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Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 20. Mai 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Osnabrück - Die Anbieter Primacom und Kabel Deutschland (KDG) streiten um das Kabelnetz der Stadt Osnabrück. KDG wirft dem Konkurrenten unberechtigte Signal-Nutzung vor.

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  2. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Das ist eben typisch Primacom. Der Abzockerladen per se. Ähnlich wie bei uns als NE4 Betreiber.

    Sollte Primacom endlich den Laden dicht machen, ich hoffe, die werden zu einer Vertragsstrafe verdonnert, dass sie direkt Insolvenz anmelden müssen. das ist endlich im Sinne der Kunden.

    Ohne Primacom hätte ich fürs selbe Geld einen vollwertigen Kabelanschluß inkl. Telefon und Internet und eben icht bis 450 MHz. Und das dauerhaft, weil Primacom seine Monopolstellung mißbraucht, dank Zwangskabel.

    Primacom ist wohl das Letzte.
     
  3. Madmullet

    Madmullet Junior Member

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Ich hab zum Glück rechtzeitig zum Iptv gewechselt und vorgestern gekündigt:D
     
  4. joegillis

    joegillis Platin Member

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Gleiches gilt für Mainz:

    Digital TV: Mainzer können zwischen Primacom und KDG wählen

    Pressemeldung vom 17.03.2010

    Mainzer können zwischen Primacom und KDG wählen

    Mainz - Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät allen Kabelkunden in der Domstadt, die einmalige Situation zu nutzen, zwischen zwei verschiedenen Anbietern auswählen zu können

    Viele Mainzer Haushalte erhalten laut Verbraucherzentrale derzeit Postwurfsendungen der Firmen Primacom und Kabel Deutschland mit unterschiedlichen Angeboten zum Kabelfernsehen. "Tatsächlich können Mainzer Kunden derzeit zwischen beiden Firmen ihren Vertragspartner in Sachen Kabelfernsehen frei wählen", so Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. "Kunden sollten die Angebote und Vertragsbedingungen sorgfältig prüfen."

    Hintergrund dieser einmaligen Situation ist ein Rechtsstreit zwischen den beiden Kabelnetzbetreibern über die Vermarktung des digitalen Fernsehens. Kabel Deutschland ist Eigentümer des Kabelfernsehnetzes in Mainz, während Primacom in der Vergangenheit für die Vermarktung zuständig war. Kunden mit Einzelnutzervertrag sollten prüfen, ob sich ein Wechsel des Kabelnetzbetreibers lohnt. In vielen Mehrfamilienhäusern gibt es längerfristige Mehrnutzerverträge über die Versorgung mit analogem Kabelfernsehen. Diese werden dann meist vom Eigentümer über die Nebenkosten abgerechnet. Wer zusätzlich in den Genuss von Digitalem Kabelfernsehen kommen möchte, kann sich seit Januar zwischen den beiden Anbietern entscheiden.

    "Während Primacom eine 24-monatige Vertragslaufzeit anbietet, beträgt die Mindestvertragslaufzeit bei Kabel Deutschland nur zwölf Monate. Allerdings schließt man bei Kabel Deutschland gemeinsam mit dem Digitalvertrag automatisch noch ein Pay-TV Abo namens Kabel Digital Home mit ab. Dieses verursacht -sofern man es nicht rechtzeitig kündigt - nach einem kostenfreien Testzeitraum zusätzliche Kosten", so Gundall.

    Auch ohne einen zusätzlichen Digitalvertrag kann man schon bestimmte Programme in digital empfangen, darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Denn an jeder Kabeldose liegen neben den Analog-Signalen auch die Digital-Signale in Standard-Auflösung (SDTV) und die Digital-Signale in der hochauflösenden Technik (HDTV). Da die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Programme grundsätzlich unverschlüsselt ausstrahlen, können somit sämtliche Dritten Programme und die Spartenkanäle von ARD und ZDF mit jedem handelsüblichen Kabelreceiver empfangen werden. Alles in allem sind das zwischen 25 und 30 unverschlüsselte Programme. Ist man im Besitz eines HD-Kabelreceivers, kann man zusätzlich Das Erste HD, ZDF HD sowie Arte HD sogar in hochauflösender Bildqualität empfangen.
     
