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Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von sashxx, 14. Mai 2005.

  1. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
    25. Dezember 2004
    Beiträge:
    776
    Ort:
    Bielefeld
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    Ich habe mir gerade eine Sat-Anlage in einem größeren Mietshaus angesehen.
    Dort wurde vor einer Woche diese Anlage installiert. Die Versorgung der Wohnunen mit Sat soll nach und nach geschehen.

    Es gibt dort 12 Parteien. Jede Partei bekommt drei Teilnehmeranschlüsse. Also insgesamt 36 Teilnehmer + Reserve.

    Momentan werden erst zwei Wohnungen versorgt. Es ist ein Spaun SMS 9982 (Kaskaden-Basisgerät, 8 Teilnehmer) NF installiert. Später soll der mit zwei SMK 99162 F (passive Erweiterung um 16 Teilnehmer) erweitert werden.

    Die beiden schon versorten Wohnungen liegen am weitesten vom MS weg. An der am weitesten entfernten Dose messe ich einen Pegel von 56-57dbuV. Das ist zwar relativ niedrig, sollte aber gehen.

    Um dort überhaupt empfang zu gewährleisten, musste die Verstärkung der Stammleitungen bei dem MS auf maximum gestellt werden.

    Was passiert nun, wenn die Erweiterungen installiert werden? Sinkt der Pegel dann noch ab?

    Wahrscheinlich müssen einige Teilnehmeranschlüsse nocheinmal verstärkt werden. Dort wird man aber bei einen so langen Kabel auch wieder einen gewissen Slope bekommen, der wieder ausgeglichen werden will...
     
  2. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Hallo sashxx,

    hier sind manche der Meinung, das auch durch weitere Kaskarden keine zusätzliche Verstärkung von Nöten ist.

    Jedoch habe auch ich ein Koaxial-Relai sitzen, für die Erweiterung mit Kaskarden. Bei diesem Hersteller wird nach allen zwei 5/4 Kaskarden ein zusätzlicher Verstärker empfohlen. Bei 5/6'er ein über den anderen, und bei 5/8 nach jeder Kaskarde. Auch sind Kabellängen bei der Verteilung und zwischen den Kaskarden zu berücksichtigen. Setzten sollte man diese Verstärker vor die Kaskarden, der erhöhte Pegel gleicht dann die Dämpfung der Kaskarde und der weiteren Verteilsverkabelung aus.

    Die Zusatsverstärker waren aus der gleichen Baureihe des Herstellers.

    Das wurde aber vom Hersteller schon so angegeben.

    Daher kann ich auch nicht ganz nach vollziehen, wenn hier einige sagen, das man selbst bei so einem System nie verstärken braucht, egal wie groß es ausgebaut wurde.

    Das Basisgerät sitzt bei diesem Hersteller am Ende des Systems, es Stammsignal läuft also zuerst duch alle Kaskarden, bis es dann am Koaxial-Relai ankommt.

    Also wenn eine Verstärkung, dann würde ich das aus dem System-Programm nehmen.

    digiface
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2005
  3. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    776
    Ort:
    Bielefeld
    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Klar muss bei so einer Kaskade immer wieder verstärkt werden.

    Spaun empfiehlt allerdings ein Basisgerät und dann max. zwei Erweiterungsbausteine.
    Ich verstehe die Planung dieser Anlage sowieso nicht. Man hätte bequem die Multischalter auf die Etagen verteilen können. Statdessen hat man 40 Kabel zum Dachboden neu gelegt. Einige sind sogar fast 100m lang, da sie über Umwege verlegt wurden (die Kabel gleich richtig verlegen hätte sicherlich weniger gekostet).
    Dabei ist auf jeder Etage auf dem Flur ein großer Zählerschrank, wo noch ein großer abgetrennter Bereich frei ist. Man bräuchte die Wand über und unter dem Schrank ein wenig Aufschlagen. Statdessen gehen alle KAbel durch einen alten Schornstein in den Keller und von dort hoch über Kabelkanäle durchs Treppenhaus hoch zu den Wohnungen.

    Momentan funktionieren die 6 bestehenden Anschlüsse. Wenn ich jetzt an den MS noch passive Erweiterungen anschließe: Um wieviel sinken dann die Pegel der bestehenden Anschlüsse noch?
     
  4. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Ich denke eigentlich nicht das die Pegel an den bestehenden Anschlüssen weiter absinken. Die Anlage ist ja jetzt mit 75Ohm Abschlusswiderstäden abgeschlossen. Eine neue Kaskade hat die selbe impedanz, von daher kein Unterschied.
     
  5. digiface

    digiface Foren-Gott

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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Soweit ich das nun an der Producktbeschreibung sehen kann, Verstärkt das Grundgerät die Stammleitungen 12-16 dB.

