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Medienanstalt Und Babelbetreiber Suchen LÖsung !

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von bibineustadt, 11. Januar 2006.

  1. bibineustadt

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    Medienanstalt Und Kabelbetreiber Suchen LÖsung !

    [​IMG]Krisengespräch wegen Arte

    Kanal 23: Medienanstalt und Kabelbetreiber suchen Lösung. Flimmern und Rauschen, seit das Kabelnetz für Telefon und Internet ausgebaut wurde

    Die Gesetze des Fernsehzuschauers sind einfach: Für Unterhaltung, Information und Sport zahlt er gern, wenn es sein muß, auch erkleckliche Beträge - doch dafür will er dann aber das perfekte Bild. Garantiert ohne Flimmern und Rauschen.
    Was passiert, wenn diese Regeln aus dem Gleichgewicht geraten, bekommt in Hamburg derzeit Kabel Deutschland (KDG) zu spüren. Seit der Kabelnetzbetreiber das Kabelnetz in den westlichen Stadtteilen auch für Telefon und Internet umgestellt hat, mußten mehrere Sender die Frequenz wechseln. Und seitdem rauscht es bei Arte (14 bis 6 Uhr) und dem Wirtschaftsdienst Bloomberg (6 bis 14 Uhr) auf dem neu bezogenen Kanal 23 so sehr (wir berichteten), daß die Zuschauerbeschwerden schlichtweg nicht abnehmen.
    Proteste, über die Kabel Deutschland heute nun mit der Hamburgischen Anstalt für Neue Medien (HAM) beraten wird. "Wir müssen darüber sprechen, wie man das Problem beheben kann", sagt Michael Reichmann, Sprecher der HAM. Ursache der Störungen ist, daß die Fernsehgeräte in Hamburg auf Kanal 23 sowohl terrestrische als auch Kabelfrequenzen empfangen. Eine Doppelbelegung, der die HAM seinerzeit nicht widersprochen hat. "Sowohl uns als auch der KDG war klar, daß es theoretisch zu Störungen kommen könnte", gibt Michael Reichmann offen zu. "Doch mit etwas technischer Nachrüstung schien das Problem lösbar. Die Zahl der Beschwerden hat uns überrascht." Auch das abgeschirmte Fernsehkabel, das Kabel Deutschland seinen Kunden kostenlos zur Verfügung stellt, konnte sich bislang nicht als Wundermittel erweisen. Auf vielen Bildschirmen rauscht es weiter. Und da die KDG die Kanäle nun auch im Osten Hamburgs neu belegt, könnte das sogar noch zunehmen.
    Damit stehen KDG und HAM vor einer schwierigen Aufgabe. Schließlich gibt es im analogen Kabelnetz nur 34 Kanäle. Wollte man Arte also verlegen, müßte ein anderer Sender ins "Schneegestöber" ausweichen. "Das wäre genauso problematisch", sagt Reichmann. Somit bleibt realistisch die Möglichkeit, sich auf die Kostenübernahme für Nachrüstungen der Haus-Verteilanlagen zu einigen. Bei eigenen Kunden übernimmt schon jetzt die KDG die Rechnung, wenn Verteiler oder Antennenverstärker erneuert werden müssen.
    Bei den Kunden fremder Kabelnetzbetreiber ist die Sache nach Ansicht des Hamburger Medienanwalts Stefan Engels auch für Mieter hoffnungsvoll, die ihren Kabelanschluß eigenständig und nicht über den Mietvertrag abgeschlossen haben. Sie können zwar nicht den Vermieter für eine einwandfreie Fernsehversorgung in die Pflicht nehmen. "Doch als Endverbraucher haben sie grundsätzlich das Recht, von ihrem Kabelvertragspartner ein störungsfreies Bild zu erhalten", sagt Engels. Der Partner müßte dann die Störungen beheben. Mit den Kosten dürfte er allerdings nur die KDG und nicht den Zuschauer behelligen.

    Technische Hotline bei Störungen: (0180) 526 66 25 (12 Cent/Min.); www.kabeldeutschland.de



    QUELLE: HAMBURGER ABENDBLATT


    Gruss aus Neustadt
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2006
  2. Gorcon

    Gorcon Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    107.317
    Ort:
    Schwerin
    Technisches Equipment:
    Coolstream Zee², HD1
    AW: Medienanstalt Und Babelbetreiber Suchen LÖsung !

    Haben die etwa gedacht die Kunden verwenden ungeschirmte 240 Ohm Litze?:D

    Gruß Gorcon
     
  3. Bugi

    Bugi Senior Member

    Registriert seit:
    2. Juni 2005
    Beiträge:
    226
    Ort:
    Süd-BaWü
    AW: Medienanstalt Und Babelbetreiber Suchen LÖsung !

    Einfacher Lösungsvorschlag:
    So beliebte Sender wie QVC, HSE oder 9live auf die gestörten Kanäle verlegen. Dann beschwert sich von den Kunden niemand mehr, höchstens noch die Betreiber der genannten Sender.

    Vermutlich haben sich die Verantwortlichen eingebildet Arte sei auch kein beliebtes Programm
     

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