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"Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Terranus, 15. September 2005.

  1. Terranus

    Terranus ErdFuSt Mitarbeiter

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    8. Mai 2002
    Beiträge:
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    http://www.wahlrecht.de/bundestag/2005/negativestimmen.html

    lest das mal durch, ist hochinteressant.
    Unser Wahlsystem bringt es tatsächlich fertig, dass man mit der Zweitstimme der Partei schadet, die man eigentlich wählen wollte....
     
  2. Eckauge

    Eckauge Junior Member

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    Beiträge:
    59
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Furchtbar! :eek:
    Deshalb alle 3 Stimmen für die CDU.
     
  3. DUFFY_DUCK0808

    DUFFY_DUCK0808 Talk-König

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    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Neenee alle 4 für die SPD...
     
  4. Jmittelst

    Jmittelst Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2002
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    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Allä achchcht fffüüürr die blauhen *hicks*
    cu
    Jens
     
  5. Berliner

    Berliner Lexikon

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    15. Januar 2001
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    Ostzone
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Es gibt noch eine bessere Regelung. Bei einem Kandidaten, der ohne Listenplatz oder Parteizugehörigkeit per Erststimme das Direktmandat holt, werden alle Zweitstimmen, die ihn mit Erststimme gewählt haben, ungültig! Will sagen....wenn 200.000 Leute diesen parteilosen Direktkandidaten gewählt haben und der gewinnt, werden diese 200.000 Zweitstimmen automatisch alle ungültig. Haben die 200.000 Leute alle die gleiche Partei mit der Zweitstimme gewählt, scheppert das richtig.

    Besonders, wenn der Kandidat bspw. aus der SPD ausgetreten ist und als Parteiloser antritt. Die SPD Wähler wählen den aber trotzdem und mit Zweitstimme auch SPD. Holt der das Direktmandat, sind alle Zweitstimmen für die SPD verloren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2005
  6. Jmittelst

    Jmittelst Gold Member

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    Köln
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Wieso wird die personengebunde Stimme nicht einfach abgeschafft. Wäre viel übersichtlicher, wenn es keine Direktmandate gäbe. Oder wir schaffen das Wählen der Parteien ab, dann haben wir so was ähnliches, wie die USA mit ihren Wahlmännern.

    Ich bin ja dafür, das wir einfach nur unsere Politiker durch Volkes Stimme ersetzen, spart viel Geld. Und man muß sich nie wieder mit dem Gewäsch eines Schröders, eines Westerwelle, einer Merkel, eines Steubers oder wie sie nicht alle kreuchen und fleuchen beschäftigen. Keine teuer bezahlten Lügner mehr. Aber wir sind ja angeblich zu doof dazu, sagt nicht nur Ede, der ja als Thronanwärter Bescheid weiß.

    cu
    Jens
     
  7. Berliner

    Berliner Lexikon

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
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    45.829
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    Ostzone
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Das Wahlmänner System ist auch nicht optimal. Zum einen kann ein Kandidat bspw. in 10 kleinen Bundesländern gewinnen, was ihm aber nix nützt, da die Wahlmänner-Stimmen in den anderen sagen wir mal 3 Bundesländern, die er gewonnen hat, mehr sind als die aus den 10 kleinen zusammen.

    Sprich...10 gewonne Bundesländer a 3 Stimmen gegen 3 verlorene Bundesländer a 11 Stimmen. Ist jetzt ein extremes Beispiel, soll aber das Problem verdeutlichen.

    Nun könnte man sagen....große Bundesländer...viele Wähler, eben mehr Gewicht. Ja, wenn auch die Wahlbeteiligung das widerspiegelt. Es gehen aber nicht 100% wählen. Im Endeffekt könnten so in einem weit kleineren Bundesland mit weniger Wahlmännern mehr Leute als im großen Bundesland gewählt haben und trotzdem überstimmt das große Bundesland das kleine. Also auch Mist.
     
  8. Joost38

    Joost38 Talk-König

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.138
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Kannst du mir dafür mal eine Quelle (z.B. Gesetzestext oder sowas) nennen?
    Meines Wissens nach kommt es nur durch Überhangmandate und durch die 5%-Klausel zu Mehrheitsverschiebungen, die nicht der Zweitstimmenanzahl entsprechen.

    Es kommt aber (abgesehen von ungültig ausgefüllten Stimmzetteln) niemals dazu, dass Zweitstimmen nicht gezählt werden.
     
  9. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    Nicht optimal ist untertrieben.
     
  10. CoolMcCool

    CoolMcCool Silber Member

    Registriert seit:
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    Stuttgart
    AW: "Negative Stimmen" - Zweitstimme kann bestimmten Parteien schaden !

    http://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahl2005/presse/pd300211.html

    Allerdings ist das "ohne Listenplatz" falsch, diese Regelung gilt nur, wenn ein Einzelbewerber einen Wahlkreis gewinnt. (könnte in Fulda der Fall sein, der Bundestagsabgeordnete Hohmann, der aus der CDU ausgeschlossen wurde tritt als Einzelkandidat an, hat wohl Aussenseiterchancen)
     

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