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Nichtwähler werden stärkste Partei in Schleswig-Holstein

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von moonwalker5, 8. Mai 2017.

  1. moonwalker5

    moonwalker5 Junior Member

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    Noch gibt es kein amtliches Endergebnis, es sind aber erste Analysen möglich. Diese Grafik zeigt die Wahlstimmen anteilig auf die Wahlberechtigten. Da fällt sofort auf, dass die Nichtwähler die stärkste Partei darstellen, und sogar einen fast so hohen Anteil wie die "Volksparteien" CDU und SPD haben. Das sollte einem zu denken geben. Wird dadurch diese Wahl nicht schleichend delegitimiert, wenn mehr als jeder Dritte die Wahlen nicht mehr ernst nimmt?

    Ich könnte jetzt mehr schreiben, möchte aber lieber auf die Antworten warten.
     
  2. Cro Cop

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    Was soll diese sinnlose Grafik zeigen? Wer nicht wählt, ist offenbar mit dem Status quo zufrieden. Bzw. die Sympathien der Nichtwähler entsprechen ungefähr denen, die gewählt haben.
     
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  3. moonwalker5

    moonwalker5 Junior Member

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    Halt, das ist deine Interpretation. Ich bezweifle, dass jemand deine Meinung teilt.
     
  4. FilmFan

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    Natürlich ist er das nicht, denn sonst würde er ja die regierende Partei wählen, damit der Status Quo erhalten bleibt.
     
  5. Cro Cop

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    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt? Ich wollte sagen, dass bei einer Wahlbeteiligung von 100% die Ergebnisse nicht anders ausgesehen hätten.
     
  6. Cro Cop

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    Wer nicht wählt ist selbst schuld, wenn er nach der Wahl mit den Ergebnissen unzufrieden ist.

    Ich bin mit jedem Ergebnis zufrieden, bei dem die Rattenfänger von der AfD leer ausgehen.
     
  7. BartHD

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    Sehe ich nicht so, eher ist es so, dass immer weniger die Meinung haben von den Parteien wirklich vertreten zu werden. Wieso sollte man eine Partei wählen, von der man wissen dürfte, dass nach der Wahl gegen die eigenen Interessen gehandelt wird? Wieso sollte man da seine Stimme geben?
     
  8. horud

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    Nichtwähler automatisch und wie selbstverständlich alle mit Unzufriedenen gleichzusetzen ist Unsinn. Viele gehen nicht zur Wahl, weil es ihnen lästig ist, sie lieber einen Ausflug machen, am Sonntag lieber nach der Samstag-Party bis in den Nachmittag hinein pennen oder es Ihnen schlicht und einfach egal ist. Das bedeutet noch lange nicht, dass sie unzufrieden sind. Ganz im Gegenteil. Der zufriedene Mensch neigt zur Bequemlichkeit. Ich kenne selbst solche Menschen.
     
  9. Martyn

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    Also 64,2% Wahlbeiligung ist eigentlich nicht schlecht sondern ein recht guter Wert.

    Und ich finde die Wahlbeteiligung wird überbewertet, solange es halbwegs repräsentativ ist und wenigstens 1/3 der Wahlberechtigten zur Wahl geht, finde ich es in Ordnung. Ob 35% oder 85% Wahlbeteiligung ist eigentlich Nebensache.

    Und wenn Wähler einfach zur Wahl gehen, aber sich nicht wirklich informieren, sondern einfach das Kreuzchen bei der Partei machen, deren Namen sie zuletzt in den Medien gehört haben, ohne zu wissen für was sie steht und was sie will, bringt das auch nichts.
     
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  10. Fragensteller

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    Ich kann dem ganrnix abgewinnen, dass die Nichtwähler angeblich die stärkste Partei sind. Das ist doch keine homogene Gruppe. Das sind zT die Kranken, die Blöden, die Faulen, die "ich hab keine Zeit"-Leute, die "ich interessier mich für garnix" oder "es wird schon der richtige gewinnen" oder "Mir ist alles Wurscht"-Fraktion.

    Umgekehrt müssen wir, wie andere Länder schon viel länger, damit leben, dass sich die Interessen der Wähler auf mehr einzelne Parteien verteilen, nicht mehr wie lange in Deutschland auf zwei große Blöcke. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden (ich bin kein Riesenfan von Koaltionen, insbesondere nicht mir mehreren Parteien), gehört aber zur Demokratie. Drückt die auch in der Gesellschafz immer stärker werdende Betonung von Individualinteressen aus.
     
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