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NRL Season 2016

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von RugbyLeaguer, 28. Februar 2016.

  1. RugbyLeaguer

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    Am Donnerstag hat das lange Warten endlich ein Ende! Die NRL startet in die neue Saison!

    Los geht es mit dem Besuch der Brisbane Broncos im Westen von Sydney. Dort treffen sie auf die
    Parramatta Eels. Die sich für die neue Saison einiges vorgenommen haben.

    Der amtierende Premier, die North Queensland Cowboys bestreiten ihr erstes Match am Samstag
    gegen die Cronuella Sharks. Es ist die Neuauflage des letzjährigen Semifinals.

    Das ewige Duell der beiden Rivalen Roosters vs Rabbithos findet am Sonntag statt.

    Favoriten sind in diesem Jahr überraschenderweise die Cowboys und die Broncos. Ansonsten
    sind etliche Teams noch schwer einzuschätzen. Wie kommen die Roosters mit den vielen
    wichtigen Abgängen zu recht? Wird Sam Burgess die Rabbitohs zu alter Stärke führen? Wie
    gut sind die Eels mit ihren Neuzugängen.... Fragen über Fragen die ab 3. März beantwortet werden.

    Wer sich die NRL hierzulande ansehen möchte, kann dies über den Stream „www.livestream.com/nrl
    legal und kostenlos zu tun. Hier sieht man alle Matches inklusive der Finals und der State of Origin
    Serie.

    ROUND 1

    Do. 3.3 Eels vs Broncos
    Fr. 4.3 Sea Eagles vs Bulldogs
    Sa. 5.3 Raiders vs Panthers
    Sa. 5.3 West Tigers vs Warriors
    Sa. 5.3 Cowboys vs Sharks
    So. 6.3 Roosters vs Rabbitohs
    So. 6.3 Titans vs Knights
    Mo. 7.3 Storm vs Dragons

    DIE TEAMS

    BRISBANE BRONCOS:

    Der Vizemeister gehört auch 2016 zu den Mitfavoriten. Die Mannschaft ist mit der vom Vorjahr fast identisch. Einzige Ausnahme Kapitän Justin Hodges hat seine Karriere beendet. Für ihn kam James
    Roberts von den Titans, was eine sehr gute Verpflichtung war. Ansonsten wurden nur Ergänzungs- bzw Perspektivspieler verpflichtet.

    Im Suncorp Stadium ist man wieder heiß auf die Premiership. Das Team zeigte schon ein sehr gutes
    Spiel in der „World Club Series“, als man die Wigan Warriors demontierte.

    Ein Platz unter den ersten 4 nach der regulären Runde sollte auf alle Fälle drin sein.

    Ins: Carlin Anderson (Ipswich Jets), Caleb Timu (Mormon mission), Salesi Funaki (Wests Tigers), James Roberts (Gold Coast Titans), Sam Scarlett (Penrith Panthers)

    Outs: Justin Hodges (retirement), Dale Copley (Sydney Roosters), Todd Lowrie (Newcastle Knights), Ashley Taylor (Gold Coast Titans), Mitch Garbutt (Leeds Rhinos), Matt Parcell (Manly Sea Eagles), Mitchell Dodds (Warrington), Jayden Nikorima (Roosters), David Stagg (retirement), Jordan Drew (Cronulla Sharks), Daniel Vidot (Salford)

    2016 coach: Wayne Bennett


    CANBERRA RAIDERS

    Wenn die eklatante Heimschwäche 2015 nicht gewesen wäre, hätte das Team aus der Hauptstadt be-
    stimmt eine bessere Platzierung als Platz 10. Man gewann nur 3 der 12 Heimspiele. Dadurch hat man wohl einen Finalplatz verpasst.

    Mit David Shillington gab man nur einen wichtigen Spieler ab. Er wird 2016 bei den Gold Coast Titans spielen. Von dort kommt Aidan Sezer. Was eine sehr gute Verpflichtung ist, da damit eine größere
    Flexibilität auf der Spielmacherpostion gegeben ist. Man darf gespannt wie das Duo Sezer / Austin
    funkioniert.

    Ins: Aidan Sezer (Gold Coast Titans), Elliott Whitehead (Catalan Dragons), Adam Clydsdale (Newcastle Knights), Jeff Lima (Catalan Dragons), Zac Santo (Cowboys)

    Outs: David Shillington (Gold Coast Titans), Andrew Heffernan (Penrith Panthers), Mark Nicholls (Melbourne Storm), Joel Edwards (Wests Tigers), Mitch Cornish (Parramatta Eels), Josh McCrone (St George Illawarra Dragons), Jeremy Hawkins (Melbourne Storm), Bill Tupou (Wakefield Trinity Wildcats), Jeff Lynch (Gold Coast Titans)

    2016 coach: Ricky Stuart


    CANTERBURY BULLDOGS

    Nach einer Aufholjagd zu Ende der letzten Saison erreichte man noch die Finals. In diesem Jahr wird
    es wohl wieder eine Kraftanstrennung bedürfen um dieses Ziel zu erreichen.

    Der Spielmacher des Teams Trent Hodkinson hat den Verein in Richtung Newcastle verlassen. Noch weiter, nach England zog Frank Pitchard. Ebenfalls ein Stammspieler.

    Von den Eels wurde Will Hopoate als Ersatz für Pitchard verpflichtet. Auf der Spielmacherposition muss jetzt Moses Mbye mehr Verantwortung übernehmen. Er wird wohl in die Stammpostion aufrücken.

    Ins: Bradley Abbey (New Zealand Warriors), Kerrod Holland (Newcastle Knights), Craig Garvey (St George Illawarra Dragons), Will Hopoate (Parramatta Eels)

    Outs:Trent Hodkinson (Newcastle Knights), Frank Pritchard (Hull FC), Corey Thompson (Widnes Vikings), Damien Cook (South Sydney Rabbitohs), Tim Lafai (St George Illawarra Dragons)


    2016 coach:Des Hasler



    CRONULLA SHARKS


    Das Überraschungsteam der letzten Saison. Die reguläre Saison auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen und in den Finals bis ins Semifinal vorgedrungen. Man warf sogar den Meister 2014
    aus der Saison.

    In diesem Jahr hat man sich gut verstärkt. Von den Roosters kommt mit Spielmacher James Maloney der Spieler mit den meisten erzielten Punkten 2015. Damit hat man einen sicheren Goalkicker, nachdem der bisherige Michael Gordon den Verein verlassen hat.

    Die Mannschaft ist eingespielt, viele junge Spieler konnten im letzten Jahr Erfahrungen sammeln.

    Wenn es wie letztes Jahr laufen sollte, ist ein Top 4 Platz nach der regulären Saison durchaus drin.

    Ins:James Maloney (Sydney Roosters), Chad Townsend (New Zealand Warriors), Jesse Sene Lefao (Manly Sea Eagles), Jordan Drew (Brisbane Broncos), Josh Cleeland (Ipswich Jets), Joseph Paulo (Paramatta Eels), Kurt Capewell (Ipswich Jets), Matt McIlwrick (Sydney Roosters)

    Outs:
    Michael Gordon (Parramatta Eels), Blake Ayshford (New Zealand Warriors), Josh Addo-Carr (Wests Tigers), Jeff Robson (New Zealand Warriors), Kyle Stanley (retirement), Curtis Scott (Melbourne Storm)

    2016 coach:Shane Flanagan



    GOLD COAST TITANS


    Es wird wohl wieder eine schwere Saison für das Team aus Queensland. Man steht immer noch unter der Kontrolle der NRL. Vor einigen Tagen kam dann noch das Gerücht auf, die Franchise wird abgegeben, und zwar zu den „North Sydney Bears“ die dann als „Gold Coast Bears“ bereits 2017 in der NRL starten sollen.

    Sportlich haben mit Aidan Sezer, Dave Taylor und James Roberts gleich 3 Stammkräfte das Team verlassen. Ob die neuen, gerade die bekannteren Namen wie Tyron Roberts und David Shillington
    ein vergleichbarer Ersatz sind, muss man sehen.

    Für die Titans geht’s wieder nur darum den Wooden Spoon 2016 zu vermeiden.

    Ins:David Shillington (Canberra Raiders), Nathan Friend (New Zealand Warriors), Zeb Taia (Catalan Dragons), Ashley Taylor (Brisbane Broncos), Tyrone Roberts (Newcastle Knights), Leivaha Pulu (Wyong Kangaroos), Chris McQueen (South Sydney Rabbitohs), Cameron Cullen (Burleigh Bears)

    Outs:Nate Myles (Manly Sea Eagles), Aidan Sezer (Canberra Raiders), Dave Taylor (Catalan Dragons), Shaun Hudson (North Queensland Cowboys), Ben Ridge (retirement), Matthew White (Melbourne Storm), Brad Tighe (retirement), Kalifa Faifai Loa (St George Illawarra Dragons), Beau Falloon (Leeds Rhinos), James Roberts (Brisbane Broncos)

    2016 coach:Neil Henry



    MANLY SEA EAGLES

    Nach einem ganz schwachen Saisonstart im letzten Jahre verpasste man die Finals trotz einer
    Aufholjagd.

    Jetzt hofft man in diesem Jahr von Verletzungen und Formschwankungen verschont zu bleiben.

    Schmerzen tun die beiden Abgänge Justin Horor, Peta Hiku und Kieran Foran alles Stützen das Team verlassen. Allerdings konnte man für die Backline mit Dylan Walker und Tim Moltzen zwei starke Spieler verpflichten.

    Sollte es nicht wieder eine Fehlstart in die Saison geben, die Neulinge sich gut ins Team einfügen
    und Daley Cherry-Evens nicht wieder für Unruhe sorgen, dürfte die Finals in diesem Jahr mit den
    Sea Eagles stattfinden.

    Ins:Dylan Walker (South Sydney Rabbitohs), Nate Myles (Gold Coast Titans), Martin Taupau (Wests Tigers), Lewis Brown (Penrith Panthers), Apisai Koroisau (Penrith Panthers), Darcy Lussick (Parramatta Eels), Tim Moltzen (Wests Tigers), Matt Parcell (Brisbane Broncos), Nathan Green (St George Illawarra Dragons), John Walker (rugby union), Tom Wright (schoolboy rugby union), Fabian Goodall (Parramatta Eels)

    Outs: Kieran Foran (Parramatta Eels), Matt Ballin (Wests Tigers), James Hasson (Parramatta Eels), Justin Horo (Catalan Dragons), Jack Littlejohn (Wests Tigers), Ligi Sao (New Zealand Warriors), Michael Chee-Kam (Wests Tigers), Willie Mason (released), Dunamis Lui (St George Illawarra Dragons), Cheyse Blair (Melbourne Storm), Jesse Sene Lefao (Cronulla Sharks), Will Pearsall (Newcastle Knights), Clinton Gutherson (Parramatta Eels), Peta Hiku (Penrith Panthers)

    2016 coach:Trent Barrett



    MELBOURNE STORM

    Der Altmeister. Letzte Saison hat man das Preliminary Final erreicht. Ob man in dieser Saison soweit kommt, ist fraglich. Dem Team steht langsam ein Generationswechsel und Umbruch bevor.

    Die „3 Musketiere“ Cronk, Slater, Smith (alle 32) kommen langsam in den Herbst ihrer Karriere. Fullback Slater verpasste im letzten Jahr fast die gesamte Saison wegen einer Verletzung. Dem Team
    gelang es hier den Verlust auszugleichen. Man muss sehen, ob das bei den Spielmachern Cronk
    und Smith bei einem längerem Ausfall auch gelingt.

    Was auffallend ist, dass kein namhafter Neuzugang verpflichtet wurde. Im Gegensatz verließen mit
    Kurt Mann, Matt Duffy und Ryan Hinchcliff Spieler, den Verein, die mehr wie Ersatz im letzten Jahr waren.

    Man darf gespannt sein, was der Trainerfuchs Craig Bellamy aus dem Team rausholt. Ein Platz unter den Topf 4 dürfte schwer zu erreichen, man wird eher um Platz 6-10 in diesem Jahr spielen. Vielleicht
    werden die Finals sogar verpasst.

    Ins
    : Matthew White (Gold Coast Titans), Mark Nicholls (Canberra Raiders), Scott Drinkwater (Sydney Roosters), Curtis Scott (Cronulla Sharks), Cheyse Blair (Manly Sea Eagles), Jeremy Hawkins (Canberra Raiders)

    Outs:Kurt Mann (St George Illawarra Dragons), Ryan Hinchcliffe (Huddersfield Giants), Mahe Fonua (Hull FC), Dayne Weston (Leigh Centurions), Matt Duffie (rugby union), Tom Learoyd-Lahrs (retirement), Charnze Nicoll-Klokstad (Warriors), Hymel Hunt (South Sydney Rabbitohs)

    2016 coach:Craig Bellamy



    NEWCASTLE KNIGHTS

    Es wird wohl wieder keine leichte Saison für den Gewinner des Wooden Spoons 2015. Trotz des hochkarätigen Neuzugangs Trent Hodkinson der ins Hunter Stadium gewechselt ist.

    Ansonsten wurde das Team nicht gerade hochklassig Verstärkt. Zweiter wichtiger Neuzugang ist
    Pauli Pauli von den Eels, der aber dort meist von der Bank kam.

    Die Knights verlassen hat die Identifikationsfigur Kurt Gidley, der zum Abschluss seiner Karriere noch
    eine Herausforderung in der englischen Super League gesucht hat.

    Ist man realistisch kämpft das Team auch in diesem Jahr in den unteren Tabellenregionen. Von den Finals darf man eigentlich nicht träumen. Trotz eines Trent Hodkinson. Auch muss man sehen wie der
    neue Trainer einschlägt.

    Ins:Trent Hodkinson (Canterbury-Bankstown Bulldogs), Mickey Paea (Hull FC), Will Pearsall (Manly Sea Eagles), David Bhana (Warriors), Pauli Pauli (Parramatta Eels)


    Outs: Kurt Gidley (Warrington Wolves), Beau Scott (Parramatta Eels), Clint Newton (retirement), David Fa'alogo (retirement), Carlos Tuimavave (Hull FC), Tyrone Roberts (Gold Coast Titans), Adam Clydsdale (Canberra Raiders), Kerrod Holland (Canterbury Bulldogs), Todd Lowrie (retirement), Honeti Tuha (Parramatta Eels), Chris Houston (Widnes Vikings), Joseph Tapine (Canberra Raiders)

    2016 coach: Nathan Brown


    NEW ZEALAND WARRIORS


    In diesem Jahr soll es endlich gelingen. Das wonach sich die Warriors seit 2011 sehnen, die
    Finalteilnahme.

    Seit dem Grand Final 2011 hat man die Finals immer verpasst. Im letzten Jahr ging nach der schweren Verletzung von Spielmacher Shaun Johnstone nichts mehr.

    Allerdings muss es den Warriors gelingen konstanter zu spielen. Sowohl im letzten Jahr, als auch in
    den Vorjahren war man einfach zu unkonstant in seinen Leistungen. Wichtige Spiele wurden leicht-
    fertig verloren.

    Man konnte allerdings hochkarätige Spieler für 2016 verpflichten. An erster Stelle Roger Tuivasa-Sheck als neuen Fullback. Er kommt von den Roosters und gilt, trotz seiner erst 22 Jahre als einer
    der besten Spieler weltweit auf dieser Position. Dann kam von South Sydney Issac Luke auf die Hooker Postion. Zwei wichtige Spieler, die auf Schlüsselpostionen verpflichtet wurden.

