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mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von jimpoison, 17. Oktober 2013.

  1. jimpoison

    jimpoison Junior Member

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    ich renoviere momentan einen altbau und bald steht eine neuinstallation einer satanlage an.
    zur genauen planung hab ich da aber noch ein paar fragen, damit ich nix falsch mache.
    erst mal die geplanten komponenten:
    schüssel: gibertini 85cm
    lnb: alps quattro
    multischalter: kathrein 516/eco
    kabel: kathrein lcd111
    dosen: kathrein esd30/32

    ich denke die komponenten sind im großen und ganzen ok (bin aber für andere vorschläge offen).
    was mir allerdings sorgen macht, sind die kabellängen.
    ich möchte nämlich, da das haus ein flachdach und keinen wirklichen dachboden besitzt, den multischalter im keller unterbringen.
    die schüssel soll oben aufs dach.
    das führt dann allerdings dazu, dass die kabel vom lnb zum multischalter ca. 25m lang wären und vom multischalter zur am weitesten entfernten dose im 2. stock ca. 37m.
    also insgesamt maximal 62m.
    müßte dann allein für das kabel eine dämpfung von ca 18db sein (bei 2150mhz).
    inklusive dämpfung der dosen, des multischalters und einer kleinen (schlechtwetter-) reserve wäre man dann ja relativ nah am bzw. schon knapp unterhalb des benötigten mindestpegels, richtig?

    ist das so noch in ordnung oder was könnte ich tun, um den pegel zu erhöhen?
    den multischalter weiter nach oben verlegen (damit die kabelwege kürzer werden) möchte ich eigentlich nicht.
    wäre es sinnvoll, lieber einen aktiven multischalter mit eigenem netzteil zu nutzen?
    oder wäre auch der einsatz eines high gain lnb ratsam?
     
  2. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    http://forum.digitalfernsehen.de/forum/1001027-post3.html
    25m Kabel vom LNB zum MS "verheizen" demnach
    maximal 6 bis 7dBµV.
    Der MS liefert dann ausreichend Saft für weitere 27m Kabel.
    Alles sollte somit gut werden.
     
  3. jimpoison

    jimpoison Junior Member

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    wenn ich das richtig raushöre, wäre deine empfehlung also ein aktiver multischalter.
    hat der dann weniger dämpfung oder verstärkt sogar das signal oder warum?
     
  4. raceroad

    raceroad Board Ikone

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    Aktiv meint bei einem Multischalter meist eine aktive Terrestrik. Manchmal meint man auch mit Netzteil, was aber auf die Kabellängen per se keinen Einfluss hat.

    Die im Zitat angesprochene Schräglagenkompensation bietet der EXR 516/ECO: Er dämpft die hohen Satfrequenzen um 3 db, die niedrigen aber um 7 db. Das macht 4 db Schräglagenkompensation, was die Frequenzabhängigkeit eines etwa 40 m langen LCD 111 kompensiert. Der für die Maximaldistanz nicht kompensierte Rest von etwa 2 db Verzerrung stört nicht (Mehr als etwa 5..6 db sollten es nicht sein.).

    Würde man sich ganz streng nach dem Zitat richten, ginge es in Deinem Fall nicht auf. Denn das Zitat bezieht sich im ersten Teil auf ein Quad-LNB, das ohne Multischalter betrieben wird. In Deinem Fall kämen zu den für hohe Frequenzen max. 18 db des fest verlegten Kabels noch einmal 3 db Dämpfung des Multischalters hinzu, macht mit 21 db halt 1 db zuviel. Aber für ein aktuelles Alps Quattro an der SE 85 wird man eher 78 db(µV) als Ausgangspegel ansetzen können. Davon blieben mit 3 db Abzug EXR 516/ECO, 18 db für 62 m LCD 111, je 2 db für Dose und Reserve (Receiveranschlussleitung) noch 53 db(µV). Das wäre mit 6 db Abstand zur Normuntergrenze ausreichend.

    Reichte Dir das dennoch nicht, könntest Du statt des EXR 516/ECO zwei Jultec JRM0508 (einmal A, einmal T-Modell - ebenfalls receivergespeist) kaskadieren. Die JRM0508 dämpfen am oberen Ende nicht um 3 db, sondern verstärken um 3 db.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2013
  5. jimpoison

    jimpoison Junior Member

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    erstmal danke.
    aber wieso 2 jultec jrm0508 und nicht einen jrm0516t?
    der hat doch die gleichen werte für dämpfung/verstärkung und dürfte günstiger sein als 2 kleine zusammen, oder?
     
  6. Volterra

    Volterra Wasserfall

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    Ich würde heutzutage diesen MS einsetzen:
    JULTEC JRM0516T - Multischalter 5/16 fr 1 Satellit - Betrieb ohne Netzteil - Receiver Powered - BFM Sat-Shop
    Ein State of the Art Produkt - eben.

    Alle erweiterten Fragen dazu dürften Dir ev. von @Klaus am See
    via PN beantwortet werden.
    Siehe dazu den Link in Post#2

    Mitglied Klaus hat wenig Zeit - hier alle Fragen zu beantworten.
     
  7. raceroad

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    JRM0516T ginge, machte aber, wenn man sich nur auf die Pegelberechnung beschränkt, keinen entscheidenden Unterschied: JRM0516T dämpft die hohen Frequenzen mit 2 db und damit nur 1 db schwächer als der EXR 516/ECO, während ein JRM0508 um 3 db verstärkt (macht 6 db Unterschied zum EXR 516/ECO).

