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Privatradios fordern Finanzspritze für Umstieg auf DAB Plus

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 26. Oktober 2016.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Bisher kommt die Digitalisierung des Radios hierzulande nur schleppend voran. Gerade für die Privatradios erweist sich der Umstieg auf DAB Plus als finanzielles Risiko. Daher fordern die privaten Radioveranstalter dafür finanzielle Unterstützung.

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  2. Holladriho

    Holladriho Foren-Gott

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    Na klar. Und praktischer Weise am besten Fördermittel über die LMA erhaltend, finanziert über den Rundfunkbeitrag.
    Herz was willst du mehr. Verluste vergesellschaften und Gewinne privatisieren.
    Ich verstehe dieses losgelöste Gejammer einfach nicht. Distributionskosten muss man doch in Summe betrachten, also alle Verbreitungswege betreffend. Und nicht losgelöst für jeden einzelnen Verbreitungsweg. Bei landesweiten Wellen einfach dafür die ein-oder andere UKW-Funzel einstellen und dafür auf DAB+ senden. Dies nach und nach umstellen.
    Bei kleineren Stadtsendern sieht es sicher etwas anders aus. Da sollen wohl demnächst Weiterentwicklungen vom IRT helfen, jenes zu lösen.
    Entweder der Sender kann es sich leisten oder halt nicht.
    Ist letzteres lang-oder längerfristig der Fall, einfach den Sendebetrieb einstellen.
    Ein paar "Gutelaunedudelquatschfunkmainstreamradios" weniger, fällt doch gar nicht auf.
     
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  3. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    Entweder setzt sich ein Produkt durch oder halt nicht.
    Dann hat es vom Markt zu verschwinden.
    Staatlich Subventionierter Eingriff in den Markt ist abzulehnen.
    DAB+ setzt sich scheinbar doch nicht wie gewünscht durch.
     
  4. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Klar setzt es sich durch. Nur einige Privatsender wollen halt keine Konkurrenz haben.
     
  5. Holladriho

    Holladriho Foren-Gott

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  6. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Ich bin da weniger zuversichtlich.

    Erfolg haben bei DAB+ bislang nur die DAB+ only Seniorenradios. In der Schweiz die SRG Musikwelle und Radio Eviva, in Bayern Plus und BR Heimat.

    Aber der Rest weicht notfalls lieber auf DVB-C/S Radio oder Webradio aus als sich extra ein DAB+ Gerät anzuschaffen.
     
  7. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    Angesichts der geballten Lobbyinteressen, die gegen DAB gerichtet sind, ist es schon ein Wunder, dass DAB jetzt zumindest den Fuß in die Tür bekommen hat. Völlig übern Berg ist man noch nicht, da stimme ich zu, aber man sieht mittlerweile, dass der Erfolg machbar ist und wahrscheinlicher wird.
    Ich war auch lange skeptisch gegenüber DAB, vor allem gegenüber dem alten Konzept mit den 1kW Funzeln und nur einem Mux. Das ging damals schief, zu wenig Angebot, zu schlechte Abdeckung.
    Mittlerweile hat sich das aber geändert: trotz aller Widrigkeiten hat man DAB in den letzten Monaten massiv ausgebaut. Kaum ein System ist in der letzten Zeit derart vorangetrieben worden wie DAB, zig neue Senderstandorte sind auf Sendung gegangen.
    Derzeit gibts zum richtigen Erfolg eigentlich nur noch eine Hürde: die Automobilindustrie. Diese weigert sich auch technisch nicht nachvollziehbaren Grünen weiterhin, standardmäßig DAB Radios in Neuwagen zu verbauen. Dabei spielt DAB hier gerade seine Vorteile voll aus. Will man im Auto DAB muss man sichs selbst einbauen (habe ich gemacht) oder immer noch sehr teuer dazubestellen. Da muss man auch Lobbyeinflüsse vermuten. Stattdessen verbaut zB Mercedes im Ernst weiterhin UKW-MW-LW und Kurzwellenradios (!) in seinen Autos. Irrsinn. Bluetooth und Kurzwelle.
    Wer mal DAB hat im Auto will es nicht mehr missen. Die Auswahl ist einfach weit größer, man kann nun die Dauerdudler a la Antenne Bayern oder Bayern 1 umgehen. Die Qualität ist auch besser, wenn auch teils noch mit Abstrichen.
     
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  8. Fragensteller

    Fragensteller Talk-König

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    Das mag Deine gefühlte Wahrheit sein, die Zahlen des Digitalisierungsberichtes geben aber an, dass DAB+ ein sehr junges Radio ist. Die höchste Nutzungsrate als meistgenutzte Radioempfangsart gibt es bei den 14-19 jährigen, gefolgt von den 20-29 jährigen. Am rückständigsten sind die über 50 jährigen.

    Die Zahl der Geräte ist im letzten Jahr wieder um 29 % gestiegen auf 8,24 Millionen.
     
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  9. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    Geräte die man nicht einmal an eine vorhandene Antennenanlage anschließen kann, da sie keinen Antenneneingang haben.
    Ganz toll für Gebiete in denen man eine Außenantenne benötigt um überhaupt etwas zu hören.
     
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  10. robbe1990

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    DAB: AugustMB400, PhilipsDA9011, DUAL DAB4, Technisat DAB SWR4 Edition
    DVB-C: Vu+ Ultimo 4K
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    Ich schon, nicht umsonst prangert seit ein paar Monaten bei zwei KfZ-Hifi Ausrüstern in der Stadt plötzlich ein großes Digitalradio + NRJ und SSL Logo im Schaufenster.


    Nicht jeder hat eine Voll verkabelte und komplett mit WLAN versorgte Wohnung/Haus. Ich kenne viele Junge Leute die in der Küche nur ein einfaches UKW, dank mir jetzt immerhin DAB+, Radio stehen haben.
    Oder das gute Tantchen mit 100GB 1und1 Flat und DVB-T. Die ist froh über die einfach Bedienung ihres Radios, und hört damit Schlagerparadies und Absolut relax.


    Zum Thema selbst, die Finanzspritze an sich ist ja nicht das Problem, man sollte sich mal den Podcast der Medientage vom DAB Forum anhören. In der Schweiz werden fast 80% der Kosten für die DAB Ausstrahlung der Privaten übernommen. Und siehe da über 50% der Leute hören Radio nur noch digital, dort heißt es bald wie in Norwegen, UKW ade.
    Wenn alle zusammen spielen würden und regeln gesetzt werden, wie keine neu Ausschreibung von UKW Frequenzen ect., und wirklich alle mitziehen und sich ein Ziel setzten bis zum Jahr x ist ein großteil umgestiegen und man kann die Finanzspritze langsam zurück fahren, hätte ich nichts dagegen einzuwenden.
     
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