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Planung: SAT Anlage+DVB-T/UKW, 2 Kaskaden Stränge, Erdung, Blitzschutz. Fragen !!!

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Matrize, 22. August 2010.

  1. Matrize

    Matrize Junior Member

    Registriert seit:
    22. August 2010
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    Hallo liebe Sat-Ikonen.

    Ich bin dabei meine Sat-Anlage umzugestalten. Wir haben ein 1955er Bungalow (Flachdach) mit angrenzender Anliegerwohnung (im Prinzip ist die Wohnung wie ein angrenzendes Reihenhaus, ebenfalls mit Flachdach).

    Darf ich Euch meine Überlegungen zeigen, wie ich meine Anlage plane? Gerne würde ich wissen, wie Ihr das beurteilt. Nur muss ich leider ein wenig mehr Text dazu schreiben, um alles zu erläutern.

    Maßgeblich ist allesdings die Skizze (JPG-Datei). Meine Fragen an Euch plaziere ich weiter unten.

    Mein Ziel:

    - Neue Sat-Schüssel (Astra) installieren (alte Anlage ist marode)
    - DVB-T Antenne (evtl. zusammen mit UKW-Antenne) installieren und das Signal mit einspeisen
    - Eine neue Verteilung realisieren
    - 24 Twin-Sat-Dosen im Haupthaus
    - 8-16 Twin-Sat-Dosen in Anlieger-Wohnung
    - Die angrenzende Wohnung mit an die Sat-Anlage anschließen
    - Anlage soll erweiterbar sein, aber nur auf 1LNB beschränkt (nur Astra)
    - Die gesamte Anlage richtig und störungsfrei erden

    Stand der Dinge:

    - Ich habe einen neuen Antennenmast installiert (60mm verzinktes Wasserleitungsrohr), 4m hoch, steht 2m über der Dachkante.
    - Die gesamte Sat-Verkabelung liegt bereits und ist sternförmig realisiert. Alle Kabel enden im Keller an einer zentralen Stelle.
    - Jeder Raum des Hauses und der angrenzenden Wohnung verfügt über ca. 3-6 Twin-Sat-Dosen (meist 1 Dose pro Wandseite).

    Folgende Komponenten sind bereits verbaut bzw. vorhanden:

    Koax-Kabel: Belden H126 Duobondplus PVC 1.0/4.6 PHYS 250 T 6.9
    F-Stecker: Cablecon Kompressionsstecker F-56-CX3 4.9, passend zum Kabel
    F-Erdungswinkel: FE-28-HQ, 28fach F-Buchsen HQ, 3 reihig
    Twin-Sat-Dosen: Hirschmann EDS 322 F (3-Loch-Dose, 2xSAT, 1xTV/Radio), nur ein Kabel wird beschnitten, das zweite bildet das gesamte Spektrum ab

    Folgende Komponenten werden bestellt (alles von Kathrein):

    CAS 09 90cm Sat-Schüssel Weiß
    UAS 584 Quattro-LNB (für Multischalter)
    EBX 2520 Zweifach-Verteiler zum Verteilen Stammleitung auf 2 EXR Multischalter-Kaskaden
    EMU250 5fach-Steckverbinder F; passend für EXR 25xx
    EXR 2558 Multischalter Durchgang zur Anlagenerweiterung um je 8 Anschlüsse
    EXR 2508 Kaskadierfähiger Multischalter mit Netzteil

    BZD 40 Aktive DVB-T Antenne
    NCF 13 Fernspeise Netzteil

    Nun habe ich mir folgenden Anlagenaufbau überlegt (Kabel und Sat-Dosen sind bereits verbaut):

    Planungsskizze (jpg), bitte Link anklicken:

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    [​IMG]

    Links ist das Haupthaus, rechts oben ist die angrenzende Wohnung (mit Bleistifft schraffiert) abgebildet. Zunächst geht eine Stammleitung (5 Koax Leitungen) vom Keller zum LNB (kürzerer Weg ist nicht möglich), eine davon zur DVB-T
    Antenne. Der EBX2520 Verteiler (nicht Abzweiger) teilt diese Leitung in 2 Kaskaden-Stränge auf. Die eine Kaskade für das Haupthaus sitzt direkt im Keller neben dem EBX 2520. Der andere Strang ist ca. 15m lang und wird in der
    Anliegerwohnung installiert. Dort gibt es ebenfalls eine zentrale Stelle, wo alle Kabel landen, die von den verbauten Stichleitungsdosen kommen. Ein EXR 2508 Multischalter bindet dann zunächst 8 der dort verbauten Dosen mit an. Falls
    dies später nicht reicht, kann die Wohnung durch eine EXR 2558 Matrix erweitert werden.
    Zurück in den Keller:

