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Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 24. Februar 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Media Broadcast sieht die heute genutzten Rundfunkfrequenzen zur digitalterrestrischen Rundfunkübertragung als gefährdet. Der DVB-T-Sendernetzbetreiber plädiert deshalb für eine Bestandssicherung der Terrestrik.

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  2. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Gehe ich von der derzeitigen Frequenznutzung in D durch DVB-T aus, könnte man den für TV vorgesehenen Frequenzbereich tatsächlich weiter verringern. DVB-T wird vorwiegend von ARD und ZDF genutzt, nur in einigen Metropolregionen Deutschlands auch von privaten oder ausländischen Sendern (z.B. CNN oder BBC). Die einzige Ausnahme einer stärkeren Nutzung ist der Berliner Raum.
    Je nach Erhebungsstelle liegt der durchschnittliche Anteil der DVB-T-Zuschauer bei 5-10%; in den Ballungsräumen, in denen das Angebot größer ist, bei bis zu 15%.

    Unter fmscan.org kann man sich in grafischer Darstellung von einen frei wählbaren Standort aus, die Nutzung für die im wählbaren Radius befindlichen TV-Sender anzeigen lassen (die Übersicht ist leider nicht vollständig, einige Sender fehlen). Schaut man sich die Kanalverteilung der einzelnen TV-Sender an, so könnten ARD und ZDF mit wesentlich weniger Kanälen ihre Programme problemlos flächendeckend anbieten.
    Mit 5-10 genutzten Kanälen je TV-Station (eine Koordination mit den Nachbarländern vorausgesetzt) wären mehrere bundesweite Networks faktisch umsetzbar (für D sind international sechs bundesweite Networks koordiniert). Von sechs bundesweiten Networks ist man hierzulande aber sehr weit entfernt. Über die Ursachen wurde in etlichen Threads ausführlich diskutiert.

    Insofern wäre eine Verringerung des für TV vorgesehenen Frequenzbereichs durchaus "sinnvoll". Hinzu kommt, dass mit der Einführung von DVB-T2 eine noch bessere Frequenznutzung bei mehr Programmen möglich ist.
     
  3. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Auch im Kölner Raum ist DVB-T mit 24 Programmen gut vertreten und eine sehr gute kostenlose Alternative zum 17,90-Euro teuren Unitymedia-Kabel!
     
  4. Klaus K.

    Klaus K. Board Ikone

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Von HDTV (wie in GB und Frankreich) hälst Du wohl gar nichts?
     
  5. Le Chiffre

    Le Chiffre Platin Member

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Langfristig sind mMn die DVB-T-Frequenzen verschenktes Potenzial. Aktuell mancherorts noch sinnvoll, da auch wie hier von manchen beschrieben, es eine kostengünstige Alternative zu Monopolversorgern darstellt.

    Langfristig fehlen die Frequenzen aber dem Mobilfunk.

    Auch die UKW-Sender werden auf lange Sicht überflüssig werden, wenn deutschlandweit ein starkes Mobilfunknetz zur Verfügung steht. Die ersten Autos besitzen ja schon Internetradio, das eine Vielzahl von Radiosendern ermöglicht. Und über die Datencloud könnte man dann auch auf seine persönliche Musiksammlung zugreifen.
    Aber ich gebe zu, dass das sicherlich noch mindestens 10 Jahre dauern wird.
     
  6. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Es geht um politische Verdrängung, die niedrigen UHF Frequenzen oder gar UKW sind für Mobilfunk ungeeignet, da die Zellengröße sehr groß wird und damit die Übertragungskapazität sinkt...
     
  7. Hallenser1

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Du willst offenbar für jeden Quatsch nochmal extra löhnen, für den Zugang zum Netz...:rolleyes: Zur GEZ dann noch mal für einen mobilen Datenzugang zahlen,na schönen Dank auch ! Die Mobilfunker haben ausreichend Frequenzen,angefangen bei 800 MHZ bis 2600 MHZ.Diese sollen sie erstmal richtig ausreizen,dann kann man Weiterreden.
     
  8. bdroege

    bdroege Board Ikone

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Für Anwendungen mit geringen Bandbreitenbedarf (z.B. GPS-Tracker, PKW-Maut & elektronische Fußfessel) wären die niedrigen Frequenzen ideal.
     
  9. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Wäre für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk rechtlich auch gar nicht zulässig dass diese die Mobilfunknetze als Hauptübertragungsweg für ihre Programme nutzen.
    Der Zugang muss zu den ÖR-Angeboten muss auch ohne Mobilfunkvertrag (oder Pre-Paid-Karte) möglich sein.

    Nicht nur bis 2600 MHz, sogar bis 3800 MHz.
    400 MHz Bandbreite – von 3400 bis 3800 MHz – stehen für Mobilfunkanwendungen zur Verfügung und werden in Dtl. derzeit (noch) gar nicht genutzt!
    Ok, ich gebe zu dass diese Frequenzen im praktischen Einsatz nur noch für ziemlich kleine Funkzellen in Ballungsgebieten brauchbar sind, aber selbst dort werden diese nicht genutzt.
     
  10. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Media Broadcast: DVB-T-Frequenzspektrum nicht weiter beschneiden

    Plus Hamburg und Bremen, sowie München u. das Rhein-Main-Gebiet.

    Nö. Falls auf DVB-T2 umgestellt würde dann käme die Umstellung auf die "kleine HD-Auflösung" 720p sicherlich in einem Aufwasch mit dazu, u. es würden genau so viele Frequenzen wie bislang für DVB-T benötigt.
     

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