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Potentialausgleich Antennenkabel, Überspannungsschutz

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Ecki123, 15. Dezember 2004.

  1. Ecki123

    Ecki123 Neuling

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Bei Heidelberg
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    Hallo, die Geschichte ist folgende: Der Sat-Spiegel ist (ähem, wird dieser Tage) auf einem Schuppendach (Dach über angebauter Garage) montiert; der zugehörige Mast am Fundamenterder im Technikraum geerdet (Blitzschutz und Potentialausgleich, ca. 10 m Kabel).

    Als Potentialausgleich für die Antennenkabel sehe ich zwei Wege. Ich könnte einerseits im Schuppen die Koaxkabel mit einer kurzen Leitung an die Mast-Erdung anschließen (z.B. Kathrein-EMU 22 für Quattro-LNB. Mindestens ein _Nachteil_: Arbeit: 8 x F-Stecker montieren; die paar Euro für 2xEMU22 verkrafte ich noch). Andererseits bietet der Spaun-Multischalter eine Erdungsschraube und befindet sich im Technikraum= nahe dem Fundamenterder. Sollte doch für Potentialausgleich inkl. Kabelverbindungen geeignet sein oder spricht irgend etwas gegen diese Variante (MS ist noch "unterwegs")?

    Wie steht ihr zu Überspannungsschutz in Form von speziellen F-Verbindern (z.B. Conrad; Kathrein ist mir da zu teuer)?

    Immer angenommen, der Blitz fährt nicht geradewegs in meine Antennenanlage (schluck)...

    Vielen Dank im voraus.
    Grüße,
    Ecki
     
  2. Opp

    Opp Silber Member

    Registriert seit:
    25. November 2004
    Beiträge:
    651
    Ort:
    Hamburg
    AW: Potentialausgleich Antennenkabel, Überspannungsschutz

    Also, ohne jetzt nach zu blättern, soll nach VDE der Potenzialausgleich so ausgeführt werden, dass alle zu- und abführenden Leitungen des Multischalters so in den Potenzialausgleich eingebunden werden, dass dieser auch bei Austausch des MS weiter bestehen bleibt.
    Ich nehme gern Erdungsschienen und führe die Kabel im weiten Bogen oder gerade über die Schiene, um sie nicht zu knicken. Man sollte auch beachten, dass es sich um Kontaktklemmen handelt und nicht um Zugsicherungen. Wer die Schraube der Klemme bis zum Anschlag fest bolzt, handelt sich gleich eine ausgewachsene Schräglage ein.
    F- Erdungsblöcke werden zwar oft empfohlen, aber ein durchgehendes Kabel ist mir irgendwie sympathischer als zwei Stoßstellen an den F- Verbindungen.

    Die Schraube am MS ist eine zusätzliche Verbindung, und erfüllt allein nicht die Anforderungen.
     
  3. KlausAmSee

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    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Potentialausgleich Antennenkabel, Überspannungsschutz

    also, die Norm sagt, daß die Kabel geerdet sein müssen, auch wenn der Switch ausgebaut ist, d.h. die Kabelschirme müssen über eine Schiene direkt geerdet sein. Allerdings ist fraglich, wer das tatsächlich so macht, nicht ohne Grund ist die Erdklemme am Switch. Der Potentialausgleich muß aber unbedingt ran.
    Viel wichtiger ist, daß dieser Potentalausgleich direkt und nicht über die Blitzerdung mit der Potentialausgleichschiene verbunden wird (obwohl es teilweise so in der Norm bebildert ist), da im Falle des Blitzeinschlags in die Antenne auf der Blitzerdungsleitung ein Spannungsabfall entsteht, welcher sonst das Verteilnetz potentialmäßig anheben würde.
    Die Überspannungsschutzelemente sind (meine Meinung) bei so kleinen Anlagen überflüssig, sie machen nur das Nutzsignal kaputt.
    Na ja, und wenn der Blitz tatsächlich einschlägt, geht es sowieso nur darum, das niemand zu Schaden kommt und daß die Versicherung zahlt (was sie nur tut, wenn vorschriftsmäßig geerdet war). Ein 100%iger Schutz vor Geräteschäden ist weder Blitzerdung noch Potentialausgleich.
     

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