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Pay-TV-Betrug: Polizei deckt eher zufällig kriminelles Netzwerk auf

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 30. Oktober 2020.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator Mitarbeiter

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    Eher nebenbei hat die Polizei Bamberg ein bundesweites Netzwerk von Pay-TV-Betrügern ausgehoben. Eigentlich waren sie gekommen, um einem anderen Delikt nachzugehen.

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  2. ameisenschiss

    ameisenschiss Gold Member

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    Das ist gewerbsmäßiger Betrug, der den PayTV-Sendern und ihren Kunden durch höhere Endpreise schadet. Folgerichtig gehört es entsprechend bestraft.

    Mit "Forschung" oder einem "Hobby" wie einst in der MOSC-Szene der PayTV-Anfangszeit (wie auf Powerforen & Co.) hat das schon lange und bei weitem nichts mehr zu tun.
     
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  3. EinStillerLeser

    EinStillerLeser Platin Member

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    Dass das Betrug ist, ist klar. Aber Schadet es wirklich? würden die Schwarzseher ein legales Abo holen? manche vielleicht aber ich vermute die Mehrheit eher nicht(n)
     
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  4. drgonzo3

    drgonzo3 Foren-Gott

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    Die Mehrheit nicht, stimme ich dir zu. Aber wenn sich schon nur einer eins holt, statt schwarz zu sehen, hat der Anbieter was davon.
     
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  5. ameisenschiss

    ameisenschiss Gold Member

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    Man muss es eher umdrehen:

    Wenn ein bislang ehrlich zahlender Kunde die Möglichkeit hat, sein PayTV-Abonnement auf anderem Wege erheblich günstiger zu erhalten, dann überlegt er sich, ob er nicht kündigen sollte.

    Die dann tatsächlich abwandernden Kunden sind der eigentliche Verlust für den PayTV-Sender, der weniger Einnahmen bei ähnlich hohen Ausgaben hat und dadurch die Endpreise beim verbliebenen Kundenstamm erhöhen muss. D.h. für die ehrlichen Kunden wird es teuerer.
     
  6. kingbecher

    kingbecher Platin Member

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    Ja aber was wenn der ehrliche Kunde nicht diese gängelhardware möchte.. Ich stell mir doch keine 8 Kisten unter den Fernseher!
     
  7. horud

    horud Lexikon

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    Abos: Sky, Amazon Prime, Netflix, DAZN, Disney+
    Umgekehrt. Leute wie die zwei Brüder machen sich die Taschen voll, ohne dafür selbst etwas geleistet oder bezahlt zu haben. Damit schaden sie den Rechteinhabern, die klauen deren Inhalte, um selbst Geld damit zu verdienen.

    Ob die Unterstützer solcher kriminellen Strukturen ansonsten ein legales Abo abgeschlossen hätten, ist eine rein hypothetische Frage. Fakt ist, sie haben den Inhalt konsumiert und waren dafür bereit, illegale Angebote zu bezahlen. Demnach ist hier ein Schaden entstanden.

    Was wäre wenn interessiert keinen in der Rechtssprechung, das sind letztendlich nur Ausreden.

    Es interessiert ja auch niemanden die Frage, ob der Dieb alternativ den Van Gogh gekauft hätte statt ihn zu stehlen
     
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  8. ameisenschiss

    ameisenschiss Gold Member

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    Q kommt mir auch nicht ins Haus.

    Aber das ist noch lange kein Grund kriminell zu werden.

    Dann musst man eben auf Sky verzichten. Sky ist schließlich kein Grundrecht, sondern Luxus.
     
  9. simonsagt

    simonsagt Platin Member

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    Der Bericht liest sich unseriös.

    Hunderte Kunden, das Kunden in Anführungszeichen, als ob es keine zahlenden Kunden wären, sondern ein Sharing unter "Freunden". Die Größenordnung sagt auch schon viel. Hunderte Kunden und Millionenhöhe an Schaden. Also 100 Fälle sollen einen Schaden von über 1 000 000 € verursacht haben. Das macht also pro Fall 10 000+ €. Was kostet ein PayTV-Abo im Jahr? Runden wir großzügig und sagen das was tatsächlich geteilt wurde, würde 500 € im Jahr kosten (geht von 13 bis 48 € für ein Abo pro Monat was ich schnell überflogen habe). Das wären 20 Jahre entgangene Voll-Abo-Gebühr.

    Und letztlich wird noch die drohende Gesamtstrafe angeben für Betrug und den Digitalkram. Was an dem Digitalkram wäre Betrug? Das wird doch nicht etwa das Zeug sein, wegen dem die Polizei bei den Herrschaften ursprünglich aufgetaucht ist oder irgendwelche anderen Delikte - immerhin kam die Polizei wegen Geldwäsche. Da stand zwar noch was wegen gewerbsmäßig, aber dann hätte das "Kunden" nicht in " stehen dürfen.

    Ich gehe mal davon aus, dass das "Millionenhöhe" auf den Gesamtschaden durch Cardsharing angegeben wird vom Betreiber. Dazu sollte man aber auch wissen, dass Sky etwa 1800 Millionen Jahresumsatz hat. Und in wieweit solche Zahlen Realitätsbezug haben, ist immer schon fraglich gewesen. Bei Sportabos vielleicht eher noch, als bei sowas wie Filmen/Serien.

    Na wenigstens sollte man ja nun ein spürbares Umsatzplus beim Betreiber spüren, jetzt wo das Netzwerk ausgehoben wurde, immerhin geht es ja um Abos. ;)
     
  10. EinStillerLeser

    EinStillerLeser Platin Member

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    Indirekt ja aber die Wertschöpfung entsteht ja nur durch das illegale, Georg Kofler meinte ja auch bei der Einführung von Nagravision dass die Schwarzseher nun Abonennten werden.
    Dass das illegal war und ist, stelle ich ja nicht in Frage aber ist halt kein materieller Schaden. Wie hoch da der real entstehende Schaden ist, kann ich nicht abschätzen.
    Hm seh ich nichtr so, ein van Gogh ist materiell Pay Tv ist geistiges Eigentum, klar beides illegal. Mich hat sowas eh nie interessiert, ich kann zahlen was ich konsumiere, aber Sky hat für mich nichts interessantes.
     
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