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Mietwohnung mit Analog-Kabel

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von UdoJülich, 31. Dezember 2004.

  1. UdoJülich

    UdoJülich Neuling

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    4
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    Hallo an alle,

    unser Wohnblock wird über eine uralt - Kabelanlage mit Analog-Fernsehen versorgt. Ich will jetzt auf Digital umstellen, dachte dabei an DVB-S. Allerdings weigert sich der Vermieter, mir eine Genehmigung zum Aufbau einer Schüssel zu geben, mit dem Hinweis, das Kabelfernsehen empfangen werden kann. Die Anlage ist aber grottenschlecht, denn es werden im "Schneeballsystem" die einzelnen Wohneinheiten über die alten Antennenkabel versorgt. Die ist ja noch zu der Zeit eingerichtet worden, als es noch keine hochauflösenden Fernseher gab und Störungen im Bild nicht auffielen.

    Irgendwo hab ich jetzt mal gelesen, das nach dem neuen Mietrecht der Vermieter eine kostenlose Möglichkeit zum Empfang von TV bereitstellen muß. Da wir aber den Kabelanschluß in den Mietnebenkosten mitbezahlen, (wird sogar extra in der Abrechnung aufgeführt) tut er das ja somit nicht. Wir wohnen bereits seit 16 Jahren in der Wohnung. Wer hatte ähnlichen Fall, und wie komme ich da ohne Anwalt weiter, das muß ja nicht unbedingt sein...

    Gruß
    Udo
     
  2. Kroes

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    Beiträge:
    4.935
    AW: Mietwohnung mit Analog-Kabel

    Ist es denn "echter" Kabelempfang (also Belegung, wie auf der Webseite des Kabelanbieters) oder steht da eine Schüssel auf dem Dach und das Ganze dann z.B. mit 20 Programm auf Kabelkanäle umgesetzt?
    Zum kostenlosen Empfang: Richtig, aber das gilt nur für ARD, ZDF und das jeweilige Dritte (wenn Jülich nicht dein Name, sondern dein Wohnort ist, dann eben WDR ;) ). Da kann dich keiner zu zwingen, etwas für zahlen zu müssen (außer GEZ natürlich und evtl anteilsmäßigen Wartungskosten für die Anlage u.ä.). Hierfür muss der Vermieter eine Möglichkeit finden - bei "normalem" Kabelanschluss reicht da meist eine Sperrdose, die nur diese Sender (und das Radioangebot) durchlässt - ansonsten muss er eine Dachantenne anbringen bzw. erlauben. Diese Dachantenne könnte - wenn Jülich denn wirklich stimmt - dann natürlich auch zum DVB-T-Empfang genutzt werden.
     
  3. UdoJülich

    UdoJülich Neuling

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    22. November 2004
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    4
    AW: Mietwohnung mit Analog-Kabel

    ist ein richtiger Kabelanschluß, ir werden hier von der maroden ISH-AG versorgt, die ja nun schon zum zweiten Mal dicht vor der Pleite steht. An DVB-T hab ich auch schon gedacht, aber da dann sowieso eine Antenne aufs Dach muß, währe DVB-S natürlich wesentlich besser, vor allem könnte man die Schüssel so montieren, das sie von der Straßenseite aus nicht zu sehen ist, was bei einer DVB-T Antenne nicht geht...
     
  4. Kroes

    Kroes Board Ikone

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    Beiträge:
    4.935
    AW: Mietwohnung mit Analog-Kabel

    OK - aber die Antenne muss der Vermieter dir erlauben, wenn mit einer Sperrdose nichts zu machen sein sollte (K5-K7 müssten demnächst durchgelassen werden, wenn sich die Programmbelegung etwa im 2.Quartal 2005 NRW-weit ändert)...die Sat-Schüssel kann er dir dagegen jederzeit verbieten, wenn er anderweitig dafür sorgt, dass du kostenlos ARD, ZDF, WDR erhältst und du keine besonderen Gründe (Ausländer, beruflich an Fremdsprachenprogrammen interessiert o.ä.) für eine Satellitenschüssel anführen kannst.

    Also: Selbst mit Anwalt kommst du da nicht weiter - einzig an der schlechten Bildqualität kann dadurch was gedreht werden. Die Modernisierungskosten können aber dummerweise wieder auf die Mieter umgelegt werden...
     
  5. UdoJülich

    UdoJülich Neuling

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    4
    AW: Mietwohnung mit Analog-Kabel

    Wäre ja bereit alle Kosten, insofern vertretbar, zu übernehmen...das Beste ist, einfach umziehen....
     
  6. TV.Berlin

    TV.Berlin Wasserfall Mitarbeiter

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    7.990
    Ort:
    auf dem Pluto
    AW: Mietwohnung mit Analog-Kabel

    Eben, das raten wir hier auch allen ;)
     

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