    Lernt man aus den Vorjahren und gewinnt mal wieder sein Auftaktspiel sind die Warriors durchaus
    ein ernstzunehmender Kandidat auf die Finals, bei gutem Verlauf sogar auf ein Top 4 Platz.

    Ins:Roger Tuivasa-Sheck (Sydney Roosters), Issac Luke (South Sydney Rabbitohs), Ligi Sao (Manly Sea Eagles), Blake Ayshford (Cronulla Sharks), Henare Wells (Burleigh Bears), Jeff Robson (Cronulla Sharks), Charnze Nicoll-Klokstad (Melbourne Storm), Ali Lauitiiti (Wakefield)

    Outs:Nathan Friend (Gold Coast Titans), Siliva Havili (St George Illawarra Dragons), Nathaniel Peteru (Gold Coast Titans), Dominique Peyroux (St Helens RLFC), Sam Rapira (Huddersfield Giants), Sam Tomkins (Wigan Warriors), Chad Townsend (Cronulla Sharks), Sebastine Ikahihifo (St George Illawarra Dragons), Bradley Abbey (Canterbury Bulldogs), Glen Fisiiahi (rugby union), David Bhana (Newcastle Knights), Ngani Laumape (rugby union)

    2016 coach:Andrew McFadden


    NORTH QUEENSLAND COWBOYS

    Der Titelverteidiger und erneuter Favorit auf den Titel. Schaffen die Cowboys das Kunststück erstmals
    seit 1992/1993 die „Back-to-Back“ Meisterschaft. Letztmals gelang dies den Brisbane Broncos.

    Das Team ist zusammengeblieben. Mit Johnathan Thurston hat man den zur Zeit besten Rugby League Spieler in seinen Reihen. Man gewann Souverän die World Club Championship was nochmal
    zur Motivation beitragen wird.

    Ein Platz unter den ersten 4 nach der regulären Saison sollte möglich sein. Wie es dann in den Finals
    bzw eventuell Grand Final läuft muss man sehen.

    Ins:Shaun Hudson (Gold Coast Titans), Jahrome Hughes (Townsville Blackhawks)


    Outs:Viliame Kikau (Penrith Panthers), Cameron King (Parramatta Eels), Glenn Hall (retirement), Robert Lui (Salford Red Devils), Kelepi Tanginoa (Parramatta Eels), Scott Schulte (Parramatta Eels)

    2016 coach:paul Green


    PARRAMATTA EELS


    Das Team das mit am Meisten aufgerüstet hat. Nach 3 Jahren in Folge wo man mit den Finals nichts zu tun hatte, möchte man in diesem Jahr angreifen.

    Es gab einige interessante Zugänge die das Team verstärken. Als neuer Fullback wurde Michael Gorden von den Sharks verpflichtet. Als neuer Center kam Michael Jennings von den Roosters. Im Sturmbereich verstärkt Kiran Foran die Eels.

    Verlassen dagegen haben Will Hopoate als einziger den mal als Stammkraft bezeichnen könnte und Recce Robinson (hat den Rugby Code gewechselt und sich den NSW Warrathas angeschlossen.)
    Schon Mitte letzte Saison wurde Chris Sandow nach England geschickt.

    Den Eels steht eine spannende Saison bevor. Gliedern sich die neuen Spieler gleich ein, bekommt man einen guten Start hin, sind die Finals durchaus in Reichweite für das Team.

    Ins:Kieran Foran (Manly Sea Eagles), Michael Jennings (Sydney Roosters), Beau Scott (Newcastle Knights), Michael Gordon (Cronulla Sharks), James Hasson (Manly Sea Eagles), Cameron King (North Queensland Cowboys), Kieran Moss (Penrith Panthers), Rory O'Brien (St George Illawarra Dragons), Mitch Cornish (Canberra Raiders), Kelepi Tanginoa (North Queensland Cowboys), Scott Schulte (North Queensland Cowboys), Clinton Gutherson (Manly Sea Eagles), Matthew Woods (Wests Tigers), Honeti Tuha (Newcastle Knights)

    Outs: Darcy Lussick (Manly Sea Eagles), Ryan Matterson (Sydney Roosters), Ben Crooks (Castleford Tigers), Zach Dockar-Clay (Penrith Panthers), Chris Sandow (Warrington Wolves), Beau Champion (retirement), Fabian Goodall (Sea Eagles), Richie Fa'aoso (retirement), Reece Robinson (rugby union), Joseph Paulo (Cronulla Sharks), Josh Aloai (Wests Tigers), Will Hopoate (Canterbury-Bankstown Bulldogs), Pauli Pauli (Newcastle Knights)

    2016 coach:Brad Arthur


    PENRITH PANTHERS


    Nach einer enttäuschenden Saison 2015 möchte das Team aus dem Westen von Sydney 2016 wieder angreifen. Mit Platz 11 war man nicht zufrieden. Da hatte man mehr erwartet.

    In diesem Jahr soll es wieder in Finals gehen. Wichtig ist, dass man vom Verletzungspech verschont bleibt. Dies war in der vergangenen Saison auch ein Grund wieso man hinter den Erwartungen blieb.
    Dazu kamen noch schwache Leistungen der wichtigen Spieler.

    Herausragende Verpflichtung 2016 ist die von Peta Hiku. Den neuseeländischen Nationalspieler konnte man von den Sea Eagles weglotsen. Wichtige Spieler , sieht man von David Simmons ab,
    verließen nicht den Club.

    Kommt man gut in die Saison, kann seine Leistung steigern, sind die Finals durchaus ein Thema für die Panthers.

    Ins: Trent Merrin (St George Illawarra Dragons), Zach Dockar-Clay (Parramatta Eels), Benjamin Garcia (Catalan Dragons), Andrew Heffernan (Canberra Raiders), Viliame Kikau (North Queensland Cowboys), Te Maire Martin (Wests Tigers), Sitaleki Akauola (Wests Tigers), Suaia Matagi (Sydney Roosters), Peta Hiku (Manly Sea Eagles)

    Outs:Lewis Brown (Manly Sea Eagles), Brent Kite (retirement), Apisai Koroisau (Manly Sea Eagles), Nigel Plum (retirement), Kieran Moss (Parramatta Eels), Sika Manu (Hull), David Simmons (retirement), Shaun Spence (retirement), Ben Murdoch-Masila (Salford), Isaac John (released), Sam Anderson (released), Adam Docker (retirement), Jamal Idris (released)

    2016 coach: Anthony Griffin



    SOUTH SYDNEY RABBITOHS


    Ähnlich wie die Panthers haben die Rabbitohs eine enttäuschende,schwache Saison hinter sich. Als Titelverteidiger erreichte man mit hängen und würgen die Finals, wo man bereits in Runde 1 dann die
    Segel streichen musste.

    Nun soll aber alles besser werden. Der „Messias“ ist zurück. Sam Burgess kommt nach seinem frustrierenden Wechsel zur Rugby Union und einer dortigen Horror WM zurück.

    Allerdings verlieren die Rabbitohs mit Issac Luke auch einen wichtigen Spieler. Und auch die beiden anderen Abgänge Glenn Steweart und Dylan Walker sind auch nicht ohne. Diese gilt es zu ersetzen.

    Für South Sydney gilt es erstmal die Saison in Ruhe anzugehen und die ersten Spiele zu bestreiten. Dann wird man sehen wo man wirklich steht. Eine Finalteilnahme scheint nicht ausgeschlossen, aber auch das man die Finals verpasst dürfte drin sein.

    Ins: Michael Oldfield (Catalans Dragons), Damien Cook (Canterbury Bulldogs), Sam Burgess (English rugby union), Hymel Hunt (Melbourne Storm)

    Outs: Issac Luke (New Zealand Warriors), Ben Lowe (retirement), Glenn Stewart (Catalans Dragons), Chris McQueen (Gold Coast Titans), Dylan Walker (Manly Sea Eagles)

    2016 coach:Michael Maguire



    SYDNEY ROOSTERS


    Auch für die Roosters wird es eine spannende Saison. In dieser dürfte alles drin sein, vom verpassen
    der Finals bis zum vierten Gewinn der Minor Premiership in Folge.

    Die ganze Backline muss umgestellt werden. Nachdem Wechsel von Roger Roger Tuivasa-Sheck und
    Michael Jennings haben zwei Säulen diesen wichtigen Mannschaftsteil verlassen.

    Schwer ins Gewicht fällt auch der Verlust von James Maloney. Dieser hatte in der letzten Saison 250 Punkte für die Roosters erzielt.

    Als neuer Wing wurde der Tryscorer der Super League 2015, Joe Burgess von den St. Helens Saints verpflichtet. Mit Dale Copley gleicht man die Center Position aus. Dies sind die beiden einzigen namhaften Neuverpflichtungen.

    Man vertraut die Spielmacherposition als Nachfolger von James Maloney, dem erst 20jährigen Jackson Hastings an.


    Ins:
    Joe Burgess (Wigan Warriors), Dale Copley (Brisbane Broncos), Mitchell Frei (Wynnum Manly Seagulls), Ian Henderson (Catalan Dragons), Ryan Matterson (Parramatta Eels), Jayden Nikorima (Broncos), Paki Afu (Mormon mission)


    Outs:
    Roger Tuivasa-Sheck (New Zealand Warriors), James Maloney (Cronulla Sharks), Michael Jennings (Parramatta Eels), Nene Macdonald (Gold Coast Titans), Nathan Stapleton (London Broncos), Scott Drinkwater (Melbourne Storm), Taane Milne (St George Illawarra Dragons), Suaia Matagi (Penrith Panthers), Matt McIlwrick (Cronulla Sharks)

    2016 coach:Trent Robinson



    ST.GEORGE ILLAWARRA DRAGONS


    Die Dragons gehen zuversichtlich in die neue Saison. Alle Stammkräfte konnten gehalten werden.

    Mit Kurt Mann kommt ein interessanter Spieler, der wohl die Position des Fullbacks bekleiden wird.

    Allerdings ist er auch die einzige wirklich namhafte Verpflichtung.

    In diesem Jahr sind die Finals ein realistisches Ziel. Wobei es durchaus höher gehen kann, als
    Platz 8 2015. Man wird, bei gutem Saisonverlauf, durchaus um Platz 4-6 kämpfen und damit in den
    Finals eine gute Ausgangsposition zu haben.

    Ins:Kurt Mann (Melbourne Storm), Siliva Havili (New Zealand Warriors), Mose Masoe (St Helens RLFC), Dunamis Lui (Manly Sea Eagles), Tyrone McCarthy (Hull Kingston Rovers), Sebastine Ikahihifo (New Zealand Warriors), Kalifa Faifai Loa (Gold Coast Titans), Josh McCrone (Canberra Raiders), Taane Milne (Sydney Roosters), Adam Quinlan (St Helens), Tim Lafai (Canterbury-Bankstown Bulldogs)

    Outs: Trent Merrin (Penrith Panthers), Dan Hunt (retirement), Charly Runciman (Widnes Vikings), Nathan Green (Manly Sea Eagles) Rory O'Brien (Parramatta Eels), Eto Nabuli (rugby union), Justin Hunt (Wests Tigers), Heath L'estrange (retirement), Adam Tuimavave-Gerard (released), Jack Kavanagh (released), Mark Ioane (London Broncos), Craig Garvey (Canterbury-Bankstown Bulldogs)

    2016 coach:paul McGregor


    WEST TIGERS

    Für die Tigers wird es wohl auch in dieser Saison darum gehen, den Wooden Spoon zu vermeiden.

    Um diesen wird man sich wohl mit den Titans streiten. Die Finals dürften auch in diesem Jahr unerreichbar sein.

    Gerade auch unter dem Gesichtspunkt, dass mit Pat Richards, Keith Galloway und auch Tim Molzen
    drei Stützen das Team verlassen haben. Bekannte, Neuverpflichtungen dagegen blieben aus.

    Ins: Matt Ballin (Manly Sea Eagles), Jack Littlejohn (Manly Sea Eagles), Michael Chee-Kam (Manly Sea Eagles), Jesse Parahi (rugby union), Justin Hunt (St George Illawarra Dragons), Jordan Rankin (Hull FC), Josh Addo-Carr (Cronulla Sharks), Joel Edwards (Canberra Raiders), Rod Griffin (Ipswich Jets), William McConnachie (Ipswich Jets), Josh Aloai (Parramatta Eels)

    Outs: Martin Taupau (Manly Sea Eagles), Pat Richards (Catalan Dragons), Keith Galloway (Leeds Rhinos), Shannon McDonnell (St Helens), Te Maire Martin (Penrith Panthers), Tim Moltzen (Manly Sea Eagles), Matthew Woods (Parramatta Eels), Salesi Funaki (Brisbane Broncos), Delouise Hoeter (Townsville Blackhawks)

    2016 coach:Jason Taylor
     
  2. RugbyLeaguer

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    Raiders vs Broncos 4 – 17

    Das diesjährige Eröffnungsspiel fand im Westen von Sydney statt. Dabei ließ der Vizemeister allerdings keine Zweifel aufkommen wer das besser Team an diesem Abend ist.

    Für die mit großer Hoffnung gestarteten Eels war das Spiel eine Enttäuschung. Man fand nie ein Mittel gegen die Broncos.

    Nach einer Drangphase zu Beginn des Spiels durch die Eels, kam Brisbane immer besser ins Spiel. So wurde der erste Versuch nach 15 Minuten erzielt. Als 10 Minuten später der zweite Versuch fiel, kamen die Broncos auf die Siegerstraße.

    Zwar kam der Gastgeber nach einer halben Stunde zu seinem Versuch, aber das war dann nur ein Strohfeuer. Noch vor der Pause legte Brisbane zum dritten Mal den Ball im Malfeld von Parramatta ab. So ging es mit einer 14-4 Führung für den Gast in die Pause.

    In der zweiten Hälfte wurden keine Versuche mehr erzielt. Die Eels fanden einfach keinen Weg die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen. Durch ein Penalty und Fieldgoal konnte die Broncos die Führung zum Endstand von 17-4 ausbauen.


    Sea Eagles vs Bulldogs 6 – 28

    Ein überzeugender Sieg der Bulldogs im Norden von Sydney. Man war die ganzen 80 Minuten das bessere Team.

    Bereits nach 30 Minuten erzielte man 4 Versuche. Die Sea Eagles total überfordert. Waren einfach zu schwach um als Gegner angesehen zu werden. Zur Halbzeit lag man mit 0-22 zurück.

    Nach dem Pausentee schaltete Canterbury etwas z urück, ohne in Gefahr zu kommen, das Spiel aus der Hand zu geben.

    Manly gelang dann noch der Ehrenversuch,mehr aber auch nicht.

    Nun gilt es für die Sea Eagles das Spiel schnell zu vergessen, um nicht das gleich wie in der letzten Saison zu geraten, als man nach einer Auftaktniederlage in eine Abwärtsspirale zu kommen.


    Raiders vs Panthers 30-22

    Die Raiders, die im letzten Jahr nur 3 ihrer 12 Heimspiele gewinnen konnten, starteten gut in die neue Saison. Das Spiel war von beiden Seiten hochklassig, mit einem am Schluss verdienten Sieger.

    Bereits nach 4 Minuten ging der Gast mit einem Penaltygoal in Führung. Canberra war davon allerdings unbeeindruckt. In der 10 Minute wurde der erste Versuch erzielt. Dem man noch einen weiteren folgen lies. Den Panthers die Führung der Raiders noch vor der Pause ausgleichen. Mit einem 16-16 verabschiedete man sich in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt ging der Gast dann in Führung . Doch diese hielt nur 10 Minuten, dann waren die Raiders wieder dran.

