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Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von Elendstourist, 18. März 2005.

  1. Elendstourist

    Elendstourist Junior Member

    Registriert seit:
    18. März 2005
    Beiträge:
    37
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    Hallo Leute,

    immer wieder höre und lese ich, dass sich Premiere Abonnenten über die Preise und den Kundenservice beschweren. Das macht mich echt rasend, denn ich bin - auch wenn mans mir nicht glauben will - ein sehr glücklicher Premiere Abonnent.

    Das fatale an all diesen ziemlich gereizten und unüberlegten Äußerungen und Kommentaren derer, die sich betrogen und vernachlässigt fühlen ist, dass diese auf absoluter Sturheit und niedrigstem Selbstmitleid beruhen. Denn Tatsache ist, dass, wen man sich nicht allzu dämlich anstellt, man bei Premiere echt gut bedient wird.

    Die häufigsten Beschwerden über Premiere lese ich zum Thema Preisgestaltung, Preiserhöhung und dem daraus resultierendem, angeblichem, Vertragsbruch. Zum ******!

    Dazu fällt mir zu allererst folgendes ein: Ein Unternehmen mit einer Abonnentenzahl von nunmehr fast 3,3 Millionen und einer geschätzten Zuschauerzahl von über 8 Millionen wird sicher keine rechtswidrigen Aktionen umsetzen!

    Sehen wir uns die angeblich vertragswidrigen Preisgestaltungen doch mal im Detail an.

    Premiere Abonnement wird zum Ende der Laufzeit verlängert, weil der Abonnent die Kündigungsfrist verpennt hat, dieser ist nun zornig, weil es teurer wird:

    Premiere hat eindeutig vertraglich festgelegt, dass bei einem Versäumnis der Kündigungsfrist die Laufzeit des Vertrages um weitere 12 Monate verlängert und dieser dabei auf die aktuell gültigen Neukundenkonditionen umgestellt wird. PUNKT. Fakt ist hier wie überall: Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    Premiere Abonnent fügt seinem Zorn ein Hirngespinst zu, indem er meint, er wurde darüber nicht informiert:

    Auch hier kommt es wieder auf die Aufmerksamkeit an. Premiere wird es sicher nicht versäumen, eigene Vertragsangaben zu missachten. Premiere hat es z.B. bei der Preiserhöhung im April 2004 sehr clever gemacht. Das Premiere Magazin, welches zum Juli 2004 eingestellt wurde, bekam bis dahin jeder Abonnent kostenlos nach Hause geliefert. In diesem Magazin hat Premiere im März 2004 mitgeteilt, dass sich die Preise ändern werden, bestehende Verträge davon aber bis zum Ende ihrer vertraglich vereinbarten Laufzeit unangetastet bleiben. Durch dieses Magazin hat Premiere sichergestellt, dass jeder Kunde diese Information bekam - ob er wollte, oder nicht. Und ob der Kunde es auch tatsächlich gelesen hat spielt dabei überhaupt gar keine Rolle.

    Premiere Abonnent regt sich auf, dass er gegenüber Neukunden ungerecht behandelt wird:

    Völliger Blödsinn. Sicher ist es irgendwo nachvollziehbar, dass sich Abonnenten darüber ärgern, dass sie schon seit Jahren einem Unternehmen treu sind und nun genauso behandelt werden wie Neukunden. Aber bei aller Liebe: Das genau das ist eben falsch. Neukunden werden genauso umworben wie Bestandskunden. Und nur, weil ein Neukunde 3 Freimonate zum Ende seiner Laufzeit bekommt ist das nun ungerecht? Vergessen wird dabei, dass man genau das und sogar noch viel mehr auch als bekam, als man Neukunde wurde. Ganz zu schweigen von der immens großen Angebotspalette, die Premiere seinen Abonnenten als Rückgewinnung oder zum abwehren einer eingereichten Kündigung bietet. Man kann sich doch allein schon glücklich schätzen, grade WENN man die Vorteile eines Naukunden in Anspruch nehmen darf. Premiere könnte ja auch einfach sagen: "Nö, du bist schon Kunde, Du musst den neuen Preis zahlen, weil Du zu blöd zum kündigen warst und bekommst GAR NIX." Denn rechtlich wären sie damit völlig auf der sicheren Seite. Also bitte keine falsche Selbstbeweihräucherung!

