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Neuverkabelund eines Wohnhauses

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von Daila, 20. Januar 2014.

  1. Daila

    Daila Neuling

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    Guten Morgen,

    es geht um die Neuverkabelung eines Wohnhauses mit einem Kabelanschluss und vier Abnehmern für digitales Fernsehen. Ein Abnehmer hat ebenfalls eine Sky Karte im Fernseher stecken.

    Die jetzige Verkabelung ist geschätzte 40 Jahre alt und soll nun wegen Bildstörungen und "es weiß eh keiner wo all die Kabel hingehen" neu verglegt werden. Dabei haben wir uns gedacht, das wir "für später einmal" alle Abnehmer mit einem extra Kabel versorgen.

    Nun zu den örtlichen Gegebenheiten und zu unserer Planung, der Kabelanschluss kommt im Erdgenoss an und soll erst einmal mit einem Kabel zum Hauswirtschaftsraum verlängert werden. Im Hauswirtschaftsraum soll dann ein Verteiler / Verstärker installiert werden, an welchem die einzelnen Abnehmer angeschlossen werden sollen.

    Ein Verstärker wäre schon vorhanden, leider kann ich keine Aussagen über die technischen Daten geben, auf dem Gerät steht leider nichts brauchbares drauf. Ich würde diesen also auch gerne ersetzen.

    Könnt ihr mir Tipps geben, was genau ich brauche und wie ich das Vorhaben umsetze?

    Das Matrial würde ich am liebsten bei Reichelt Elektronik (reichelt.de) kaufen, hier der Link zu der Kategorie Empfangstechnik:

    TV-Empfangstechnik bei reichelt elektronik

    Liebe Grüße

    Daila
     
  2. raceroad

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    AW: Neuverkabelund eines Wohnhauses

    Das schränkt die Auswahl etwas ein. Um vier Hausanschlüsse sternförmig zu versorgen, könnte man vom Verstärker auf den 4-fach Verteiler BVE 4-01 gehen und jedem Ausgang eine Durchgangsdose BSD 21-07 nachschalten. Anders als bei der Satdose SSD 5-07 handelt es sich bei der BSD 21-07 nicht um einen Enddose > Es muss an den Stammausgang einer jeden BSD 21-07 noch ein Abschlusswiderstand angeschlossen werden!

    Über Verteiler und Dosen verliert man etwa 15 db, so dass bei nicht außergewöhnlich großen Distanzen im Haus ein 25 db Verstärker wie BVS 2-01 reichen müsste. Man könnte aber auch erst das Verteilnetz neu aufbauen und mit dem alten Verstärker testen.

    Es fehlt vermutlich noch Material für den Potenzialausgleich: Vor dem Verstärker müsste das Eingangs-Antennenkabel und nach Verstärker und Verteiler müssten die Ausgangskabel über einen Erdungswinkel wie QEW 5-00 geführt werden. Erdungswinkel und Verstärker sind mit einem Kupferdraht (Mindestquerschnitt 4 mm²) mit der Haupterdungsschiene zu verbinden.
     
  3. Der Falke

    Der Falke Platin Member

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    AW: Neuverkabelund eines Wohnhauses

    Hallo @Daila,

    wenn D u Dir die Option für eine Erweiterung bzw. Wechsel offen halten willst,
    so verwende hinter dem Hausanschlußverstärker (HAV) statt einem 4-fach Verteiler div. Abzweiger (z.B. 2x je 2-fach Abzweiger). An den Abzweigausgängen wird je eine Sat-taugliche Einzelanschlußdose (z.B. 3-Lochdose) angeschlossen, während der verbleibende Stammausgang des letzten Abzweigers (siehe Beispiel) per Abschlußwiderstand "abgeschlossen" werden muß.;)

    Eine Erweiterung ist mit der von mir vorgeschlagenen Ausführung problemlos (kein Austausch späterer der Anschlußdosen notwendig) möglich.;)

    Der Falke

    P.S.
    Wer solche Begriffe/ Bezeichnungen
    verwendet, der ...:eek:

    Grundsätzlich gibt es nur diese 2 Grundausführungen:

    - Einzelanschluß-/ Stichleitungsdosen

    - Durchgangsdosen (... mit montierten Abschlußwiderstand = umgangssprachlich "Enddose")

    Nur Laien oder div. "Verkäufer" sind wegen fehlender Grundkenntnisse nicht in der Lage dies korrekt zu unterscheiden!:D
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014
  4. raceroad

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    AW: Neuverkabelund eines Wohnhauses

    Ich hätte unabhängig von einer Erweiterung einen Aufbau mit Abzweigern vorgeschlagen, weil man so mit Stichdosen weitermachen könnte. Nur hat Reichelt z.B. einen BAB 4-02 (oder wenn man erweitern möchte einen 4-01) nicht im Programm. Daher auch mein
    Erweitern auf mehr als vier Stammleitungen könnte man selbstverständlich auch mit Verteilern, z.B. wenn man auf Vorrat einen 6-fachen einplanen würde. Ein Aufbau mit Verteilern und Durchgangsdosen böte den Vorteil, dass man notfalls auch eine Stich- zu einer Stammleitung machen könnte, indem man noch eine Dose nachschaltet (Für diese Option eignet sich allerdings nicht ein Grundaufbau mit BSD 21-07).