    Mit der Schlusssirne gelang Canberra noch ein Versuch, den Sie dann endgültig besiegelt.

    Auch wenn man das Spiel verloren hat, kann Penrith auf der Leistung aufbauen. Für Canberra war es in sofern ein wichtiger Sieg, dass dieser Zuhause gelang. Legt man die Heimschwäche ab, kann man bis zum Schluss in den Kampf um die Finalplätze eingreifen.


    Tigers vs Warriors 34-26

    Das wohl beste Spiel der ersten Runde. Es gab zwei völlig verschiedenen Halbzeiten. In Durchgang 1 legten die Tigers wie die Feuerwehr los.

    Die Warriors fanden hier gar nicht statt. Man kassierte vor der Pause 5 Versuche, dagegen gelang es nur einmal den Ball beim Gegner abzulegen. So lag man mit 4-28 in Rückstand.

    Die zweite Halbzeit zeigte eine ganz andere Seite. Ein anderes Auckland. Jetzt drehten sie auf, rissen das Spiel immer mehr an sich. Von den West Tigers sah man nichts mehr.

    Ein Versuch nach dem anderen fiel für die Warriors. Den Tigers gelang nicht ein Entlastungsangriff. Der Vorsprung schmolz immer mehr dahin.

    Kurz vor Schluss stand es nur noch 26-28 für den Gastgeber. Die Warriors versuchten alles um noch
    Punkte zu erzielen. Doch die Mühe war vergebens. In der Schlussminute gelang den Tigers der entscheidende Durchbruch, der den Sieg brachte.

    Für die Tigers, den man nicht viel zutraut ein großer, moralischer Sieg, wenn er auch knapp war. Und aufgrund der desolaten zweiten Hälfte vielleicht auch etwas glücklich.

    Den Warriors gelang zum wiederholten male kein Auftaktsieg. Nachdem man die erste Hälfte mehr als verschlafen hatte, war im zweiten Abschnitt eine enorme Steigerung zu erkennen, doch die kam zu Spät. Am Freitag spielt man in Brisbane. Wenn es dumm läuft startet man mit 2 Niederlagen in die Saison.


    Cowboys vs Sharks 20-14

    Der Meister wankte, hatte im ersten Spiel seine Mühe. Die Sharks mit einer guten Leistung im ersten Spiel der Saison.

    Die ersten beiden Versuche des Spiels erzielten die Cowboys. Doch die Sharks gelang noch vor der Pause der Anschluss. So ging man mit einem 12-6 für die Gastgeber in die Kabine.

    Im zweiten Abschnitt war das Spiel ausgeglichen. Dies zeigte sich auch im Ergebnis. Nach einem Penaltygoal konnten die Sharks den Ausgleich erzielen.

    Es blieb spannend. Cronuella spielte stark, die Cowboys fanden kein Mittel dagegen. Bis 5 Minuten vor Schluss als eine kleine Unaufmerksamkeit der Sharks reichte um den entscheidenden Versuch für North Queensland zu legen.

    Aufgrund der Leistung können die Sharks aber weiter zuversichtlich in die Saison blicken. Den Cowobys dürfte bewusst wurden sein, dass die Titelverteidigung kein Selbstläufer wird.


    Roosters vs Rabbitohs 10-42

    Ein Debakel für die Roosters, eine starke Leistung der Rabbitohs, so könnte man das Spiel zusammenfassen.

    Ahnte man es schon vor der Saison, so wurde es nachdem ersten Spiel zur Gewissheit: für den dreimaligen Gewinner der Minor Premiership wird es eine ganz schwere Saison. Der Verlust von 3 Leistungsträgern, sowie die momentane Suspendierung eines wichtigen Spielmachers, wiegen zu Schwer. Zumal zwei 20 jährige teileweise die Abgänge ersetzen müssen.

    Dagegen die Rabbitohs, die die letzte Saison vergessen lassen möchten, und neu angreifen. Mit dem Rückkehrer Sam Burgess hat man sich stark verbessert.

    Doch an diesem Tag war Adam Reynolds man des Spiels. Mit seinen gefährlichen Kicks brachte er die Verteidigung der Roosters das eine und andere mal in Verlegenheit, bereite damit Versuche vor.

    Nach nicht einmal 30 Minuten führte South schon mit 26-0. Sie schnürten den Gegner regelrecht ein. Es gab keinerlei Entlastung für das Teams aus Bondie Beach. Die Roosters kamen erstmals nach 35 Minuten in die Nähe des Malfeldes des Gegners. Doch Punkte konnten sie vor der Pause nicht erzielen.

    Mit einem weiteren Versuch bauten die Rabbitohs die Führung aus, fuhren dann aber einige Gänge
    zurück. Dadurch kamen die Roosters etwas besser ins Spiel.

    Es dauert allerdings bis zur 55. Minute ehe der erste Versuch gelang. Neuzugang Joe Burgess, der letztjährige Top-Tryscorer in der Super League erzielte seinen Debüt Versuch.

    Am mehr wie verdienten Sieg von South Sydney änderte daran nichts mehr. Auch nicht der zweite Versuch von Joe Burgess. Insgesamt konnte der Premier von 2014 acht Versuche legen.


    Titans vs Knights 30-12

    Ein Spiel zwischen 2 Teams, die man in dieser Saison eher im Tabellenkeller erwartet. Dabei war der Gastgeber das bessere, aktivere Team.

    In der ersten Hälfte war das Spiel noch weitgehend ausgeglichen. Danach wurden die Titans stärker. Den Knights gelang es zu keiner Zeit richtig ins Spiel zu kommen.

    Nach dem Wechsel wurde die Gold Coast immer stärker. Es gelang ihnen noch 3 Versuche, denen Newcastle nur noch einen entgegenzusetzen hatte, als das Spiel schon entschieden war.

    Man muss nun die nächsten Spiele abwarten, wie sich die Titans gegen bessere Gegner behaupten können. Für die Knights war der Saisonauftakt alles andere als optimal. Gegen einen Mitbewerber
    um den Wooden Spoon so dominiert zu werden, wird den verantwortlichen zu denken geben.

    Storm vs Dragons 18-16

    Das erste Monday-Night Match der Saison. Es war ein gutes Spiel, zweier Teams die auf Augenhöhe sind.

    Schlussendlich hat sich der Gastgeber durchsetzen können. Es hätte aber auch die erste Heimnieder lage für Storm geben können.

    Dem Gast gehörten die ersten 20 Minuten des Spieles. Sie drückten Melbourne in die eigene Hälfte. Storm kam überhaupt nicht ins Spiel. Somit war es nur eine Frage der Zeit bis die ersten Punkte erzielt wurden. St. George-Illwarra gelang in dieser Zeit 2 Versuche. Wovon nur einer erhöht werden konnte.

    Beim Stande von 0-10 wachte Melbourne endlich auf. Begann ins Spiel einzugreifen. Schnell gelangen dann die ersten Punkte mit 2 Versuchen, die beide nicht erhöht werden konnten. So lag man mit 8-10 noch im Hintertreffen.

    Zwei Penalty Goals brachten dann allerdings die Führung zum 12-10, die auch in die Pause gerettet wurden.

    Nach der Pause, wog das Spiel hin und her, beide Mannschaften versuchten Punkte zu erzielen. Dies gelang Storm in Form des 3. Versuch, der auch erhöht wurde.

    Die Fans der Melbourne Storm dachten nun, ihr Team sei endgültig auf der Siegerstraße. Doch die Dragons blieben, dran, machten das Spiel offen. Dafür wurden sie mit einem weiteren Versuch belohnt. Die Erhöhung war auch erfolgreich.

    In den letzten 20 Minuten wurde das Spiel richtig spannend. Beide Teams schenkten sich nichts. Es fielen aber keine Punkte mehr. Somit gewann Melbourne das Spiel knapp, aber am Schluss nicht unverdient. Den Dragons fehlte bei allem Willen vielleicht das letzte Stück Glück um als Sieger den Platz zu verlassen.


    ROUND 2

    Panthers vs Bulldogs
    Broncos vs Warriors
    Raiders vs Roosters
    Rabbitohs vs Knights
    Eels vs Cowboys
    Sharks vs Dragons
    Storm vs Titans
    West Tigers vs Sea Eagles
     
  3. YellowLED

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    Das war ne geile 1. Week. Ich freu mich schon auf Week 2, welche morgen beginnt.

    Das Monday Night Game war definitiv mega spannend, für mich das Game of the Week
     
  4. RugbyLeaguer

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    2016 NRL ROUND 2


    Panthers vs Bulldogs 16 – 18

    Die zweite Runde begann mit einem hochklassigen Match, in welchem sich die Bulldogs in letzter Sekunde durchsetzten.

    Der Gastgeber war in den ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Man sah, dass man sich im ersten Spiel vor heimischen Publikum für die Auftaktnieder revanchieren wollte.

    Bereits nach vier Minuten gelang der erste Versuch. Nach 12 Minuten führten die Panthers 12-0. Canterbury zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig im Spiel. Viel zu passiv.

    Dies änderte sich dann aber mit zunehmender Zeit. Noch vor der Pause erzielten die Bulldogs ihren ersten Versuch. Mit einer 14-6 Führung für Penrith ging es in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt kämpften beide Teams intensiv. Durch ein Penaltygoal konnte Penrith die Führung auf 16-6 ausbauen.

    Doch die Bulldogs schlugen zurück, erzielten ihren zweiten Versuch. Und kurz vor Schluss, mit ihrem 3. Versuch gelang ihnen sogar der Ausgleich. Nun lag alles am Erhöhungskick. Dieser wurde sicher verwandelt und der Sieg damit gesichert.

    Canterbury nun mit dem zweiten Sieg in Folge, während die Panthers die zweite Niederlage kassierten.


    Broncos vs Warriors 25 – 10

    Ein intensives Spiel, das zumindest in der ersten Hälfte von Teams auf gleicher Höhe geführt wurde.

    Die Broncos kamen gut ins Spiel, macht gleich zu Beginn Druck Bereits nach 4 Minuten wurden ein Goal erzielt.In der 8. Minute folgte der erste Versuch .

    Unbeeindruckt spielten die Warriors weiter. Waren sie im ersten Spiel noch zu passiv, bauten sie gegen Brisbane gleich Druck. Dafür wurden sie belohnt. Nach 18 Minuten legten sie den Ball im Malfeld des Gastgebers ab.

    Danach spielte nur noch eine Mannschaft. Es gelang den Warriors die Broncos in deren 10 Meter Linie einzuschnüren. Ein Angriff folgte dem anderen. Mit einem Penaltygoal gingen die Warriors
    dann in Führung.

    Während der Drangphase des Gastes konnte Brisbane ihren zweiten Versuch legen und die Führung wieder an sich reißen.

    Der Druck der Warriors hielt aber weiter an. Mit der Pausensirne verwandelten sie noch ein Penalty und so ging es mit einem 10-10 in die Pause.

    Danach riss Brisbane immer mehr das Spiel an sich. Man konnte sich vom Druck des Gegners befreien.

    Fünfzehn Minuten nach Wiederankick legte die Broncos ihren dritten Versuch. Dieser wurde auch erhöht.

    Unerklärlicherweise hielten die Warriors nicht dagegen. Die lange Drangphase kostete wohl zu viel Kraft. Statt selbst Versuche zu erzielen, erzielte der Gastgeber noch einen vierten Versuch.

    Um den Sieg endgültig zu sichern, kickten die Broncos noch kurz vor Schluss ein Fieldgoal.

    Der Sieg war auch, aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, verdient. Den Warriors muss man den Vorwurf machen, in ihrer Drangphase keine Versuche erzielt zu haben. Zwei Kicks die Raussprangen waren einfach zu wenig.

    Während die Broncos ihren zweite Saisonsieg feiern durften, stehen die Warriors noch ohne Punkte da.


    Raiders vs Roosters 21 – 20

    Ein spannendes offenes Spiel, das lange Zeit von den Roosters beherrscht wurde.

    Für die Roosters fing das Spiel gleich gut an. Der 19 jährige Spielmacher der Roosters erzielte seinen ersten Versuch in seiner Karriere. Die Erhöhung konnte er aber nicht verwandeln. Noch vor der Pause ließen die Roosters zwei weitere Versuche folgen. Allerdings konnte keiner erhöht werden. Die zwei Penaltygoals konnten dagegen sicher verwandelt werden.

    Zu dem Zeitpunkt dachte man, der Gastgeber verliert gleich sein erstes Heimspiel. Die Raiders kamen etwas schwer ins Spiel. Erzielten dann aber auch ihren ersten Versuch, der erhöht wurde.

    Somit ging es mit einer 16-6 Führung für den Gast in die Kabinen.

    Im zweiten Abschnitt wurden die Raiders stärker, erzielten recht schnell einen weiteren Versuch und verkürzten auf 10-16. Dann konnten sie erneut den Ball im Malfeld der Roosters ablegen, kam auf 14-16 heran.

    Die Roosters spielten zu verhalten, konnten aber in der 61. Minute mit einem Versuch zum 20-14 die Führung ausbauen.

    Diese hielt aber nur 10 Minuten als dem Gast wieder ein Versuch gelang. Die unheimliche wichtige Erhöhung gelang, sodass es 20-20 stand.

    Nun verstärkten die Roosters ihre Angriffsbemühungen, ohne wirklich ernsthaft die Verteidigung der Raiders unter Druck zu setzen.

    Drei Minuten vor Schluss war es dann soweit. Mit einem Fieldgoal sicherten sich die Raiders den Sieg.

    Canberra gewann das Spiel verdient. Man merkt dass das Team diesen Sieg wollte. Man gab nie auf, kämpfte sich zurück.

    Für die Roosters eine Niederlage, die eigentlich unnötig war. Doch man merkte, dass die beiden 19 und 20 Jährige Spielmacher noch Zeit brauchen. Auch die Kickausbeute mit nur 2 Goals bei 6 Versuchen war natürlich auch unterirdisch.


    Rabbitohs vs Knights 48 – 6

    Das Spiel ist schnell erzählt. Beide Teams knüpften an ihre Leistung aus der Vorwoche an.

    South Sydney wieder in einem Spielrausch, die Knights eigentlich noch schlechter als in Runde 1.
    Total überfordert.

    Insgesamt erzielten die Rabbitohs 9 Versuche. Man des Tages war Alex Grey dem 3 Versuche gelangen. Je zweimal konnten Alex Johnstone und Brian Goodwin den Ball ablegen.

    Fünf Versuche fielen vor der Pause. Erst zwei Minuten vor Schluss konnte Newcastle das Ergebnis
    optisch etwas besser gestalten und Punkte auf das Scorerboard bringen.

    Mit der Leistung aus den ersten beiden Spielen haben sich die Rabbitohs jetzt in den Favoritenkreis
    für die Meisterschaft gespielt. Die Knights jetzt Anwärter Nr. 1 auf den letzten Tabellenplatz.

    Die Knights liegen den Rabbitohs. Im letzten Jahr gewann man das Spiel mit 52-6.


    Eels vs Cowboys 18-16

    Ein tolles Spiel, das vorallem von den Eels berherzt geführt wurde. Man kämpfte den Meister verdient nieder, auch wenn es am Ende knapp wurde.

