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Over There

Dieses Thema im Forum "Sky - Programm" wurde erstellt von Gordon Gekko, 30. November 2006.

  1. Gordon Gekko

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    Over There

    Die Serie handelt vom Leben und Sterben der Soldaten auf dem Kriegsfeld im nahen Osten. Ein weiterer Aspekt wird sein, wie die Familienangehörigen damit umgehen. Produziert wird die Serie von Steven Bochco, der für Serien wie NYPD Blue, Law & Order oder Doogie Howser, M.D. verantwortlich zeichnet, und Chris Gerolmo.

    Der deutsche Pay-TV Sender PREMIERE hat sich an der Produktion der Serie beteiligt.


    Die Serie ist unter anderem wegen der sehr drastischen Darstellung von amerikanischen Verlusten in die Diskussion geraten.

    Over There Startet im März (im Gegensatz zu den US und England-Ausstrahlungen) uncut auf SERIE und PREMIERE HD.

    Wie gewohnt, können Serienfans zwichen deutscher und orirignal Synchronisation wählen.

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    US-Soldatenserie zum Irak vermittelt: Krieg ist kein Spaß
    Produzenten legen wert auf authentische Bilder


    Alles an "Over There", einer neuen Serie im US-Fernsehen über den Irak-Krieg, erinnert an die Realität: das zänkische Geplänkel zwischen Schwarzen und Weißen in der Army, die Panzer, die schwere Kampfausrüstung - und der Medienkrieg. Der Grund, so erklärt ein entnervter Sergeant seinen Soldaten, warum sie die Moschee im Visier nicht stürmen sei, daß sich ein Al-Dschasira-Reporter mit einer Kamera darin aufhält, und "ein General, der 75 Meilen entfernt ist, erst entscheiden muß, wie es aussehen würde, wenn wir dieses oder jenes tun".

    "Over There" erspart dem deutschen Publikum keine Grausamkeiten: weder Blut noch Verstümmelungen, und auch nicht den Anblick eines Kämpfers, dessen Oberkörper weggeschossen wurde und der dennoch ein par Schritte weiterläuft. Die Botschaft: Krieg ist kein Spaß.

    Dabei gibt Produzent Steven Bochco sich betont unpolitisch.
    Die Serie ergreife nicht Partei, sagt er, und wolle auch nicht auf die politische Diskussion eingehen, die der Irak-Krieg in den USA ausgelöst hat. Er will lediglich die reale Erlebenswelt der Soldaten in Irak wiedergeben, von grausamen Schlachtszenen, über nervenzerfetzende Begegnungen mit verdächtigen Zivilisten, bis hin zur Langeweile, die sich an einsatzfreien Tagen mitunter breit macht. Und das Heimweh.

    Wichtig ist Bochco die Authentizität der Bilder und der Sprache. Die kann er lediglich auf einem Kabelsender wie FX wiedergeben, würden ihm doch durch die strengen Auflagen im Network-TV Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Bochco hat Erfahrung mit solchen Stoffen. Er verantwortete auch die Reihe "NYPD Blue", die wegen der ungeschönten Wiedergabe des New Yorker Polizeialltags lange umstritten war.

    Obwohl Amerika schon einige ähnliche Reihen gesehen hat, lief doch keine davon, während ein Krieg andauerte. Die wohl bekannteste, "M.A.S.H.", lief 1972 an, noch im Vietnamkrieg, doch gab der Plot vor, daß der Schauplatz sei Korea.

    Entsprechend kontrovers fielen jetzt die ersten Reaktionen aus:

    "Over There" stellt eine verpaßte Möglichkeit dar, einige Fragen über diesen Krieg zu klären", schrieb der Boston Globe. "

    Daß unser Land in dieser Frage gespalten ist, wird man aus dieser Serie nicht erfahren".

    Die Los Angeles Times störte sich an Bochcos Aussage, er wolle einfach nur gutes Entertainment liefern.
    Dies war wohl auch der Hauptgrund für FOX und PREMIERE, die Reihe in 13 abgeschlossenen Teilen in Auftrag zu geben.



    Deuchlandradio:
    Krieg als Fernsehunterhaltung

    In den USA startet die Serie "Over There"
    Obwohl der Irak-Krieg noch in vollem Gange ist, startet in den USA bereits eine Serie über den Konflikt. Mit "Over there" wird der blutige Krieg zum Teil der abendlichen Fernsehunterhaltung.