    Ein paar Eckdaten zu den Kabellängen:
    - Kabelstrang zwischen LNB und Verteiler 2520: ca. 20m
    - Kabelstrang zwischen Verteiler 2520 und Multischalter 2508 in Anliegerwohnung: ca. 15m
    - Max. Kabellänge zwischen Sat-Dose in Anliegerwohnung und Multischalter 2508 in Anliegerwohnung: ca. 20m
    - Max. Kabellänge zwischen Sat-Dose in Haupthaus und Multischalter 2508 in Keller: ca. 35m

    Erdung:
    Sowohl Haupthaus als auch Anliegerwohnung haben komplett getrennte Zählerkästen, je eine eigene PAS und jeweils einen separaten Kreuzerder.
    Alle Koax-Kabel im Keller laufen über einen 28fach Erdungswinkel, der im Keller mit der PAS verbunden ist. Das gleiche analog in der Anliegerwohnung.
    Die Koax-Kabel vom Dach sind direkt am Erdungswinkel angeschlossen und von dort aus mit dem Verteiler verbunden. Alle Koax-Kabel die aus der Kaskade kommen, sind zunächst am Erdungswinkel angeschlossen und gehen von dort aus zu den Stichleitungsdosen. Analog das gleiche in der Wohnung. Lediglich die Stammleitungen vom Verteiler 2520 zum 2508 in der Wohnung laufen nicht über einen Erdungswinkel.

    Meine Fragen an Euch:

    1) Was haltet Ihr vom Aufbau der Anlage und könnte ich etwas verbessern oder würdet ihr das komplett anders machen? Bitte respektiert, dass ich möglichst alle Teile von einem Hersteller haben möchte, in diesem Fall habe ich mich also auf Kathrein festgelegt.

    2) Ich habe Euch ja die ungefähren Leitungslängen angegeben. Wäre es sinnvoll, einen Sat-Verstärker mit einzubauen? Wenn ja an welcher Stelle und welches Modell (nur Kathrein)?Wenn im Haupthaus aber Strom ausfällt, sollte die Sat-Anlage für die Anliegerwohnung noch funktionieren.

    3) Was sagt ihr zu der Erdung der Koaxkabel? Der Mast ist mit 16² Erdungsleitung (Kupfer) an die PAS im Haupthaus angeschlossen. Wäre es sinnvoll einen zusätzlichen Kreuzerder direkt mit starrem Draht an den Mast anzuschließen, wegen Blitzschutz? Sind die Erdungswinkel Ok?

    4)Blitzschutz;
    Mein ihr, es wäre sinnvoll einen Grobschutz und dahinter einen Überspannungsschutz für die Koax-Kabel einzubauen? Von Kathrein gibt es dazu KAZ 11 und KAZ 12. Wo wäre es am sinnvollsten, diesen Schutz in der Anlage zu installieren. Den Grobschutz z.B. direkt nach der Hauseinführung. Den Überspannungsschutz könnte man dann irgendwo im Keller installieren, aber vor den Komponenten. Hier also vor dem EBX 2520.
    Würdet ihr das so machen? Sind ca. 270€ Mehrkosten für die insgesamt 10 Module.

    5)
    Zum Dach geht ein 5. Koax-Kabel für die DVB-T Antenne. Könnte ich zusätzlich eine UKW-Antenne montieren und die direkt an dem Mast zusammen mit dem Signal der DVB-T Antenne in das 5. Kabel einspeisen?
    Dazu müsste direkt an dem Mast eine Art Weiche installiert werden, die für den Außenbereich geeignet ist.
    Welches Teil von Kathrein könnte ich dazu genau verwenden (bitte Produktbezeichnung angeben), was direkt am Mast sitzt? Das 5. Kabel wird dann am terrestrischen Eingang des Sat-ZF-Verteilers eingespeist.
    Somit könnte an den EDS 322F Stichdosen (2x Sat, 1xTV/Radio) UKW-Radio angeschlossen werden oder ein DVB-T Receiver.

    6)
    Im Haupthaus ist ein BK-Anschluss nur für Internet vorhanden. Dort sitzt ein Antennenverstärker AL325 und dahinter eine Multimediadose von Unitymedia mit einem Kabelmodem.
    Was wäre, wenn in der Anliegerwohnung künftig statt Sat nur KabelTV empfangen werden soll? Könnte man dann so vorgehen:
    AL325 gegen neuen Verstärker mit 2 Ausgängen tauschen. Ein Ausgang für das Haupthaus, einer für die Anliegerwohnung. Dort wird eine separate Multimediadose installiert. Der Multischalter 2508 in der Anliegerwohnung wird stillgelegt und die 8 Kabel zu den Stichleitungsdosen werden an einen 8fach BK-Abzweiger angeschlossen. Von der Multimediadose geht dann ein Kabel vom TV-Ausgang zu dem Eingang des Abzweigers. An jeder der Twin-Dosen kann dann am TV-Ausgang Kabel-TV empfangen werden. Korrekt so?