    Die Teams gingen mit unterschiedlichen Ausgangslagen ins Spiel. Die Cowboys hatten in Runde 1 ihr Spiel gewonnen, die Eels im heimischen Stadion verloren.

    Nun hatte man also das zweite Heimspiel in Folge. Parramatta ging kämpferisch in Spiel, ein Tackle folgte dem nächsten. Man wurde für sein engagiertes Spiel mit einem Penaltygoal belohnt.

    Zunächst hatte North Queensland Probleme. Nach 18 Minuten konnte man aber dann erstmals Punkten indem man einen Versuch legte.

    Doch der Gastgeber blieb davon unbeeindruckt. Es dauerte nicht lange bis den Eels ebenfalls der erste Versuch gelang.

    Zur Pause lag Parramatta mit 14-6 in Führung.

    Beide Mannschaften hielten nach dem Seitenwechsel das Tempo hoch, kämpften um jeden Ball.

    Die ersten Punkte erzielten die Cowboys durch einen weiteren Versuch, konnten somit auf 14-12 verkürzen.

    Parramatta kämpfte aber weiter, und wurde belohnt. Man legt zum dritten Mal den Ball im Malfeld der Cowboys ab. Baute die Führung auf 20-12 aus.

    North Queensland verstärkte noch mehr die Angriffspositionen, den Eels schwanden zunehmend die Kräfte. Mit viel Glück aber auch Geschick konnte die Führung verteidigt werden.

    Zwar erzielten die Cowboys in der Schlussminute noch einen Versuch, der aber nur eine Ergebniskorrektur war.

    Letztlich war der Sieg der Eels aufgrund ihres beherzten Spiels und Einsatzes verdient.


    Sharks vs Dragons 30 – 2

    Da Zusammentreffen der beiden alten Rivalen war eine recht einseitige Partie. Viel einseitiger als es die Experten im Vorfeld dachten.

    Die Sharks spielten die Dragons regelrecht an die Wand. Nur in den ersten Minuten waren die Dragons auf dem Platz. Konnten mit einem Penaltygoal in Führung gehen. Das war es aber dann von
    Seiten des Gastes.

    Cronuella gelang zur Pause eine Führung von 18-2. Man lies die Dragons gar nicht erst ins Spiel kommen.

    Die Dragons mussten auch noch den Ausfall ihres einen Centers verkraften.

    Trotzdem war der Sieg der Shakrs verdient. Was sich schon in Runde 1 mit einem starken Spiel andeutete, setzte sich auch in Runde 2 fort. Mit den Sharks ist diese Saison durchaus zu rechnen.


    Storm vs Titans 34 – 16

    Ein standesgemäßer Sieg für den Favoriten aus Viktoria. Kurz vor Beginn der Partie musste man auf den Etatmäßigen Fullback Billy Slater verzichten, der verletzt war.

    Dies wirkte sich aber nicht groß auf die Mannschaft aus.

    In der ersten Hälfte hielt das Team aus Queensland noch gut mit. Den ersten Versuch für Storm konnte man schnell ausgleichen. Konnte sogar mit einem weiteren Versuch in Führung gehen. Man setzte den Gastgeber immer wieder unter Druck.

    Zur Pause lag man dann aber doch mit 18-10 zurück.

    Im zweiten Abschnitt erhöhte Melbourne die Schlagzahl, das Tempo. Mit zwei Versuchen innerhalb von einigen Minuten war der Wille der Titans gebrochen.

    Die Titans konnten erst 10 Minuten vor Schluss ihren 3. Versuch legen, waren aber an diesem Tag zu schwach um das Spiel noch spannend zu machen.

    Melbourne Storm mit dem zweiten Sieg und damit gut in die Saison gestartet. Für die Titans waren sie zu gut. Diese müssen sich aber an andere Teams orientieren. Auf der Leistung in Runde 1 und in der ersten Hälfte gegen Storm kann man aufbauen und zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen.


    Tigers vs Sea Eagles 36-22

    Wie bereits das erste Monday-Night-Match in dieser Saison war auch dieses hochklassig.

    Die Tigers mit dem Rückenwind ihres Sieges gegen die favorisierten Warriors, legten gleich los. Es waren nicht mal 25 Minuten gespielt, da lag der Ball bereits 3x im Malfeld von Manly.

    Diese konnten sich in dieser Zeit nicht befreien. Erst nachdem dritten Gegenversuch konnten sie sich etwas befreien und dann tatsächlich auch mit einem Versuch punkten.

    Das Spiel wog dann hin und her. Noch vor der Pause kassierten die Tigers ihren zweiten Versuch, gingen aber mit einer 16-10 Führung in die Kabinen.

    Als Manly kurz nach Wiederankick den Ball erneut zum Versuch legen konnte keimte wieder Hoffnung für den Gast auf.

    Doch mit 2 Versuchen innerhalb von zehn Minuten konnten die Tigers die Führung ausweiten. Beide Teams schenkten sich nicht. Es war ein hin und her.

    Mit dem verdienten Ende für die West Tigers. Insgesamt erzielten sie 7. Davon 3 vom Fullback James Tedesco. Nach seinen Leistungen in den ersten beiden Spielen ist er jetzt der Favorit auf die Fullbackposition bei den NSW Blues in der State of Orgin Serie.

    Für die Sea Eagles beginnt die neue Saison wie die letzte. Eine Niederlage nach der nächsten. Man spielt jetzt nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vielleicht aussagt, es fehlt allerdings die Durschlagskraft. Auch der Kicker Jamie Lyon hatte nicht gerade seinen besten Tag.

    TABELLE:

    Rabbithos 4
    Broncos 4
    Bulldogs 4
    Tigers 4
    Storm 4
    Raiders 4
    Sharks 2
    Cowboys 2
    Titans 2
    Eels 2
    Panthers 0
    Warriors 0
    Dragons 0
    Roosters 0
    Sea Eagles 0
    Knights 0


    Pointsscorer:

    Bryson Goodwin (Rabbitohs) 26
    James Tedesco (Tigers) 20
    Mitchell Moses (Tigers) 18
    Jarrod Croker (Raiders) 18
    Moses Mbey (Bulldogs) 18


    Tryscorer:

    James Tedesco (Tigers) 5
    Aron Grey (Rabbitohs) 4
    Alex Johnston (Rabbitohs) 3
    David Nofoalume (Tigers) 3
    Bryson Goodwin (Rabbitohs) 3
     
  5. RugbyLeaguer

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    2016 NRL SEASON

    ROUND 3

    Cowboys vs Roosters 40 – 0


    Der Minorpremier mit seiner 3. Niederlage in Folge. Auch im dritten Spiel enttäuschten die Roosters.
    Die Mannschaft scheint von der Rolle zu sein. Auch einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft brachten keine Wende. Die jungen Spieler überfordert, die erfahren in einem Leistungstief.

    Ganz anders der Meister, die die Niederlage aus der Vorwoche gut verkraftet hat. Von Anfang an beherrschten die Cowboys das geschehen.

    Nach 3 Versuchen im ersten Abschnitt führte der Gastgeber mit 18-0.

    Die Roosters kamen weder in der ersten, noch in der zweiten Hälfte einmal gefährlich in die Nähe des Malfeldes von North Queensland. Deren Verteidigung wurde an diesem Abend nicht ernsthaft ge-
    testet.

    In den zweiten 40 Minuten gelang den Cowboys noch 4 Versuche zum Endstand. Die Roosters waren allerdings bei diesem Spiel kein wirklich ernsthafter Gegner. Der kommt am Karfreitag. Dort trifft man im Suncorp Stadium, im Grand Final Re-Match auf den alten Rivalen die Brisbane Broncos.


    Bulldogs vs Eels 6 – 20

    Canterbury mit dem ersten Heimspiel in dieser Saison, das auch gleich daneben ging. Spielte man noch die ersten beiden Runden erfrischt und dominant auf, war davon gegen Parramatta nichts zu sehen.

    Diese kommen, nach der Auftaktniederlage wohl langsam in Gang. Während des ganzen Spiels waren sie das bessere Team.

    In der 15. Minute ging der Gast mit 6-0. Canterbury gelang zwar auch ein Versuch, der aber vom Videoschiedsrichter nicht gegeben wurde.

    Trotz Überlegenheit der Eels gelang ihnen keine weiteren Punkte.

    Auch nach dem Seitenwechsel beherrschte man die Bulldogs. Diese kämpften zwar beherzt, doch fehlte der letzte Druck.

    Es dauert allerdings bis 12 Minuten vor Schluss als den Eels der zweite Versuch gelang. Als sie ihren 3 Folgen ließen war das Spiel endgültig entschieden. Canterbury konnte noch in den Schlussminuten einen Ehrenversuch erzielen.


    Knights vs Raiders 24-24

    Das Spiel plätscherte 60 Minuten vor sich hin. Dabei hatten die Raiders das Spiel im Griff.

    Der Gast kam schnell auf die Siegerstraße. Nach einer halben Stunde lag man mit 16-0 in Front. Die Knights zu der Zeit schwach. Brachten keinen vernünftigen Angriff zu stande.

    Erst mit dem Pausenpfiff gelang ihnen erstmals eine Lücke in der Verteidigung der Raiders zu finden und diese zu nutzen. So ging man mit einem 16-6 in die Kabinen.

    Auch in der zweiten Hälfte das gewohnte Bild. Newcastle etwas hilflos, Canberra machte nicht mehr als nötig. Mit einem Penaltygoal konnten sie die Führung auf 18-6 ausbauen.

    Dann kam allerdings der Weckruf. In der 63. Minute legten die Knights ihren zweiten Versuch, konnten zum 18-12 verkürzen. In der 67. Minute dann sogar der 3. Versuch. Dieser wurde auch erhöht und plötzlich stand es 18-18.

    Endgültig rasteten die Fans im Stadion aus, als in der 71. Minute die Knights mit 24-18 in Führung gingen. Innerhalb von 8 Minuten hatte man so dass Spiel gedreht, 3 unbeantwortete Versuche erzielt.

    Canberra wurde dadurch aus ihrer Lethargie gerissen. Man begriff, dass der Sieg hier verschenkt wurde. Nun gewann man aber langsam wieder Oberwasser . In der 76. Minute gelang der Versuch und die Erhöhung zum Ausgleich.

    Da kein Fieldgoal mehr erzielt wurde, ging man erstmals in der noch jungen Saison in die Extratime. Das Spiel sollte also durch einen Golden Point entschieden werden.

    Aber beide Teams konnten ihre Chance auf Fieldgoals nicht nutzen, manche Kicks endeten jämmerlich. Somit war das erste Unentschieden seit 2013 in der NRL besiegelt.

    Für die Knights natürlich eine Enttäuschung. Gerade mit ihrer Leistung in den letzten 20 Minuten hätten sie den Sieg verdient gehabt. Man muss aber auch sagen, was sie 60 Minuten davor abgeliefert hatten, war nicht ruhmreich.

    Canberra mit einem eher glücklichen Unentschieden. Man versäumte es in der Drangphase noch ein, zwei Versuche zu legen um den Sieg frühzeitig sicher zu stellen.


    Panthers vs Broncos 23-22

    Die Broncos bereits zum zweiten Male in diesem Jahr im Westen von Sydney. Gelang ihnen zum Auftakt dort gegen die Eels ein Sieg mussten sie sich diesmal geschlagen geben.

    In einem hochklassigen, spannenden Match setzten sich die Panthers knapp durch. Dabei begann das Spiel für Brisbane vielversprechend.

    Es waren nicht mal 2 Minuten gespielt, als sie den ersten Versuch legten. Nach einer Viertelstunde wurde der zweite erzielt.

    Bis dahin kämpften die Panthers zwar, doch die Broncos hatten das Spiel im Griff. Daran änderte auch der erste Versuch für Penrith nichts. Brisbane konnte dann noch zwei weitere Versuche erzielen.

    Mit dem Pausenpfiff gelang den Panthers aber dann ihr zweiter Versuch. Man ging mit einem 12-22 Rückstand in die Pause.

    Wie wichtig der zweite Versuch war, sah man nach der Pause. Plötzlich kam Penrith ins Spiel, konnte es offen gestalten.

    Innerhalb von 12 Minuten glich man dann das Ergebnis aus. Nun war Brisbane von der Rolle. Man war über die plötzlich aufkommende Stärke des Gegners doch überrascht. Die Angriffe konnten nicht mehr zu Ende gespielt werden.

    Es dauerte bis 3 Minuten vor Schluss, als den Panthers durch den Neuling Te Maire Martin, der bereits einen Versuch legte, das goldene Fieldgoal gelang. Die heimischen Fans waren natürlich aus dem Häuschen. Mitte der zweite Hälfte hätte man nie geglaubt, dass die Panthers das Spiel
    so drehen würden.

    Die Broncos natürlich am Boden zerstört. Doch man muss sagen, man war in der zweiten Hälfte einfach viel zu passiv um den Sieg verdient zu haben.


    Titans vs Tigers 30 – 18

    Ein Match zwischen zwei Teams, die man in der unteren Tabellenhälfte erwartet hatte, aber gut in die Saison gestartet waren.

    Gerade die Tigers mit zwei Siegen in Folge auf einer Welle des Erfolges.

    Diese schien sich auch an der Gold Coast fortzusetzen. Die favorisierten Tigers lagen nach einer halben Stunde mit 8-0 in Führung.

    Vom Gastgeber war in dieser Zeit nicht viel zu sehen. Erst allmählich kamen die Titans ins Spiel. Noch vor der Pause konnten sie nach einem Versuch auf 6-8 verkürzen.

    Im zweiten Abschnitt sah man von den Tigers nicht mehr viel. Es erinnerte ihr erstes Spiel gegen die Warriors, wo sie eine tolle erste, und eine miserable zweite Hälfte gespielt hatten, den Sieg gerade noch über die Zeit retten konnten.

    Das gelang ihnen an diesem Samstagabend nicht. Die Titans spielten wie entfesselt auf. Innerhalb von 15 Minuten folgten vier Versuche die alle erhöht wurden.

    Der Gast war vom Spiel der Gold Coast überfordert. Man kam kaum zu Entlastungsangriffen. Die beiden Versuche kurz vor Schluss, waren nur noch Kosmetikkorrektur. Einzig der Center Kevin Naiqama stach aus der Mannschaft raus, da er 3 der 4 Versuche für die Tigers erzielen könnte.


    Warriors vs Storm 14 – 21

    Von beiden Teams ein intensives, gutes Spiel. Am Ende setzten sich der Gast durch.

    Die Warriors das erstemal in dieser Saison auf heimischen, neuseeländischen Boden. Die Stimmung bei den Fans, war trotz der beiden Auftaktniederlagen gut.

    Doch wurde sie recht bald getrübt. Storm ging recht schnell mit 6-0 in Führung. Wie in den beiden ersten Spielen hatte die Warriors Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen.

    Im ersten Heimspiel gelang ihnen das allerdings schneller. Bereits nach 18 Minuten konnte man ebenfalls den ersten Versuch legen.

    Melbourne blieb aber am Drücker. In der ersten Halbzeit erzielten sie den zweiten Versuch, gingen mit einem 12-4 in die Kabinen.

    Danach wurde New Zealand stärker. Melbourne begann zu früh das Spiel zu verwalten. Das wurde bestraft. Die Warriors erzielten noch 2 Versuche. Da aber nur einer der 3 Versuche erhöht wurde, lag man mit 14-12 vorne. Zehn Minute vor Schluss glich Melbourne mit einem Penaltygoal aus.

    Das Spiel neigte sich dem Ende zu, nun war FieldGoal Time. Cooper Cronk gelang eben dieses 3 Minuten vor Schluss.

