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Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Daniel28-55-59, 6. Juli 2007.

  1. Daniel28-55-59

    Daniel28-55-59 Senior Member

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    Hallo,

    ich hoffe, ich habe nichts falsch gemacht, weil ich hier ein neues Thema anfange?

    Ich habe folgendes Problem.

    Standort Weiding (ziwschen Cham und Furth im Wald, Lkrs. Cham)

    Ich habe die Kathrein AOT 65, den Vorverstärker VCP 66 und den Mehrbereichsverstärker VCB 28 (dazu noch UHF-Aufsteckweiche K32 und Rest-UHF > für ORF K32)

    Ich empfange mit der AOT 65 alle Programme vom Wendelstein in guter bis sehr guter Signalqualität, am besten den Kanal 48. Auch der Kanal 66 ist noch voll in Ordnung mit der Anzeige 40 bei Signal und 100 bei Qualität (Receiver Technisat Multymdia TS 1) - im Vergleich Kanal 48 Signal 55 und Qualität 100 - alles ohne Schwankungen)

    Nur der Kanal 34 (RTL - Wendelstein) macht mir gewaltige Probleme. Es ist nicht der starke Kanal 33 vom Hohen Bogen, wie ich anfangs gedacht habe, sondern das ZDF-Bouquet vom Dillberg.

    Wenn ich die AOT 65 weiter nach Westen drehe und einen neuen Sendersuchlauf mache, dann habe ich hier auf einmal die Programme des ZDF-Bouquets vom Dillberg.

    Richtung Wendelstein findet er zwar die RTL-Programme, aber das Signal bricht immer wieder zusammen. Manchmal bleibt es eine Zeit lang gut da, dann "stockt" es wieder.

    Kann man mit einer zweiter AOT 65 (Ich kenne jemanden, der hat sich statt dieser die AOS 32 angeschafft hat, also würde ich diese günstig bekommen) diese Gleichkanalstörungen ausblenden (wie früher analog) oder ist da nichts zu machen?

    Wie müßte man diese zusammenschließen?

    Danke im Voraus für Eure Hilfe!

    Gruß

    Daniel

    PS Habe kürzlich im Forum gelesen, daß das Problem mit dem K34 auch woanders vorkommt.
     
  2. rmh

    rmh Senior Member

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Spontan würde mir dazu einfallen, die Antenne irgendwie neben einer südöstlichen Hauswand zu positionieren, um gegen den Dillberg abzuschatten. Dazu bräuchte es dann aber wohl dort ein Mast-Winkelstück...

    Bin mir unsicher, ob man mit zwei Antennen auch Interferenzprobleme minimieren kann, ich glaubs eher nicht. Dazu ist ja eh noch das Problem dass vertikal gesendet wird, da lässt sich mit Richtantennen eh weniger erreichen (da der Empfangsdipol dann ebenfalls parallel zum Störsender ist)

    Dass der K34 gar so oft verwendet wird finde ich schon eine riesige Zumutung. Frankfurt/Gr.Feldberg RTL, Nürnberg/Dillberg ZDF, München/Wendelstein RTL, Säntis/Ostschweiz SF. Überall in den Bereichen dazwischen gibts nur Probleme.
     
