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"Pegida ist eine Schande für Deutschland"

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Dirk68, 15. Dezember 2014.

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  1. offenbach

    offenbach Silber Member

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Im Falle eines Deutschen hätte Beck mit Sicherheit keine Anzeige erstattet.
     
  2. Teoha

    Teoha Lexikon

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Was Du alles weißt.....und sogar was andere Leute tun würden.....bzw. sogar nicht tun würden.....Respekt !
     
  3. Wambologe

    Wambologe Board Ikone

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Seufz... Hast du den Text wirklich verstanden, den Niggemeier zu seinem Diagramm gepackt? Erkennst du zum Beispiel auch den genutzten Konkunktiv? Niggi weiß, dass das zwei paar Schuhe sind und erwähnt das auch explizit in seinem Text. (Und so nebenbei: letztendlich baut sein gesamter Text ja darauf auf.) Er macht es trotzdem, um seine Argumentation mit Bildmaterial anschaulicher zu machen.

    Das bestreitet auch keiner. Die Studie zählt die "keine Angaben"-Personen aber offenbar trotzdem irgendwo mit, denn...

    Bist du überhaupt mit dem Thema Statistik vertraut. Nachdem du anfänglich nach einer Definition von repräsentaiv gefragt hast, wurde ich das mal verneinen (was auch völlig legitim wäre).

    Simples Ding: Wir sind uns doch hoffentlich einig, dass es eine bestimmte Anzahl an befragten Demonstranten braucht, damit wir die Ergebnisse der Studie auf die Gesamtheit beziehen können, sie als repräsenativ gilt. Damit stellt sich nur noch die Frage, wie viele Personen man fragen muss.

    Was verrät uns die aktuelle Studie der TU Dresden über den “typischen” PEGIDA-Demonstranten? – Frischer Wind

    Auf der Seite, der Typ hat schon Statistik-Vorlesungen an der Uni gehalten, wird die benötigte Anzahl an Befragungen durchgerechnet für den Fall, dass es nur 25.000 Demonstranten gab. Es werden demnach mindestens 1.025 befragte Demonstranten benötigt, damit das Ergebnis ernsthaft als brauchbar gilt. Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten.

    1. Wir zählen tatsächlich nur 400 befragte Demonstranten. 400 ist kleiner als 1025, entsprechend der Berechnung können wir die Umfrage nicht als repräsentativ ansehen.

    2. Wir zählen alle angesprochenen, dann haben wir 1.142 Personen. 1.142 ist größer als 1.025, damit gilt unser Ergebnis als repräsentativ. In dem Fall müssten wir aber aber die Nicht-Antwortenden als Antwort gebende werten, das ist die bloße Kosequenz. In dem Fall (Fall Niggi, wenn du so willst..) wäre das Ergebnis aber nicht "Mehrheit ist gut gebildet und findet die aktuelle Politik doof", sondern "Mehrheit will keine Fragen äußern, weshalb wir nicht wissen, wie gut gebildet sie sind oder weshalb die überhaupt hingehen".

    Du kannst dich jetzt für eine von beiden Optionen entscheiden. Aber egal, für was du dich entscheidest: die Studie ist in beiden Fällen nicht brauchbar.

    Und um das vielleicht nochmals zu betonen: Studie nicht repräsentativ oder nicht brauchbar etc. heißt in dem Fall nicht, dass das Ergebnis generell nicht stimmen kann. Das Ergebnis kann auch weiterhin stimmen. Aber es musst erst einmal sauber bewiesen werden.
     
  4. Pavel2000

    Pavel2000 Silber Member

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Ich lese den oben verlinkten Text so, dass 400 Leute interviewt wurden, nicht 1200. Von einem Mitzählen in der Studie kann keine Rede sein. Wie ich bereits vorher schrieb, müssten mit deiner Interpretation Forsa & Co. die Nichtteilnehmer auch aufführen.

    Dass er es trotzdem macht, macht es nicht automatisch richtig. Ich muss mich hier wiederholen: Man kann nicht Leute, die überhaupt nicht wussten, dass sie Angaben zu ihrer Motivation machen sollten, unterstellen, sie wollten zu dieser Frage keine Antwort geben.


    Ich lese in der Studie nirgendwo, dass sie vorgibt, repräsentativ zu sein. Diese Annahme brachte erst Herr Reinboth ins Spiel.

    Ich habe zwei Statistik-Dozenten kennengelernt, die man beide in die Tonne drücken konnte. Über die letzten 20 Jahre habe ich mit so vielen Lehrkräften zu tun gehabt und arbeite immer noch mit welchen zusammen, dass ich guten Gewissens behaupte, dass die Tatsache, Vorlesungen halten zu dürfen, kein Qualitätsmerkmal ist.
    Wenn wir aber Herrn Reinboths Qualifikation so hervorheben, müssten wir dies auch dem Veröffentlicher der Studie zugestehen. Der ist ja immerhin Professor.
     
  5. fibres73

    fibres73 Gold Member

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    600 Linksautonome randalieren in Leipzig

    http://mobil.berliner-kurier.de/pan...randalieren-in-leipzig,23600680,29584918.html

    Warum kam darüber gestern nix in den Nachrichten?
    Heute dazu auch noch nix im Radio gehört.

