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Man gönnt sich ja sonst nichts

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Lechuk, 19. Juni 2006.

  1. Lechuk

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    und hat wenn man sparen kann großes vor den Augen.
    Wir sparen, koste es was es wolle!!!
    Herr Schäuble war schon immer mein Held, was der für einen Überblick hat, phantastisch!

    Derzeit zahlt man jährlich 8,2 Mio Miete für ein Innenministerium. Man baut sich aber ein hübsches neues für 220 Mio €. Man ist auch der Meinung das man einfach kündigen kann wo man jetzt ist, nicht lästern, das passiert den Würdenträgern gern einmal, das sie kleinigkeiten wie Vertaglich festegelegte Laufzeiten vergessen (lassen wollen).
    Das hört sich gut an, bauen das deutsche Bauarbeiter oder wieder inländische supper mit auländischen Lohnsklaven, wie beim dicken Kohl?
    OK darüber kann man reden.
    Das riecht dann wohl eher mal wieder nach Betrug am Bürger, denn was ist mit den Mietzahlungen der folgenden 5 Jahre? Das macht ja dann ein fünftel der gesamten Bausumme aus, die dann noch oben drauf kommt.
    Wobei, bei unseren Architekten und Ausrechnern kostet der Klotz dann eh fast das doppelte.

    Wo holt man das Geld her?

    Quelle: berlinonline
     
  2. duddelbacke

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Frage ist: Wann holen sie das Geld zurück.
    Antwort 1.Januar 2007 zum beginn der erhöhten Märchensteuer.
    Und sonstigen Steuern die sie noch beschließen werden.
     
  3. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Und hier die unterschlagenen Zeilen aus der Meldung:

    Eine Ministeriumssprecherin sagte am Freitag, nach einer Wirtschaftlichkeitsberechnung sei ein Neubau die "wirtschaftlichste" Lösung gegenüber einem Kauf des jetzigen Bürogebäudes, in dem das Ministerium Mieter ist. Auch die Nutzung einer bundeseigenen Immobilie sei nicht vorteilhafter. Grund für die Neubau-Überlegungen sind laut Ministerium die hohen Mietkosten von 8,2 Millionen Euro jährlich und die veränderten Sicherheitsanforderungen. Hinzu komme, dass die auf drei Standorte verteilten Mitarbeiter dann in ein Haus ziehen könnten.

    In dem kurzen Text ist übrigens nicht weiter erwähnt, inwieweit das gemietete Objekt dann nicht anderweitig genutzt wird. Anzunehmen, dass man es bis zum Ende der Mietzeit leer stehen lassen würde, ist dann doch ein wenig naiv.

    Gag
     
  4. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Nur das es 5 Jahre lang bezahlt werden muß oder läßt man das neue leer stehen um das alte abzuwohnen? Ich habe nichts unterschlagen, wollte nur nicht die ganze Meldung kopieren. "Eine Ministeriumssprecherin", sehr schön. Mal sehen was der Bund der Steuerzahler dazu sagt.Na und? Sind es halt 3 Orte, es wurden sogar Ministerien wieder gesplittet und nach Bonn gelegt.
    Sicherheit? Vor was haben wir Angst? Die Ärzte werden schon keine Leute zum operieren entführen, noch kommen die Patienten allein, wer sollte sonst Angst verbreiten?
     
  5. tvfreund

    tvfreund Senior Member

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Zynisch gesprochen ist die Verteilung der Mitarbeiter auf mehrere Standorte doch eigentlich ein viel größerer Sicherheitsfaktor.

    Was passiert ansonsten bei einem Anschlag ? Die ganze Infrastruktur ist betroffen. So etwas nennt man dann "dumm gelaufen":rolleyes:
     
  6. majo

    majo Silber Member

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    In der schönen, neuen, papierlosen Büroarbeitswelt, wo selbst Erinnerungen an einen zu tätigenden Anruf per e-mail an den Kollegen im Nachbarzimmer geschrieben werden, ist der Vorteil, alle zusammen unter einem Dach zu haben ja auch nicht so umwerfend. Wer will schon noch mit jemandem vis-á-vis reden, wenn's auch anders geht.
     