    Zur Preisgestaltung:

    Dass die Produkte eines Unternehmens sich verändern ist bei wenigen so krass erkennbar, als bei einem Unternehmen, welches Fernsehprogramm anbietet. Die Veränderungen sind doch hier am deutlichsten spürbar. Neue Kanäle, besseres Angebot auf den Kanälen und, und, und. Grade im Bereich Sport, der sowieso der wichtigste Standfuß von Premiere ist, wird extrem viel investiert. Und grade hier werden die Rechte immer teurer, steigen fast ins unfassbare. Die Preise allein für die Bundesliga sind so hoch, dass kein normaler Mensch sich diese Summe überhaupt vorstellen kann. Und nicht nur da investiert Premiere massiv. Sie garantieren z.B. auch über 300 Filmpremieren im Jahr, sprich, Filme in deutscher Erstausstrahlung, mindestens ein Jahr vor ihrem Erscheinen im Free-TV. Also bitte, wenn das nichts ist! Und dass diese ganzen Programminhalte nicht zum Freundschaftspreis oder für einen symbolischen Euro zum Verkauf stehen, das dürfte nun wirklich fast jedem klar sein. Beschwert man sich denn auch so dilettantisch in einem Forum, dass die Krankenkassenbeiträge immer weiter gestiegen sind? Nein, aber da sind sogar die Leistungen gesunken! Die Energieversorger werden beispielsweise auch immer teurer und niemand regt sich wirklich auf. Warum auch?

    Das Thema Kundenservice ist doch auch ein leidiges Thema.

    Dass man es nicht jedem recht machen kann, das ist doch klar. Und dass man mit dem einen Kundenbetreuer am Telefon besser klar kommt, als mit dem anderen ist auch ziemlich menschlich. Der eine setzt sich halt auf der Sympathieebene mehr für bestimmte Abonnenten ein, der andere wiederum für wieder andere, bestimmte Abonnenten. Dann denke ich an das Thema Korrespondenz. Ich möchte nicht wissen, wieviel der Kundenservice von Premiere davon jeden Tag bekommt. Den Großteil davon kann man sicher wegen unleserlicher Handschrift nicht mal entziffern. Und wieviele Anschreiben ohne Kundennummer oder ähnliches ankommen, das mag ich auch nicht beurteilen. Die Tatsache, dass Premiere z.B. auch E-Mail als rechtskräftiges Dokument ansieht, mit dem man sogar kündigen kann spricht doch wohl eindeutig für dieses Unternehmen! Dass das alles nunmal bei einer Fülle von Korrespondenz auch eine Weile dauern kann, weil vielleicht nicht genug Mitarbeiter beschäftigt sind oder diese einfach mal viel zu tun haben, das gerät dabei völlig in Vergessenheit. Aber wenn dann nach mehr Kundenbetreuern geschrien wird, man diese bekommt und sich dann wundert, dass nach langer Zeit mal eine Freischaltgebühr fällig wird, weil Mitarbeiter nunmal in Deutschland nicht billig sind, dann ist das Gejammer wieder groß.

    Fazit: Premiere ist ein Luxusprodukt. Keiner braucht es, aber jeder will es irgendwie haben. Und hinterher aufregen, wenn man selbst zu blöd ist das Kleingedruckte zu lesen.

    PS: Eventuelle Rechtschreibfehler dürfen ausgedruckt und eingerahmt werden. =)

    Herzlichst, Ihre Susanne Goldmann °lol° :eek:
     
  2. casper100

    casper100 Wasserfall

    Registriert seit:
    16. September 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    BaWü
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    Ich sag doch, es lesen Spione mit.

    zum Thema:
    Fazit nach 15 Jahren Premiere

    . Preisgestaltung --> eine glatte 6 ( der Schüler wird nicht weiterversetzt )
    . Kundenservice --> kann ich eigentlich nicht meckern 3+
     
  3. F117

    F117 Silber Member

    Registriert seit:
    14. Dezember 2001
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    Südbayern
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    Wird nicht lange dauern und Susanne wird in der Luft zerrissen...:D:D:D

    Gruß F117
     
  4. adambalogh

    adambalogh Junior Member

    Registriert seit:
    20. April 2003
    Beiträge:
    28
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    ßßßßßßßßßßßßßßßßßß
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2005
  5. Elendstourist

    Elendstourist Junior Member

    Registriert seit:
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    37
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    °LOL° Warum wusste ich ihr würdet denken, dass ich da arbeite. Ist das nicht massiv peinlich, wenn man den Teufel an die Wand malt, nur weil man vor der eigenen Tür einen Riss im Bordstein entdeckt hat?