    Die Kaskaden haben jeweils eine Durchgangsdämpfung von 4-8 dB, von daher dürfte es hinkommen. jedoch liegt die Abzweigdämpfung bei 16-22 dB die fehlen und die unheimlich großen Längen dürften da auch Steine in den Weg legen.

    Haben die für diese Serie keinen Zusatzverstärker?

    Nur in die Stammleitungen dürfte man diesen nicht setzten, da sonst das Signal übersteuert wird, dann doch lieber hinter die Verteilung.

    Aber keine Inlineverstärker.

    digiface
     
  6. sashxx

    sashxx Silber Member

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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Ich habe gerade gesehen, dass die Satdosen um 15db dämpfen!

    Sat Dose ab, F-Stecker auf das Kabel und siehe da: 71dbµV...
    Jetzt geht auch der angeblich defekte Receiver wieder.
    Ausserdem sind in der Wohnung im Signalweg noch teilweise BK-Durchgangsdosen dazwischen.

    Das scheint ein toller Fachbetrieb zu sein, der das hier installiert hat. Erdung der Antenne auf dem Dach und der Kabel haben die auch vergessen.
    Der Vermieter hatte auch nachgefragt, ob man auch mit einer zusätzlichen Antenne englisches PayTv empfangen könnte, da vier Mietparteien aus England kommen. Darauf kam die Antwort, dass man den Satelliten in Deutschland nur mit einer 3m-Antenne empfangen könne. Astra 2D bekommt man hier mit 85cm mit ausreichend Schlechtwetterreserve.
     
  7. digiface

    digiface Foren-Gott

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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Normale Satdosen, und nicht mal teure haben 2-3 dB Dämpfung. Sowie meine die ich bei Pollin gekauft habe, ca. 6,-€.

    digiface
     
  8. sashxx

    sashxx Silber Member

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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Was ist an Inline-Verstärkern auszusetzen?
    Ich habe selbst einen Spaun SVN 128 F im Einsatz. Die Stromaufnahme von 75mA sollte auch keinen Receiver überfordern.
     
  9. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
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    AW: Multischalter-Kaskade: Pegelfrage

    Nein, wir sind ein dicht verkabeltes Gebiet, und als ich 97 meine Anlage ausbaute, gab es bei uns fast keine Sattechnik, nur Skymaster. Internet war noch nix, ich bestellte also alles in einem Ladengeschäft. Da bestellte ich mir auch einen Multischalter von Grundig, sowie das LNB und die Schüssel, und der Multischalter war passiv, wie es sich hinterher herausstellte, Dämpfung bis zu 20 dB. Meine Pegelanzeige war ganz unten, das Programm lief zwar, aber gefallen hat mir es nicht.
    Um nun diese Dämpfung auszugleichen, legte ich mir Skymaster Inline-Verstärker zu, von 18 dB.

    Ich setzte ihn hinter das LNB, da war das Signal fürs Kabel übersteuert, und das was aus dem Multischalter raus kam, war teils über und untersteuert, den Multischalter dämpfte wieder, das Analogbild war mit weissen und schwarzen Fischen übersät. Also setzte ich den Verstärker hinter den Multischalter, Signal geht also erst 20 dB in den Keller und dann wieder hoch, bringt auch nix. Und dann schraubte ich die Inline-Verstärker direkt mit F-Verbinder vor den Multischalter. Und dann war es fast ok.

    Ich hatte mehere Bücher mir zugelegt, und wollte etwas über Dämpfung und Verstärkung lesen, sowas gab es aber nicht, sondern nur so Schwall ins All, gut die Auswahl an Multischaltern gab es auch nicht.

    Alle Transponder waren nun gut, die Pegelanzeigen am Receiver war ok, die analog Bilder waren sauber, aber einen Transponder konnte ich nicht herein bekommen, und ich meine das war der 12.669 mit 8 FTA-MTV's.

    Dann bekamm ich doch was in die Hände, was sich mit Verstärkung befasste, und da stand auch, das Inline-Verstärker den Frequenzrandbereich gerne verschieben, umso höher die Verstäkung, umso höher die Differenz zwischen der kleinsten und höchsten Frequenz, umso höher die Verschiebung.

    Aha !! Dann machte ich die Inline-Verstärker weg. Und erst als ich die Inlineverstärker entfernte, kam dieser Transponder herein. wahrscheinlich hatte ich Glück, denn die Transponder drum herum, waren noch frei, daher weiss ich nicht, ob diese auch gestört waren.

    Nun hatte ich das Wissen, und bestellte mir ein Koaxial-Relai, angeschlossen und es lief von der ersten Sekunde an einwandfrei, und das war 98, ich habe ca. 6 Monate damit rumgemacht, wenn ich die Dinger schon sehe :eek:.

    digiface
     

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