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Nutzung von NAS-Festplatten

Dieses Thema im Forum "Heimkino mit dem PC" wurde erstellt von stoepsel71, 29. Juni 2013.

  1. stoepsel71

    stoepsel71 Silber Member

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    Hallo!

    Ich bin noch völlig unbedarft was das Thema NAS angeht, bin nun nur darauf gekommen, da ich morgen evtl. an ein/e/n (der, die, das ?) 3TB-NAS für günstiges Geld rankommen könnte.

    Kann man damit als "Normaluser" was anfangen ? Mein TV, der Sat-Receiver und die beiden PCs hängen ganz normal an einem Speedport-Router.
    Bekommt man das/den (?) NAS da eingebunden und funktioniert die Filmwiedergabe damit dann auch ruckelfrei ?
     
  2. Frankenheimer

    Frankenheimer Gold Member

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    dein Nas muss einen DLNA Client besitzen und dein Equipment muss das unterstüzen, damit du gesichert darauf zugreifen kannst. Es gibt nur wenige Geräte (z.B. DUNE HD PLAYER) die direkt auf NFS oder FTP Freigaben zugreifen können.Desweiteren muss dein TV in der Lage sein die auf dem NAS befindlichen Dateien abzuspielen. Das kannst du einfach herausfinden, indem du die Wunsch-Filme einmal auf einen USB Stick abspeichst und direkt am TV abspielst. Wenn der Fernseher das schon nicht abspielen kann, wird er es vom NAS auch nicht können.

    Für die ruckelfreie Filmwiedergabe musst du ab HD sowieso eine Ethernetverbindung haben. WLAN ist in den meisten Fällen nicht konstant genug in der Datenrate, zumindest in Full HD. Wenn es dir nur darum geht am TV Filme zu gucken und 3TB fürs erste reichen, dann würde ich einfach nur eine externe 3,5" HDD für den TV kaufen.

    Ein NAS macht meines Erachtens nur wirklich Sinn, wenn mehrere Geräte darauf zugreifen, sprich, neben den Filmen auch evtl. 3-4 PCs das NAS als Datenablage nutzen.
     
  3. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    ... wobei nicht garantiert ist, dass der Fernseher per DLNA auch die Formate abspielen kann, die er vom USB-Stick abspielen könnte.
     
  4. Franz Jäger

    Franz Jäger Gold Member

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Zumal DLNA auch ein ziemlich realitätsferner Versuch ist etwas zu standardisieren, wo es überhaupt nicht notwendig ist.
     
  5. Gorcon

    Gorcon Kanzler

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Es macht sich nur auf den Verkaufsschildern gut. ansonsten ist es total überflüssig.
    Also bis jetzt konnte das eigentlich praktisch jeder Mediaplayer mit Netzwerk problemlos.
    Das ist meiner Meinung sowieso die einfachste Art sich mit einem anderen Gerät zu verbinden.
     
  6. Franz Jäger

    Franz Jäger Gold Member

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Mal abgesehen von den übrigen plattformspezifischen Macken, habe ich bisher noch keinen gehabt, der ein unterstütztes via Netzwerk gestreamtes Format nicht abspielen konnte. Bei DLNA liegt es am Hersteller was er implementiert.

    Das hahnebüchenste was sich Panasonic beim DMP BD85 geleistet hat war, daß sie die vorhandene Netzwerkfunktionalität zugunsten DLNA via Softwareupdate rausgenommen haben.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    In der Realität ist eher genau das Gegenteil der Fall. DLNA ist der Versuch, den Wildwuchs an Netzwerkprotokollen, Dateiformaten, Metadaten, usw. zu standardisieren.

    Doch wie das bei allen herstellerübergreifenden Standard-Schnittstellen so ist, kommt es in bestimmten Konstellationen (noch) zu Inkompatibilitäten.
     
  8. Franz Jäger

    Franz Jäger Gold Member

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Was denn für einen Wildwuchs an Netzwerkprotokollen? Mehr als CIFS oder NFS brauchts doch dabei garnicht. Für den Zugriff auf die Dateien meines Mediaservers habe ich in XBMC lediglich den UNC Pfad angegeben und Ruhe ist. Und dann habe ich Zugriff auf alles und nicht nur auf das was mir DLNA erlaubt.

    Und spätestens, wenn mit 2.0 auch diese DRM Kagge mit eingeführt werden soll, ist doch klar wohin die Reise geht. Es geht schlichtweg um Inhaltskontrolle. Mal abgesehen davon muß beispielsweise ein Softwareplayer in einem Smart TV doch nur die gängigen Codecs beherrschen.
     
  9. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Jo.

    Aber wie geht es dann weiter? Dann hast du ein Verzeichnis mit Dateien drin, die mehr oder weniger sinnvoll benannt sind. Und weiter?

    Ohne die Scraper bei XBMC, die anhand von Verzeichnis-/Dateiname übers Internet die Metadaten nachladen, ist das ziemlich sinnlos. Denn ohne diese Indizierung durch XBMC kannst du nicht nach Filmen, Musiktiteln, usw. suchen, sondern müsstest dich per Hand durch alle Verzeichnisse durchwühlen.

    DLNA dreht hier den Spieß komplett um: Der DLNA-Server sorgt dafür, dass alle Dateien indiziert sind und stellt über die Schnittstelle dem Client dann sämtliche Metadaten zur Verfügung, ohne dass der erst den gesamten Verzeichnispfad durchforsten und alle Dateien erfassen muss.

    So kann ich problemlos mit meinem Handy auf einen DLNA-Server zugreifen und dort in dessen Datenbank blättern – nicht nur durch Dateinamen.

    Das ist ja genau der Witz: Die Struktur, die ich vom DLNA-Server übermittelt bekomme, kann beliebig geordnet sein. Bei Musik also z.B. nach Interpret, Album, usw., bei Filmen nach Titel, Jahr, usw.
    All diese Information habe ich auf dem Client nicht zur Verfügung, wenn ich nur auf eine Netzwerkfreigabe zugreife, ohne zuvor den gesamten Datenbestand einmal indiziert zu haben. Denn die o.g. Informationen erhalte ich nicht über CIFS oder NFS, sondern nur Verzeichnis- und Dateinamen. ;)

    Und letztlich ist es dem Client per DLNA auch völlig egal, wo letztlich die Daten liegen, weil er immer einen passenden Zugriffslink mitgeteilt bekommt.

    Tja, und schließlich besteht auch noch die Möglichkeit, dass ein DLNA-Server Dateien on the fly konvertiert, wenn sie der Client in der vorliegenden Form nicht wiedergeben kann.

    Also insgesamt ist DLNA die einzig sinnvolle Lösung, auf Medienserver zuzugreifen. Es hapert halt noch mit der Umsetzung bei einigen Endgeräten.
     
  10. Franz Jäger

    Franz Jäger Gold Member

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    AW: Nutzung von NAS-Festplatten

    Naja nicht ganz. Ich habe meine ISOs, Musik und Bilder in jeweilige Unterordner. In XBMC wie gesagt den entsprechenden UNC Pfad angegeben.

    Und ob ich nun das jeweilige Verzeichnis direkt sehe oder lediglich den Inhalt einer Indexdatei ist doch im Grunde genommen egal. Darum verstehe ich auch nicht was mir da eine DLNA Unterstützung erleichtern sollte.

    Das wäre eventuell die einzig sinnvolle Anwendung. Soweit Bedarf besteht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2013

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