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Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von bl76, 25. Juni 2005.

  1. bl76

    bl76 Junior Member

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    34
    Technisches Equipment:
    Technisat Digit CI, Alphacrypt TC
    Kathrein EXR 508/558, CAS 90, UAS 484
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    Hallo, bei uns im Haus (6 Parteien) wurde kürzlich von einem Fachbetrieb eine neue Sat Anlage von Kathrein installiert. Schüssel CAS90 mit UAS 484 LNB, Multischalter EXR 508 + EXR 558. Mein Receiver Technisat PR-S. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Schüssel richtig eingerichtet wurde. Ich wohne direkt unter dem Dach, also am nächsten zur Schüssel. Trotzdem ist bei keinem Sender die Signalstärke über 80. Im Forum habe ich ja schon erfahren, daß die Signalqualität wichtiger ist. Hier komme ich (bei klarem Wetter) aber z.B. nur bei Viva plus und MTV2 auf 10 db Qualität. ZDF liegt oft um die 8,5 db, ARD 9,8; SAT1 9,7; RTL 9,0; Bahn TV 9,4 Qualität.

    Mich würde nun interessieren, ob diese unterschiedlichen Signalqualitäten normal sind oder die Firma die Schüssel nicht fein genug ausgerichtet hat?
    Inwieweit wirken sich denn die Signalstärke bzw. Qualität auf die Schlechtwetterreserven aus?

    Ich glaube nämlich, daß die die Elevation überhaupt nicht genau eingestellt, sondern einfach auf 30 Grad (laut Skala) festgeschraubt haben.

    Danke und Gruß
    bl76
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Das kann man per Ferndiagnose gar nicht so pauschal sagen. Daß der Fachbetrieb Kathrein-Komponenten installiert hat, spricht für ihn. Es gibt für den Installateur keinen nachvollziehbaren Grund neben dem Azimuth nicht auch die Elevation punktgenau einzustellen, wenn der Messreceiver sowieso am LNB angeschlossen ist. Man muss aber auch die gesamte Netzstruktur inklusive der verbauten Dosen in die Überlegung mit einbeziehen. Im Signalweg vorhandene Komponenten bedämpfen häufig das vom LNB kommende Empfangssignal. Insofern ist eine Minderung naturgemäß. Dazu kommt, daß die einzelnen Astra-Satelliten nicht identisch sind, gerade die älteren Satelliten kommen messtechnisch schwächer rein als die neueren Astra-Satelliten. Das würde die Anzeige-Unterschiede der einzelnen Transponder erklären. Letztendlich ist der störungsfreie Empfang der einzig ausschlaggebende Indikator, hapert´s genau hier, dann heißt das Thema "Gewährleistung".

    P.S.: Das, was Dir der Receiver als Signalstärke und Signalqualität anzeigt, sind keine antennentechnisch relevanten, physikalischen Messgrößen. Insofern dienen sie dem User lediglich als ungefähre Indikatoren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2005
  3. bl76

    bl76 Junior Member

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    34
    Technisches Equipment:
    Technisat Digit CI, Alphacrypt TC
    Kathrein EXR 508/558, CAS 90, UAS 484
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Der Chef der Firma hat Kathrein empfohlen. Leider waren seine Mitarbeiter weit weniger kompetent. Die Anlage musste nach der Einrichtung nochmal runter, da sie die Dachpfanne für den Mast beschädigt hatten. Die Schüssel wurde dann aber nicht neu eingemessen, sondern nur an eine vorher markierte Stelle gedreht. Auf meine Frage, ob das nicht neu eingemessen werden müsse, hieß es: " Das Gerät ist in der Firma". Ich finde dieses Vorgehen ziemlich unprofessionell. Bevor ich mich nochmal mit meinem Vemieter und der Firma in Verbindung setze, wollte ich vorher hier mal wegen den
    oben genannten Werten nachfragen.
    Auch bei der ersten Einrichtung waren die nach 3 Minuten fertig. Ich habe irgendwas von 78 db von denen murmeln gehört und fertig. Wenn das mein Haus wäre, dann hätte ich das wohl auch so hinbekommen und nicht so viel Geld dafür bezahlt.

    Denn ohne genaue Messung kann ich ja nie erfahren, bei welcher Regenstärke ich noch ohne Probleme Empfang haben sollte.
     