  3. manfredp

    manfredp Junior Member

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Hallo,

    das gleiche Problem hatte ich mit K34 vom Säntis und K34 vom Wendelstein. Beide gleiche Polarisation.
    Da der Säntis bei mir äußerst schwach ankommt reichte eine Antenne für einen störungsfreien Empfang nicht aus. (Standort: Elchingen bei Ulm, AK A7/A8).
    Deshalb enschied ich mich für einen sog. gestockten Aufbau zweier gleicher Antennen.
    In meinem Fall 2 Kanalgruppenantennen von Tripol mit einem Gewinn von jeweils ca. 18 dB.
    Stockungsabstand ca. 1,80 m auf einer Ebene. (Der optimale Abstand ist abhängig vom Gewinn und der Halbwertsbreite des Öffnungswinkels der einzelnen Antenne).
    Der Abstand kann auch kleiner oder größer gewählt werden, je nachdem unter welchem Winkel der Störsender einfällt. Der Gesamtgewinn ist beim optimalen Abstand am größten und erhöht sich bei größerem Abstand nur noch unwesentlich. Bei geringerem Abstand verringert sich zwar der Gesamtgewinn, ein Störer kann aber möglicherweise besser ausgeblendet werden. Ausprobieren!
    Zusammenschalten mit einem handelsüblichen 2-fach-Verteiler. Dabei ist unbedingt auf gleiche Ausgänge zu achten. Also beide Ausgänge gleichstromdurchlässig oder bei gleichstromgeblockt.
    Der Verteiler funktioniert nämlich auch umgekehrt. Er kann nicht nur 1 Signal gleichmäßig verteilen, d.h. an jedem Ausgang steht nur noch etwa das halbe Signal zur Verfügung, sondern auch zwei gleiche Signale zusammenführen und die Leistung verdoppeln, d.h. der Gewinn ehöht sich um 3 dB (zumindest theoretisch, wenn man die Durchgangsdämpfung von ca. 0,5 dB nicht berücksichtigt).
    Des Weiteren ist zu beachten, daß beide Anschlußkabel von den Antennen zum Verteiler exakt gleich lang sind und die Anschlußgehäuse in die gleiche Richtung zeigen (evtl. den Unterzug einer Antenne auf die andere Seite montieren).
    Genaueres ist in den Büchern "Antennen" von Eberhard Spindler oder "Antennenbuch" von Karl Rothammel beschrieben. Letzteres ist eher speziell für Funkamateure.
    Ersteres enthält viele Selbstbauanleitungen (War mal ein Bestseller in der ehemaligen DDR).
     
  4. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Das Problem liegt darin, dass die Kanäle eigentlich für diese Standorte nicht koordiniert waren. K34 Nürnberg war eben für den wesentlich niedriger gelegenen Heidenberg bei Schwabach gedacht, und der K34 im Süden für einen Standort im Chiemgau, der analog nie realisiert wurde. Dass der eines Tages mal vom Wendelstein und aus München kommt, war nicht geplant. Man hat hier schon sehr viele Augen zugedrückt beim "chestern". Dass sich die beiden jetzt vorallem in höheren Lagen beißen wo der Dillberg noch drüber kommt ist klar...
    Auch dass man den K35 und K56 aus München (war ja dort nur für 200kW analog gedacht) dann auf 100kw DVB-T ausweiten durfte...naja. Man ließ da fünfe sehr grade sein.
     
  5. Daniel28-55-59

    Daniel28-55-59 Senior Member

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Vielen Dank für Euere Antworten.

    Das mit dem gestockten Aufbau werde ich mal probieren.

    Ich glaube für die gebrauchte AOT 65 muß ich nicht mehr viel bezahlen.

    Sollte es nicht funktionieren, dann ist auch nicht viel kaputt.

    Das mit der südöstlichen Hauswand funktioniert leider nicht. Da ist ein großer Baum, dann geht wahrscheinlich der ORF nicht mehr, der ist ja sowieso bei mir ein Wackelkandidat (Trotz Kanal 32 - Vorverstärker). Aber weitgehend stabil.

    In Altenschneeberg müßte man wohnen (wie ein guter Freund von mir), da ist der Dillberg abgeschattet und freie Sicht Richtung Wendelstein und Gaisberg.

    Nächste Woche habe ich Urlaub, dann werde ich mal ausprobieren.

    Gute Nacht!;)
     
  6. robiH

    robiH Wasserfall

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Dreh doch einfach ALLES auf Dillberg.
     
  7. rmh

    rmh Senior Member

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    AW: Problem K34 Dillberg u. K34 Wendelstein

    Da gibts aber keine Privaten! (N-Fernmeldeturm wird viel zu schwach sein)
     
  8. Daniel28-55-59

    Daniel28-55-59 Senior Member

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    Das was der Dillberg hat, hat bis auf das Hessische Fernsehen der Hohe Bogen auch. Und der Dillberg hat auch das Bayerische Fernsehen Nordbayern.

    Mir bzw. meinem Bruder geht es um die Privaten.

    Wir haben ja eh alles über die Satellitenschüssel, aber bei meinem Panasonic DVD/Festplattenrecorder DMR-EX95V mit DVB-T-Tuner sowie dem Pioneer DVR-545HX-S (gehört meinem Bruder) ebenfall mit eingabutem DVB-T-Tuner kann man dann schön auch die Privaten aufnehmen, ohne den Sat-Receiver einschalten zu müssen.

    Ebenfalls hat meine Mutter in der Küche einen LCD-DVB-T-Fernseher von Telestar (20 cm Diagonale), die kan jetzt dort auch die Privaten sowie den ORF empfangen.

    Das ist schon eine tolle Sache.

    Und überhaupt: Über Antenne fernsehen ist eh viel schöner als über Sat;)

    Servus
     

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