    Das bei der letzten Anti Pegida Demo in Leipzig der Links Extreme "Schwarze Block" mit marschiert ist muss mann auch mit der Lupe in den Medien suchen!
     
  6. Union Jack

    Union Jack Platin Member

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Hast du mal einen Link dazu?
     
  7. Valdoran

    Valdoran Institution

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Genau eine solche teils einseitige Berichtserstattung frustriert viele Bürger und treibt sie in die Arme der PEGIDA-Verantwortlichen.

    Früher war die Justiz, die Medien auf dem rechten Auge blind, mittlerweile sind sie es immer öfters auf dem Linken.

    Gewalt/Extremismus egal ob von rechts, von links oder religiös motiviert hat in unserem Land nichts zu suchen. Ich erwarte von der Politik, den Medien diese Themen zu besetzen und anzusprechen.
     
  8. Wambologe

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    1200 wurden angefragt, 400 haben sich bereit erklärt, zu antworten. Das hat bislang nie jemand bestritten.

    Lies meinen Text komplett. Entweder man zählt sie nicht mit und hat zu wenig befragt oder man zählt sie mit. Das ist das Dilemma.

    Egal, wie oft du den Fakt übersehen willst: Keiner sagt, dass das Bild für sich alleine genommen richtig ist.

    Nö, das implizierte die TU Dresden und gewissermaßen auch die Studie selbst, wenn sie zum Ergebnis kommt. "Der „typische“ PEGIDA-Demonstrant entstammt..." Sie kann die typische Person erst beschreiben, wenn sie repräsentativ ist. Da werden letztlich nur Synonyme verwendet.

    Wir können gerne das mathematisch/in Sachen Meinungsforschung nicht genauer definierte Wort "brauchbar" verwenden. Es bleibt aber, wie es ist: Das direkt eigens präsentierte Ergebnis, die Aussagen über den typischen Demonstranten, sind zumindest in der Form nicht brauchbar.

    Der Typ beratet auch Unternehmen in Markt- und Meinungsforschungsfragen. Es steht dir natürlich frei seine Qualifikation in Frage zu stellen. Aber anhand seines Lebenslaufs können wir ihm glaube ich schon zutrauen, dass er eine Formel richtig anwendet, die zumindest zu meiner Zeit noch in den Büchern für den Leistungskurs Mathematik stand. Wir können aber auch gerne seine Qualifikation weglassen und stattdessen selbst eine Formelsammlung aufschlagen und dort mit Hilfe des Satzes von Cochran die Zahlen nachrechen. (Fun Fact: es trotzdem noch über 1000 Befragte)

    Ja, können wir machen. Vorländer ist aber nicht Professor für alles und jeden. Der Mann hat Politische Wissenschaft und der Rechtswissenschaften studiert. Und ohne ihm die Kompetenzen in den Bereichen abzusprechen: ein Experte für die Mathematik ist er deswegen noch nicht.

    Ernsthafte Frage, weil sich das jetzt doch nur noch um Belanglosigkeiten dreht: Wollen wir an der Stelle tatsächlich weiterdiskutieren? Dir paar mal zu erzählen, dass Niggis "würde man mal machen.." kein "tatsächlich keine Angaben" ist und das Rumeiern um persönliche Meinungen und nicht weiter relevante Qualifikationen von Reinboth, um nicht auf die harte Mathematik einzugehen, sind nicht besonders spannend. Ich mach gerne weiter mit, aber das wird ehrlich gesagt langweilig. Von daher sollten wir uns lieber auf den Kernpunkt fokusieren.

    Du hattest zwischenzeitlich von meiner Argumentation das Bundestagswahl-Beispiel übernommen und inzwischen scheinst du ja selbst nicht mal mehr zu glauben, dass man mit der Studie einen repräsentativen oder typischen Demonstranten beschreiben kann. Oder wie soll man deuten, dass deine einzige Meinung auf meine längere Ausführung ist, dass du in der Studie nix über repräsentativ liest. Die andere Option ist nur, dass du weiterhin Probleme hast, das Wort repräsentativ im mathematischen Kontext zu verstehen.

    Aber egal wie: Wenn die Studie nicht selbst behauptet, repräsentativ zu sein, wäre der urprüngliche Kernpunkt des Themas ja belegt. Wir wissen weiterhin nichts über den durchschnittlichen Demonstranten und können weiterhin nicht behaupten (oder belegen), er sei gut gebildet, männlich und wäre mit der aktuellen Politik unzufrieden. Sofern du dem nicht weiter widersprechen willst, wäre die Diskussion ja beendet.
     
  9. fibres73

    fibres73 Gold Member

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    AW: "Pegida ist eine Schande für Deutschland"

    Man stelle sich nur mal vor das gestern wären 600 rechts Radikale gewesen die sich in L mit der Polizei ne Schlacht geliefert hätten.
    Man,das hätte wieder bundesweit Lichterketten gegeben und Mutti hält ne Ansprache [emoji28]
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2015
  10. AZO

    AZO Silber Member

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    Zuletzt bearbeitet: 16. Januar 2015
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