    So so, wer solche Begriffe verwendet, der ":eek:"

    Damit möchtest Du wohl sagen, dass ich als Laie keine Ahnung habe und Unsinn verzapfe. Hatten wir das nicht schon :confused:

    Der Einfachheit halber verweise ich auf Durchgangsdose auch als Enddose verwendbar. Schon dort hast Du mir vorgehalten, den Begriff "Enddose" falsch zu gebrauchen, weil es angeblich keine Enddosen gibt. Lehren aus dem, was man (nicht nur ich) Dir dort entgegengehalten hat, möchtest Du scheinbar nicht ziehen.
     
  5. Daila

    Daila Neuling

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    AW: Neuverkabelund eines Wohnhauses

    Guten Morgen,

    das Projekt scheint doch etwas komplizierter zu werden als zunächst gedacht.

    Gibt es irgendwo einen fertigen Verstärker-Verteiler zu kaufen? Wo bestellt ihr euer Material für solche Sachen? Dachte Anfangs an eine "ein Gerät Lösung".

    Am liebsten wäre mir [Hausanschluss]-[Wunderkasten]-[Einzelanschluß / Enddose] ;-)

    Was genau meinst du mit Stammausgang? Der Ausgang wo bei einer Durchgangsdose das Kabel "weitergeht"?

    Die längeste Strecke beträgt geschätzte 20 Meter nach dem Verteiler, wird das ein Problem?

    Dankbare Grüße

    Daila
     
  6. raceroad

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    AW: Neuverkabelund eines Wohnhauses

    Jain. So bietet Axing zwar Verteilnetzverstärker wie TVS 14-00 mit vier bzw. TVS 16-00 mit sechs Ausgängen an. Aber ein empfehlenswerter Weg ist das nicht, u.a. weil man bei diesen Verstärkern die sog. "Entzerrung" nicht einstellen kann. Eine Anpassung der Entzerrung kann je nach der Qualität des vom Netzbetreiber gelieferten Signals aber hilfreich / nötig sein.

    Solch eine Installation ist von den Grundzügen her zwar noch nicht so kompliziert, aber ein wenig muss man sich schon in die Materie einarbeiten. Statt eines Verteilnetzverstärkers einen Verteiler oder Abzweiger nachzuschalten, sollte nicht das Problem sein. Aber die Einpegelung eines Verstärkers ist ohne sehr teure Messtechnik und die Fähigkeit, die Werte zu interpretieren, nicht ganz einfach. Man kann sich dann nur an den wenig präzisen Anzeigen eines Digitalreceivers und am Analogbild orientieren. Im Zweifelsfall müsstest Du einen Fachbetrieb mit der Installation betrauen.

    Genau. Du wolltest Material vorzugsweise bei Reichelt bestellen. Und mit den dort angebotenen Komponenten hätte man auch dann, wenn pro Leitung nur eine Dose installiert werden soll, eine Durchgangdose verwenden müssen, an deren Ausgang statt eines Kabels zur weiterführenden Dose ein Abschlusswiderstand angeschlossen werden muss.

    Ein Problem bestimmt nicht. Wie weit wäre es denn vom HÜP des Netzbetreibers bis zum Hauswirtschaftsraum?

    Das kommt darauf an, was man braucht. Vielleicht solltest Du erst noch etwas zu sagen, was mit
    gemeint ist. Wäre damit gemeint (Ich hatte das bisher nicht klar herausgelesen.), später einmal von Kabel-TV auf Sat-TV umzusteigen, sollte man anders als von mir vorgeschlagen vorgehen. Möchte man sich die Option Sat-TV offenhalten, setzt man - wie von Der Falke schon skizziert – besser von Anfang an Antennendosen ein, die sich auch für Sat-TV eignen. Die flexibelsten Nutzungsmöglichkeiten hierfür bietet die Stichdose ESD 30 von KATHREIN (> Suchergebnis ESD 30 idealo.de). An diese Dosen muss und kann man keinen Abschlusswiderstand anschließen. Zur Aufteilung darf man aber nicht mit Verteilern arbeiten, sondern man muss Abzweiger einsetzen. Bliebe es bei vier Leitungen, eignete sich der 4-fach Endabzeiger EAX 24 (> Suchergebnis EAX 24 idealo.de ).
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2014

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