertig konfektioniertes Kabel) -> keine Änderung
    • Weiche getauscht -> scheinbarer Erfolg, nach Minuten wieder gleiche Probleme
    • Schüssel getauscht -> keine Änderung
    • LNB getauscht -> keine Änderung
    • Panasonic getauscht in aktuelles Modell DMR-BST750EG -> gleicher Fehler (wieder zurückgegeben)
    • Mit einem Sat-Finder und dem dishfinder-Programm die Schüssel möglichst optimal eingerichtet (geringfügig bessere Signalqualität) -> keine Änderung
    Wenn ich die Weiche weglasse und das Kabel direkt zu Eingang 1 durchschleife, funktioniert das Gerät ok. Schließe ich die Weiche an, erfahre ich deutliche Einbußen (z.B. vorher 80% Signalqualität, jetzt 65%) und sporadisch zeigt der Panasonic auch bei den stärkeren Kanälen "no signal". Witzigerweise kann ich dann in die Einstellungen vom Receiver gehen, einmal von Eingang 1 zu Eingang 2 schalten, dann kommt das Bild wieder.

    Weil das Problem auch durch den kompletten Austausch nicht zu beseitigen war und der Schuldige die Weiche zu sein scheint, habe ich an eine Unicable-Lösung gedacht.
    • Der bestehende Panasonic ...720 ist Unicable-fähig.
    • Die Verkabelung ist auf der 12m-Strecke 4-fach geschirmt.
    • Durchführung, Kupplung und Kabel zum Receiver sind evtl. nicht so gut geschirmt bzw. älter.
    • Ich habe einen LNB DUR-Line UK102 gekauft (1x Unicable, 1x Legacy) und montiert.

    Wenn ich jetzt das Kabel vom Unicable-Ausgang am LNB über die beschriebene Strecke (Außenkabel, Durchführung, 1m-Kabel) direkt in den Receiver leite (ohne irgendwelche Enddosen), erkennt der Receiver kein Signal. Der Receiver steht dabei auf Einkabel, im Empfangssetting ist C1 angegeben und die Frequenzen stimmen überein.

    Am Legacy-Ausgang des LNB erhalte ich ein gutes Signal im Receiver, aber nur bei direkter Zuleitung, denn die Weiche macht das Signal deutlich schlechter (s.o.).

    Eigentlich gefällt mir der Unicable-Ansatz, da das Panasonic-Nachfolgemodell sogar drei Eingänge hat (z.B. 2x gleichzeitiges Aufnehmen und gleichzeitig 1x schauen). Was muss ich tun, damit ich diese Installation zum Laufen kriege?

    Vielen Dank & freundliche Grüße
     
  2. Starbuck29

    Starbuck29 Junior Member

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    Oki. Welcome to the board!
    Ich habe auch das UK102. Welche Sat - Weiche? Hier liegt das eine Kaninchen im Pfeffer. Das andere in den Steckern und Kupplungen (siehe div. Postings)
    Keine Dosen, sondern pointtopoint Verkabelung?
    4-fach ist nicht der Weisheit letzter Schluss (siehe div. Postings) aber es erfüllt idR die Anforderung.
     
  3. RolfS

    RolfS Senior Member

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    Du kannst mit einem Single-LNB jeweils nur EINE Transponderebene empfangen, daher kommt "kein Signal" wenn Du mit dem zweiten Gerät bzw. dem zweiten Tuner im TV eine andere Transponderebene empfangen willst. Die Lösung wäre ein Twin-LNB gewesen. Die "Weiche" kann nur das
    jeweils anliegende Signal eines Transponders aufteilen und hat hier eigentlich nichts zu suchen.
     
  4. Starbuck29

    Starbuck29 Junior Member

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    Ne, das ist ein Unicable-LNB da ist alles ein bisschen anders. Was den Legacy - Ausgang betrifft hast Du natürlich recht!
     
  5. Longer

    Longer Neuling

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    Also wie gesagt: In der alten ein-LNB-Lösung hatte die Weiche gut geklappt. Die Bauteile habe ich oben verlinkt, die Weiche ist das hier: CSL – SAT Verteiler Voll geschirmt , 5-2400 MHz: Amazon.de: Elektronik
    [​IMG]

    Wobei mein Augenmerk jetzt auf der Einkabel-Lösung liegt. Ich habe versucht, dazu zu recherchieren, aber z.B. auf meine Frage, ob ich die Einkabel-Lösung mit einem Widerstand terminieren muss (z.B. in einer Enddose) oder ob ich direkt in den Receiver gehen kann, habe ich noch keine Antwort gefunden.