  7. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Aber selbst in der schönen, neuen, papierlosen Bürowelt sind Audio- und Videokonferenzen doch eher als Notlösungen zu betrachten. Niemand würde auf die Idee kommen, eine Videokonferenz für drei Standorte innerhalb derselben Stadt einzurichten.
    Andererseits muss man klar sehen, was es kostet, wenn z.B. 15 Teilnehmer von zwei anderen Standorten "anreisen" müssen. Innerhalb Berlins kann man da locker für jeden mindestens eine Stunde für Hin- und Rückfahrt rechnen. 15 x 1 Stunde Arbeitszeit, also gut zwei Personentage verschenkt. Bei den Gehältern ist das durchaus auch wieder Geld.

    Das soll nur ein Beispiel sein. Ich weiß aus eigener Erfahrung von einer früheren Firma, wie sehr schon allein zwei Standorte den Arbeitsablauf behindern.

    Gag
     
  8. Lechuk

    Lechuk Institution

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    Das kann es aber nicht sein, nachdem man es überaus attraktiv empfand Ministerien in verschiedenen Bundesländern weiterzubeschäftigen. Wie gesagt, ganz im Gegenteil, da wurde eines sogar wieder gesplittet, damit im schönen Bonn auch noch etwas abgeht.
    Es geht mir darum, das man nicht in der Lage ist 3 Milliarden für nen bischen ANtiterror aus dem laufenden Haushalt zu bezahlen aber mal schnell 220 Mio locker zu machen für son Neubau, wo alle beteiligten und auch das Volk wissen, daß das Teil mindestens nochmal 100 Mio mehr kostet obwohl überwiegend nur preiswerte Portugiesen und Schwarzarbeiter offiziell geduldet, beschäftigt werden. Dann kommen da oben nochmal die zu zahlenden 40 Mio Miete für das andere Objekt drauf.
    Wir sparen wo wir können, koste es was es wolle.
     
  9. Gag Halfrunt

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    Naja, wenn es ums Sparen geht, dann ist die umgekehrte Strategie doch eher an der Tagesordnung. Stichwort: "Sell and lease back". Das wird und wurde z.B. von Roland Koch hier in Hessen im großen Stil betrieben. Immobilien im Landesbesitz werden verkauft und dann vom neuen Eigentümer wieder gemietet. Mit dem Verkaufserlös konnte Golum dann seinen illegalen Haushalt "pimpen", hat aber gleichzeitig langfristige, laufende Kosten verursacht. Aber die muss er ja nicht verantworten, sondern all die Generationen nach ihm.

    Von daher ist der Bau einer Immobilie zum Einsparen von Mietkosten immer eine langfristige Anlage, die sich erst nach einer gewissen Nutzungszeit lohnt.

    Wie gesagt: Das Kritierium, dass der Mietvertrag noch so lange läuft, sehe ich hier nicht zwingend als Nachteil, da ja nicht weiter gesagt wurde, wie die Objekte nach dem Umzug weiter genutzt werden.
    Schließlich kann man auch kleinere Ministerien oder Behörden aus anderen Objekten, die sich früher kündigen lassen, dorthin umsiedeln.

    So lange nicht weiter geklärt ist, wie die Regierung die genannten Objekte weiterhin zu nutzen gedenkt, ist eine Bewertung des Sachverhalts nicht möglich.

    Gag
     
  10. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Man gönnt sich ja sonst nichts

    OK dann verlagern wir uns darauf diesen Thread und auch das Thema nicht aus den Augen zu verlieren. ;)

    Zum Thema Umzug und Miete und sowas.

    Das Arbeitsamt Marzahn-Hellersdorf hatte in Marzahn Quartier, dann zogen sie in den Neubau nach Helle Mitte um dann 3 Jahre später wieder umzuziehen, in ein größeres Gebäude nach Marzahn. Mein Jobcenteragent teilte mir auf Anfrage mit, das sie wieder umziehen werden, weil noch mehr Angestellte hinzukommen werden. Man muß ja in Zukunft nur noch 75 Arbeitslose verwalten.
    Eines zeigt das ganze auf, es werden nie wieder weniger Arbeitslose werden (können), da die Gebäude und die dort arbeitenden proportional zur Arbeitsmarktentwicklung immer größer und mehr werden. Da ich Kunde bei denen bin und sie meine Agenten sind, ist das sicher der vielbeschworene Dienstleistungssektor von dem immer wieder Gebehtsmühlenartig gesprochen wird/wurde.
     

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