    Noch war Zeit für den Gastgeber ebenfalls eine Fieldgoal zu erzielen. Doch diese Hoffnung wurde nach einem Patzer beim passen zunichte gemacht. Melbourne Storm gelang nach einem Kontor sogar noch ein Versuch, der Erhöhungskick brachte dann den Sieg.

    Für die Warriors eine ägerliche Niederlage. Die Kickquote bei den Erhöhungskick muss unbedingt verbessert werden, möchte man schnellstens aus den unteren Tabellenregionen.

    Die Melbourne Storm nach 3 Spielen noch mit einer weisen Weste und Tabellenführer. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls des Fullbacks Billy Slater, der wohl 6-8 Monate ausfällt, ist das Team in einer guten Form.


    Draogons vs Rabbitohs 8 – 6

    Beide Teams tragen unter widrigsten Wetterbedingungen im Sydney Cricket Ground aufeinander.

    Es regnete in Störmen, was die Handhabung des ovalen Balles nicht einfach machte. Zuerst kamen die Rabbitohs mit den Bedingungen zu Recht.

    Top Tryscorer Alex Johnston legte nach 12 Minuten den Ball im Malfeld des Gegners ab.

    Die Dragons konnten durch Jason Nightingale , in seinem 200. NRL Match, ausgleichen. Nach einem Penaltykick stand es 8-6 für die Dragons.

    Nachdem man sich in der Kabine abgetrocknet hatte, wurde der Regen im zweiten Abschnitt noch heftiger. Ein Spiel war fast nicht mehr möglich. So verwunderte es nicht, dass der Halbzeitstand auch das Endergebnis.

    South Sydney mit der ersten Niederlage, während die Dragons den ersten Sieg einfuhr.


    Sea Eagles vs Sharks 22 – 12

    Ein interessantes Match zwischen den Stadtrivalen aus Sydney.

    Zuerst waren die Sharks am Drücker. Beherrschten die Sea Eagles. Dies waren zunächst gehemmt.

    So verwunderte es nicht, dass die Sharks in Führung gingen. Ein Penaltygoal wurde sicher verwandelt, kurz danach fiel dann der erste Versuch.

    Erst nach 30 Minuten, als ihnen zwei Versuche nicht gegeben wurde, kam Manly ins Spiel. Zu Ende der ersten Halbzeit führte der Gast noch mit 8-6.

    Im zweiten Abschnitt spielte nur noch Manly. Cronuella war überfordert, konnte keinen sinnvollen Angriff starten.

    Stattdessen die Sea Eagles die sich fast in einen Rausch spielten. Es gelang ihnen noch 3 Versuche. Die Sharks konnten zwar auch noch einen Versuch legen, dieser war aber mehr Ergebnisskosmetik.

    Dank der starken Leistungsteigerung war der Sieg für Manly verdient. Die Sharks mit der zweiten Saisonniederlage.


    TABELLE

    Storm 6
    Raiders 5
    Rabbitohs 4
    Cowboys 4
    Broncos 4
    Titans 4
    Tigers 4
    Eels 4
    Sharks 2
    Panthers 2
    Sea Eagles 2
    Dragons 2
    Knights 1
    Warriors 0
    Roosters 0


    Top Point Scorer

    Bryson Goodwin (Rabbitohs) 28
    Jarrod Croker (Raiders) 26
    Cameron Smith (Storm) 24
    Johnathan Thurston (Cowboys) 24
    Jamie Soward (Panthers) 24


    Top Try Scorer


    James Tedesco (Tigers) 5
    Kevin Naiqama (Tigers) 4
    Aron Grey (Rabbitohs) 4
    Alex Johnston (Rabbitohs) 4
    Peter Hiku (Panthers) 3


    ROUND 4

    Bulldogs vs Rabbitohs
    Broncos vs Cowboys
    Raiders vs Titans
    Roosters vs Sea Eagles
    Dragons vs Panthers
    Warriors vs Knights
    Tigers vs Eels
    Sharks vs Storm
     
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  6. YellowLED

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    Was waren das bitte für mega knappe Spiele bisher an diesem Wochenende?

    Broncos vs. Cowboys - 21:20
    Sieg der Broncos in Overtime mit 21:20

    Raiders vs. Titans - 20:24
    Sieg in der 79min durch nen Versuch der Titans

    Roosters vs. Sea Eagles - 20:22
    War auch sehr lange knapp

    Und heute Morgen echt nen packendes, hart umkämpftes Spiel:
    Dragons vs. Panthers - 14:12
    4min vor Schluss der siegbringende Try der Dragons

    Bin von der NRL vollends begeistert!

    Ich schaffe es zwar nicht jedes Wochenende so früh aufzustehen, aber für die Spiele, für die ich um 5/6Uhr aufgestanden bin, hat es sich mal voll gelohnt.
    Durch den kostenlosen LIVE Stream ist das echt ne super Liga zum anschauen (selbst die Aufzeichnungen für unter der Woche im Archiv sind top gepflegt). Also wer sich für Rugby begeistert und mehr reinschnuppern möchte - es lohnt sich allemal - ist selbst mein 1. NRL Jahr.
     
  7. RugbyLeaguer

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    NRL 2016

    ROUND 4


    Rabbitohs vs Bulldogs 12-42

    Die Spielplangestalter (bzw. der Computer) hatte sich für das Osterwochenende etwas besonders überlegt. Die Teams, die die letzten 3 Grand Finals bestritten trafen in dieser Runde aufeinander.

    Los ging es am Karfreitag Nachmittag mit dem Grand Final 2014. Waren damals die Rabbitohs das bessere Team, kehrte sich dies jetzt um. Im letzten Jahr war dieses Spiel das „Skandalspiel“ der Saison, nachdem Bulldogsfans den Schiedsrichter bewerfen. In diesem Jahr war es ruhiger. Die
    Bulldogsfans hatten keinen Grund sich aufzuregen….

    Die Bulldogs überrannten South Sydney einfach. Diese waren hoffnungslos überfordert. Bereits nach 3 Minuten konnten Canterbury den ersten Versuch erzielen.

    Dem folgten noch weitere. Bis zur 30. Minute konnten die Bulldogs 6x jubeln.

    Von den Rabbitohs war nichts zu sein. Keine Gegenwehr. Man hatte den Eindruck das Team stand nicht auf dem Platz. Mit einem 0-32 Rückstand ging es zum Pausentee.

    Danach schalteten die Bulldogs einige Gänge zurück, ohne aber die Kontrolle des Spiels zu verlieren. South Sydney konnte jetzt einige Angriffe starten, es dauerte aber weit in die zweite Halbzeit bis ihnen der erste Versuch gelang. Kurz danach noch ein weiterer.

    Canterbury machte aber den Sack mit einem weiteren Versuch zu. Der Sieg geriet zu keiner Zeit in Gefahr.

    Für South Sydney war es die zweite Niederlage in Folge. Nach dem guten Auftakt mit 2 Siegen, ist man nun wieder auf den Boden der Tatsachen angelagt, dass die Saison doch nicht so einfach werden wird wie gedacht. Wobei man sagen muss, eine solche Leistung wie bei diesem Spiel sollte
    nicht mehr vorkommen.

    Die Bulldogs hingegen mit dem dritten Sieg in der Saison, man ist nun Tabellenführer.


    Broncos vs Cowboys 21-20

    Das Grand Final Re-Match von 2015. Das vielleicht bisher beste Spiel der Saison. Intensiv, hochklassig, spannend. So kann man es umschreiben.

    Dabei sah es zunächst nach einer einseitigen Sache aus. Brisbane war total überlegen. Die Cowboys fanden die ersten 20 Minuten so gut wie nicht statt. Man schaffte es in dieser Zeit kaum über die Mittellinie, geschweige in die Nähe des Malfeldes von Brisbane.

    Mit 2 Penaltygoals lagen dann die Broncos nach 15 Minuten mit 4-0 in Front. Kurz danach fiel der erste Versuch, sodass man die Führung auf 10-0 ausbauen konnte.

    Erst nach diesem Versuch wachten die Cowboys auf, brachten vernünftige Angriffe zustande. Einer führte dann auch zum ersten Versuch, sodass es nur noch 10-6 stand.

    Die Broncos erhielten noch vor der Pause ihren 3. Penalty direkt vor den Goalstangen, sodass man mit einer 12-6 Führung in die Pause ging.

    Durch einen weiteren Penalty baute man die Führung kurz nach Wiederankick auf 14-6 aus.

    North Queensland wurde jetzt aber besser, man setzte die Broncos unter Druck. Das Spiel ging hin und her, kein Team wollte nur einen Zentimeter Boden verlieren. Dann erzielten die Cowboys ihren zweiten Versuch, die Erhöhung gelang, es stand nur noch 14-12 für den Gastgeber.

    Zehn Minuten vor Schluss wechselte mit einem weiteren Versuch für die Cowboys die Führung. Es stand 18-14 für den Gastgeber.

    Doch Brisbane hielt dagegen, konnte 5 Minuten später mit ihrem zweiten Versuch und einer Erhöhung die Führung wieder an sich reißen. 20-18.

    Man glaubte nun das Spiel gewonnen zu haben. Doch dann kassierte man einen Penalty. Dieser konnte durch Johnathan Thurston sicher verwandelt werden. Mit der Schlusssirne stand es somit 20-20.

    Wie im Grand Final kam es somit zu einer Verlängerung. In dieser kämpften beide Teams um den Sieg. Sekunden vor Ablauf der ersten Hälfte der Verlängerung gelang dann den Broncos durch Anthony Milford das entscheidende Fieldgoal zum Sieg.

    Für die Cowboys eine bittere, unnötige Niederlage. Aufgrund der ersten 20 Minuten, und der Tatsache dass man 4 Fouls direkt vor den Goalstangen beging die zu Straftritten führte, insgesamt aber eine verdiente Niederlage. Hier war man einfach nicht clever genug.

    Die Broncos kämpfte das ganze Spiel über beherzt. Angefeuert von den insgesamt 46.000 Zuschauern im Stadion.


    Raiders vs Titans 22-24

    Ein Spiel zwischen zwei Teams die überraschend gut in die Saison gestartet waren. Wenn auch die Raiders letzte Woche unglücklich nur ein Unentschieden erreichten.

    Im heimischen Stadion waren sie zunächst überlegen. Lagen nach einer Viertelstunde 12-0 in Führung. Da dachten die Fans noch, wenn es so weiter geht wird es ein leichter Sieg.

    Doch die Titans sind in diesem Jahr ein unangenehmer Gegner. Zunächst sieht man nicht viel von Ihnen, wenn sie dann aber ins Spiel kommen sind sie schwer zu stoppen. Es gelang ihnen nach einer
    halben Stunde der erste Versuch.

    Die Raiders erzielten vor der Pause auch noch ein Versuch, sodass es 18-6 stand.

    Als in der 55. Minute Canberra die Führung auf 20-6 ausbaute, dachte viele, dass Spiel sei gelaufen.

    Innerhalb von 15 Minuten erzielten sie 3 Versuche. Den letzten Sekunden vor Ende des Spiels. Canberra wusste nicht wie ihnen geschah. Sie waren in die Defensive gedrängt, dachten wohl sie bringen die Führung über die Zeit. Nachdem unnötigen Unentschieden letzte Woche, wo man auch
    60 Minuten das bessere Team war, den einen Punkt noch rette, ein erneuter Rückschlag. Die erste Heimniederlage in dieser Saison.

    Die Titans mit einer guten Frühform. Man gibt nie auf, holt Punkt um Punkt. Mal sehen wie lange man diese Form halten kann. Falls länger hat man wohl mit dem Wooden Spoon in diesem Jahr nicht viel zu tun.


    Roosters vs Sea Eagles 20-22

    Das letzte Grand Final Re-Match. Die Neuauflage aus dem Jahr 2013. Wie bei den beiden ersten Re-Matches gewann der damalige Verlierer.

    Für die Roosters wird es langsam ungemütlich. Bereits die vierte Niederlage in Folge. Wobei man in diesem Spiel das gleichwertige Team war.

    Manly legte aber bereits in der fünften Minute den ersten Versuch, ging mit 6-0 in Führung. Dann kam aber Shaun Kenny-Dowall, der neuseeländische Wing der Roosters, erzielte in seinem 200. NRL Match 2 Versuche. Leider wurde keiner der beiden erhöht. Nur ein Penalty Goal gelang den Roosters.

    Sydney ging mit einer 10-8 Führung in die Kabinen. Danach wog das Spiel hin und her. Beide Teams schenkten sich nichts. Den Roosters gelang dann der erste Versuch der zweiten Hälfte. Auch dieser wurde nicht erhöht.

    Die Sea Eagles kamen dann ebenfalls zu einem Versuch. Hier saß die Erhöhung. Der Ausgleich zum 14-14. Durch ein Penaltygoal und einen Versuch mit Erhöhung konnte Manly die Führung zurückerobern. Es stand 14-22.

    Die Roosters rannten jetzt an. In der 67. Minute waren sie dann erfolgreich. Der Versuch konnte dann sogar erhöht werden. Nun lag man nur noch 20-22 zurück. Ein weiterer Versuch wurde vom Videoschiedsrichter nicht gegeben, was heftig umstritten war.

    Die Sea Eagles brachten den Sieg dann über die Zeit. Er war vielleicht etwas glücklich, aber aufgrund der Tatsache dass man alle seine 3 Versuche erhöhen konnte auch letztendlich verdient.

    Mit der vielleicht besten Saisonleistung verloren die Roosters doch das Spiel. Man erzielt 4 Versuche, einer mehr wie der Gegner, doch davon konnte nur einer erhöht werden. Das drückt dann die große Schwäche der Roosters in diesem Jahr aus. Sie haben keinen Kicker. Die Lücke die James Malony, der zu den Sharks ging, gerissen hat, ist doch größer als gedacht. Es versuchen sich zwar immer verschieden Spieler zu kicken, doch keiner ist im Moment wettbewerbsfähig. Ohne diese Manko schnell abzustellen wird es schwer die Finals zu erreichen.


    Dragons vs Panthers 14-12

    Im „zweiten Heimstadion“ der Dragons in Wollogoong trafen zwei gleichstarke Teams aufeiander. Das Spiel war lange punktearm.

    Die Dragons gingen durch ein Penaltygoal nach 11 Minuten in Führung. Bis dahin war das Spiel ausgeglichen. Nach der Führung übernahmen aber immer mehr die Dragons die Initative. Zeitweise schnürten sie die Panthers innerhalb der 10 Meter Linie fest.

    Das Manko war allerdings, dass den Dragons während dieser Zeit nicht ein einziger Punkt gelang.
    Nach und nach konnten sich dann die Panthers befreien, selbst wieder Angriffe starten. Doch gelangen Ihnen keine Punkte. Somit ging es mit einer 2-0 Führung für den Gastgeber in die Kabinen.

    Den besseren Start nach Wiederankick hatte Penrith. Man erzielte den 2-2 Ausgleich. Beide Teams versuchten nun zu Punkten zu kommen, doch die Verteidigungen standen.

    Nach 53 Minuten fiel dann aber doch der erste Versuch. St. George legte den Ball im Malfeld von Penrith ab.

    Keine zehn Minuten später schafften aber die Panthers dasselbe Kunststück. Das Spiel war nun wieder ausgeglichen 8-8.

    Sieben Minuten vor Schluss liefen die Panthers erneut ins Malfeld des Gegners ein. Der Erhöhungs- kick gelang allerdings nicht, dennoch führte man mit 12-8.