    Also ich für meinen Teil bin äußerst amüsiert! =)
     
  6. bentdiscs

    bentdiscs Senior Member

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    Mainz
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    @ Adam. Ich finde, es ist in keinster Weise würdelos, sich positiv über das Unternehmen Premiere zu äußern. Auch ist es nicht mehr oder weniger würdevoll, für Premiere zu arbeiten, als für das Klinikum Bremen-Mitte. Und selbst wenn sich der ein oder andere Premiere Mitarbeiter in dieses Forum verirren sollte, was spricht dagegen? Das zeigt doch nur, dass man sich bei Premiere auch für die Belange der Kunden interessiert. Ob das nun in der Arbeitszeit gegen Bezahlung geschieht, oder in der Freizeit, ist völlig belanglos. Es zeugt von weitaus weniger Würde, Menschen und Unternehmen öffentlich zu beschimpfen, als sich hier im Forum auch mal positiv zu äußern.
     
  7. Elendstourist

    Elendstourist Junior Member

    Registriert seit:
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    37
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    Und auch wenn ich nicht für dieses Unternehemen arbeite: Vielen Dank für deine Beipflichtung, bentdiscs! Das zeigt, dass es tatsächlich auch objektive Menschen gibt, die in Foren posten. =)
     
  8. Guybrush Threepwood

    Guybrush Threepwood Wasserfall

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    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    bist ja toll informiert

    unter "bis Ende der vertraglich vereinbarten Laufzeit Unangetastet" versteh ich allerdings etwas anderes

    oder sind die 3 ? Aufschlag seit April 2004 etwa nur Einbildung ?
     
  9. Guybrush Threepwood

    Guybrush Threepwood Wasserfall

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    Twilight Zone
    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    kannst du mir bitte mal deine Defenition des Wortes "objektiv" erklären ?

    beim besten Willen kann ich in deiner Lobhuldigung an Premiere nun wirklich nichts objektives entdecken
     
  10. Elendstourist

    Elendstourist Junior Member

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    AW: Premiere Preisgestaltung und Kundenservice

    Ja, das bin ich tatsächlich, danke. Ich informiere mich halt über die Verträge bei Unternehmen, die ich abschließe. Außerdem kann ich mir merken, was mir die Kundenbetreuer am Telefon sagen und vergess es nicht nach dem Auflegen wieder. =)

    Zum ersten: Welche 3 Euro seit April? Die Preise haben sich im April 2004 nur um 2,- Euro erhöht. Du bezahlst für Premiere Komplett 12 Monate Laufzeit z.B. nicht mehr 43,- Euro, sondern 45,- Euro. Sollte dein Vertrag im April 2004 beispielsweise noch eine Mindestlaufzeit von 8 Monaten gehabt haben, dann hast du bis zum 30. November noch den Preis von 43,- Euro bezahlt. Sollte dein Vertrag innerhalb einer 12 oder 24-monats Laufzeit umgestellt worden sein, so hattest du ein außerordentliches Kündigungsrecht, worüber du auch informiert wurdest. Also Beispiel.

    Zum zweiten: Falls du es nicht erkannt hast - ich habe Premiere nicht gehuldigt. Ich habe lediglich meinem Unmut über die sehr wohl erkennbaren Informationsdefizite mancher Abonnenten Ausdruck verliehen. Das einzig persönliche, was ich anmerkte war, dass ich ein sehr zufriedener Abonnent bin. Aber ist der rest deswegen nicht objektiv betrachtet, hm?! Ich habe das niedergeschrieben, was auch bei vielen anderen Unternehmen der Fall ist: Dass einige "Kunden" einfach keine Ahnung von ihren Verträgen zu haben scheinen und dann solchen Müll labern.
     

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