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Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von mittelhessen, 30. Juli 2015.

  1. mittelhessen

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    Im Zuge der Erneuerung einer Elektroinstallation, überlege ich besonders schutzbedürftige Bereiche (Bad, Aussenbereich) mit 10 mA RCDs zu schützen. Mir ist klar, dass ein RCD einen möglichen Fehlerstrom nicht begrenzt sondern nur dessen Einwirkdauer. 30 mA wären natürlich Regelkonform, aber mir geht es um einen erhöhten Personenschutz. Sind deshalb 10 mA RCDs zu empfehlen oder besteht aufgrund der Addition zulässiger Ableitströme einzelner Geräte zu sehr die Gefahr von ständigen Fehlauslösungen? Die Installation wird komplett erneuert. Im Bad werden nur handelsübliche Geräte verwendet (Fön, Haarglätter, Rasierapparat, ...) im Aussenbereich kann natürlich auch mal der Einsatz von Werkzeug vorkommen.
     
  2. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Ich denke im Bad oder Aussenbereich ist nicht dagegen einzwenden. Den der häufigste Fall bei dem es zu Fehlauslösungen kommt sind imho Gewitter. Aber das wäre ja in dem Fall kein Problem.

    Ärgerlich ist das nur bei Kühl- und Gefrierschrank, Internetzugang und Multimediageräten.

    Da sind 30mA RCDs schon problematisch und 300mA oder 500mA RCDs besser geeignet.
     
  3. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    10 mA FI-Schalter kenne ich nur als sog. Personenschutzschalter, nicht für den Einbau in Unterverteilungen sondern als Steckdosenadapter. Normalerweise sollten 30 mA FI-Schalter einen ausreichenden Schutz bieten.
    Sinnvoll sind dann (im Bad) ohnehin getrennte Beleuchtungs- und Steckdosenstromkreise. Wer will abends im Bad im Dunkeln sitzen falls der FI-Schalter auslöst – aus welchem Grund auch immer?

    Also vorgeschrieben sind sowohl im Bad als auch im Aussenbereich 30 mA FI-Schalter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2015
  4. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Wenns nicht gerade ein fensterloses Bad ist dann ist es nicht ganz so tragisch. ;)
     
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Der Fi-Schalter kann auch nachts auslösen... und dann wäre es wirklich dunkel im Bad ohne künstliche Beleuchtung – falls alle Stromkreise im Bad über denselben FI laufen.
    ...aber klar, echte Romantiker haben in ihrem Bad natürlich Kerzen aufgestellt... akkubetriebene Notleuchten würden das Ambiente doch zu negativ beeinflussen. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2015
  6. mittelhessen

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    @Martyn: Fehlauslösungen bei Gewittern sind ein guter Tipp, aber darauf hat man ja nahezu keinen Einfluss. Meine Frage zielt eher dahin hab, ob z. B. induktive Verbraucher (wie ein Fön, Bohrmaschine, etc.) zu Fehlauslösungen führen könnten oder etwa (mehrere) Geräte mit Entstörkondensator auf PE (bzw. aufs metallene Gehäuse schutzisolierter Geräte deren Gehäuse durch den Potentialausgleich auf PE liegt: z. B. Sat-Receiver).

    @TV_WW: RCDs mit 10 mA Empfindlichkeit gibt es auch als REG schon sehr lange. Z. B. hier. Getrennte Beleuchtungs- und Steckdosenkreise sind sicher komfortabel, erhöhen aber den Aufwand für die Kabelverlegung bei einer vollständigen Sanierung erheblich. Idealerweise müssen dann beide Stromkreise an getrennten RCDs (oder LS/RCD-Kombis) hängen, da ja sonst bei Auslösung des RCDs trotzdem beide Stromkreise tot wären. Du wirst schnell feststellen, dass ein 4-poliger Standard RCD mit 40 A Belastbarkeit und 30 mA Empfindlichkeit + LS weniger kostet als eine 2-polige LS/RCD-Kombi. Ich gehe stark davon aus, dass es bei einem LS kaum zu Fehlauslösungen kommen wird. Problematischer hinsichtlich Fehlauslösungen ist sicher der RCD, wobei es da für eine "Fehlauslösung" auch immer eine Ursache geben muss.
     
  7. mittelhessen

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Ganz so orientierungslos dürfte man in seinem eigenen Zuhause ja nicht sein, als dass dies ein großes Drama bedeuten würde. Evtl. reicht auch noch die vom Flur ins Bad leuchtende Lampe um den Weg aus den 14 m² herauszufinden. :-D

    Ich möchte deine Befürchtungen mit meiner Ironie jetzt nicht ins Lächerliche ziehen. Aber es soll ein dezenter Hinweis darauf sein, dass man einen goldenen Mittelweg zwischen Aufwand/Kosten und Komfort finden muss. In den mir bekannten, aktuellen Standardinstallationen von Einfamilienhäusern, fand ich in der UV lediglich einen oder max. zwei RCDs. Im ersten Fall lief allerdings (leider) nicht die gesamte Installation über den RCD.
     
  8. TV_WW

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Also in meiner Wohnung jedenfalls hat das Bad eine vollflächige Holztüre. Da scheint weder Licht rein noch raus.
     
  9. mittelhessen

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Und der RCD oder LS löste so häufig aus, dass du orientierungslos den Weg nicht mehr herausgefunden hast? ;-)
     
  10. TV_WW

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    AW: Praxiserfahrungen mit 10 mA Fehlerstromschutzschaltern?

    Nein, dieser Fall ist bei mir noch nie vorgekommen. Das Problem soll aber auch nicht vorkommen. Angenommen du erhältst im Bad einen Stromsschlag in der Badewanne (oder Dusche) u. das Licht geht auch noch aus weil der FI auslöst. Das ist keine besonders schöne Situation falls es draussen dunkel ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2015

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