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Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Frittenbude, 15. Oktober 2009.

  1. Frittenbude

    Frittenbude Junior Member

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    Hallo zusammen,

    ich bräuchte mal ein paar Tipps von Euch bezüglich der Installation einer SAT-Anlage in einem 8-Parteien-Mehrfamilienhaus. Die Parteien sind wie folgt verteilt:
    Ergeschoss: 3 Wohnungen
    1. Geschoss: 3 Wohnungen
    Dachgeschoss: 2 Wohnungen

    Hier nun meine Fragen als Auflistung:
    1. Ist eine Anlageninstallation grundsätzlich möglich oder nur unter bestimmten Umständen? Ihr könnt voraussetzen, dass alle Parteien ihr OK gegeben haben.
    2. Mit welchen Montagekosten kann man in etwa für eine vollständige Installation rechnen?
    3. Wie werden bei Mehrfamilienhäusern normalerweise die Kabel verlegt?
    4. Würde nur eine Einkabellösung funktionieren?
    5. Wie groß sollte die Schüssel sein? Größer als eine 90er?
    6. Als Multischalter besser einen großen mit vielen Anschlüssen oder eine Kaskadierungssystem wählen?

    Die Lösung sollte möglichst so sein, dass man beliebige Receiver anschließen kann und keine speziellen Geräte braucht. Zudem stelle ich mir vor, dass in jeder Wohnung maximal drei Dosen installiert werden sollten.

    [EDIT]
    Achja, Baujahr des Gebäudes ist 1995. Ob Leerrohre oder dergleichen vorhanden sind, weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Aber gehen wir mal von einem Standardfall aus.
    [/EDIT]

    Mit ein paar Infos würdet Ihr mir sehr weiterhelfen.

    Gruß,
    Frittenbude
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2009
  2. usul

    usul Institution

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Alsooooo, erstmal sind drei Anschlüsse pro Wohnung gut. Wobei man üblicherweise im Wohnzimmer zwei Anschlüsse vorsehen sollte (Stichwort: Twin-Receiver) der andere ist dann üblicherweise im Schlafzimmer? Wo siehst du die drei Dosen verteilt?

    Und für das Vorhaben (und die Kosten) ist die Verkabelung entscheidend. Das solltest du also am besten als erstes prüfen. Denn jede Planung ist sinnlos wenn sich herrausstellt das aufgrund der Kabelfrage eine andere Lösung notwendig wäre.
    Hierbei braucht es von jedem Sat-Anschluß ein eigenes Antennenkabel zum Multischalter. Nutzt du mehere Multischalter (z.B. in jeder Etage einen) dann sind diese mit vier Antennenkabel miteinander zu verbinden.
    Ferner gehen von der Schüssel zu jedem Multischalter vier Antennenkabel.

    Für die Schüssel reicht eine mit 80cm. Der günstigeste Montageort kann mittels Satellite Finder / Dish Pointing Calculator with Google Maps | DishPointer.com geprüft werden.
    An bestimmten Montageorten ist dann zusätzlich ein Blitzschutz erforderlich. Das erhöht dann natürlich die Kosten.


    So, das waren erstmal die IMHO wichtigsten Punkte.

    cu
    usul
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2009
  3. Frittenbude

    Frittenbude Junior Member

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Erstmal danke für Deine Antwort.

    Für die Dosen, zumindest in unserer Wohnung, dachte ich daran, eine Twin-Dose im Wohnzimmer zu installieren, eine Dose im Schlafzimmer und eine weitere im Arbeitszimmer.

    Wieso werden eigentlich von der SAT-Schüssel zu jedem Etagenverteiler jeweils 4 Kabel benötigt? Ist das typisch für ein Kaskadensystem oder gibt es vielleicht auch Varianten, bei dem 4 Kabel von der Schüssel zu einem Etagenverteiler verlegt werden und vier weitere Kabel von diesem Etagenverteiler zum nächsten.

    Die Schüssel sollte am besten auf's Dach mit Dachsparrenhalterung, sofern das möglich ist. Alternativ wäre eine Wandinstallation auch noch in Ordnung.

    Gruß,
    Frittenbude
     
  4. usul

    usul Institution

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Das klingt doch vernünftig.