    So, das waren meine Fragen. Ein wenig viel Text, aber ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken.
    Für einige Anregungen wäre ich Euch sehr dankbare, liebe Sat-Ikonen.

    LG, Matrize (alias Kai)
     
  2. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Planung: SAT Anlage+DVB-T/UKW, 2 Kaskaden Stränge, Erdung, Blitzschutz. Fragen !!

    Die Erdung und der PA-Ausgleich bei deiner Planung ist nicht normgerecht, und darf so nicht ausgeführt werden, die Diskussion sollte dann auch im richtigen Thread weitergehen.
    http://forum.digitalfernsehen.de/fo...-dvb-s/207741-satanlage-richtig-erden-36.html

    Zum Thema Schleifenverbot (keine zufällige Schleife durch das TV-Gerät):
    Satanlage richtig erden
    http://forum.digitalfernsehen.de/for...1-post266.html

    Da wurde über die Versorgung von zwei Häusern mit einer SAT-Antenne auch schon diskutiert: Wie versorge ich am besten zwei Häuser mit einem Duo-LNB?

    Discone
     
  3. Matrize

    Matrize Junior Member

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    AW: Planung: SAT Anlage+DVB-T/UKW, 2 Kaskaden Stränge, Erdung, Blitzschutz. Fragen !!

    Hallo Discone.

    Zunächst vielen Dank für Deine Antwort. Hoffe, Du bist nicht böse, denn den Endlos Thread über Erdung hätte ich eigentlich selbst finden müssen. Ich habe bisher fleißig gelesen und eingesehen, dass meine momentane Sat-Anlage und die Planung für die neue Sat-Anlage bzgl. der Erdung und PA nicht normgerecht ist und wo die Gefahren bei Blitzstrombelastung liegen. Fakt ist, die Vorschriften sind da und ich möchte sie gerne einhalten.

    Aber nun muss ich Dir mal was sagen (da bekommst Du bestimmt Haarausfall):

    Meine alte Sat-Anlage ist bereits seit einigen Jahren vorhanden, die ich mal selbst installiert hatte. Der alte Antennenmast stammte noch aus den 50ern und wurde von mir durch ein neues, feuerverzinktes Stahlrohr ersetzt. Alle meine Elektro-Materialien hole ich mir vor Ort von einer Elektro-Fachfirma (Meisterbetrieb). Dort hatte ich mich bezüglich Erdung und PA der Koax-Leitungen erkundigt und beraten lassen. Ich bin seit Jahren Kunde dort und man kennt sich. Man hat mir geraten und darauf gebe ich Dir mein Wort das es so war: 16² Kupfer-Erdungsleitung mit Mastschelle an den Mast befestigen und an der PAS anschließen. Sat-Leitungen über Erdungsblock mit 6² ebenfalls an die PAS anschließen. Ein Erdungsblock vor dem Multischalter wäre ausreichend. Als 16² Leitung haben sie mir dann aber keinen Einzelmassivdraht gegeben, sondern ein Kabel bestehend aus Einzeldrähten. Das sollte ich so (Kabelschuh nicht notwendig) direkt an die PAS anschließen bzw. festschrauben. Wie ich aber gelesen habe, ist dies absolut nicht zulässig, da ein vollständiger Kontakt der Einzeldrähte nicht gewährleistet ist. Auch der PA ist so nicht normgerecht, wie ich erst durch Dich, Dipol, Klaus am See uns all die anderen erfahren habe. Bei der besagten Firma handelt es sich um eine größere Elektro-Firma, wo auch Dipl.-Ings. arbeiten.

    Alle Elektroarbeiten (PAS, Staberder, Verkabelung, etc.) in der Anliegerwohnung habe ich im Prinzip selbst ausgeführt, bist auf den Zählerschrank und den HAK. Ich habe alles fertig gemacht und ein Elektro-Meister einer anderen kleineren Firma vor Ort hat dann nochmal alle Kabel durchgemessen (Isolation, ...) und der Anlage einen ECheck Aufkleber verpasst. Anschließend hat er sich auch genau den PA der Antenne angesehen und alles für gut befunden, d.h. er hat keine Verdrahtungsfehler festgestellt. Wir haben über alles gesprochen.