    Die Dragons griffen nun mit Druck an. Als die Fans der Panthers schon den Sieg sicher glaubten, legten die Dragons ihren zweiten Versuch. Da auch die Erhöhung erfolgreich war, führte man mit 14-12. Diese Führung gab man in den letzten 3 Minuten nicht mehr ab.

    Es war ein hart umkämpftes Spiel von beiden Seiten. Beide Mannschaften hätten gewinnen können. Die Panthers standen aber mit leeren Händen da.

    Für die Dragons der erste Back-to-Back Win in der neuen Saison. Trotzdem sollte man realistisch sein, dass das Spiel hätte auch verloren werden können. Man hätte in der Drangphase im ersten Durchgang unbedingt Punkte erzielen müssen, um die Führung auszubauen. Dies wurde versäumt. Somit hing der Sieg die ganze Zeit am seidenen Faden.


    Warriors vs Knights 40-18

    Das zweite Heimspiel in Folge für die Warriors. Und nach, Saisonübergreifend, 11 Niederlagen in Folge, endlich der erste Sieg.

    In der Anfangsphase sah es gar nicht danach aus. Der Gastgeber erzielte zwar den ersten Versuch, doch die Knights konnten recht schnell ausgleichen. Dann ging der Gast aus New South Wales sogar in Führung. Die Fans der Warriors fürchteten wieder schlimmes.

    Diesmal riss sich das Team aber zusammen. Noch vor der Pause gelang der Ausgleich.

    War das Spiel im ersten Durchgang noch ausgeglichen, sah man im zweiten nur noch die Warriors. Mit 3 Versuchen innerhalb von 9 Minuten zogen sie davon. Newcastle hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen.

    Mit einem weiteren Versuch eine Viertelstunde vor Schluss war das Spiel endgültig entschieden. Den Knights gelang zwar noch ein Versuch, der aber nur der Ergebniskorrektur diente.

    Letztlich war der Sieg, aufgrund der starken zweiten Hälfte verdient. Erstmals in dieser Saison konnten die Warriors ihr ganzes Potenzieal über 80 Minuten abrufen.

    Für die Knights eine erneute Niederlage, die zeigt, dass sie sich auch in dieser Saison wohl eher in den unteren Tabellenregionen aufhalten werden. Insgesamt fehlt es dem Team an indiviueller Klasse. Von 3,4 Ausnahmen abgesehen, sind noch viele Spieler entwicklungsfähig.


    Tigers vs Eels 0-8

    Die Tigers erstmals in der Saison mit einem Heimspiel im ANZ Stadium. Das mit 36.112 Zuschauern für dieses Derby auch gut gefüllt war.

    Die Zuschauer erlebten ein hochklassiges, spannendes Match, wenn es auch punktearm war.

    Von Anfang an kämpften beide Teams um jeden Zentimeters Boden. So entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel.

    Nach einem Foul gingen die Eels durch ein Penaltygoal mit 2-0 in Führung. Diese konnten sie bis zur Pause verteidigen.

    Im zweiten Abschnitt fiel dann der erste Versuch. Die Eels konnten den Ball ablegen und auch der Erhöhungskick war erfolgreich.

    Die Tigers rannten nun noch energischer in Richtung des Malfeld ihres Gegners. Doch viele kleine, technische Fehler, hinderten sie daran selbst Punkte zu erzielen. Oft verlor man den Ball nach vorne oder Pässe kamen nicht an.

    So mussten die Tigers, die mit viel Elan in die Saison gestartet waren, ihre zweite Niederlage einstecken. Man war an diesem Tag einfach nicht „wach“ genug um selbst Punkte auf Scorboard zu bringen.

    Die Eels mit dem 3. Sieg in Folge. Damit setzt man sich in der oberen Tabellenhälfte fest. Die nächsten Gegner sind alle durchausschlagbar, sodass man durchaus längerfristig auf den vorderen Plätzen bleiben könnte.


    Sharks vs Storm 14-6

    Die Sharks mit dem zweiten Heimspiel und dem zweiten Sieg. Dieser war auch verdient. Man wollte einfach das Spiel gewinnen.

    Melbourne vielleicht etwas zu lethgarisch an diesem Ostermontag. Zunächst ging der Gast in Führung, doch Cronuella konnte schnell den Versuch erwidern. Da der Erhöhungskick nicht verwandelt wurde, ging man allerdings mit einem 4-6 Rückstand zum Pausentee.

    Auch im zweiten Abschnitt war das Heimteam das aktivere. Dafür wurden sie mit einem weiteren Versuch belohnt. Diesmal war der Erhöhungskick erfolgreich. Nach einem Penaltygoal führte man 12-6.

    Melbourne machte einfach zu wenig fürs Spiel. Dann erhielten sie sogar noch eine 10-Minuten Zeitstrafe. Während dieser Zeit gelang den Sharks allerding keine Punkte.

    Erst danach erhielt man noch einen Penalty, der anschließende Kicke konnte zum Endergebnis verwandelt werden.

    Für Melbourne nach 3 Auftaktsiegen war es die erste Niederlage. Die auch mit dem Verlust der
    Tabellenführung einherging.


    TABELLE

    Bulldogs 6
    Broncos 6
    Storm 6
    Titans 6
    Eels 6
    Raiders 5
    Rabbitohs 4
    Cowboys 4
    Sharks 4
    Tigers 4
    Sea Eagles 4
    Dragons 4
    Warriors 2
    Panthers 2
    Knights 1
    Roosters 0


    Top Point Scorer

    Jarrod Croker (Canberrra) 38
    Moses Mybe (Bulldogs) 34
    Johnathan Thurston(Cowboys) 32
    Jamie Soward(Panthers) 28
    Jamie Lyon(Sea Eagles) 28




    Top Try Scorer

    James Tedesco(Tigers) 5
    Kevin Naiqama(Tigers) 4
    Peta Hiku(Sea Eagles) 4
    Anthony Milford(Broncos) 4
    Will Hopoate(Bulldogs ) 4


    ROUND 5

    Sea Eagles vs Rabbitohs
    Titans vs Broncos
    Storm vs Knights
    Tigers vs Sharks
    Cowboys vs Dragons
    Roosters vs Warriors
    Eels vs Panthers
    Bulldogs vs Raiders
     
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    2016 NRL

    ROUND 5

    Sea Eagles vs Rabbitohs 12-16

    Wahrscheinlich wissen die Rabbitohs immer noch nicht wie sie dieses Spiel gewonnen haben. Ein mehr als glücklicher Sieg.

    Für Manly begann es allerdings nicht gut. Bereits nach 6. Minuten mussten sie den ersten Versuch hinnehmen.

    Nach 15 Minuten führten die Rabbitohs mit 16-0. Das Spiel lief in die Richtung des Gastes. Die Sea Eagles kamen die erste Viertelstunde nicht ins Spiel.

    Erst nach einer halben Stunde erzielten sie den ersten Versuch. Bis zur Pause dominierte Manly dann das Spiel.

    Im zweiten Abschnitt fiel South Sydney nichts mehr ein. Der Druck der Sea Eagles wurde immer stärker. Eine Angriffswelle folgte der anderen. Doch außer einem weiteren Versuch 20 Minuten vor Ende kam bei allen Bemühungen der Sea Eagles nicht raus.

    Ein mehr als glücklicher Auswärtssieg für den Premier von 2014. Nachdem 3 Versuch war man das schlechtere Team. Hatte mehr als Glück, dass Manly nicht clever genug spielte, sonst wäre man als verdienter Verlierer vom Platz gegangen.


    Titans vs Broncos 16-24

    Die Gold Coast wurde ihrem Ruf als unangenehmer Gegner in dieser Saison gerecht. Die Broncos mussten alles aufbieten um das Queensland Duell zu gewinnen.

    Zunächst nahm das Spiel seinen erwarteten Verlauf. Bereits nach 3 Minuten konnte der Favorit seinen ersten Versuch legen. Zwanzig Minuten folgte dann der zweite Streich.

    Bis dahin war vom Heimteam nicht viel zu sehen. Zu überlegen spielte das Team aus der Hauptstadt von Queensland zu überlegen.

    In der 34. Minuten kam das erste Lebenszeichen der Titans. Der Versuch konnte aber nicht erhöht werden. Mit einer 10-4 Führung ging es in die Pause.

    Mit zwei weiteren Versuchen konnte Brisbane die Führung bis zur 60. Minute auf 22-4 ausbauen. Es sah nach einem klaren Sieg aus.

    Doch in dieser Saison geben die Titans nicht auf. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 4 Minuten konnte man auf 22-16 verkürzen. Nun wurde es nochmal spannend. Die Spieler der Broncos wurden nervös, machten Fehler. Die Titans drängten auf einen Versuch. Mit einer etwaigen Erhöhung würde man den Ausgleich erzielen können.

    Es sollte aber nicht sein. In der Drangphase der Titans konnte die Broncos ein Konter fahren, der zu einem Penalty führt. Der Kick konnte sicher verwandelt werden, sodass die Broncos 3 Minuten vor Schluss 8 Punkte vorne lagen. Den Sieg dann sicher hatten.

    Trotz einer guten Leistung im letzten Abschnitt des Spiels wurde die Gold Coast nicht belohnt. Der Punkteabstand zu den Broncos war doch zu groß.

    Die Broncos konnten mit Glück und viel Geschick noch den Sieg verbuchen. Damit bleibt man in der Spitzengruppe.


    Storm vs Knights 18-14

    Ein hart verdienter Sieg von Melbourne. Man ging als hoher Favorit ins Spiel musste aber alle Können aufbieten um die Knights zu schlagen.

    Diese verkauften sich als Außenseiter sehr gut. Von der letzten 18-40 Niederlage gegen die Warriors war man gut erholt.

    Man erzielte im AAMI Park den ersten Versuch. Der Ball lief schnell und sicher in den Reihen der Knights. Melbourne hatte einige Probleme ins Spiel zu kommen.

    Erst nach 20 Minuten konnte man einen Angriff erfolgreich abschließen. Die Knights konterten allerdings noch vor der Pause mit einem Penaltygoal . Der Außenseiter lag zur Pause mit 8-6 in Front.

    Den ersten Versuch im zweiten Abschnitt erzielten ebenfalls die Knights konnten die Führung auf 14-6 ausbauen. Storm zunächst verunsichert. Erst nachdem man den Versuch hinnehmen musste,
    wachte man auf.

    Es dauerte nur 6 Minuten bis man zum zweiten Mal den Ball ablegen konnte. Der Erhöhungskick war nicht erfolgreich. Durch einen Penaltygoal konnte man aber kurz danach doch noch zum 14-14 ausgleichen.

    Newcastle versuchte nun besser zu verteidigen. Kämpfte beherzt. Wurde aber dafür nicht belohnt. Sieben Minuten vor Schluss erzielte Storm den 3. Versuch. Damit war das Endergebnis hergestellt.

    Trotz eines guten Spiels, standen die Knights am Ende ohne Punkte da. Es war schon eine Steigerung gegenüber der Vorwoche zu erkennen. Behält man diese Linie bei, wird etwas cleverer, wird man auch mal den Platz als Sieger verlassen.

    Melbourne hat sich in diesem Spiel nicht mit Ruhm bekleckert. Man musste alles Können aufbieten um nicht eine weitere Niederlage zu kassieren. Es wird wichtig sein, jedes Spiel ernst zu nehmen. Auch wenn es gegen vermeintlich schwächere Teams geht.


    Tigers vs Sharks 26-34

    Ein spannendes Spiel, in dem immer wieder die Führung wechselte.

    Für die Tigers ging es gar nicht gut los. Bereits nach 44 Sekunden verletzte sich, beim Fangen eines Kicks ihr Fullback James Tedesco. Dieser musste dann erstmal raus.

    Der Schock war noch nicht richtig bei den Tigers verdaut, als die Sharks den ersten Versuch legten.

    Es dauerte eine gute Viertelstunde bis die Tigers ins Spiel kamen. Dann aber richtig. Mit einem Doppelschlag machten sie aus einem 0-6 ein 10-6. Nun entwickelte sich ein munteres auf und ab.

    Beide Teams schenkten sich nichts. Das Spiel wurde intensiver. Die Tigers bauten die Führung auf 16-6 aus. Cronuella kam noch vor der Pause auf 16-12 heran.

    Nach dem Seitenwechsel erzielten sie mit einem weiteren Versuch das 16-16. Mit einem Penaltygoal holten sie sich wieder die Führung, 18-16.

    Die Tigers hielten dagegen, drehten das Spiel nach einem erneuten Versuch. Man lag mit 20-18 wieder in Front.

    Doch die Sharks kämpften sich zurück, nach einem erhöhten Versuch lagen sie mit 24-20 vorne.
    Ein weiterer Versuch brachte die 26-20 Führung. Den Tigers ging langsam die Luft aus, diesen Versuch konnten sie nicht kontern. Im Gegenteil, 10 Minuten vor Ende fiel noch ein Versuch zum
    34-20.

    Erst in der Schlussminute legten die Tiger den Ball nochmals im gegnerischen Malfeld ab. Damit war der Endstand hergestellt.

    Nach einem klasse Spiel, musste man sich geschlagen geben. Herausragender Akteur des Spiels war James Tedesco, der trotz der früher Verletzung weiterspielte und zwei Versuche für die Tigers bei steuerte. Hält er dieses Leistungsniveau wird er wohl in diesem Jahr der Fullback der NSW Blues.

    Die Sharks gewannen das Spiel letztendlich verdient. Man hatte die größeren Kraftreserven, konnte immer noch zulegen.


    Cowboys vs Dragons 36-0

    Das Spiel ist schnell erzählt. Wieder eine sehr gute Leistung der Cowboys. Die Dragons hoffnungslos unterlegen.

    Es erging ihnen ähnlich wie vor 2 Wochen den Sydney Roosters an gleicher Stelle. Man wurde einfach überrannt.

    Zu keiner Zeit konnte man das Spiel halbwegs offen gestalten, geschweige denn selbst Akzente setzen. Zur Pause lag man „nur“ mit 12-0 zurück.

    In der zweiten Hälfte fielen noch 4 Versuche für den Premier.

    Nachdem zweiten Sieg zuhause, ohne jeglichen Gegenpunkt, ist man wieder im Soll.


    Roosters vs Warriros 28-32


    Das Heimspiel der Roosters fand in Gosford im „Central Coast Stadium“ statt. Es war wohl das bisher beste Saisonspiel der Roosters, trotzdem verlor man.

    Die Warriors kamen mit dem ersten Sieg vergangene Woche im Rücken an die Central Coast.

    In den ersten Minuten legten die Roosters wie die Feuerwehr zu. Man wollte wohl die schwachen Leistungen zu Auftakt der Saison vergessen machen.

    Nach 4 Minuten wurde der erste Versuch erzielt. Dieser wurde erhöht. Mit einem Penaltygoal gingen die Roosters sogar mit 8-0 in Führung. Die Warriors kamen dann aber besser ins Spiel. Nach einer Viertelstunde legten sie den Ball erstmals im Malfeld ab. Der Versuch konnte allerdings nicht erhöht werden. Erst mit dem dritten gelang der Erhöhungskick. Da führten die Warriors allerdings schon eindeutig.

    Erst eine Minute vor der Pause gelang den Roosters der zweite Versuch. Mit einem 14-20 Rückstand ging man in die Pause.