  5. Gorcon

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Solange Du über die Primacom empfängst bezahlst Du immernoch deutlich weniger wie über Kabeldeutschland direkt!
    Die KDG blockiert nur verlangt aber einen haufen Geld für die durchleitung ihres Signals, will dann aber nicht für die Pay-TV Sender wie zB. die Privaten die Freischaltung vornehmen. Der kunde muss dies aber trotzdem bezahlen. Das ist nicht die Schuld der Primacom.
    Hier kann man die Primacom monatlich kündigen. (Bei der KDG geht das nur jährlich)
     
  6. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Nein, bei uns ist die Primacom als NE4 Betreiber unterwegs und hält ein kleines Netz von ca. 8000 Wohneinheiten fast alle zwangsverkabelt. Sie bezieht ihr Signal (ausgebaut) von Unitymedia. Sie selbst will aber keinen cent in den Ausbau der letzten Metern vom UM-Übergabepunkt bis zum Haus investieren, darum empfangen wir nur bis max. S41 - 466 MHz, das heißt, einige Sender rauschen an uns vorbei. Telefon und Internet natürlich auch.

    Die Begründung der Primacom jedoch ist absolut dreist: Primacom wird ihr Netz generell nicht ausbauen (also auch in Zukunft definitiv nicht ausbauen), weil sie nur analoges Fernsehen vermarketen, digital - Internet und Telefon vermarktet ehe nur UM, das bedeutet, Primacom müsste zwar ihre Verstärker austauschen, würde aber keine Mehreinnahmen dadurch erzielen, daher kein Interesse.

    Netzausbau bei der Primacom sieht so aus:Wenn zufällig ein alter Erdabzweiger kaputt geht (bis 466 MHz), wird er natürlich durch ein neuen (bis 862 MHz) ausgetauscht. Vielleicht gehen in den nächsten Jahren alle alten Erdabzweiger von selbst mal kaputt, dann hätten wir ein ausgebautes Netz, zumindest für Fernsehen.

    Wenn ich könnte, würde ich auf SAT umsteigen, geht aber nicht da Zwangskabel. Demnach besteht für Primacom auch keinen Grund sich zu bewegen.

    Fazit: Auf Jahre gesicherte und garantierte Zwangs-Einnahmen ohne auch nur einen Cent in die Modernisierung stecken zu müssen. Mit anderen Worten, das kleine Netz ist eine Lizenz zum Geld drucken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Mai 2010
  7. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Das ist ja auch richtig, hier war das auch so. Man durfte ja keine digitalen Sender abonieren (ausser Sky natürlich) die KDG Sender mit QAM 256 waren nicht empfangbar weil das KDG Kabelnetz total marode war. Das in den Häusern war auf neustem Stand. (für mehr ist der NE4 ja nicht zuständig). Die Abzweiger sind das letzte die nicht für höhere Frequenzen tauglich sind.
    Kabelkunden die einen anderen NE4 Anbieter wie NE3 haben sind immer die angeschissenen, der NE4 Anbieter hat die kosten fürs Hausnetz zu tragen bekommt dafür aber fast keinen Cent.
     
  8. joegillis

    joegillis Platin Member

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Einzelnutzervertrag KDG: ab 16,90 EUR pro Monat; Mindestvertraglaufzeit 12 Monate, Verlängerung um jeweils weitere 12 Monate
    Einzelnutzervertrag Primacom: ab 19,90 EUR/Monat; Mindestvertraglaufzeit 24 Monate, Verlängerung um jeweils weitere 12 Monate
    (Altverträge bei beiden Kabelnetzbetreiber haben natürlich kürzere Kündigungsfristen)
     
  9. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Tja das stimmt so nicht. Bei der Primacom habe ich nur 1Monat Kündigungsfrist und bezahle 12,80. Vor 5 Jahren als die KDG das Signal lieferte musste ich 16,xx €uro bezahlen (natürlich ohne die digitalen Privaten!).

    Was Du bei der Primacom angegeben hast ist der digitale Vertrag mit den Privatsendern, das kann man aber nicht vergleichen, die hatte ich früher nicht und jetzt auch nicht. (Basic kostet 6,99€uro/M bei der Primacom zusätzlich wenn ich es aboniere und nur dann hat der Vertrag 24 Monate Laufzeit, ohne nur 1Monat).
     
  10. orangutanklaus

    orangutanklaus Senior Member

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    AW: Primacom und KDG streiten um Osnabrücker Kabelnetz

    Gorcon unser Primacom FanBoy :D
     

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