    Der Kabelsender US FX (FOX) teilte im Vorfeld mit, die Serie drehe sich um acht US-Soldaten, sechs Männer und zwei Frauen. Im Mittelpunkt stehe das Leben der Soldaten, nicht die Frage nach dem Sinn der militärischen Mission.

    Gleich in der ersten Folge geht es (zumindest in der deutschen Ausstrahlung im März 2007) blutig zu: Einer der Hauptdarsteller verliert bei einem Bombenanschlag ein Bein.
    Einem Iraker wird die Hälfte seines Körpers weggeschossen. Die Macher schrecken in den ersten Folgen vor keinerlei Tabus zurück und wollen angeblich ein ungeschminktes Bild des Krieges zeigen. Es geht um tote amerikanische Soldaten, um Terroristen, um Folter und um Zivilisten, die unter dem Krieg leiden. Angelegt ist die Serie nach Auskunft von US FX auf 13 Folgen.

    Bereits im Vorfeld sorgte die Serie für viel Wirbel. Die einen warfen den Machern vor, sie wollten nur von den realen Schrecken des Krieges ablenken, die anderen kritisierten, "Over there" beziehe zu wenig Stellung. Die Serie folge einem Trend bei Kriegsfilmen: Patriotismus werde hier zum Witz, die Eliten seien korrupt und Idealismus sei eine Illusion.

    Der Macher Steven Bochco betonte hingegen, die Serie sei absolut unpolitisch.
    Bochco hat Erfahrung mit öffentlicher Empörung. Seine erfolgreiche Serie "NYPD Blue" lief zehn Jahre lang. Sie zeigt offen, wie es wirklich bei der New Yorker Polizei zugeht.


    ...................


    Darauf warte ich schon seit Monaten :D

    Wird bestimmt großes (Serien)Kino!
     
  2. Charly1511

    Charly1511 Talk-König

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    AW: Over There

    Brauchen wir so viel Gewalt im TV?

    Ich finde nicht.

    Leider muss ich als Abonnent diese Gewaltorgie auch noch mitfinanzieren. :(
     
  3. STW80

    STW80 Silber Member

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    AW: Over There

    Wird ja keiner gezwungen es zu gucken.

    Wird aber auch endlich Zeit das die Serie in Deustchland gezeigt wird,und auch noch in HD
     
  4. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    Sehr schön, der März ist damit schon serientechnisch reserviert. :D
     
  5. zockererwin

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    scheint eine interessante Serie zu sein, werd sie mir mal vormerken
     
  6. RealityCheck

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    AW: Over There

    1) Geschmackssache.

    2) Wenn sie Sinn macht, sehr wohl. Und hier würde ich das bejahen, da die Serie die Brutalität des Krieges darstellen will - eben ganz anders als die "klinisch sterilen" Berichte sonst im Fernsehen.
     
  7. kinofreak

    kinofreak Foren-Gott

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    AW: Over There

    als abonnent wirst du immer Filme oder Sendungen mitfinanzieren du dir nicht gefallen! das ist halt vom Konzept her so!
     
  8. el Pocho

    el Pocho Board Ikone

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    AW: Over There

    Finde ich gut, das der Krieg so gezeigtwird, wie er wirklich ist. Bin mal gespannt auf die Serie :)
     
  9. LP0401

    LP0401 Senior Member

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    AW: Over There

    Ich habe im September 2005 eine Folger der Serie in den USA gesehen. Es ging damals, glaub ich, um einen Medic der einem Iraker ein Bein abnehmen wollte, da er es sonst nicht überlegt hätte. Der Bruder von dem Iraker wollte das nicht und hat den Medic und ein, zwei weitere Soldaten als Geiseln genommen. Ich persönlich fand die Folge wirklich spannend und auch von der Dramaturgie gut gemacht. Kann eigentlich auch den unpolitischen Charakter bestätigen. Weder wurde der Iraker als DER Bösewicht dargestellt, noch die US Soldaten als die "God Guys". Habe schon auf die Serie gewartet. Ich glaube aber es gab / gibt nur max 2 Staffeln, dann wurde die Serie schon wieder wegen Erfolglosigkeit eingestellt. Ich vermute mal, dass die Bilder zu realistisch waren und die Familien in den USA deren Söhne und Töchter täglich der Gefahr des Fallens ausgesetzt sind, das nicht sehen wollten. (Verständlicher Weise!)
     
  10. Gordon Gekko

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    AW: Over There

    Wie wärs mit nem SPOILERSCHUTZ?


    So z.B.
     

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