    Im zweiten Abschnitt schenkten sich die Teams nichts. Die Rooster waren verbessert, setzten den Gegner unter Druck. Mit zwei erhöhten Versuch konnte man sogar die Führung wieder an sich reißen, es stand 28-32.

    Allmählich konnten sich die Warriors dem Druck der Roosters entziehen und selbst Angriffe starten. Der Gast erzielte dann noch einen Versuch, fünf Minuten vor Schluss noch ein Penaltygoal, sodass es nach 80 Minuten unentschieden, 28-28, stand. Die Verlängerung musste her.

    In dieser nutzten die Warriors eine Unaufmerksamkeit der Roosters. Mit einem Konter wurde der entscheidende Versuch gelegt. Ausgerechnet Durch den Fullback Roger Tuivasa-Sheck. Der erst zu Beginn der Saison von den Roosters zu den Warriors wechselte.

    Für die Roosters, trotz der Leistungssteigerung eine erneute Niederlage. Die Warriros machten sich selbst das Leben schwer. Eine Kickausbeute von 50% ist auf diesem Level zu wenig. Nur dadurch musste man die Verlängerung gehen. Auf jeden Fall haben sie den zweiten Sieg der Saison erzielt, dies wird Selbstvertrauen geben.


    Eels vs Panthers 18-20

    Das erste Western Sydney Duell. Ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Teams gleichgut, mit einem am Schluss etwas glücklichen Sieger.

    Es dauerte allerdings bis zur 23. Minute ehe das erste Team über Punkte jubeln durfte. Die Eels eröffneten im heimischen Stadion die Punktejagd. Noch vor der Pause konnten Penrith allerdings ausgleichen. So ging man mit einem 6-6 in die Kabinen.

    Auch im zweiten Abschnitt ging das Spiel hin und her. Den ersten Versuch nach dem Seitenwechsel gelang den Panthers. Die Eels schlugen allerdings zurück. Legten ihren zweiten und dritten Versuch. Rissen die Führung wieder an sich. Mit einem Penaltygoal bauten sie die Führung aus.

    Doch am Schluss gewannen die Panthers das Spiel. Mit einem Doppelschlag vier Minuten vor Schluss und in der Schlusssekunde drehten Sie das Spiel zu ihren gunsten.

    Vielleicht hätten die Eels noch etwas mehr Druck nach ihrem letzten Versuch machen müssen, noch einen Nachlegen. So waren die Panthers bis kurz Schluss noch in Schlagweite, was sie auch ausnutzen.


    Bulldogs vs Raiders 8-22

    Das Spiel fand in der „alt ehrwürdigen“ ehemaligen Heimstätte der Bulldogs dem „Belmore Sportspark statt. Ein sehr enges Stadion mit viel Atmosphäre.

    Davon waren die Gäste aber aus der Hauptstadt nicht beeindruckt. Sie legten gleich mal los. Nach 15 Minuten führte 12-0.

    Die Bulldogs wirkten wie gelähmt, kamen nicht ins Spiel. Vor der Pause gelang ihnen zwar noch ein Versuch, der aber nicht erhöht werden konnte. Man lag mit 4-14 hinten.

    Auch nach der Pause das gleich Bild. Canterbury bemüht, aber umständlich. Die Raiders druckvoller.
    Als ein Spieler der Bulldogs auch noch für 10 Minuten auf die Bank musste, und in der Zeit ein weitere Versuch fiel, war das Spiel gelaufen.

    Canterbury konnte zwar auch noch einen Versuch legen, aber um eine Aufholjagd zu starten, da war man an diesem Montagabend zu schwach.

    Die Raiders untermauern mit diesem wichtigen Auswärtssieg ihren Ruf als Überraschungsteam in dieser Saison. Für die Bulldogs heißt es das Spiel zu vergessen und sich an den Leistungen der Vorwoche zu erinnern.

    TABELLE

    Broncos 8
    Storm 8
    Raiders 7
    Cowboys 6
    Rabbitohs 6
    Sharks 6
    Bulldogs 6
    Eels 6
    Titans 6
    Warriors 4
    Tigers 4
    Panthers 4
    Sea Eagles 4
    Dragons 4
    Knights 1
    Roosters 0

    Top-Pointscorer

    Jarrod Croker (Raiders) 56
    James Malony (Sharks) 44
    Shaun Johnson (Warriors) 44
    Johnathan Thurston (Cowboys) 44
    Moses Mbye (Bulldogs) 34

    Top-Tryscorer

    James Tedesco (Tigers) 7
    Solomon Kata (Warriors) 6
    Will Hopoate (Bulldogs) 5
    Anthony Milford (Broncos) 4
    Jarrod Croker (Raiders) 4



    ROUND 6

    Broncos vs Dragons
    Rabbitohs vs Roosters
    Eels vs Raiders
    Warriors vs Sea Eagles
    Panthers vs Cowboys
    Sharks vs Titans
    Knights vs Tigers
    Storm vs Bulldogs
     
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    2016 NRL

    ROUND 6

    Broncos vs Dragons 26-0

    Man kann vielleicht zur Verteidigung der Dragons sagen, dass ihre beiden letzten beiden Gegner schon eine Klasse waren. Zuerst gegen den amtierenden Premier, und dann gegen den Vizemeister.

    Doch dies kann keine Entschuldigung für die wirklich schwachen Leistungen sein. In beiden Spielen waren Welten zu erkennen. Die Dragons spekulieren auf einen Finalplatz, vielleicht Top 4. Mit diesen
    Leistungen sind sie aber Lichtjahre davon entfernt.

    Für die Broncos war es ein lockeres Aufspielen. Man musste nicht viel Kraft aufbringen um die Gäste zu schlagen.

    Wie schon in der Vorwoche lagen die Dragons nur 12-0 zurück. Erzielten zwar in der ersten Hälfte einen Versuch, der aber vom Videoschiedsrichter nicht gegeben wurde.

    Im zweiten Abschnitt waren die Broncos weiter überlegen. Doch trotz dieser Überlegenheit erzielten sie nur noch zwei Versuche. Was aber an diesem Abend ausreichend war.

    Mit 5 Siegen ist man damit sehr gut in die Saison gestartet, hat seine Favoritenrolle bestätigt. Die Dragons dagegen im vieren Auswärtsspiel mit der vierten Niederlage. Die zweite heftige in Folge. Es gilt jetzt sich schnell zu fangen und in eine Erfolgsspur zu kommen.


    Rabbitohs vs Roosters 10-17

    Auf der Erfolgsspur sind auch die Roosters. Endlich fuhr man den ersten Sieg der Saison ein. Und das noch gegen den Erzrivalen.

    In Runde 1 tragen beide Teams bereits aufeinander. Es war aber ein total gegensätzliches Spiel. Die Rabbitohs schwach, die Roosters verbessert.

    Die ersten Minuten plätscherte das Spiel so dahin. Bis die Roosters aus dem Nichts ihren ersten Versuch erzielen konnte. Durch die ersten Punkte wurden die Roosters sicherer, zogen immer mehr
    das Spiel an sich.

    South Sydney viel zu passiv in dieser Phase. Es waren noch keine 30 Minuten gespielt als der Ball das zweitemal in Ihrem Malfeld lag.

    Der erste Versuch für die Rabbitohs fiel eher zufällig. Die Erhöhung konnte nicht verwandelt werde, sodass man zur Pause mit 4-10 zurücklag.

    Auch danach waren die Roosters die aktivere Mannschaft. South versuchte zwar auch einiges, scheitere aber oft an den eigenen Fehlern. Der Ball wurde nach vorne fallen gelassen, Pässe kamen nicht an.

    So verwunderte der dritte Versuch der Roosters nicht, damit lagen sie 6 Punkte vorne. Die Rabbitohs zu schwach um noch die Wende zu schaffen.

    Fünf Minuten vor Schluss erzielten die Roosters noch ein Fieldgoal. Der zweite Versuch der Rabbitohs kam zu spät, um noch Spannung zu erzeugen.

    South ist in einer kleinen Krise. Die letzten Spiele waren n icht gut, der Sieg letzte Woche war mehr als glücklich und jetzt verliert man beim Tabellenletzten.

    Bei den Roosters muss man sehen, ob die Wände jetzt geschafft ist. Das Team sich stabilisiert hat.


    Eels vs Raiders 36-6

    Zwei Überraschungsteams der Saison trafen im direkten Duell aufeinander. Der Gastgeber war das überlegene Team, der Sieg geht in Ordnung.

    Die Eels überrannten die Raiders. Es war gerade mal eine halbe Stunde gespielt und der Schiedsrichter hatte schon viermal auf Versuch für Parramatta entschieden. Mit dem 24-0 ging es dann auch in die Pause.

    Von Canberra war nichts zu sehen. Sie konnten zu keiner Minute ihr schnelles Spiel der vergangenen Wochen aufziehen.

    Im zweiten Abschnitt waren die Eels zwar nicht mehr so druckvoll, doch hatten sie das Spiel im Griff.
    Mit dem vieren Versuch war das Spiel im Prinzip entschieden. Auch wenn Canberra noch zu einem Versuch kam, änderte dies letztendlich nichts mehr an ihrer Niederlage.


    Warriors vs Sea Eagles 18-34

    Die Warriors sind wohl wieder in Ihrem alten Fahrwasser. Auch in dieser Saison ist man einfach nicht konstant genug. Das auch innerhalb den Spielen. Man bringt es nicht fertig 80 Minuten halbwegs auf einem Level zu spielen.

    Auch gegen die Sea Eagles war dies zu erkennen. Die ersten Minuten wurden verschlafen, man geriet in Rückstand und konnte diesen trotz Bemühungen nicht mehr aufholen.

    Für die Sea Eagles ein ganz wichtiger Sieg fürs Selbstvertrauen. Nachdem man in der Vorwoche mehr wie unglücklich verloren hatte, war diese ein verdienter Sieg.

    Bereits in Minute 7 kam man auf die Siegerstraße. In der 24. Minute wurde der zweite Versuch gelegt. Die Warriors waren wohl von der Stärke der Sea Ealges überrascht. Erst kurz vor der Pause
    konnten sie den ersten Versuch erzielen. Mit einem 6-12 Rückstand ging es in die Pause

    Dachten die heimischen Fans in der zweiten Hälfte würden sie andere Warriors sehen, wurden sie zunächst eines besseren belehrt.

    Auch nach der Pause machte Manly die ersten Punkte. Baute die Führung bis zur 60. Minute auf 20-6 aus.

    Dem Gastgeber gelangen zwar noch zweit Versuche, doch das reichte nicht um den Sieg von Manly in Gefahr zu bringen.


    Panthers vs Cowboys 18-25

    Der Meister musste kämpfen, er schwankte doch. Die Panthers verlangten den Cowboys in diesem Spiel alles ab.

    North Queensland konnten in den ersten Minuten dem Druck der Panthers fast nichts entgegensetzen. Diese lagen nach zwei Versuchen schnell mit 10-0 vorne.

    Erst allmählich kamen die Cowboys ins Spiel, erzielten noch vor der Halbzeit 2 Versuche. Es stand 12-10.

    Penrith erzielte mit einem Versuch und einem Penaltygoal die ersten Punkte im zweiten Abschnitt. Und konnte damit die Führung wieder an sich reißen. Allerdings konnten sie danach das hohe Tempo nicht mehr aufrechterhalten. North Queensland wurde immer stärker.

    Nach einem erhöhten Versuch wurde der Gleichstand hergestellt. Dann war Fieldgoal-Time. Mit einem diesen gingen die Cowboys 5 Minuten vor Schluss in Führung.

    Die Panthers mobilisierten nun die letzten Kräfte, rannten auf das Malfeld des Gegners zu. Doch vergeblich. Nach einem Ballverlust kassierten sie sogar noch einen Versuch der die Niederlage in der Schlusssekunde endgültig machte.

    Natürlich war die Enttäuschung auf seiten des Teams aus Sydney groß. Gerade in der ersten Hälfte war man phasenweise das bessere Team, versäumte aber sich ein Punktepolster zuzulegen.

    Für die Cowboys ein wichtiger Sieg. Auch wenn man nicht berauschend gespielt hat, man hat Siegeswillen gezeigt.


    Sharks vs Titans 25-20

    Ein hochklassiges, spannendes Spiel. Erstmals seit 2005 gewannen die Sharks ihre ersten drei Heimspiele in einer Saison.

    Für den Gastgeber fing es gut an. Der Fullback der Sharks, Ben Barba fing einen Ball in der eigenen 10-Meter Linie ab und rannte 90 Meter ins gegnerische Malfeld. Die Fans der Sharks waren aus dem häuschen. Als kurz danach der zweite Versuch fiel, war der Jubel noch größer. Mit dem 3 Versuch noch vor der 20. Minute kochte die Stimmung fast über.

    Wie in den letzten Spielen, waren die Titans zu Beginn des Spieles relativ passiv. Warteten erstmal ab, was der Gegner machte. Und wie gehabt schlugen sie zurück. Innerhalb von 10 Minuten legten sie den Ball zweimal im Malfeld der Sharks ab.

    Es ging mit einer knappen 14-12 Führung für Cronuella in die Pause.

    Zum Entsetzen der heimischen Fans blieb es der Gold Cost vorbehalten den ersten Versuch nach dem Seitenwechsel zu legen. Sie führte mit 18-14.

    Der Druck der Sharks wurde immer stärker. Die Titans hatten immer mehr Probleme die Angriffe des Gegners abzuwehren.

    Mit einem weiteren Versuch gelang der Ausgleich. Ein Fieldgoal brachte die Führung. Diese wurde durch einen erneuten Versuch ausgebaut. Die Titans konnten nichts mehr dagegensetzen, ergaben sich in der Niederlage. Es fehlte ihnen wohl die Kraft.

    Die Sharks mit dem vierten Sieg, setzen sich damit im oberen Tabellendrittel fest. Während die Titans sich ins Mittelfeld einreihen müssen.


    Knights vs Tigers 18-16

    Wie die Roosters gewannen die Knights ihr erstes Spiel in dieser Saison. Nachdem Unentschieden im ersten Heimspiel, hat man zuhause noch eine blütenweise Weste.

    Den Gäste gelang nach 10. Minuten der erste Versuch. James Tedsco legte seinen achten Versuch in dieser Saison. Es entwickelte sich nun ein munteres Spiel.

    Recht schnell konnte der Gastgeber ebenfalls einen Versuch legen. Den konterten die Tigers mit ihrem zweiten. Noch vor der Pause holten sich aber die Knights die Führung zurück. Es stand 12-10 als man in die Pause ging.

    Danach kämpfen beide Teams verbissen, gaben keinen Meter Boden verloren. Den Punktereigen im zweiten Abschnitt eröffneten die Knights mit einem weiteren 4-Punkter und einer Erhöhung.

    Doch wieder kamen die Tigers mit einem weiteren Versuch heran. Sie verkürzten auf 16-18. Beide Teams hatten nun in den letzten 20 Minuten Chance das Spiel für sich zu entscheiden.

    Letztlich verteidigte Newcastle den Vorsprung mit Geschick und können. Endlich haben sie auch ihren ersten Sieg feiern können. Die Tigers sind wohl nach der vierten Niederlage in Folge in einer Krise. Man spielt oft gut, ist zumindest gleichwertig wie der Gegner doch fährt man keine Punkte mehr ein.


    Storm vs Bulldogs 12-18

    Die Teams schenkten sich am Montagabend nichts. Es war ein kampfbetontes, zeitweise hochklassiges Match zwischen zwei gleichstarken Teams.