    So, während des Schreibens dieses Textes habe ich eben zum Telefon gegriffen und den Elektro-Meister der zweiten Firma angerufen. Ich habe ihn auf freundliche Weise mit den Fakten konfrontiert und mit dem, was ich hier gelesen habe: 16² (nicht Massivdraht) vom Mast zur PAS, am Dach 3m waagerecht verlegt und dann senktrecht in den Heizungskeller zusammen mit anderen Leitungen im Leerrohr (z.B. mit 3x1.5² NYM Leitung, Leitung für Wärmefühler, Koax-Kabel, etc.) und Koax-Erdungsblock mit 6² ebenfalls direkt an PAS angeschlossen.

    Er meinte wörtlich: das ist absolut gut so und er würde das selbst immer so machen. Er kennt auch die Dehn Empfehlungen und meinte, dass würde im Ernstfall, d.h. bei Blitzstrombelastung, keinen Unterschied machen, ob eine Schleife eingebaut ist oder nicht (z.B. entgegen Dehn-Empfehlungen Koax-Leitungen direkt an PAS anschließen, statt mit dem Mast zu verbinden). Egal wie es gemacht würde, bei einem direkten Einschlag würde kurzzeitig das Potential in der gesamten Anlage ansteigen. Ganz gleich, ob die Koax-Leitungen an der PAS oder dem Mast sitzen. Macht keinen Unterschied. Die Energie sucht sich den Weg und landet immer in der Verteilung. Auch hält er das mehrfache Erden von Koax-Leitungen vor und nach Multischaltern von absoluten Schwachsinn. Er meinte: Dann müsste man konsequent sein und bei Wasserleitungen vor und nach jeder Muffe neu erden und bei Heizungsleitungen vor und nach jeder Pumpe ebenfalls erden, etc. Bei Blitzeinschlag würden alle Geräte zerstört werden, es sei denn, man hätte ein Gesamtschutzkonzept, was aber wesentlich mehr beinhaltet und sehrt aufwändig ist. Wie gesagt, die Verhinderung von Schleifen bringt keinen Mehrwert, es sei denn, man hätte Störungen. Aber nicht wegen der Sicherheit.

    Ich erklärte ihm dann nochmal, dass wir zwei Ersspieße haben, einen für das Haupthaus und einen für die Anliegerwohnung. Normalweise müssten die miteinander verbunden werden, meinte ich. Er sagte aber: Potentialunterschiede gibt es immer. Die Kästen vom EVU an der Straße hätten auch separate Erdspieße und die würden ja auch nicht mit dem Spieß vom Haus verbunden. Und bei Reihenhäusern, wo jedes einen eigenen Erdspieß hat, würde die kein Elektriker miteinander verbinden.

    Übrigens, der Elektromeister ist keine 50 Jahre und kennt auch die VDE Vorschriften. Das erste von mir genannte Elektro-Unternehmen untermauert seine Aussagen.

    Ich weiss nun, dass es die VDEs gibt, aber beide Unternehmen (Meisterbetriebe) führen die Installationen anders aus und meinen, dass es fachgerecht ist. Das würden sie auch so unterschreiben.

    Meine Sat-Komponenten (Antenne, Kaskaden, etc.) habe ich übrigens heute bestellt. Bzgl. der Verdrahtung/Erdung bin ich nun sehr unsicher und weiss nicht recht, wie ich weiter vorgehen soll. Der eventuelle Ratschlag "hol Dir am besten einen Elektriker" scheidet aufgrund der Schilderung oben aus. Ich kann schließlich nicht 10 Unternehmen hier hin holen. Versteht Ihr, dass dies alles zu einer totalen Verunsicherung führt?

    Discone und Dipol, am liebsten würde ich euch hier mal hinbeamen.

    Gruß, Kai
     
  4. Matrize

    Matrize Junior Member

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    AW: Planung: SAT Anlage+DVB-T/UKW, 2 Kaskaden Stränge, Erdung, Blitzschutz. Fragen !!

    Noch ein AddOn:

    Auf dem Antennemast sitzt an der Spitze noch ein Umweltsensor für eine Markisensteuerung. Dieser wird mit 230V betrieben. Ein 3x1,5 NYM Kabel geht in einem Kunststoffrohr, welches mit Kabelbindern am Mast befestigt ist, vom Zählerkasten bis zur Mastspitze, wo der Sensor hängt. Ich hatte den Elektro-Meister gefragt, ob dieses Kabel gesondert geschützt werden müsste. Er meinte, NEIN. Ein gesonderter Schutz ist nicht notwendig. Der Blitz würde halt durch das 16² Kabel in die PAS abgeleitet. stromspitzen gebe es in der Verteilung sowieso. Auch wenn kein Umweltsensor auf dem Mast sitzt. Die Verteilung ist bei Einschlag eh beschädigt, da kein Blitzschutzkonzept vorhanden ist und auch kein Überspannungsschutz. Also ist alles Ok, so wie es ist.

    Was sagt ihr dazu?
     

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