1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Neue Technik für Mehrteilnehmer-Satellitenempfangsanlagen entwickelt

Dieses Thema im Forum "Heimkino-Kaufberatung" wurde erstellt von w-sky, 27. Mai 2006.

  1. w-sky

    w-sky Senior Member

    Registriert seit:
    27. Juli 2004
    Beiträge:
    219
    Ort:
    Berlin
    Technisches Equipment:
    d-Box2
    Anzeige
    ...aber leider bisher nur als Gedankenmodell:

    Weil bei einer Anlage z.B. ab 10 TN, und erst recht bei mehreren Feeds immense Kosten durch den großen Aufwand bei der Verkabelung entstehen, wird bei meinem System der Receiver "zerlegt" und der Tuner empfangsnah in einem zentralen Rack installiert - für jedes Endgerät ein Tuner. Im Haus wird ein GBit-Ethernet-Netzwerk installiert, und die speziellen Receiver (oder PCs mit Receiver-Software) kommunizieren mit ihrem jeweils eigenen Tuner via IP, der den ausgewählten Transport Stream liefert.

    Bitte sage jemand, dass die Idee genial ist. :D

    Der große Vorteil ist nämlich, dass im Haus keine sternförmige Verkabelung für ausschließlich den Satellitenempfang mehr notwendig ist, sondern nur eine Gigabit Ethernet Verkabelung, die zudem auch für Internet, Telefon/VoIP und alles, was noch kommt, genutzt werden kann.
     
  2. chris_f

    chris_f Senior Member

    Registriert seit:
    1. April 2006
    Beiträge:
    166
    AW: Neue Technik für Mehrteilnehmer-Satellitenempfangsanlagen entwickelt

    Wo wir gerade am rumspinnen sind:

    Ich wäre für ein universelles Datenbussystem im ganzen Haus. Optimalerweise über Glasfaserkabel. Beim Bau/Sanierung eines Hauses wird mit den Stromleitungen (die müssen ja nunmal Kupfer bleiben) direkt ein Netz aus Glasfaserkabeln mitverlegt. An jeder Steckdose befinden sich dann genormte Anschlüsse dafür. Im Hausanschlussraum (Keller, Speicher, wo man will) läuft dann alles zusammen.

    Hier findet einmal die Vernetzung der Kabel untereinander statt, und weiterhin die Einspeisung aller benötigten Datenangebote von außen. Über entsprechende Umsetzer werden alle gewünschten Inputs (Telefon, KabelTV, SAT, Internet) in ein universelles(!) Protokoll gewandelt, welches jedes(!) der an dieses System anzuschließenden Endgeräte beherrscht (ähnlich USB/Bluetooth). Ein zentraler Server verwaltet dies.

    Jedes Elektrogerät, bei dem es irgendwie dienlich sein könnte, hat einen solchen "universellen Datenanschluss". Telefon, PC, TV-Empfänger, Türsprechanlage, usw, alles hängt an einem einheitlíchen Netz. Nicht nur, dass jedes Gerät dann überall platziert werden kann, auch kann jedes Gerät mit jedem kommunizieren.

    Zum Beispiel: Kommt ein Anruf, wird die aktuelle Fernsehsendung in der Lautstärke reduziert und die Anrufer-ID wird auf dem Bildschirm angezeigt. Klingelts an der Tür, blendet der TV ein Bild der Kamera an der Haustür ein, ein Menü öffnet sich "Tür öffnen / Gespräch / Klingel lautlos schalten ;) ".
    Und so weiter, und so weiter...

    Das wäre mal was, und es wird sicher noch kommen...
     
  3. w-sky

    w-sky Senior Member

    Registriert seit:
    27. Juli 2004
    Beiträge:
    219
    Ort:
    Berlin
    Technisches Equipment:
    d-Box2
    AW: Neue Technik für Mehrteilnehmer-Satellitenempfangsanlagen entwickelt

    Hmm, nicht schlecht! Das Fernsehprogramm kommt dann einfach mit über dieses Netz. Bleibt aber die Notwendigkeit eines Tuners, falls es dann noch Sat-TV geben soll, und immer noch zwingend erforderlich eine entsprechende Anbindung und ein Protokoll für die Kommunikation zwischen Wiedergabegerät (beim Benutzer) und Empfänger (dem anonymen Tuner in einem Rack in der Nähe der Schüssel).

    Eigentlich müsste sogar noch eine dritte Variante möglich sein, die billige Lösung für die Nachrüstung: Mit der bewährten Technik, die beim Kabel-Internet erfolgreich zum Einsatz kommt, wird im Haus-BK-Netz ein Knotenpunkt eingerichtet mit einer (einzelnen) dicken GBit-Ethernet Zuleitung zu den Tunern - es geht also preiswert über die vorhandenen Leitungen in alle Wohnungen.

    Die passenden Empfangsgeräte und auch solche Tuner gibt es wohl noch nicht, aber es gibt Geräte, die Audio- und Videodaten wiedergeben können, die in einem lokalen Netzwerk (LAN) zur Verfügung stehen, und natürlich handelsübliche Multimedia-PCs. Der Schritt zu handlichen, kleinen "SatTV over IP"-Empfängern mit Fernbedienung ist kein großer Schritt...

    Dass jetzt aber keiner auf die Idee kommt, D-Box 2en in Tuner-Racks auf Dachböden vermodern zu lassen! ;) Die könnten das zwar, aber dafür sind sie viel zu schade :D
     

Diese Seite empfehlen