    Das versuchte ich eigentlich damit zu sagen :)

    Aufs Dach bedeutet auf alle Fälle einen Blitzschutz. Hier gibts nen Umfangreichen Thread zu diesem Thema. Kannst ja mal reinschauen und dann versuchen den Aufwand abzuschätzen.

    An der Wand würde das entfallen, ferner wäre hier auch der Vorteil das man evtl. mal zu Servicezwecken leichter drankommt.

    Ist aber ne reine Geschmacksfrage wo man sie am liebsten haben möchte.

    cu
    usul
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Der Knackpunkt ist wie usul schon schrieb die Leitungsverlegung. Also bitte zuerst prüfen was für eine Verteilung vorhanden ist und auf welchen Wegen ggf. neue Leitungen gezogen werden können (Leerrohre hätten 1997 schon verwendet werden müssen...).

    Klaus
     
  6. Frittenbude

    Frittenbude Junior Member

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Okay, dann werde ich mal zusehen, dass ich die Infos über Möglichkeiten zur Kabelverlegung bekommen kann. Der Einzug soll erst zum 1. Februar sein. Wer müsste mir dazu üblicherweise eine Auskunft geben können? Ich glaube, der Vorbesitzer weiß darüber nichts?

    Seit wann gilt diese Verordnung nach DIN 18015? Denn das Gebäude wurde nicht 1997, sondern 1995 gebaut.

    Ich hoffe mal, dass es eine sternförmige Verteilung zu jeder Wohnungseinheit gibt.

    Gruß,
    Frittenbude
     
  7. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Zum Multischalter sollten mindestens fünf Koaxialleitungen verlegt werden, die terrestrische Versorgung wird leider meist vergessen (UKW und DVB-T), ausserdem muss auch noch ein Potentialausgleichleiter in das Kabelrohr (mindestens 4 mm², grün-gelb), vom geerdeten Antennenmast bis zum Multischalter. Der Erdungsleiter muss getrennt verlegt werden (16 mm² eindrähtig / massiv, zwischen Antennenmast und Haupterdungsschiene im Keller). http://dehn.de/newsletter/3_05/3_05_top3.pdf

    Im nachfolgenden Bild sind keine terrestrische Antennen eingezeichnet, der / die Antennenverstärker im Dachboden fehlen auch (eine Koaxleitung mehr zum Multischalter), die Verteilung zu den Wohnungen kann natürlich auch direkt vom Dachboden / Speicher erfolgen.

    [​IMG]

    http://forum.digitalfernsehen.de/fo...-dvb-s/207741-satanlage-richtig-erden-10.html

    Für ein mittelgrosses Mehrfamilienhaus nehmen Fachfirmen meistens eine CAS 90 Satschüssel, die Verarbeitung und Stabilität ist hervorragend (eben Profiqualität).

    Gruß
    Discone
     
  8. easytv

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Überspannungsschutz ist aber in dem Beispiel nicht enthalten.
    Auch bei einem Blitzeinschlag in dem Umgebung sind bei so einem Aufbau alle angeschlossenen Geräte im Eimer.
     
  9. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Von mir wurden nur die Mindestanforderungen (nach der Antennen-Sicherheitsnorm EN 60728-11) dargestellt, darüber hinaus wäre auch noch der Einbau von Überspannungsschutz-Elementen möglich. Ein umfassendes Überspannungs-Schutzkonzept beinhaltet aber auch das Stromnetz im Haus. Dafür gibt es Fachfirmen, die Darstellung von Grob- Mittel- Fein-Schutz und die Erläuterung des Themas Überspannungsschutz ist aufwändig (umfangreicher Fachaufsatz), vielleicht finde ich noch was, das kommt aber dann in den speziellen Thread: "Satanlage richtig erden", dort sollten diese speziellen Themen weiter diskutiert werden.

    Ein Neues Haus kann auch noch mit einem Gebäude-Blitzschutz ausgestattet werden, das ist die Arbeit für eine Blitzschutz-Fachfirma.

    ;)
     
  10. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Planung einer Sat-Anlage für ein Mehrfamilienhaus (8 Parteien)

    Hallo Frittenbude,

    auch 1995 war es schon Stand der Technik Koaxleitungen in Leerrohre zu verlegen. Selbst in meinem Elternhaus aus Ende der 50er Jahre war das Antennenkabel schon im Leerrohr (was mich selbst erstaunt hatte).

    Klaus
     

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