    Storm ging bereits nach 3 Minuten durch ein Penaltygoal in Führung. Danach drückten sie auf weitere Punkte.

    Doch nach einem abgefangenen Ball konnte die Bulldogs nach einem 90 Meter springt den ersten Versuch legen und die Führung übernehmen.

    Der Gastgeber war geschockt, brachte keinen Druck mehr zustande. Man kassierte in Minute 20 sogar noch den zweiten Versuch. Erst allmählich wurde Melbourne wieder stärker. Noch vor der
    Pause gelang ihnen dann ein Versuch. Trotzdem stand es 12-8 zur Halbzeit für den Gast.

    Nach der Pause spielte eigentlich nur noch Melbourne. Ein Angriff folgte dem nächsten. Canterbury kam stark unter Druck. Doch ausser einem Versuch sprang für Storm bei aller Anstrenungen nichts heraus.

    Da bei einem Konter Canterbury ebenfalls durch einen Versuch noch zu Punkten kam, war der Sieg unter Dach und Fach.

    Aufgrund der starken Verteidigung im zweiten Abschnitt war er nicht mal unverdient. Melbourne spielte doch etwas umständlich. Es fehlten die überraschenden Ideen.

    Tabelle:

    Broncos 10
    Cowboys 8
    Eels 8
    Sharks 8
    Bulldogs 8
    Storm 8
    Raiders 7
    Rabbitohs 6
    Titans 6
    Sea Eagles 6
    Tigers 4
    Panthers 4
    Warriros 4
    Dragons 4
    Knights 3
    Roosters 2


    Top-Pointscorer

    Jarrod Croker (Raiders) 58
    Shaun Johnson (Warriors) 50
    Johnathan Thurston (Cowoboys) 50
    Jamie Lyon (Sea Eagles) 46
    James Malony (Sharks) 44


    Top-Tryscorer

    James Tedesco (Tigers) 8
    Solomone Kata (Warriors) 7
    Anthony Milford (Broncos) 5
    Will Hopoate (Bulldogs) 5
    Aron Grey (Rabbitohs) 5


    ROUND 7

    Sea Eagles vs Eels
    Cowboys vs Rabbitohs
    Titans vs Dragons
    Bulldogs vs Warriors
    Broncos vs Knights
    Raiders vs Sharks
    Tigers vs Storm
    Panthers vs Roosters
     
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    ROUND 7


    Sea Eagles vs Eels 10-22

    Beide Teams kamen mit einem Sieg aus der Vorwoche ins Spiel. Man wollte diesen Schwung für einen erneuten Sieg nutzen. Dadurch entwickelte sich ein interessantes Match.

    Es dauerte allerdings bis zur 12. Minute ehe die ersten Punkte erzielt wurden. Die Eels gingen durch ein Penaltygoal in Führung.

    Bis dahin war ein ausgeglichenes Spiel, in dem jedes der beiden Teams versuchte in Führung zu gehen.

    Vom Rückstand unbeeindruckt spielten die Sea Eagles weiter. Wurden nach 17 Minuten mit einem Versuch belohnt. Da die Erhöhung gelang, lag man mit 6-2 in Front.

    Nach einem Penaltygoal konnte an diese Führung auf 8-2 ausbauen. Die Eels hatten zwar Chance legten aber erst ein der 33. Minute den Ball erstmals im Malfeld der Sea Eeagles ab. Da der Erhöhungskick erfolgreich war, konnte man ausgleichen.

    Bis zur Pause fielen keine weiteren Punkte. Im zweiten Abschnitt waren es wieder Manly das die ersten Punkte auf Scoreboard bekam. Mit einem weiteren Penaltygoal holte man sich in Minute 55 die Führung zurück.

    Manly fing nun langsam an den hauchdünnen Vorsprung über die Zeit zu retten. Sinnvolle Angriffe wurden immer seltener. Parrmatta kam dadurch immer mehr besser ins Spiel.

    Mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten drehten sie das Spiel. Center Michael Jennings konnte gleich zwei Versuche legen. Die Sea Eagles konnten danach nicht mehr umlegen.

    Es fiel dann sogar noch ein Versuch für die Eels. Die das Spiel dank des Siegeswillen gewannen. Manly war ab Mitte der zweiten Halbzeit zu behäbig. Man versäumte selbst noch Punkte zu machen.

    Parramatta festigt mit diesem Sieg sein Platz in der Spitzengruppe.


    Cowboys vs Rabbitohs 44-18

    Das Duell der beiden letzten Premiers. Doch die Teams trennen im Moment Welten. Die Rabbitohs sind total von der Rolle, während die Cowboys an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen.

    Nachdem letzten 26-0 Heimsieg war man auch gegen South Sydney das überlegenere Team.

    Am Anfang konnten die Rabbitohs noch mithalten. Die Führung der Cowboys hielt nur 4 Minuten. South konnte ausgleichen. Das wars dann aber schon in der ersten Halbzeit. Danach spielte nur noch der Gastgeber. Die Cowobys gingen mit einer 18-6 Führung in die Pause.

    South war auch in der zweiten Hälfte so gut wie nicht zu sehen. Einige Spieler sind von ihrer Normalform weit entfernt. Gerade vom Fullback Greg Inglis war in diesem Spiel wie in den vergangenen fast nichts zu sehen. Er bringt es momentan nicht fertig seine Mitspieler mitzureißen.

    Es fielen noch 4 Versuche für die Cowbyos ehe die Rabbitohs erneut Punkte zu erzielen. Da war aber das Spiel schon längst entschieden.

    North Queensland wieder mit einer tollen Leistung zu Hause. Im Moment gibt es wenige Teams, die die Cowboys halbwegs Paroli bieten können.


    Titans vs Dragons 14-19

    Nach 168 langen Minuten erzielten die Dragons endlich wieder Punkte. Man ging mit einem Versuch gegen die Titans in Führung. Es war das letzte von 3 Auswärtsspielen in Queensland für den Verein aus Sydney. Und endlich gelang ein Erfolg.

    Die Führung hielt nicht lange an. Die Titans erzielten den Ausgleich. Das Spiel wog hin und her, mit leichten Vorteilen für die Dragons.

    Diese holten sich noch vor der Pause die Führung zurück. Mit einem 18-6 ging es zum Pausentee.

    Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich die Teams lange Zeit. Chance waren Mangelware. Spannend wurde es zwölf Minuten vor Schluss. Den Titans gelang der Anschluss zum 18-12. Die Gold Coast drängte jetzt auf den Ausgleich.

    In einem Kontor konnten die Dragons allerdings ein Fieldgoal erzielen. Nun lag man mit 7 Punkten vorne. Was mit einem Versuch+Erhöhung nicht ausgeglichen werden konnte. So reichte es mit der Schlusssirne nur zu einem Penaltygoal für die Titans.

    Gold Coast kommt jetzt nach der dritten Niederlage in Folge etwas ins stottern. Dagegen können die Dragons nach dem Sieg etwas aufatmen.


    Bulldogs vs Warriors 20-24

    Das „Heimspiel“ der Bulldogs fand im Westpac Stadium in Wellington, Neuseeland statt. Kommt selten vor, dass das Auswärtsteam eine kürzere Anreise als das Heimteam hat.

    Zunächst tat Canterbury die Umstellung nicht gut. Die Warriors legten gleich los. Sie beherrschten den Gegner und das Spiel.

    In der 11. Minute wurden sie das erste mal belohnt. Der erste Versuch des Spiels wurde erzielt. Es dauerte keine 4 Minuten bis der zweite folgte.

    Von Canterbury zu dem Zeitpunkt nicht viel zu sehen. Die Warriors hatte das Spiel im Griff. Bis zur 23. Minute. Dann kam Canterbury.

    Mit 3 Versuchen drehte man das Spiel, ging man mit einer 14-8 Führung in die Kabinen.

    Den Fans der Warriors ahnte böses. Sollten die Warriors wieder einbrechen, wieder keine konstante Leistung bringen?

    In diesem Spiel waren die Befürchtungen allerdings unbegründet. Mit einem Doppelschlag holte man sich die Führung zurück. Bemerkenswert, dass erst der vierte Versuch der Warriors erhöht werden konnte.

    Canterbury konnte nicht an die Leistung der letzten 20 Minunten der ersten Hälfte anknüpfen. Waren durch die kurz aufeinanderfolgenden Versuche der Warriors geschockt.

    Der Gastgeber konnte seine Führung auf 20-14 ausbauen. Dann 5 Minuten vor Schluss fiel ein erneuter Versuch der Bulldogs, sodass doch noch Spannung aufkam. Die Warriors verteidigten aber mit Geschick die knappe Führung.

    Aufgrund der schlechten Kickausbeute von Shaun Johnson, der nur 2 der 5 Versuche erhöhen konnte, kamen die Bulldogs noch heran, ansonsten hätte man das Spiel schon viel früher eintüten können.

    Die Bulldogs wieder mit einer einer Niederlage nach einem Sieg. Bisher gelang in dieser Saison nur zum Saisonauftakt zwei Siege hintereinander. Somit findet man sich eher im Mittelfeld der Tabelle.


    Broncos vs Knights 53-0

    Für die Knights sollte man den Mantel des Schweigens über dieses Spiel legen. Man kassierte in Suncorp Stadium die dritt höchste Niederlage in der Vereinshistorie. Die höchste fand 2007 mit einem 71-6 im selben Stadion gegen den selben Gegner statt.

    Die Broncos im Moment in einem Lauf. Wieder ein Sieg „zu 0“ im heimischen Stadion. War der Sieg letzte Woche noch etwas zäh, spielte man sich, vor allem in der zweiten Hälfte in einen Rausch.

    Mit einem 22-0 ging man in die Pause. Newcastle war nicht überfordert, man fand so gut wie nicht statt. Die Verteidigung der Broncos war an diesem Tage nicht gefordert.

    Insgesamt gelang Brisbane 10 Versuche. Fünf davon konnten erhöht werden. Nicht gerade die beste Quote, doch gegen die Knights reichte sie aus. In der Schlussminute erzielten die Broncos, Sahnehäubchen noch ein Fieldgoal.

    Mit diesem Sieg festigte man die Tabellenführung. Die Knights bleiben damit vorletzter, nur mit 3 Punkten.


    Raiders vs Sharks 16-40

    Motiviert, mit 3 Siegen in Folge reisten die Sharks in die Hauptsadt. Dessen Team hatte das letzte Spiel verloren.

    Etwas unsicher gingen die Raiders auch in die Partie. Diese rissen die Sharks recht schnell an sich. So war es kein Wunder, dass es nicht lange dauerte, bis die ersten Punkte erzielt wurden.

    In der 10. Minute konnte Cronuella den Ball erstmals im Malfeld ablegen. Bis zur Pause kamen die Raiders nicht ins Spiel. Mit einem 0-12 Punkte Rückstand ging man vom Feld.

    Auch in den zweiten 40 Minuten das gleiche Bild. Cronuella überlegen, die Raiders etwas bemüht, doch fehlte die Durchschlagskraft. Erst nach den Versuchen 3 und 4 gelang Canberra selbst der erste Versuch.

    Mit der klaren Führung schalteten die Sharks etwas zurück, nun kamen die Raiders auch zu Chancen. Es reichte aber nur noch für einen Versuch.

    Die Sharks ließen nicht mehr zu, mussten aber nicht allzu viele Kräfte aufwenden um den Sieg zu sichern.

    Dadurch kann man sich jetzt in der Tabelle oben festsetzen, während die Raiders etwas abfallen.


    Tigers vs Storm 18-19

    Die Tigers sind in einer Krise. Das Spiel gegen Melbourne war das fünfte sieglose in Folge. Dabei war man nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Storm war jetzt nicht gerade in Hochform.

    Die Gäste gingen zwar mit einem Versuch nach zwei Minuten in Führung doch die Tigers konterten bereits in der 7 Minute mit einem eigenen Versuch.

    Nach einem weiteren Versuch und einem Fieldgoal lag man zur Pause 12-4 vorne.

    Melbourne etwas schwerfällig und auch umständlich in Hälfte ein. Danach war man verbessert, hatte mehr zu zum gegnerischen Malfeld.

    Mit 3 unbeantworteten Versuchen wurde man für sein Engagement belohnt. Die Tigers total überfordert. Erst 12 Minuten vor Schluss mit einem Lebenszeichen. Einem weiteren Versuch. Dann gelang noch das fast für nicht mehr möglich gehaltene. Mit einem Penaltygoal erzielte man den Ausgleich.

    Nun war Verlängerung angesagt. Die Tigers versuchten 3 Kicks auf die Goalstangen, die aber alle jämmerlich vergeigt wurden.

    Melbourne machte es besser. Kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung erzielte Cooper Cronk das entscheidende Goal. Zum letztlich glücklichen aber verdienten Sieg.


    Roosters vs Panther 16-20

    In einem unterhaltsamen Spiel, trotz Regens, kassierten die Roosters eine erneute Heimniederlage.

    Zunächst übernahmen die Gäste die Initiative, wurden nach 7 Minuten mit dem ersten Versuch belohnt. Diese Führung konnte mit einem Penaltykick noch ausgebaut werden.

    Die Roosters zunächst etwas verhalten, kamen aber dann immer mehr ins Spiel, wurden aggressiver. So dauerte es nur bis zur 20. Minute bis sie ihren ersten Versuch erzielten konnten.

    Nach diesem „hoch“ der Roosters übernahmen dann die Panthers wieder das Spiel, legten ihren zweiten Versuch.

    Noch vor der Pause, nach einem energischen Einsatz konnten die Roosters ebenfalls den Ball zum zweiten Mal im Malfeld ablegen. Mit einem 10-14 ging man dann zum Pausentee.

    Es dauerte nicht lange im zweiten Abschnitt, als Penrith nach einem Durchburch erneut einen Versuch legen konnte. Die Erhöhung saß, man baute die Führung auf 20-10 aus.

    Der Gastgeber nun wieder aggressiver, bemüht. Das Spiel ging hin und her. Den Roosters gelang das Spiel immer mehr in die Hand zu bekommen. Nach einem spektatulären Versuch konnte man auf 20-16 verkürzen.

    Penrith konnte die Führung aber geschickt über die Zeit retten. Aufgrund des sichereren Kickers war der Sieg dann auch verdient.

    Die Roosters bleiben damit, trotz einer kuraschierten Leistungen, auf dem letzten Tabellenplatz.



    TABELLE

    Broncos 12
    Cowboys 10
    Sharks 10
    Eels 10
    Storm 10
    Bulldogs 8
    Raiders 7
    Rabbitohs 6
    Titans 6
    Panthers 6
    Warriors 6
    Sea Eagles 6
    Dragons 6
    Tigers 4
    Knights 3
    Roosters 2


    Top-Point Scorer

    Johnathan Thurston (Cowboys) 66
    Jarrod Croker (Raiders) 62
    James Malony (Sharks) 60
    Jamie Lyon (Sea Eagles) 56
    Shaun Johnson (Warriors) 54

    Top-Try Scorer

    James Tedesco (Tigers) 8
    Anthony Milford (Broncos) 8
    Solomone Kata (Warriors) 7
    Justin O`Neill (Cowboys) 6
    Corey Oates (Broncos) 6


    Round 8 (Anzac-Day Round)

    Broncos vs Rabbithos
    Bulldogs vs Titans
    Raiders vs Tigers
    Cowboys vs Eels
    Sharks vs Panthers
    Knights vs Sea Eagles
    Dragons vs Roosters
    Storm vs Warriors
     

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