  4. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Ich geb Dir natürlich Recht, daß bei jeder erneuten Schüsselmontage ein erneutes Einmessen erforderlich ist, ganz einfach um das Maximum aus der Antenne zu holen. Insofern sind die Mitarbeiter nicht professionell rangegangen, wenn sie genau dies beim zweiten Anlauf nicht taten. Das Justieren einer Schüssel ist für den geübten Techniker mit geeignetem Mess-Equipment allerdings tatsächlich eine schnelle Geschichte, das dauert wirklich nur Minuten, 78 dB wären gar nicht schlecht.
     
  5. Wolfgang-U

    Wolfgang-U Neuling

    Registriert seit:
    5. Juni 2005
    Beiträge:
    16
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Hallo,

    ich habe seit 4 Wochen praktisch die gleiche Anlage mit einer "kleinen" CAS75.
    Die Pegel sind dabei von 75dB an dem dichtesten Anschluß ( 20m ) bis 57dB fast (40m) . Dabei habe ich auch bei heftigsten Schlechtwetter keinen einzigen Aussetzer gehabt. Einzig zählt die Qualität des Signals. Ich würde mir da also erst einmal gar keine Sorgen machen und einfach nur Fernsehen und abwarten. Eines ist allerdings klar, nach einer Demontage ist eine erneute Einmessung der Anlage zu Optimierung unbedingt erforderlich.

    Gruß
    Wolfgang
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juni 2005
  6. Hubble

    Hubble Senior Member

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    186
    Ort:
    Aachen
    Technisches Equipment:
    HDTV Topfield TF 7700 HSCI, Pioneer Plasma PDP 427-XD
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Mahlzeit,
    also die Werte sehen nicht schlecht aus, vergleichbare Werte habe ich meiner Anlage auch.
    Aber um zu prüfen, ob aus der schüssel noch etwas herauzuholen ist, geht ein einfacher Kniff, wenn Du an die Schüssel dran kommst, versuche mal den Spiegel nur mit dem Finger abwechselnd nach links, oben, rechts und unten zu "biegen", also nichts lösen. Jedsmal sollte der pegel runter gehen, da die Position der Schüssel minimal verändert wird.
    Aber selbst wenn Du noch einige Bruchteile von dB herausholen kannst, das Bild bleibt wie es ist :LOL:
    Und der nächste Platzregen zum testen kommt bestimmt :eek:
    Greetings
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Juni 2005
  7. bl76

    bl76 Junior Member

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    34
    Technisches Equipment:
    Technisat Digit CI, Alphacrypt TC
    Kathrein EXR 508/558, CAS 90, UAS 484
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Dann weiss ich ja schonmal ein bisschen mehr. Ich war halt nur verwundert, weil ein bekannter den Kabelreceiver Technisat PR-K hat und er auf allen digitalen Kabelkanälen volle Signalqualität hat (10 db angezeigt). Aber vielleicht läßt sich das auch nicht vergleichen.

    Weiß jemand, ob man Messgeräte wie das Kathrein MSK 15 auch ausleihen kann, möglichst in der Region Bochum?
     
  8. Indymal

    Indymal Talk-König

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    Marburg
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Das Signal fürs Kabel wird auch nicht gerade mit einer Cas 90 eingespeist ;)

    Gruß Indymal
     
  9. FBonNET

    FBonNET Gold Member

    Registriert seit:
    2. September 2004
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    1.238
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    Lkr. Regensburg
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Servus,

    mit einer CAS90 sollten locker Werte über 85db drin sein, habe erst am WE eine CAS90 eingemessen und im Mitttelmaß war ich locker über 80db.

    Was hilft der Firma das Messgerät, wenn es die Mitarbeiter nicht bedienen können, sowas ist echt als schwache Leistung anzusehen.
     
  10. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Optimale Signalqualität bei neuer Kathrein Anlage?

    Bedienen können muss man es schon, das ist richtig. Vor dem Bedienen kommt ja das Vorhandensein, und das war der Schwachpunkt beim zweiten Anlauf. Sind die eingangs erwähnten 78 dB an der Dose gemessen worden, könnte sich das ja mit Deiner Darlegung decken. Daneben hängt der erreichbare Pegel ja auch vom Antennenstandort ab, ob dies im vorliegenden Fall auch der optimalste war, können wir momentan ja nicht wirklich beurteilen.
     

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