    Die 6 db Verstärkung hat man natürlich effektiv nur am ersten JRM. Würde man LNB > JRM0508A > JRM05008T kaskadieren, wären es am T-Modell effektiv rund 1 db Verstärkung (Durchgangsdämpfung A-Modell muss man abziehen.). Die längsten Kabel kämen an den A.
     
  8. King W.

    King W. Senior Member

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    Ich habe mal an anderer Stelle ausgerechnet, daß eine Gibertini SE in Verbindung mit einem Alps Quattro, einem JRM0516 und Hirschmann KOKA 110 Kabel eine Gesamtlänge von 70m möglich ist. Eine ausreichende Schlechtwetterreserve ist dabei auch noch drin.

    Das von dir bevorzugte LCD 111 unterscheidet sich, was die Signaldämpfung betrifft, von dem Hirschmann-Kabel nur marginal, der Wert ist deshalb ohne weiteres übertragbar.

    Hinzu kommt noch, daß die meisten Receiver an der unteren Pegelgrenze (47 dBµV) besser arbeiten, als an der oberen Grenze (77 dBµV). So gibt z.B. Kathrein für den UFS 923 an:
    Nach meiner Erfahrung liefert ein Alps-LNB an einer 85er Gibertini einen durchschnittlichen Ausgangspegel von knapp 80 dBµV, einzelne Transponder reichen sogar bis 82 dBµV.

    Du kannst somit ziemlich problemlos ca. 30 dB "verbraten", ohne daß du mit Problemen rechnen mußt. Nimm den JRM0516 ruhig, es wird funktionieren.
     
  9. satmanager

    satmanager Institution

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    AW: mehrfamilienhaus (16 anschlüsse) kabellängen

    Andere Tests von hier (kein Dauerbetrieb) haben sogar 100m 7mm Koax-Kabel auf der Spule/Rolle dran gehängt und es lief ohne Probleme.... 100m 4mm Koax-Kabel auf der Spule/Rolle ging auch nachdem ein Inline-Verstärker rein gesetzt wurde. Kabel waren CU-Kabel (Dur-Line waren das damals im Test)

    Wie meinst du das ? Ist doch alles im grünen Bereich und was hat diese Angabe damit zu tun das es im unteren Bereich besser arbeitet als im oberen ?

    Gestern auf dem Dach, ich war erschrocken.... die von SES müssen gestern den Turbo aktiviert haben...
    Triax TDA88 + GT-SAT Unicable-Quad LNB mit 3x Legacy => am Legacy 89.7dbµV (bester VBER etc.) .... Konnte das nicht glauben und hab ein Inverto Black Premium mal dran geschraubt, kam nur noch auf 86dbµV..... GT-SAT, nicht mein bester "Freund" ... hier aber wegen seinen 3x Legacy einfach die beste Wahl gewesen für die Anlage.

    P.S. 1db hin oder her .... zu den Receivern liegen eh unterschiedliche Kabelwege und so wird man die nie auf ein "Level" bekommen ... was ja auch gar nicht sein muss und bei egal welcher Nutzung von Schalter es hier eh zu keinen Problemen kommen wird.
     
  10. King W.

    King W. Senior Member

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    Das ja.
    Ich wollte damit nur sagen, daß man bei Pegelproblemen noch ein paar Dezibelchen herausholen kann, wenn man sich für einen empfindlichen Receiver entscheidet. Wobei der UFS 923 noch lange nicht das Ende der Fahnenstange nach unten hin markiert.

    Ich hatte mal die Gelegenheit einen Samsung 42" Fernseher mit Triple-Tuner an der vorgesehenen Konfiguration (Gibertini SE 85, Alps Quattro, JRM0516) zu betreiben. Insgesamt war die Kabellänge 13m. Ergebnis: Der Fernseher zeigte einige Störungen. Nachmessen des Pegels bei verschiedenen Frequenzen ergab Werte zwischen 74 - 78 dBµV. Der Transponder mit 78 dBµV war nicht zu empfangen. Eine 100m Rolle KOKA 110 probeweise zwischen Antennensteckdose und Fernseher ergab tadellosen Empfang aller Programme.

    Dann hat mich der Teufel geritten und ich habe noch zusätzlich einen ERE 02 Dämpfungsstecker angebracht. Ergebnis: immer noch tadelloser Empfang. Das Signalspektrum zeigte dabei schon eine abenteuerliche Schräglage, speziell bei höheren Frequenzen war die untere Grenze 47 dBµV längst unterschritten. Ich habe dann die Rolle Kabel wieder entfernt (die sah auch nicht sehr gut aus in einem Hotelzimmer :rolleyes:) und nur den ERE 02 im Signalweg belassen. Ergebnis: tadelloser Empfang.

    Zumindest dieser Fernseher hat bei 77 dBµV Schwierigkeiten, während er bis herab zu 40 dBµV tadellos funktioniert.

    Das wohl nicht, das Problem ist eine zu hohe Verstärkung der LNB's. Speziell die Produkte aus irgendwelchen fernöstlichen Bastelbuden weisen oft diesen Fehler auf. Vielleicht ist das auch gewollt - die Receiver zeigen dann eine hohe Signalstärke an, womit wohl die vermeintliche Produktqualität demonstriert werden soll. Im Prinzip genau so ein Schwachsinn, wie die 0,1 dB Rauschzahl, vielleicht aber werbewirksam.

    So ist es. ;)
     

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