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Palo Alto

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Hoffi67, 5. Juli 2015.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    INHALT: In der kalifornischen Kleinstadt Palo Alto kreuzen sich die Wege mehrerer Schüler einer Highschool: Die schüchterne April (Emma Roberts) verliebt sich zum Missfallen der Mitspielerinnen in ihren Fußballtrainer Mr. B (James Franco), dessen Kind die Schülerin auch öfters als Babysitter betreut. Gleichzeitig ist der introvertierte Kiffer Teddy (Jack Kilmer) in April verliebt, schafft es aber nicht, ihr seine Zuneigung zu gestehen. Teddys bester Freund Fred (Nat Wolff) versucht derweil, der gutbürgerlichen Routine seines Elternhauses zu entkommen, indem er sich immer wieder mit dem Gesetz anlegt und seine nymphomanische Mitschülerin Emily (Zoe Levin) sexuell befriedigt. Als es zwischen April und Mr. B tatsächlich zu einer Affäre kommt, hat das zerstörerische Auswirkungen auf das lose Beziehungsgeflecht im Mikrokosmos der Schule.

    MEINE KRITIK: Coming Of Age Geschichten und Teenie Dramen interessieren mich schon immer. Leider ist dieses in meinen Augen nur ansatzweise gelungen. Der Cast ist ordentlich, nur so lebensnah wie in Vielleicht lieber morgen oder zuletzt in Spectacular Now ist das in Palo Alto nicht auf die Leinwand zelebriert wurden. Die Figuren blieben meiner Ansicht zu blass und man fühlt mit Ihnen nicht so recht mit. Hatte mir mehr erwartet. Schade! 5,5/10

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  2. Gorcon

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    Was soll man darunter verstehen?
     
  3. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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  4. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Warum kompliziert wenns auch in Deutsch ginge. ;)
     
  5. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    Diesen Begriff verwende ich bei derartigen Filmen schon immer, im Grunde genommen alle Filmkritiker. Und dann gibt es ja noch google. Grins;):winken:
     
  6. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    Habe ich sonst noch nie gelesen.
    Auch werden Filme so in den Datenbanken nicht eingestuft (auch nicht im Englischen!) da der Terminus viel zu lang ist.
     
  7. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    Jetzt weißt Du es ja. Wir sollten das Thema jetzt zu den Akten legen! Es ist warm.:winken:;):):D
     
  8. Alaska

    Alaska Talk-König

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    Ich sehe ebenfalls sehr gerne Coming of Age Filme oder lese entsprechende Bücher. Bei Büchern spricht man eher von Adoleszenz, in beiden Fällen ist das Erwachsenwerden von Jugendlichen gemeint. Ich kenne ebenfalls keinen deutschen Begriff der diese Phase stimmig zusammenfassen würde. Eines der dramatischsten Bücher in dieser Beziehung ist sicher die Schatzinsel von Stevenson, die auch am besten illustriert, was damit gemeint ist: Eindrückliche Erlebnisse, durch die man seine Kindheit endgültig hinter sich lässt. Huckleberry Finn mit seiner Reise durch die Südstaaten ist auch so ein Beispiel. Steven King hat diese Phase ebenfalls immer wieder thematisiert, z.B. in Stand by Me, Geheimnis eines Sommers.

    Ich zitiere mal den Filmdienst in seiner Beschreibung und Bewertung:
    Der Name Coppola scheint zum Filmemachen zu verpflichten. Mit „Palo Alto“ präsentiert die 28-jährige Enkelin von Francis Ford Coppola, Gia Coppola, ihr Debüt. Darin adaptiert sie die gleichnamige Kurzgeschichten-Sammlung von James Franco, der überdies eine zentrale Rolle übernommen hat. Er spielt den Fußballtrainer an einer High School der titelgebenden kalifornischen Stadt; eine seiner Spielerinnen, April (Emma Roberts), verliebt sich in ihn. Das Mädchen wiederum wird heimlich von Teddy verehrt, dessen Freund Fred die spießbürgerliche Routine seines Elternhauses satt hat und darüber an die nymphomanische Emily gerät.
    Die jungen Erwachsenen müssen ihren Schulalltag meistern, haben mit privaten Problemen zu kämpfen, überschreiten Grenzen und lassen sich auf (Liebes-)Beziehungen ein. Das sind klassische Genre-Themen, die als Aneinanderreihung gängiger inhaltlicher Muster wenig Überraschendes zu bieten haben. Doch die Inszenierung des „Coming of Age“-Dramas entpuppt sich als stilsicher. In statischen Einstellungen lässt Gia Coppola den überzeugenden Darstellern Raum zur Entfaltung, in atmosphärischen Bildern und mit dem gezielten Einsatz von lauter Musik kreiert sie fast melancholische Momente. Ein interessantes Regiedebüt, dem man etwas mehr Mut gewünscht hätte, um aus dem Bekannten auszubrechen.​

    Mich hat dieser Film von Anfang an gepackt, ähnlich wie Lost in Translation von Sofia Coppola. Musik, Figuren, Bilder, in der Schwebe hängendes Leben, diese Atmosphäre von Unwirklichkeit, die Jugendliche in dieser Phase oft umgibt, in der sie nicht wissen, ob ihr Handeln irgendwelche Konsequenzen hat. Die hässliche Wirklichkeit kommt dann meist so unausweichlich wie das Aufwachen aus einem Drogenrausch.

    Die beiden Hauptfiguren Emma Roberts und Jack Kilmer (für mich eine Entdeckung) spielen überzeugend, auch die Chemie stimmt. Nett Wolff als Fred weiß bedrohliche Akzente zu setzen, indem er die oft ziellose Aggressivität dieses Lebensabschnitts verkörpert wie (der Autor) James Franco die Verlogenheit der Erwachsenen.

    Für mich gute 8/10 Punkte und die Hoffnung, dass Gia Coppola da weitermacht, wo Sofia Coppola leider aufgehört hat.
     

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