    So, wie ich das verstehe, brauche ich die Weiche auch nicht mehr bei einer Einkabel-Lösung. Anscheinend handhabt der Receiver das intern.
     
  6. raceroad

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    Dazu:
    Bedeutet: Nur wegen Unicable braucht man keine speziellen Dosen mit Abschlusswiderstand. Der ältere Rekorder schleift meines Wissens für Unicable intern durch, man könnte prinzipiell direkt vom Unicable-Port auf den Sat IN 1 des Rekorders gehen. Allerdings verstärkt das UK 102 mit für Unicable 65 db etwas höher, so dass es im Direktanschluss zu einer Übersteuerung kommen könnte. Alles im Konjuktiv, und da der Tuner mit Unicable höhere Pegel verkraftet, nehme ich nicht an, dass eine Übersteuerung die Ursache dafür ist, dass es mit Unicable nicht klappt.

    Stimmt wirklich die Konfiguration? Du hast das zwar geschrieben, aber ich weiß nicht, wie das UK 102 bedruckt ist. Für die Adressen sind die beiden Zählweisen 0 … 7 und 1 … 8 gebräuchlich. Zu C1 musst Du 1210 MHz eintragen, auch wenn auf dem LNB "SCR 0 / 1210 MHz" bzw. "SCR 1 / 1420 MHz" stehen sollte.
     
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  7. Longer

    Longer Neuling

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    Gut, also müsste ich bei einer Ein-LNB-Lösung also sowieso Enddosen verwenden und keine "Stichleitung".
    Bei Einkabel ginge es evtl. Ich hatte schon an dem VU-Meter vom Sat-Finder gesehen, dass der LNB ordentlich liefert. Mich wundert nur, warum der Receiver 0 sagt.

    In der Tat bietet der Recorder mir 1-8 an, davon habe ich 1 gewählt (war voreingestellt).

    Diese Frequenzen sind auf dem Karton aufgedruckt, davon stimmte die C1 im Recorder überein (beide 1210).
    1. 1210 MHz
    2. 1420 MHz
    3. 1680 MHz
    4. 2040 MHz
    Ich könnte nochmal schauen, auf welche Frequenz C2 eingestellt ist, aber mein Problem ist zunächst, dass scheinbar kein Signal reinkommt.
     
  8. raceroad

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    Du musst schon genau sein: Unicable-LNB nur für den Rekorder und dann nur an einem seiner Eingänge bedeutet Stichleitung, egal ob Unicable oder nicht. Und dafür könnte man zwar eine Enddose verwenden, man müsste es aber nicht. Eine Enddose, auch das steht im Zitat, ist nicht dasselbe wie eine Stichdose, auch wenn sie sich optisch nicht voneinander unterscheiden.

    Über die Grundsatzfrage hinaus könnte wie gesagt am Unicable-Port der Pegel zu hoch sein. Eine Enddose wäre ein geeignetes Gegenmittel, aber auch der Wiedereinbau des Verteilers (mit Abschlusswiderstand auf dem freien Ausgang).


    Das sollte man machen, weil der Rekorder nicht zwingend primär Tuner 1 verwendet. Bist Du am richtigen Eingang?


    Abseits des Unicable-Problems noch ein Nachtrag:
    Auch im Garten montiert besteht Erdungspflicht, wenn sich Antennenteile mehr als 1,5 m von der Hauswand entfernt befinden! Erdverlegte Kabel sind grundsätzlich problematisch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2016
  9. KlausAmSee

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    Ich hätte bei Fehlfunktion sofort das fertig konfektionierte "High-End"-Kabel in Verdacht. Falls du irgendwo ein Ohmmeter/Multimeter auftreiben kannst dann miss mal bitte den Widerstand durch das Kabel. Wenn du signifikant mehr als ein Ohm misst, dann hast du die Fehlerquelle. Du musst sowohl den Innenleiter, als auch den Schirm prüfen.
     
  10. Longer

    Longer Neuling

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    Gute Idee! Ich habe gerade alle selbst- und fertigkonfektionierten Kabel durchgemessen: Keine Kurzschlüsse zwischen Leiter und Schirmung. Widerstand des Leiters überwiegend 1 Ohm, die 1m-Kabel knapp 1,5 Ohm.
     

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